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After the War

von BingoBuch
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Naruto Uzumaki Sakura Haruno Sasuke Uchiha
05.09.2019
21.09.2019
13
29.557
5
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21.09.2019 2.721
 
Das Frühstück verlief wie der gestrige Abend, nur ohne Alkohol und Gelächter. Die meisten Blicke lagen auf Sasuke, bis auf die von einigen Erwachsenen, die es scheinbar letzten Abend etwas übertrieben hatten. Doch die Blicke der paar jungen Frauen, die es in diesem Dorf gab, lagen definitiv auf Sasuke. Dieser konzentrierte sich jedoch auf sein Essen und schien die Blicke nicht wahr zu nehmen oder ignorierte sie.

Sakura war immer noch etwas grummelig. Jeder Moment mit Sasuke war ein Moment zu viel. Leider stand ihr heute noch das Gespräch mit ihm und Hisashi bevor. Sie hatte jetzt schon keinen Bock drauf. Doch leider war es entscheidend für ihre Mission.
Doch vorher hatte sie Sasuke noch etwas zu erzählen.

„Bist du fertig? Wir müssen reden.“
Sasuke sah leicht überrascht auf, nickte dann aber.
Sakura stand auf, Sasuke tat es ihr nach und folgte ihr in den Vorraum, der aussah wie ein Wohnzimmer. Doch da gerade alle beim Frühstück waren, befand sich dort niemand.
Sie blieb stehen und drehte sich zu ihm um. Er stand einfach da und wartete. Doch Sakura wusste nicht wie sie beginnen sollte. Irgendwie war es ihr peinlich, dass sie es nicht gleich angesprochen hatte.

„Also ...“, begann sie leise und knetete etwas ihre Hände.
Sie traute sich nicht ihm in die Augen zu schauen, also fixierte sie einen Punkt auf Höhe seiner Schultern.
Wie sollte sie nur anfangen?
Sie sah im Augenwinkel wie Sasuke eine Augenbraue hob.
„Was ist nun?“
Sakura biss sich auf die Lippe und atmete dann tief durch.

„Ich weiß nicht recht wie ich es sagen soll, aber ….“
Sasuke wartete.
„... aber diese Menschen hier sind vielleicht Verwandte von dir.“
Stille.
Sakura kniff die Augen zusammen und erwartete ein Donnerwetter. Doch er blieb aus, also öffnete sie die Augen und sah Sasuke an. Sein Blick ruhte auf ihr und er schien keines Wegs Überrascht.
„Ich weiß. Wobei das nicht ganz richtig ist...“

Nun klappte Sakura die Kinnlade runter.
„W-Was … Was soll das heißen?!“
„Ich weiß es. Ich weiß auch von Dark und kenne ihre Geschichte. Sie steht in unseren Geschichtsbüchern des Uchiha- Clans.“
Damit hatte Sakura nicht gerechnet. Sie hätte nie im Leben erwartet das der Clan, der diese Menschen verstoßen hatte sie dennoch in ihren Schriften erwähnen würden. Doch eines verstand Sakura daran nicht.
„Und trotzdem wolltest du gehen?“

Sasuke seufzte.
„Sakura, diese Fehde geht schon so lange... hier kann man nicht viel machen...“
Sakura biss die Zähne zusammen.
„Wie kannst du so etwas sagen?! Und warum bist du dann überhaupt hier? Es ist unsere Aufgabe diesem Dorf zu helfen!“
In Sakura kochte Wut hoch. Ihre Hand schloss sich ganz automatisch zu einer Faust. Am liebsten hätte sie ihm diese direkt auf die Nase geschlagen, doch sie riss sich noch zusammen.

Es war eine Sache, wenn man etwas nicht gerne tat, doch er stellte es gleich als Sinnlos hin. Wieso war er nur so! Naruto hätte nicht aufgegeben bis es eine Lösung für das Problem gegeben hätte. Doch er wollte es nicht einmal versuchen. Und das auch noch, obwohl diese Menschen zum Teil auch noch mit ihm entfernt verwandt waren!

„Du verstehst das nicht. Diese Menschen leben in einer Blase. Sie lassen nicht mit sich Reden. Der Uchiha Clan verbannt niemanden ohne Grund, Sakura.“
Und jetzt tat er auch das noch schon wieder. Er behandelte sie wie ein Kleinkind, das keine Ahnung hatte. Kakashi hatte ihr diese Mission überlassen und auch wenn sie eigentlich wieder nach Hause und jede menge Abstand zwischen sich und Sasuke bringen wollte … Sie würde diese Mission beenden. Das verlangte alleine schon ihr Stolz.

„Aber warum bist du dann hier, verdammt?! Wenn du mir nicht helfen willst, dann geh!!“
Sakura reichte es. Immer sprach er in Rätseln, immer musste sie ihm alles aus der Nase ziehen.
„Nein.“
Seine Stimme war ganz ruhig und entschlossen, was Sakura stutzen ließ. Jetzt sah sie ihn doch direkt an.
„Was?“
„Ich bleibe.“

Eine Gänsehaut schlich sich bei seiner Stimme über ihre Haut. Doch die Wut verschwand nicht.
WARUM?!“, schrie sie ihn an, damit sie nicht zuschlug.
Sasuke zuckte nicht einmal mit der Wimper. Er war scheinbar die Ruhe selbst.
„... Weil du mich darum gebeten hast.“

Stille.
Es waren nur noch die Geräusche aus dem großen Raum neben ihnen zu hören. Sakura starrte Sasuke an.  Er sah ihr direkt in die Augen und schien damit seinen Worten Nachdruck verleihen zu wollen. Sein tiefschwarzes Auge versprühte so viel Ehrlichkeit, das Sakuras Wut wie verpufft schien. Sie öffnete leicht ihren Mund und suchte ihre Stimme.
„Warum...?“, flüsterte Sakura und ließ ihn nicht aus den Augen.
Sie begann sich in seinem tiefen schwarz zu verlieren.
„Wieso auf einmal …?“

Sasuke strich sich mit seiner Hand durchs Haar, was für einen Moment sein Rinnegan komplett freilegte. Er sah sie nicht mehr direkt an. Ihm schien die Situation nicht ganz geheuer zu sein und seine Antwort ließ lange auf sich warten. Zu lange für Sakura. Sie wurde wieder wütend.
„Ach! Vergiss es!“
Sie machte eine wütende Geste mit dem Arm und stampfte an ihm vorbei.
„Ich hole Hisashi!“
„Sakura, warte!“

Sakura spürte eine Hand an ihrem Handgelenk und drehte sich herum. Ihre Augen sprühten Abscheu, das spürte sie nur zu gut.
„Fass mich nicht an!!“
Sie entriss ihm ihre Hand mit einem heftigen Ruck.
Ihr war warm und sie war wütend. All die aufgestauten Gefühle der letzten Jahre drohten hochzukochen. Ihr war es egal was Sasuke empfand. Sie wollte nur noch weg!
Sie knirschte mit den Zähnen und stampfte ohne ein weiteres Wort an Sasuke vorbei, raus aus dem Haus, raus aus dem Dorf.

Kurz vor dem Dorf fand sie einen Baum und begann auf ihn einzuprügeln. Ohne auch nur ihr Chakra zu aktivieren schlug sie Holz und Borke kurz und klein.

Dieser bescheuerte Sasuke! Die ganze Zeit tat er ihr weh, sprach in Rätseln und gab sich selbst die Schuld für alles … und jetzt?! Auf einmal war sie ein Grund für ihn zu bleiben. Warum jetzt? Warum nicht damals! Sie hätte ihn gebraucht! Doch er war gegangen, so egoistisch wie er war. Ohne auf sie Rücksicht zu nehmen, ohne an seine Freunde zu denken. Dieser Mistkerl!

Sakura stützte sich mit beiden Händen am Baumstamm ab und schnaufte. Ihre Hände taten weh und waren rot von blutigen Schrammen. Ihre Lunge und ihr Kopf brannten. Sie hatte das Gefühl gleich explodieren zu müssen.
„H-Haruno-san?“
Sakura drehte sich hektisch um, ihre Muskeln angespannt um jeden Gegner sofort zu zerschlagen. Doch sie hielt sofort inne und entspannte sich wieder, als sie sah, wer sie da angesprochen hatte.
„Nora-san....“
Sakura atmete bewusst aus und drückte sich mit zwei Fingern aufs Nasenbein.
„Was gibt’s?“

„Hisashi-sama lässt sie rufen.“
Sakura nickte. Sie würde wohl oder übel jetzt zu dem Gespräch gehen müssen, ob sie wollte oder nicht.
„Sagen Sie Hisashi das ich-..“
Sakura hielt inne und drehte sich um. Sie spürte fremdes Chakra. War es schon so weit?  
Hektisch suchte sie mit ihren Augen ihre Umgebung ab. Erst begann sie an ihren Fähigkeiten zu zweifeln, doch dann entdeckte sie sie.

„Nora-san, gehen Sie hinein und holen Sie Sasuke!“
„W-Was?“
Nora schien die Gefahr noch nicht erkannt zu haben.
„SCHNELL!!“
Nora zuckte zusammen und nahm dann die Beine in die Hand. Entweder hatte sie verstanden oder tat einfach was man ihr sagte.

Allerdings mussten ihre Gegner nun auch wissen, dass sie ihren Aufenthaltsort kannte. Verstecken spielen brachte nichts mehr, also verlor sie keine Zeit mehr. Sakura spannte alle ihre Muskeln an und führte Chakra in ihre Hände. Sie ballte sie zu Fäusten und sprang los.
„Shanaroo!!“
Dort wo sie den Shinobi wahr genommen hatte schlug sie in den Boden. Gestein und Holz flogen um sie herum. Ein tosender Lärm schwirrte um sie herum. Sie hatte einen riesigen Tumult losgetreten. Vor ihrem Angriff sprangen drei Personen davon.

Als sich der Staub um die Trümmer gelichtet hatte stand Sakura drei Shinobi gegenüber. Zwei Männer und eine Frau. Sie alle waren in schwarze, enge Kleidung gehüllt. Einer der Männer hatte ein Schwert auf dem Rücken, der andere schwang eine Axt und die Frau stand mit verschränkten Armen und einem lächeln auf den Lippen zwischen ihnen. Sie alle hatten rabenschwarze Augen und Haare, genauso wie Sasuke.

„Oh ho. Eine Konoha Kunoichi. Wie nett.“, sprach die Frau höhnisch ohne ihr gehässiges Grinsen zu verlieren.
„Endlich jemand, der es mit uns aufnehmen kann.“
Der Mann mit dem Schwert stand ganz ruhig da, während der andere mit seinem Kiefer knackte. Er wirkte ganz wild auf einen Kampf.
„Verschwindet von hier! Das ist meine letzte Warnung!“

Augenblicklich begann erst die Frau und dann auch die Männer lauthals los zu lachen. Erst als sie sich einigermaßen wieder gefangen hatte antwortete sie.
„Mädchen, du bist alleine. Vielleicht solltest DU lieber gehen.“
Immer noch lachten sie, doch auch Sakura musste schmunzeln.
„Ich bin nicht alleine.“
Sie sah die drei herausfordernd an. Die drei knurrten sie an.
„Niemand kann uns besiegen! Wir sind- ...“
„Uchiha?“, ergänzte Sakura.

Die Frau zuckte leicht zurück und Sakura begann zu grinsen.
„Ich hatte noch nie Angst vor einem Uchiha.“
Während ihre Worte noch wirkten sprintete sie direkt auf die drei zu. Sie verschwendete nicht einen Gedanken daran, dass sie sowohl in der Unterzahl war, als auch drei Uchihas gegenüber stand. Sie kannte die Fähigkeiten der drei nicht, doch sie wusste, dass sie Zeit schinden musste.

Sie leitete Chakra in ihre Beine und in ihre Hände. Dann schloss sie Fingerzeichen. Es war das einfachste der Welt, doch Sakura hatte einen Plan.
„Wie lächerlich. Los.“
Die Frau gab ein Handzeichen und der Mann mit der Axt warf einige Kunais auf Sakura. Als er sie traf löste sich ihre Gestalt in einen Baumstumpf auf. Sie hatte den Platz mit ihm getauscht. Nun war sie hinter den dreien und rannte weiter auf sie zu. Sie schloss wieder Fingerzeichen und diesmal erschienen zehn Sakuras neben ihr, die sich synchron zu ihr bewegten.

„Pff.“
Die Frau machte erneut eine Geste und der andere Mann trat vor. Er schloss einige Fingerzeichen, holte tief Luft und spuckte einen Haufen Feuerkugeln auf Sakura und ihre Doppelgänger. Ein Spezialjutsu des Uchiha- Clans. Alle Sakuras hoben die Arme vor ihre Gesichter und verpufften, sobald sie von einer Feuerkugel getroffen wurden. Alle, bis auf eine. Die letzte verwandelte sich in ein verkohltes Stück Holz.

Die drei sahen sich um und erblickten Sakura hinter sich. Sie leitete besonders viel Chakra in ihre Beine um schneller zu werden und begann wieder Fingerzeichen zu schließen.
„Wie langweilig.“
Diesmal holte die Frau selbst ein Kunai hervor und warf es lässig nach ihr. Doch diesmal fing Sakura das Kunai blitzschnell in der Luft ab. Die drei Shinobi zuckten zusammen, doch sie hatten keine Zeit weiter zu reagieren. Sakura machte einen Satz, leitete so viel Chakra wie möglich in ihre Faust und schlug zu.

Sie sah noch wie die Frau die Augen aufriss und ihre Arme heben wollte, doch da war es schon zu spät. Sakura versenkte blitzschnell ihre Faust in ihrer Magengrube. Es gab einen Knall wie den einer Gewehrkugel und die Frau schoss durch die Luft, durchbrach zwei Bäume und blieb dann am Boden liegen. Sakura musste ihr mehrere innere Organe zerstört haben. Wenn sie dies überleben wollte, dann müsste sie schnell behandelt werden.

Die beiden Männer standen rechts und links von Sakura und waren von dieser Aktion mehr als überrascht. Sie standen kurze Zeit wie angewurzelt da und zückten dann ihre Waffen. Sakura sprang mit einem Salto Rückwärts und entkam so gerade noch den beiden Angriffen. Zeit zum Verschnaufen hatte sie jedoch keine. Sie zückte schnell ihr Kunai und parierte gerade so einen Angriff des Schwertkämpfers.

Sie wirbelte herum und parierte immer nur Haarscharf die Hiebe der Axt und des Schwertes. Sie war zu viel mit ausweichen beschäftigt, als das sie auch nur Ansatzweise die Chance bekam einen Schlag zu platzieren. Wenn sie doch nur eine Möglichkeit finden würde einen von beiden treffen zu können?! Sie hatte sie nach ihrem ersten Angriff für dämlich gehalten, weil sie auf einen Trick hereingefallen sind, den sie bereits als Genin benutzt hatte. Doch scheinbar waren sie nicht ganz nutzlos. Sie waren zumindest ziemlich schnell.

Plötzlich schien Sakuras Chance zu kommen. Der Mann mit der Axt ließ sich etwas zurückfallen und setzte zu einem erneuten Feuerjutsu an. Er blähte seine Lungen und sein Kamerad sprang beiseite. Sakura hechtete hinter einen Baum und die Flammen schlugen wild um das Holz. Nun saß sie einige Sekunden da und dachte fieberhaft an eine andere Strategie. Ihr blieben nur noch die Bomben... Plötzlich hörte sie ein Knacken. Sie wirbelte herum und sah schließlich nach oben. Der Baum gab nach.

Sakura starrte erschrocken in die Luft. Es gab keinen Ausweg für sie. Um sie herum schlugen sich die Flammen ihren Weg und von oben kam die Krone des Baumes auf sie zu. Sie schlug die Arme über dem Kopf zusammen, presste die Augen zu, leitete Chakra in ihre Hände um das schlimmste abzuwehren und wartete auf den Aufprall.
Doch er blieb aus.

Stattdessen spürte sie etwas kühles überall ihre Haut berühren. Sie öffnete vorsichtig die Augen und ließ die Arme sinken. Eine lila Aura umhüllte sie und schützte sie vor den Flammen und den Baum. Das Susanoo von Sasuke.
Er stand einige Meter vor ihr, sein Sharingan auf etwas hinter ihr gerichtet. Sein Gesicht zeigte blanke Wut.
„Ist alles ok bei dir, Sakura?“, fragte er ohne sie anzusehen.
Sakura nickte langsam. Sie konnte nicht anders als ihn einfach anzusehen. Seine Ausstrahlung und seine Wut waren so stark, dass Sakura das Gefühl hatte sie anfassen zu können. Ihre schmerzenden Hände nahm sie schon gar nicht mehr wahr.

Dann ließen die Flammen nach und Sasuke ging einige Schritte näher an den Feind heran. Sakura raffte sich auf und stellte sich an seine Seite. Sie würde nie wieder hinter ihm zurück bleiben.
Die beiden Shinobi sahen erst Sakura und dann Sasuke an. Es war ihnen deutlich anzusehen, dass sie wussten, wen sie da vor sich hatten.
„S-Sharingan...“, stotterte der mit der Axt und machte einen Schritt nach hinten.
„.. Uchiha...“, sagte der mit dem Schwert und begann heftig zu zittern.

Die beiden Männer sahen sich panisch gegenseitig an, dann ging ihr Blick zurück zu Sasuke. Dieser knurrte mit seiner tiefen Stimme wie ein wütender Bär und die beiden Männer zuckten heftig zusammen. Sofort und so schnell sie konnten nahmen sie ihre Beine in die Hand und rannten um ihr Leben. Neben sich spürte Sakura einen Luftzug. Sasuke war verschwunden.

Oh nein!
Sie kannte Sasuke nur zu gut um zu wissen, was er vor hatte.
Er tauchte vor den beiden Männern auf, die nun auf ihn zu rannten und hob sein Katana. Sakura holte tief Luft.
„STOPP, SASUKE!!“

Der Uchiha hatte sein Schwert erhoben und war in seiner Bewegung eingefroren. Die beiden Männer versuchten nicht einmal ihn anzugreifen und rannten einfach an ihm vorbei. Im Wald sah Sakura sie noch deren Kameradin einsammeln und dann verschwanden sie im Dickicht des Waldes.

Schnell rannte sie auf Sasuke zu, er ließ sein Schwert sinken und steckte es zurück. Als sie vor ihm stand verwandelte sich sein Sharingan gerade wieder in seine tiefschwarzen Augen zurück, die nun auf sie gerichtet waren.
„Wieso hast du das getan? Das war leichtsinnig. Sie hätten dich...“
Sakura hob eine Braue und verschränkte die Arme vor der Brust.
„Hätten was? Mich umbringen können? Diese Amateure doch nicht!“
Doch das schien Sasuke nicht zu überzeugen, denn er schaute sie immer noch grimmig an.

„Das war gefährlich. Drei gegen eine...“
Sakura fragte gar nicht erst woher er wusste, das es drei und nicht zwei gewesen waren. Sie wusste, dass er mit seinen Augen mehr sah als sie es sich je vorstellen könnte.
„Pfft! Die haben sich von einer Geninstrategie aus der Fassung bringen lassen. Diese Menschen waren noch nie in einen richtigen Kampf verwickelt gewesen.“

Sasuke seufzte.
„Ist trotzdem alles okay bei dir?“
Sakura ließ die Arme sinken, während Sasuke sie von oben bis unten musterte.
„Deine Hände...“
Er machte einen Schritt auf sie zu und streckte die Hand aus um ihre zu berühren. Abrupt erstarrte er in seiner Bewegung.
Sakura hatte seine Handlung kaum wahr genommen und stattdessen ihre Hände betrachtet.
„Ist nicht schlimm ...“, sagte sie und sah auf.

Sasuke sah etwas geknirscht aus und stand nun wieder stocksteif da. Sakura verstand sein Problem nicht.
„Lass uns zurück gehen und mit Hisashi sprechen.“
Sasuke nickte nur und die beiden setzten sich in Bewegung.
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