Believer's Soul

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P12
Jack Frost OC (Own Character)
03.09.2019
01.12.2019
14
38.058
5
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03.09.2019 610
 
Halli hallo!

Tja, ich hab es also endlich geschafft, die FF hier zu schreiben. xD
Die Idee lag ja schon in meinem Notizbuch herum, seit ich "Storyheart" fertig hatte, sie wollte halt einfach noch gut zwei Jahre warten, bis sie sich anpacken ließ. Da kann man nichts machen.
Aber naja, hier ist sie ja jetzt. ^^
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und würde mich freuen, wenn ihr mir sagt, wie ihr es findet!

Liebe Grüße,
Frozen

Teil 1: Storyheart




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Prolog





Dunkelheit. Das war alles, woraus sein Leben bestand. Dunkelheit und Hass.

Er hörte die Schwärze, er schmeckte und roch sie, er fühlte sie und vor allem sah er sie. Seit Tagen, Wochen, Monaten sah er nichts anderes als diese verdammte Dunkelheit.

Es war nicht das erste Mal; die Situation, in der er sich befand, war ihm wohl bekannt. Und damals hatte es um einiges länger angedauert. Doch damals waren auch die vorausgehenden Ereignisse anders gewesen. Er war nicht so kurz davor gewesen, seine Ziele endlich zu erreichen. Er war nicht von seinen eigenen Schöpfungen überwältigt worden. Und vor allem waren kein rotzfrecher Bengel und ein paar nicht weniger unausstehliche Kinder an seiner Niederlage Schuld gewesen!

Allein bei dem Gedanken an dieses überhebliche, selbstgefällige Grinsen kochte die Wut wieder in ihm hoch. Aber er war zu schwach, um etwas zu tun, und er hasste es. Er war hier gefangen. Zwar schon lange nicht mehr, weil seine Alpträume ihn festhielten. Die selbst waren in ihrer Zahl geschrumpft. Nein, die Kinder auf der Welt glaubten nicht mehr an ihn und dazu kam, dass die Hüter an Zuwachs gewonnen hatten. Beides sorgte dafür, dass der Hass in ihm nie versiegte und stetig das heiß brennende Feuer in seiner Brust nährte.

Aber obwohl er so erbärmlich hier in der Dunkelheit kauerte, wartete er geduldig. Er wartete nicht auf den Moment, in dem er seine alte Stärke wieder hatte. Nein, er blieb realistisch. Er wartete darauf, dass er stark genug sein würde. Denn vielleicht würde er nie mehr ganz zu seiner früheren Macht zurück finden, doch das musste er auch gar nicht.

Denn die wenigen Alpträume, die hinauf in die Welt stiegen und wieder zurück kamen, hatten ihm von dem Jungen erzählt.

Zuerst hatte er es nicht hören wollen – er hatte sie angeschrien und getobt und seiner Wut Luft gemacht. Die Alpträume waren in den folgenden Wochen nicht näher als nötig an ihn herangekommen. Doch dann hatten sie eines Tages eine höchst interessante Nachricht überbracht.

Und so hatte er von dem Mädchen erfahren.

Erst war er überrascht gewesen und die Geschichte, die sie ihm erzählt hatten, war so lächerlich gewesen, dass er nur gelacht hatte. Doch dann hatte er verstanden, was das für ihn bedeuten konnte.

Und jetzt wusste er, dass er gar nicht warten musste, ob seine alte Stärke wieder hergestellt werden konnte. Er musste auch gar nicht dauerhaft auf die Erde zurück, um zu bekommen, was er wollte. Denn mehr als Macht, mehr als Angst und Schrecken in der ganzen Welt, wollte er Rache.

Und dafür musste er nur ein einziges Mal für einen kurzen Moment dort hinauf. Dafür brauchte er nicht viel Kraft und auch wenn er die jetzt noch nicht hatte, würde es nicht mehr allzu lange dauern. Außerdem hatte er Zeit. Sollte der Junge sich doch in Sicherheit wähnen, das kam ihm nur recht.

Die Alpträume spürten seine Erregung und wieherten nervös. Er beachtete sie nicht, sondern sah grinsend nach oben. Goldenen Augen funkelten böse in der undurchdringlichen Dunkelheit.

Pitch Black hatte einen Plan und wenn er erst stark genug war, um ihn umzusetzen, würde Jack Frost die Rache zu spüren bekommen, die er verdient hatte.
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