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Roter Regen

GeschichteFantasy, Freundschaft / P12 / Gen
Julian Jacos Mare Barrow OC (Own Character) Shade Barrow
03.09.2019
06.09.2019
2
1.528
 
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06.09.2019 560
 
Stell dir vor du lebst in der Hölle. Es ist schrecklich. Du würdest gerne sterben wenn es geht, dein Leben hat keinen Sinn. Der einzige Grund das du noch lebst, sind die anderen. Denn du bist nicht alleine. Du hast Freunde und Familie. Leute mit denen du etwas teilst. Dein schreckliches und abscheuliches Leben.
Und jetzt bekommst du die Chance zurück ins Leben katapultiert werden. Nicht mehr die Hölle aber auch nicht der Himmel. Sogar eher Hölle als Himmel. Du kannst sogar sterben. Stirbst sogar wahrscheinlich. Wärst dieses schreckliche Leben los.
Ich will nicht sagen, dass das andere Leben gut ist. Aber besser. Keineswegs. Bis zu dem Punkt wo sie in den Krieg geschickt werden. Einen Kampf zwischen Leben und tot, der meistens im Tod endet.
Uns wurde diese Möglichkeit nicht gestattet. Weil das sogar besser wäre, als da wo wir Leben. In der Hölle.

Ich kämpfe mit einem Meer aus Emotionen. Mal schwimme ich oben und mal sinke ich auf den Grund. Ich weiß nicht was ich denken soll. Der Krieg ist mein Todesurteil! Aber ist der Tod nicht besser als das Leben als Bastler? Ich weiß es nicht.
Die Stimmung ist gedrückt. Mama weint Tränen in ihren ohnehin schon versalzenes Essen. Papa starrt wütend in den Teller und kann sich nur mit Müh und Not davon abhalten ihn durch die Gegend zu pfeffern. Denn auch wenn das Essen aussieht und schmeckt wie Schlamm, bringt es niemand über sich es zu verschwenden. Morrey ist ähnlich wie ich totenstill. Er sagt kein Wort ballt aber unter dem Tisch die Hand. Nur daran erkenne ich, dass er ähnliche Gefühle hat wie ich. Ich will seine Hand nehmen doch plötzlich springt er so abrupt auf das unser wackeliger Tisch fast umfällt! Er haut mit der flachen Hand auf den Tisch und brüllt frustriert auf „Diese verfluchten Bastarde! Alles muss nach ihrer Nase gehen! Und deswegen leiden wir! Schicken uns aus der Pfanne ins Feuer! Scheren sich einen Dreck um uns!“ Mama springt auf und legt ihm mit Tränen in den Augen die Arme auf die Schultern. Sanft führt sie ihn zurück auf den Stuhl und drückt ihn nieder. Dann gibt sie ihm einen zärtlichen Kuss auf die Stirn. „Alles wird gut, Mo“ flüstert sie. „Alles wird gut“.
„NICHTS IST GUT!“ Papa ist aufgesprungen und schleudert nun -pfeif aufs Essen- den Teller an die Wand. „MEINE KINDER HATTEN EIN SCHRECKLICHE KINDHEIT! UND DANN SOLLEN SIE GEFÄLLIGST NCHT AUCH NOCH EINEN SCHRECKLICHEN TOD BEKOMMEN!!!“ Fluchend rennt er zur Tür.
Obwohl er sich wegdreht habe ich sie gesehen. Die Träne.

Mama nimmt unsere Hände und hält sie ganz fest. Ich spüre ihre Wärme. Spüre ihre Zuversicht. Sie lächelt, trotz der vielen Tränen, die auf ihrem Gesicht glitzern. „Cam. Mo“ sagt sie mit zitternder Stimme. „Ich weiß es ist schrecklich. Und ich weiß das vielleicht etwas schreckliches passieren wird. Aber wir müssen Kraft haben unseren Weg zu gehen. Egal welchen und auch, wenn er von Silbernen bestimmt wird. Wir werden nicht einknicken! Wir müssen stark sein!“ Sie steht auf, wischt sich die Tränen vom Gesicht und lächelt. „Ihr macht das schon meine Süßen“. Ich Schlucke und will mich abwenden als sie noch etwas sagt. Sie flüstert fast, doch ich verstehe sie trotzdem.
„Wir erheben uns, rot wie die Morgendämmerung!“



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Sorry, sorry, sorry dafür das dieses Kapi so kurz ist! Aber ich fand den Schluss so passend
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