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trouble

GeschichteAngst, Freundschaft / P12 / Gen
OC (Own Character) Rusty
04.09.2019
26.09.2019
28
32.596
2
Alle Kapitel
29 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
04.09.2019 1.313
 
Disclaimer:
Alle Figuren (ausser Mia & Simon) gehören alle Andrew Lloyd Webber und ich verdiene mit dieser Geschichte kein Geld. :)
vielleicht kennen mich schon ein paar, von meiner [gelöschten] fanfiktion „hilf mir zu verstehen“. ich wage mit dieser Geschichte einen Neustart
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Es regnet in Strömen und der Frachtzug ist auf dem Weg zu ihrem Bahnhof, nach über neun Stunden Arbeit ist jeder von ihnen müde. Sie fahren am Meer entlang, welches den Regen laut prasselnd entgegen nimmt und die Wellen schlagen heute mal wieder stärker als sonst. Die Dampflok fährt langsam und der Bremswagon am Ende des Zuges gibt sanfte Hilfen, sodass sie nicht entgleisen. „Rusty halt mal an, da liegt was", es ist der erste Kastenwagen, welcher auf den Steinstrand deutet, auf welchem etwas liegt. „Hat irgendwer schon wieder unnötigen Kram hier abgeladen?", die Dampflok bremst ab, weswegen alle ihren Blick auf den Fleck, der halb im Wasser liegt, legen und sich wundern. „Ich nehme das gleich mit, wir kommen doch an der Müllabfuhr vorbei", sagt die Dampflok pflichtbewusst, er hasst es wenn ihr schönes zu Hause verdreckt wird.

Vorsichtig geht er von den rutschigen Gleisen und stellt sich auf den Steinstrand, wo er aber inne hält. „Was ist los?", Dustin der Steinwagon sieht fragend zu seinem Freund und der Dampfer dreht sich um. „Das ist kein Müll...eher ein Mädchen", er ist verwirrt, läuft langsam auf sie zu. „Ein Wagon? Ist möglicherweise einer der Zugfähren ins Schwanken gekommen?", fragt der blaue Kastenwagen. „Der Betrieb wurde doch heute eingestellt wegen diesem Unwetter", wundert sich der Bremswagon und Rusty nickt zustimmend, ehe er langsam auf sie zugeht „Pass auf sie ist bestimmt verletzt", sagt der Bremswagon und vorsichtig nähert sich die Dampflok dem jungen Mädchen, welches auf dem Boden lag und sich nicht regt. „Sie ist bewusstlos, so wie es aussieht wurde sie angespült", er zieht ihren leblos aussehenden Körper ganz aus dem Wasser, aber sobald ihre Füsse zu sehen sind, lässt er sie verschreckt los. „Was ist los?", Caboose nähert sich nun auch, aber sieht genau gleich erschreckt auf das Mädchen. „Ein Mensch?", fragt Caboose leise und Rusty nickt. „Nur frage ich mich wie das funktionieren kann", sagt Rusty leise dreht sie vorsichtig auf den Rücken. „Es ist ein Menschenmädchen, die sehen uns ja doch ähnlich", noch nie hatte einer des Frachtzuges einen Menschen gesehen. Alle sehen sich nervös an, während Rusty's Blick auf dem Mädchen liegt und nachzudenken scheint.

„Wir können sie auf keinen Fall hier liegen lassen, sonst wird sie wieder ins Wasser gezogen und ertrinkt oder andere finden sie", sagt die Dampflok entschlossen. „Rusty wie willst du sie zum Bahnhof bekommen?", fragt einer der Kastenwägen. „Ganz einfach, ich trage sie. Wir haben die Pflicht sie mitzunehmen, stellt euch vor ihr wärt aus irgendeinem Grund in ihrer Welt, ihr würdet bewusstlos wo liegen und niemand kommt euch zu Hilfe", die sonst eher schüchtere Dampflok nimmt das Mädchen vorsichtig auf seine Arme und läuft zu den Frachtwagons zurück. Alle sehen das Mädchen interessiert an, aber jeder der anwesenden denkt sich in diesem Augenblick das gleiche. „Die Grenze ist doch nicht zum überqueren, weder für Züge, noch für Menschen", Caboose hat sich auch wieder zum Rest des Zuges gesellt und alle sehen den Bremswagon an. „Bevor wir dieses Rätsel lösen können müssen wir sie in Sicherheit bringen. Ich habe keine Ahnung wie es mit Menschen aussieht, aber wenn wir Loks bewusstlos sind brauchen wir ja auch dringend Wrench", sagt Rusty, welcher versucht einen kühlen Kopf zu bewahren. „Hängt euch ran und wir fahren weiter, Caboose du musst jetzt extra gut bremsen. Ich muss mich auf das Mädchen hier konzentrieren", sagt die Dampflok zu den anderen und der Frachtzug steht wieder. Mit einem bisschen schnelleren Tempo als vorhin fahren sie weiter, denn jeder einzelne von ihnen hat die Situation begriffen, hier läuft etwas schief.

Zurück an ihrem Bahnhof lösen sie sich voneinander und sofort fahren die Dampflok und der Bremswagon weiter Richtung Werkstatt. Sie beten inständig dort Wrench anzutreffen, denn schlussendlich könnte der Reparaturwagon von der E-Lok auch ausser Haus sein. Sie ist der einzige Wagon im Bahnhof, welcher ihnen helfen kann, zumindest hoffen sie das. Wrench ist der einzige Reparaturwagon des Bahnhofes, aber sie ist auf Loks und Waggons spezialisiert, die Jungs schätzen das auch sie noch nie einen Menschen zu Gesicht bekommen hat. Caboose klopft laut gegen die Tür und öffnet sie, lässt den langsam schwächelnden Rusty rein, da das Mädchen ihm langsam zu schwer wird. „Wrench?", rufen die beiden laut und wenige Sekunden später scheppert etwas laut, weswegen ein weiblicher Wagon husten aus der Ecke kommt. „Sehr erfreut euch zu sehen, wen habt ihr mir da mitgebracht?", sie deutet auf die Liege und Rusty legt sie dankbar darauf ab. „Wrench erschrecke dich nicht, dieses Mädchen ist ein Mensch", sagt Caboose und der Wagon sieht interessiert zu dem immer noch bewusstlosen Mädchen. „Wo habt ihr sie denn her?", sie mustert das fremde Wesen und berührt ihre Haut. „Sie wurde angespült, Wrench kannst du ihr helfen?", Rusty sieht sie fragend an und sie zieht sich ein paar Handschuhe an.

„Dies werden wir gleich herausfinden, ich schätze meine Schraubenschlüssel bringen bei ihr sehr wenig. Mal überlegen", der Wagon, welcher zu den Components gehört, sucht in einer Kiste nach einem Buch, welches sie in ihrer Ausbildung gekauft hat. „Hier!", mit einem Lächeln hält sie ihren Schatz hoch und blättert sofort los, weswegen die Dampflok und der Bremswagon sie fragend ansehen. „In diesem Buch steht in einem Kapitel etwas über die Gemeinsamkeiten von unserer Art von Zügen und Menschen, vielleicht finde ich etwas hilfreiches", sagt sie und blättert weiter fleissig rum. Während Wrench versucht rauszufinden, wie sie ihr helfen kann, versuchen Caboose und Rusty ihr Glück und lassen ein wenig Wasser über ihr Gesicht laufen. „Jungs sie ist nicht wie eine Lok oder Wagon, ihre Kleidung lässt das Wasser nicht einfach abfliessen. Sie ist ja schon klitschnass wegen dem Wetter draussen, holt lieber ein paar Handtücher", sagt der Reparaturwagon und Caboose düst ab. Rusty seufzt einmal tief, da er sich fragt wie er dem Mädchen helfen kann, bis ihm etwas auffällt. „Was ist das da an ihrer Lippe?", fragt er verwundert und Wrench sieht auf. „Höchst interessant", sagt sie und nimmt ein Tuch, um einmal vorsichtig drauf zu drücken. „Es färbt nicht ab", sagt sie und mustert die Lippe des Mädchens, welche dick und an einer gewissen Stelle total seltsam verfärbt ist. Sie sucht sofort in ihrem Buch weiter, weswegen Rusty nervös neben dran steht und nicht weiss was er tun soll.

„Hier gefunden! Sogar über das rote wird was geschrieben, dass nennt sich Blut und die Menschen dürfen keinen grossen Verlust davon ertragen. Keine Ahnung was es bei uns wäre, aber sie hat wohl keinen starken Verlust erlitten, sonst würde sie wahrscheinlich nicht mehr atmen", sagt Wrench und notiert sich alles was sie herausfindet. Sie ist leicht übermotiviert und hat ein grinsen im Gesicht, weswegen die Dampflok sich fragt ob sie dem Mädchen überhaupt helfen kann. So kannte man den einen Wagon von der E-Lok nicht, sie war zwar sehr freundlich, aber aufgeregt und leicht kindlich war normalerweise eher Joule, der Sprengstoffwagon von Electra. Rusty stellt sich neben sie und versucht einen Blick in das Buch zu bekommen, aber er versteht nichts von den Sachen die da aufgelistet sind. „Wir können ähnliche Krankheiten wie Menschen bekommen, zum Beispiel Schnupfen! Ich hab immer gedacht das ist eine Krankheit die nur uns Züge betrifft", sagt Wrench und legt das Buch weg. „Mal sehen ob ich ihr helfen kann", sagt sie dann und und schickt die junge Dampflok aus der Werkstatt, welche sich dann auf die Suche von Caboose macht, dieser ist immer noch nicht zurück mit Handtüchern.
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