Das Erbe der Antiker!

GeschichteSci-Fi / P12
Die Antiker Die Wraith John Sheppard OC (Own Character) Ronon Dex Teyla Emmagan
05.09.2019
09.11.2019
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9) Allianz der Planeten!                
*PEGASUS FÖDERATION *                                      

                                                                                                                                                           

Nachdem Ronon wieder zurück geflogen war nach Sateda um seinen Leuten die Hilfsgüter zu bringen suchte man auf Atlantis nach Satedern die nach der Flucht hier gelandet waren. Sam hatte eine Handvoll
ausfindig machen können und dann mit ihnen gesprochen. Einige wussten dass auf anderen Welten noch weiter Flüchtlinge waren. Doch alles in allem waren es nur ein paar Hundert die hatten aus den großen Städte entkommen können.

„Unsere Welt hatte auf zwei Kontinenten über 500.000 Menschen! Davon ist nur ein winziger Rest geblieben. Natürlich hört es sich verlockend an wenn sie uns sagen dass wir unsere Welt wieder aufbauen sollen. Aber dazu müssten wir viel mehr sein.“ Meinte er als er später mit Ani’a zusammentraf. „Nun das sehe ich ein, wir wissen im Moment noch nicht wie viele sich außerhalb der Städte verstecken und überleben konnten. Vielleicht sollten sie sich mal durch den Kopf gehen lassen ob sie sich nicht zum Beispiel mit den Hoffanern zusammentun wollen um eine ganz neue Welt, ein neues Volk aufzubauen. Wenn sie ihre Ressourcen zusammenbringen dann könnte das gelingen. Wir würden hinter ihnen stehen und ihnen helfen wo wie können. Das ist ja Sinn und Zweck einer Föderation!“ Der Wissenschaftler sah sie an. „Ich werde mit meinen Freunden und Kollegen darüber diskutieren und dann werden wir uns melden.“ „Ja tun sie das!“ Sie war froh dass sie zumindest darüber nachdachten. Leicht würde es allen nicht fallen. Aber wenn sie jetzt nicht begannen die Föderation wirklich zu bauen, wann dann?

Nach und nach meldeten sich die Vertreter der anderen Welten. Dort hatte man inzwischen Entscheidungen getroffen und auch Personen gewählt die die jeweilige Welt im „großen Rat der Föderation“ vertreten sollten. Nun wurde es langsam Zeit daran zu gehen die Organe der Föderation aufzustellen. Denn erst dann konnte man wirklich anfangen Nägeln mit Köpfen zu machen!

Einige Tage später saßen Sam und Ani‘a zusammen um alles zu organisieren für die Zusammenkunft bei der dann der Große Rat der Föderation gewählt werden sollte. Dann konnte man mit der wirklichen Arbeit beginnen. Bisher hatte nur Atlantis die Vorarbeit geleistet, dann sollten sich auch die anderen Planeten daran beteiligen. Die einzelnen Planeten hatte Vorschläge gemacht wie viele Delegierte sie in den Rat entsenden wollten, dabei musste auch berücksichtigt werden das alle Bevölkerungsgruppen beteilig werden konnten.  „Im Moment sehe ich kein Problem wenn pro Planet 10 Delegierte entsendet werden, aber es muss flexibel sein. Denn je größer die Gemeinschaft einmal wird desto weniger Delegierte können von den einzelnen Planeten entsendet werde sonst wird der Rat viel zu groß und zu unübersichtlich! „ Meinte Ani’a. „Ja das stimmt. Wenn es im Moment auch noch übersichtlich ist. Aber wenn wir jetzt sofort eine solche Begrenzung einbauen dann gibt es später weniger Streit darüber.“ Bestätigte Sam sie. Sie grinste. „Stell dir in ferner Zukunft 1.000 Planeten vor, dann wären es 10.000 Delegierte. Unmöglich!“ Beide lachten. „Genau das! Ich hoffe dass es irgendwann möglich ist das jeder Planet mit einer Stimme spricht!“  „Hm das wäre eine schöne Zukunftsvision! Hat Ronon schon herausgefunden wie viele seiner Landsleute noch leben?“  „Nun ja, sie haben den ganzen Planeten abgesucht und etwa 1000 Überlebende gefunden – verstreut auf dem ganzen Kontinent. Und hier auf Atlantis sind nochmal etwa 50. Nehmen wir an das auf anderen Planeten auch noch etwa 200-300 sind dann wäre es keine 1500 die Überlebt haben. Von den Hoffanern haben auch nicht sehr viel mehr das Massaker überlebt. Es wäre wirklich gut wenn sie sich zusammen tun würden um eine neue Zivilisation zu gründen.“ „Nun wir müssen sehen was sie entscheiden.“    
 
Ani’a hatte schon einen Entwurf gemacht für einen Saal in dem alle Platz haben sollten und in dem Konferenzgebäude war auch genügend Platz dafür. Im Moment war er allerdings noch etwas groß und sie würden solange einen anderen Raum nutzen.



Für den Rat der Planeten in dem ja wesentlich weniger Delegierte vertreten sein würden hatte sie auch schon genaue Vorstellungen. Doch auch dieser Raum musst erst noch gebaut werden, doch auch das hatte noch Zeit. Aber sie wollte bei de Räume, oder besser deren Planung den Delegierten schon einmal vorstellen. Sie sollten eine Vorstellung bekommen wie es einmal aussehen würde. Sam war sehr erstaunt. „Ich bin immer wieder erstaunt wie weit du im Voraus geplant hast.“ „Nun ich denke es ist wichtig den Menschen einen Blick auf die mögliche Zukunft zu geben um sie zu motivieren! Sie müssen sich vorstellen  können wie es aussehen kann wenn sie mitarbeiten.“  „Ja da hast du wohl recht. Also bereiten wir alles vor für das Treffen und hoffe das alles so läuft wie wir es uns wünschen!“

Und dann war es soweit. Die Delegierten reisten an, wieder wurde es voll auf Atlantis. Und man hatte alle Hände voll zu tun sie unter zu bringen und zu verpflegen. Doch dank der guten Vorbereitung klappte alles soweit. Gekommen waren Vertreter von 7 Welten:

ATLANTIS
ATHOS
BELKAN
DORAN (Reisende)
HOFF
SATEDA
TARAN IS    

Zwei Welten fehlten obwohl man auch sie eingeladen hatte.

GENII
MANARIA


Die ERDE war auch eingeladen worden um als Beobachter an der Konferenz teilzunehmen. Sie würden einen Sonderstatus bekommen als befreundeter Planet.  Die Delegation der Erde wurde begleitet von General O’Neill.  

Die Genii wollten mit einer Föderation nichts zu tun haben, sie hatte eigene Interessen und die Manarianer waren mit ihnen verbündet. Ani’a hoffte das sie sich aber irgendwann auch noch anschließen würden. Doch noch konnte man mit ihrer Zusammenarbeit nicht rechnen.

Sam und Ani’a hatten die Delegierten begrüßt als sie angekommen waren und sich dann wieder an ihre Arbeit gemacht. Am nächsten Tag sollte die erste Sitzung des Rates der Föderation stattfinden in denen die Grundlagen besprochen werden sollten. John kam am späten Nachmittag im Büro vorbei. „Na wie sieht es aus? Seit ihr mit allem fertig?“ „Nun ja ich denke wir haben an alles gedacht. Aber ob es tatsächlich so ist wird sich wohl Morgen zeigen.“ „Ok, dann werde ich meine Frau jetzt entführen, sie sollte sich vor der Konferenz noch ein bisschen ausruhen können. Die nächsten Tage werden hart genug werden. Und sie werden sich ja bestimmt mit General O’Neill treffen wollen Sam, oder?“ Sam errötete etwas und nickte. „Ja wir haben uns zum Abendessen verabredet.“ Ani’a lächelte. „Ok dann machen wir Schluss für heute, Sam. Wir sehen uns Morgen bei der Eröffnung der Konferenz!“  Nachdem Sam gegangen war setzte sich John noch zu Ani’a. „Du siehst müde aus. Bist du sicher das es dir nicht doch zu viel wird?“ „Nein John, ich schaffe das schon! Und wenn alles klappt dann ist das die schönste Belohnung die man bekommen kann. Das ist die Anstrengung wert!“  „Ja vielleicht aber es ist es nicht wert wenn du dich kaputt machst.“  „Das mache ich schon nicht! Komm lass uns zu den Kindern gehen und dann ziehen wir uns zurück und genießen den Rest des Tages. Morgen wird sich wohl kaum Zeit dafür finden.“ John sah sie besorgt an. „Das befürchte ich auch!“  

Und so sollte es dann auch sein. Nachdem sie noch gemeinsam gefrühstückt hatten begann der Tag für Ani’a mit den ersten Besprechungen und eine Stunde später wurde dann die eigentliche Konferenz eröffnet. Diesmal hielt sie die Ansprache sehr kurz und dann begann die eigentliche Arbeit. Als erstes setzte man sich zusammen um die Grundzüge der Föderation festzulegen. Noch war es ja eine kleine Gruppe aber sie würde wachsen und darauf musste man vorbereitet sein. Ani’a war froh in Sam und auch in Quentin Hilfe zu haben dabei.

John hatte schon befürchtet dass sie in den nächsten Tagen kaum Zeit für sich haben würden. Und so versuchte er ihr wenigstens die normale Alltagsarbeit abzunehmen zu gut er konnte. Dafür musste er aber in Atlantis bleiben und konnte auf keine Außenmissionen gehen. Was ihm nicht so gefiel aber um Ani’a zu helfen war es ok für ihn. Am ersten Abend hatte es dann noch ein offizielles Dinner gegeben an dem auch John teilgenommen hatte, aber das war auch das einzige. Erst zum Abschluss sollte es noch einmal offiziell werden. Doch noch war nicht abzusehen wie lange diese Konferenz dauern würde. Und wie sich herausstellte war es auch nicht so einfach. Nachdem man die Grundmauern der Föderation dann beschlossen hatte ging es daran die Mitglieder des Rates der Planeten zu wählen, da musste jede Delegation für sich tun. Nachdem dieser Rat dann auch zusammengesetzt war wurden die Ausschüsse gebildet die beraten sollten.  Das war langwieriger als gedacht und so verging die erste Woche. John merkte das es Ani’a sehr viel Kraft kostete, weil sie immer Ansprechpartnerin war und auch immer wieder Streit schlichten sollte.  Doch er wusste auch dass sie es tun musste wenn diese Föderation überhaupt eine Chance haben sollte zu entstehen.

Es dauerte gute zwei Wochen bis man sich halbwegs verständigt hatte, noch waren einige Punkte strittig aber man konnte die Föderation offiziell gründen mit der Zustimmung aller. John konnte Ani’a ansehen das sie erschöpft war. „Sobald das hier vorbei ist musst du dich erst einmal ausruhen. So geht das nicht weiter, Liebes! Es bringt doch nichts wenn du zwar diese Föderation auf die Beine stellst aber dann zusammen klappst.“
„John ich kann mich erst ausruhen wenn wir das hier unter Dach und Fach haben und wir dann an die alltägliche Arbeit gehen können. Ich kann es nicht einfach mittendrin einem anderen überlassen, wem auch? Oder willst du das machen?“ Sie sah ihn an. „Ich verstehe zu wenig davon – du weißt dass ich kein Diplomat bin!“ „Ok also muss ich es machen! Ich verspreche dir das ich danach kürzer treten werde und mich ein bisschen ausruhe!“ John sah sie an. Leider konnte er ihr nicht wirklich glauben. Es würde immer wieder etwas passieren das sie selber machen musste. Aber es würde nichts bringen jetzt mit ihr darüber zu diskutieren. Sie brauche jetzt alle Kraft um das hier umzusetzen.

Und irgendwann war es dann tatsächlich soweit das sie in einer feierlichen Veranstaltung die - PEGASUS FÖDERATION - aus der Taufe heben konnten!
Der Rat der Planeten hatte Ani’a einstimmig zur 1. Administratorin gewählt, die die Föderation nach Außen und Innen vertreten sollte. Sie sollte als Oberhaupt der Föderation auch ein Veto Recht haben gegenüber dem Rat der Planeten.  

   

Damit stand das Fundament für die neue Völkergemeinschaft! Alle waren zufrieden. Bei dem Abschlussdinner konnten alle aufatmen. Natürlich würde jetzt erst die richtige Arbeit beginnen. Und es war auch allen klar dass es Zeit brauchen würde bis sie richtig und reibungslos zusammenarbeiten konnten. Solange die Föderation noch so klein war würde der Rat auf Atlantis seinen Sitz haben, später würde man dann entscheiden was weiter geschehen sollte.

Nachdem dann alle erst einmal wieder abgereist waren atmete auch Ani’a auf. Sie war froh dass sie soweit gekommen waren. Als erstes war ein Ziviler Ausschuss gegründet worden der vordringlich die Aufgabe haben würde die Flüchtlinge zu versorgen, den Wiederaufbau in Angriff zu nehmen und unter den verschiedenen Welten die Ressourcen zu verteilen. Ani’a hatte Sam gebeten den Vorsitz dieses Ausschusses zu übernehmen, sie hatte angenommen und war auch bestätigt worden vom Rat der Planeten. Neben ihr waren noch MELIA und jeweils ein Mitglied der Delegation von Belkan und Athos gewählt worden. Das waren im Moment die Planeten die am meisten zur Versorgung beitragen konnten. Neben diesem Ausschuss sollte es noch zwei weitere geben, einen Militärischen und einen für die neu zu gründende Sternenflotte!  Für diesen Ausschuss hatte Ani’a John vorgeschlagen, was auch angenommen worden war. Die anderen würden von dem Rat der Planeten noch gewählt werden. Sie hoffte dass man schnell zu einer Übereinfunkt kommen würde damit auch diese Ausschüsse ihre Arbeit dann aufnehmen konnten.

Sam und Ani’a saßen in ihrem Büro. „Ganz ehrlich, ich hatte nicht gedacht dass die Gründung einer Föderation so relativ schnell geschehen könnte. Sie haben nicht wirklich lange gebraucht um sich einige zu sein das sie alle zusammenarbeiten wollen. Ich hatte die Befürchtung dass jeder sein eigenes Süppchen kochen würde und man nicht so schnell zu gemeinsamen Beschlüssen käme. Auf der Erde dauert sowas schon Jahrzehnte an ohne dass es bisher einen wirklichen Erfolg gegeben hätte. Erst jetzt, wo sie begriffen haben dass wir nicht alleine sind im Universum, kommen sie langsam in die Gänge. Und doch dauert es noch länger als hier.“ Meinte Sam. „Nun ja, auch hier ist es die Gefahr durch die Wraith die alle zur Zusammenarbeit zwingt. Denn noch sind sie nicht besiegt. Und das wissen alle! Hier kommt natürlich auch noch hinzu dass die Wraith ja einige Welten zerstört haben und man sich Hilfe erwartet. Aber wie auch immer – wir haben es geschafft! Jetzt kommt allerdings noch die richtige Arbeit. Die Strukturen auszubauen und festzulegen, damit alles richtig funktionieren kann. Doch wenn alles einmal läuft dann wird es leichter. Weil es auf viel mehr Schultern ruht.“ Sam sah Ani’a an. Sie sah ihr an das sie erschöpft war. Sie hatte sich sehr viel zugemutet um das zustande zu bringen in den letzten Wochen und Monaten.
„Du solltest mal ein paar Tage ausspannen um wieder neue Kraft zu schöpfen, Ani’a. Ich sehe doch das es dir nicht gut geht.“ „Ach ist schon in Ordnung!  Wenn jetzt wieder alles etwas ruhiger läuft dann kommt das schon wieder hin. Noch ist zu viel zu tun um mich ausruhen zu können. Aber ich werde mir wieder mehr Zeit nehmen für die Kinder und John!“  „Ja das solltest du!“

Ani’a sah sie offen an. „Was ist denn eigentlich mit dir und Cameron? Ich habe den Eindruck das es da nicht gut läuft.“ Sam nickte leicht. „Ja, ich weiß auch nicht. Ich dachte dass ich über Jack hinweg wäre – aber es scheint nicht so zu sein und das ist unfair Cameron gegenüber. Und außerdem habe ich den Eindruck das sich zwischen ihm und Vala was tut! Die beiden passen auch besser zusammen.“ Ani’a konnte sie verstehen, ging aber nicht weiter darauf ein.
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