Between the future and the past

von sunrise82
GeschichteDrama, Romanze / P18
04.09.2019
18.11.2019
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So vergehen die Tage. Sie fühlen sich fast wie ein ganz normales Paar. Versuchen zusammen zu frühstücken, wenn es der Terminplan zulässt und geniessen die Abende, oder manchmal halt nur die Nacht. Die meiste Zeit bleiben sie zu Hause, dort können sie ihre Liebe voll und ganz ausleben. Was in Berlin sonst nicht möglich wäre, ohne es herauszufordern fotografiert, oder von Fans entdeckt zu werden. Und wenn sie ehrlich sind, gefällt es Samu, wie auch Enja so wie es ist. Sie müssen nicht immer weggehen. Es ist viel gemütlicher und entspannender in ihren eigenen vier Wänden. Und gerade brauchen sie nicht mehr, als die Nähe des anderen.


Samu nimmt auch bewusst war, wie sich Enja ihm gegenüber Schritt für Schritt mehr öffnet. Sie reden viel miteinander. Dabei kommt das Kuscheln und Küssen nicht zu kurz. Und heute haben sie sogar einen ganzen Tag dazu. Mikko konnte dem grossen Blonden, das Wochenende freischaufeln. Und das braucht er auch, nach dieser anstrengenden Woche. Welche er dank Enja durchgestanden hat. Sie ist wie ein sicherer Hafen für ihn, wo er zurückkehren kann und die stürmische See hinter sich lässt. Samu liebt seinen Job, nur kann dieser sehr kräftezehrend sein. Da braucht auch er jemanden, oder einen Ort, wo er Ruhe findet. Und das hat er mit Enja gefunden.


Diese wundervolle Frau, kommt gerade ins Wohnzimmer. Lächelt ihn liebevoll an. Wie kann das nur sein, dass er sich immer mehr in sie verliebt. Immer wenn er denkt, es gäbe keine Steigerung mehr, wird er eines Besseren belehrt. Und mit seiner Liebe steigt auch die Sehnsucht in ihm, sie ganz spüren zu können. Und so wie es aussieht, geht es Enja genauso. Er kann spüren, wie sie immer mehr zulässt, sich mehr fallen lassen kann. Es kostet ihn einiges an Beherrschung sich zu stoppen, das er nicht zu schnell vorgeht, aber für Enja würde er alles tun. Auch wenn das heisst, seine eigenen Bedürfnisse hinten anzustellen.


Lächelnd steht sie vor ihm, doch ihr Gesichtsausdruck ist anders als sonst. Ja das kann er erkennen, Samu liebt es einfach zu sehr, sie zu beobachten, besonders ihr wunderschönes Gesicht. Mit diesen tollen langen Wimpern, ihren braunen Augen und jetzt hat sie auch diese leicht geröteten Wangen, welche ihn dazu verleiten diese zu berühren, sie sachte zu streicheln. Sie sieht einfach zu süss und zum anknabbern aus. Und genau das tut sie jetzt gerade mit ihrer Unterlippe, sie knabbert leicht daran „Ich…möchtest du…“ Samu kann sich ein grinsen nicht verkneifen, wie sie da unsicher rumstottert. Er steht vom Sofa auf und schlingt seine Arme um ihren Körper.


Da er um einiges grösser ist als Enja, sieht er nun auf sie hinunter „Alles was du möchtest Kleines.“ Ihre Wangen werden noch etwas röter, Samu streicht sanft mit seinem Daumen darüber. Enja muss bei seinem Kosenamen für sie grinsen. Sie ist wirklich sehr klein, im Vergleich zu ihm. Aber dafür einfach passend, wie ein Gegenstück. Das merkt sie immer wieder, wenn sie aneinander gekuschelt einschlafen. Sie ergänzen sich perfekt. Enja hebt ihre Hand und zeichnet imaginäre Muster auf seine Brust. Er trägt ein schlichtes graues Shirt. Egal was er trägt, für Enja sieht er immer sexy aus.


„Also ich dachte mir, wir könnten heute gemeinsam duschen.“, Samu muss leer schlucken bei ihren Worten. Eine andere Region seines Körpers, läuft dabei zu Hochtouren auf. Hat er sie jetzt wirklich richtig verstanden, fragt er sich „Ich meine, damit tun wir etwas für die Umwelt und sparen Wasser.“, versucht Enja die Situation etwas aufzulockern. Er nickt „Ja natürlich…wir sollten mehr für die Umwelt tun. Dann lass uns gemeinsam duschen.“ Samus Grinsen reicht von einem Ohr, bis zum Anderen. In ihm kribbelt es schon vor lauter Vorfreude. Enja nimmt seine Hand, so laufen sie gemeinsam ins Bad. Wo sie sich ihren Kleidern entledigen.


Samu hat sie in den vergangenen Tagen, schon öfters nur in Unterwäsche gesehen, aber noch nie komplett nackt. Und als sie jetzt den Verschluss ihres BHs öffnet und diesen in den Wäschekorb wirft, ist es um seine Selbstbeherrschung geschehen. Und dem BH folgt gleich auch noch ihr Höschen. Samu steht ebenfalls nackt vor ihr, wie er auf sie reagiert, kann er nicht verbergen und will er auch nicht. Enja sieht es als Kompliment, was sie in ihm auslöst. Ihr gefällt ebenfalls, was sie sieht. Samu macht zwei Schritte auf sie zu, nur noch ein Windhauch trennt sie voneinander. Sie spürt die Wärme, welche sein Körper ausströmt. Und nicht nur das spürt sie, auch seine Männlichkeit, welche sich an ihren Bauch drängt, jetzt da Samu sie noch etwas enger an sich zieht.


So stehen sie ein Weile regungslos da, kosten die Berührungen von nackter Haut aufeinander aus. Lassen ihre Finger ebenfalls darüber gleiten „Wir…wollten…duschen…“, kommt es leise und mit heiserer Stimme von ihm. Enja nickt kaum merklich, hebt ihren Blick und grinst ihn an „Ja das wollten wir.“ So steigen sie unter die Dusche, wo sie sich gegenseitig einseifen. Sich Liebkosen, ihre Lippen können dabei nicht voneinander lassen. Auch wenn das Wasser nicht zu warm eingestellt ist, scheint es unter der Dusche zu kochen und es wird immer heisser. Die Hände wandern fahrig, über den Körper des anderen.


Sie können sich kaum noch zurückhalten, aber wollen nicht hier in der Dusche weitermachen. So steigen sie erhitzt und erfrischt zugleich aus dieser. Trocknen sich sanft gegenseitig ab. So wie Gott sie schuf und küssend, taumeln sie Richtung Schlafzimmer. Samu schiesst ein Gedanke durch den Kopf und bevor er diesen ganz ausschaltet, spricht er seine Frage laut aus „Müssen… brauchen… wir….“, Enja Versteht sein Gestammel, zwischen ihren Küssen und schüttelt leicht ihren Kopf „Ich…verhüte mit einem Hormonstäbchen, wir brauchen sonst nichts…“ Jetzt schaltet Samus Kopf wirklich komplett aus, er lässt sich nur noch von seinen Gefühlen leiten und weitere Worte brauchen sie keine mehr.
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