Der Ewige Kreis des Lebens

GeschichteAllgemein / P16
Kion OC (Own Character) Vitani
04.09.2019
14.09.2019
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Es war bereits Nacht im Dschungel, dem Königreich von König Kion und Königin Vitani. Die Löwen des Rudels würden sich bald zur Nacht zurück ziehen, doch vorher wollte der König noch etwas erledigen. Kion saß mit seiner Tochter auf der Spitze der Höhle und schaute mit ihr in die Sterne. „Schau dich genau um, Nykota. Was siehst du?“, fragte Kion. „Sterne, Papa. Sehr viele Sterne.“, antwortete die mittlerweile 2 Jahre alte Löwin. „Ja, Sterne. Du weißt, das wir als Herrscher dafür sorgen müssen, das es den Tieren unseres Königreiches gut geht und alle ihre Aufgaben erfüllen können. Wir müssen alle Tiere respektieren, von der winzigen Grille, bis zur stolzen Antilope.“ „Aber wir fressen die Antilopen doch?“, fragte die kleine. „Sicher, Nykota, aber lass mich erklären. Wenn wir sterben, werden unsere Körper zu Grass und die Antilopen fressen das Grass, so sind wir alle teil des Ewigen Kreises des Lebens.“ „Und was hat das mit den Sternen zu tun?“ „Ganz einfach, die Herrschaft eines Herrschers geht auf und unter, wie die Sonne. Eines Tages geht die Sonne meiner Herrschaft auch unter und mit dir als neue Königin wieder auf. Wenn das passiert, werde ich dort oben sein, bei allen großen Königen und Königinnen der Vergangenheit.“ „So wie Urgroßvater Mufasa?“ „Ja, so wie Mufasa, der wohl größte König der Vergangenheit.“

noch über eine Stunde blieben die beiden dort oben und beobachteten den Sternenhimmel, bis Vitani sie rein rief, da es für die Kinder Zeit war zu schlafen. Als beide nach unten gingen fragte Nykota: „Papa, wenn ich mal Königin werde, was ist dann mit Useki?“ „Dein Bruder wird dir sicher zur Seite stehen, oder er wird unser Rudel eines Tages verlassen, um sein eigenes zu gründen, aber bis dahin ist noch viel Zeit.“ in der Höhle angekommen legte sich Nykota gleich zu ihrem Bruder der schon schlief, während Kion sich zu Vitani legte. Schnell schliefen die Löwen und eine friedliche Nacht brach herein. Früh am nächsten Morgen wachten die Zwillinge auf. Auch ihr Vater war schon wach, so machte er sich zusammen mit seinen Kindern auf zum See um zu trinken, danach wurde etwas gefressen, was noch von gestern übrig war. Heute wollte Vitani ihrer Tochter das Jagen zeigen, aber nicht nur Nykota würde dabei sein, sondern auch noch die Töchter der anderen Löwinnen. Es gab zur zeit 6 Kinder im Rudel, Vier Löwinnen und zwei Löwen. Die anderen Kinder waren die der Löwinnen, Rula, Virina und Ashena. Der einzig andere junge Löwe neben Useki war Ashka. Die 6 Löwen Kinder waren dicke Freunde. Ashka war sehr ruhig, aber immer für einen Spaß zu haben. Rula war etwas eingebildet und kümmerte sich oft um ihr Aussehen, doch war sie eine treue Freundin. Virina war nicht so gepflegt wie Rula, aber auch sie war eine treue Freundin, wenn auch etwas Kampflustiger. Ashana war schüchtern und hatte Angst vor Engen räumen, dennoch war sie auch sehr gütig und liebte Tiere. Sie fraß zwar Fleisch, doch nur wenn sie Hunger hatte, nie würde sie ein Tier einfach so verletzten, außerdem liebte sie im Gegensatz zu ihren Freunden, das Wasser.


Kion lief derweil die Grenzen seines Reviers ab, als ein Papagei vor ihm landete. „Guten Morgen, eure Hoheit.“ „Guten Morgen Tipu. Was gibt’s?“ „Nur der Morgenreport.“ „Dann fang an.“, sagte Kion und setzte sich. „Also, die Elefanten sind glücklich, die Paviane auch, nur bei den Nilpferden und Krokodilen gibt es Ärger, da Hakuu, wieder Stress macht.“, Kion Seufzte. Das war nicht das erste mal das Hakuu Probleme machte, das junge Krokodil war stark, aber auch hitzköpfig. Kion grauste es schon, wenn Hakuu erst einmal der Anführer seines Klans wurde. „Sonst noch irgend welche Probleme?“, fragte Kion. „Nein, Hoheit, das wäre alles.“, antwortete der Papagei. „Danke, Tipu, du kannst dich wieder deinen anderen Pflichten widmen.“, der Papagei verneigte sich und flog davon, während Kion sich zu den Nilpferden aufmachte. Er hoffte das es nicht zu schlimm war und sich alles in Ruhe klären ließe. Bei den Nilpferden angekommen sah Kion schon den Ärger. Hakuu hatte ein paar andere junge Krokodile dabei und wollte sich gerade im Wasserbecken der Nilpferde breit machen, da erklang Kions Stimme. „Hakuu!“, alle drehten sich um und verneigten sich vor dem König, bis auf Hakuu. „Was willst du, Kion?“, fragte das Krokodil herablassend. „Was ich hier will? Hakuu, anscheinend muss ich dich wieder auf deinen Platz verweisen. Wie oft habe ich dir schon gesagt, das hier nicht euer Gebiet ist?“ „Das ist mir doch egal! Ich und meine Jungs haben Hunger und wollen die Fische hier fressen, doch Hopana meint es wären noch nicht genug Fische.“ „Sind es auch nicht! Wenn du die Fische jetzt frisst, können diese sich nicht vermehren und dann habt ihr gar nichts.“, mischte sich nun Hopana, die Anführerin der Nilpferde ein.

Hakuu wollte gerade etwas erwidern, als eine andere autoritäre Stimme sprach. „Hakuu, es reicht! Das ist das letzte mal, das du dich so aufführt!“, es war Azinka die Anführerin der Krokodile. Der restliche Klan war auch dabei uns da Hakuu und seine Bande wütend an. Dieser jedoch knurrte nur. „Du hast mir nichts mehr zu sagen, Azinka! Ich und meine Kumpel hier haben unseren eigenen Klan gegründet und wir besetzten hier das Wasserbecken und wenn die Fische leer sind, suchen wir uns eben was anderes.“; gab dieser von sich. Doch so weit würde es Kion nicht gehen lassen, daher wandte er sich an die Krokodilin. „Azinka, siehst du diese Rüpel noch als Teil deines Klans?“ „Nein, Hoheit. Sie sind nicht mehr Teil unseres Klans.“, antwortete sie kalt und schaute Hakuu böse an. „Dann ist es ja gut. Hakuu, du und deine Bande seit verbannt! Kommt nicht wieder hier her, sonst ist es euer Tod!“ „Pah, wie willst du mich dazu zwingen, Löwe?“, fragte er und verhöhnte Kion. Seine Jungs lachten auch. „So!“, meinte der König und nutzte nun zum ersten mal seit Jahren wieder das Gebrüll der Ahnen. Mit einem Starken Windstoß, wurden Hakuu und seine Bande aus dem Dschungel befördert. Die Nilpferde bedankten sich und auch Azinka sagte danke und entschuldigte sich bei Hopana für diese Unannehmlichkeit. Als das erledigt war machte Kion sich wieder auf den Weg nach hause.


So Freunde, ich weiß ich schreibe zu viel, aber ich wollte schon lange eine Fortsetzung meiner KDL Geschichte schreiben. Ich hoffe es gefällt euch viel Spaß beim lesen euer Kevin Slytherin ;D
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