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Nur sie allein

von Anniiii
SongficSchmerz/Trost / P6 / Gen
Caboose Dinah
03.09.2019
03.09.2019
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Heyyyx, wie schön, dass ihr meine kleine gecshichte angeklickt habt!
Also erstmal: Das huer ist meine erste Geschuchte hier und deswegen würde ich mich sehr über Kritik, Lob oder Verbesserungsvorschläge in Form von Reviews freuen!
Aber zur Geschichte: Das hier ist eine kleine Songfic, also hier ist mal ein Link, wenn ihr euch das Lied zuerst mak anhören wollt: https://youtu.be/c77XwMHjsi4  
Das sind eigentlich zwei Lieder in dem Video, aber das für die ff relevante ist 'Nur sie allein' und das geht von 0:00-4:30
Na dann, viel spaß beim lesen!

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Nur sie allein


Und wieder war einer dieser Tage vorbei, an denen der rote Bremser den Personenzug bremsen musste.
Diesmal war Electra die Lok gewesen, der sich auch, sobald sie vor einer Minute am Bahnhof angekommen war, aus dem Staub gemacht hatte, da er nicht mehr Zeit als nötig mit dem Bremser verbringen wollte.
Seit dem Rennen und dem von Caboose verursachten Unfall, wollte keiner mehr etwas mit ihm zu tun haben, obwohl er nur Dinah beweisen wollte, dass er nicht nur ein minderwertiger Bremswagen war, sondern auch das Niveau einer Lok hatte... Doch natürlich hatte sie das nicht beachtet und war direkt nach dem Rennen wieder zu Greaseball gerannt und hatte Caboose einfach stehen gelassen, obwohl er während des Rennens, als Greaseball sie verlassen hatte, für sie da gewesen war...

Gerade wurde Pearl von Rusty abgeholt, Buffy und Ashley waren schon gegangen. Jetzt waren nur noch er und Dinah am Bahnhof, aber das würde auch nicht mehr lange so bleiben, da Greaseball jeden Moment auftauchen würde um Dinah abzuholen.
Und da war er auch schon. Nicht Mal eines Blickes würdigte der Diesel ihm. Sobald er da war ging Dinah auch schon auf ihn zu: „Ich muss dir was wichtiges sagen!”, wurde der Diesel von Dinah begrüßt und schon waren die beiden weg und Caboose blieb wieder allein zurück.
Bestimmt würde sie ihm sagen, dass sie schwanger sei oder etwas in der Art, dachte der Bremser sich und ging geknickt in Richtung Frachthof.
So wurde ihm wieser einmal schmerzhaft bewusst, dass er ganz alleine war. Nur Dinah hatte er, aber die war ja auch mit Greaseball zusammen. Welcher sie doch eh nicht richtig liebte und noch tausende andere Waggons im Bett hatte.
Doch er selbst liebte sie über alles. Aber er konnte sie eh niemals haben, da er ja 'nur' ein Bremswagen war.

Ich habe sie mir nicht erwählt
Die Liebe, die mich so bedrückt und quält
So matert mich mein Sündenfall
Ich hör und seh sie überall
Einfach überall


Dinah war wirklich überall in seinen Gedanken, er konnte an nichts anderes mehr denken als an sie und ihr so wunderschönes Gesicht mit den blonden Locken

Das Gold des Korns
Zeigt mir ihr Haar
Das Licht des Monds'
Bringt sie mir nah
Und doch ich weiß,
Ich sollt' sie nie mehr wiedersehn'


Er sollte sie wirklich nicht mehr wiedersehen, es brachte ihn um, sie immer mit Greaseball so glücklich zu sehen. Und doch konnte er es nicht lassen sie immer wieder anzusehen...

Ich schau sie an und bin verlorn'
Und doch zugleich wie neugeboren
Ich komm nie los von ihrem Zauber
Welch tiefer Fall


Ja auch Bremswagen hatten Gefühle! Und er war Hals über Kopf in Dinah verliebt und eben das machte ihn fertig, da sie Greaseball gehörte und nicht ihm.
Traurig setzte er sich auf einen Stein neben den Gleisen und konnte wieder an nichts anderes außer an Dinah denken.

Ich seh sie überall, überall
Heller als das Licht erstrahlt ihr Glanz
Doch nie für mich
Stets nur für ihn
Weil sie nicht weiß,
Weil sie nicht ahnt,
Dass es für mich nur eine gibt
Nur sie allein!


Er würde alles, wirklich alles für sie tun, wann immer sie es wollte! Nicht so wie der Diesel!
Jede Sekunde dachte er an sie. Er konnte deswegen nicht mehr schlafen und immer wenn er sie sah, fing sein Herz an zu schlagen.
Er würde alles machen für sie!

Mein ganzes Sein drängt zu ihr hin
Raubt mir die Ruh' und auch den Sinn
Wie eine Glut die ich nicht zähmen kann
Die mich verbrennt


Wie konnte es nur sein, dass Dinah immer noch bei diesem Ölschlucker war, obwohl der sie doch schon so oft betrogen hatte?
Er spielte ihr doch mir vor, dass sie mit ihm glücklich durch den Rest ihres Lebens gehen könnte, das wusste mittlerweile jeder hier am Bahnhof! Nur Dinah wollte es nicht einsehen und glaubte immer noch an das Glück mit Greaseball...
Und genau das brach dem roten Bremser das Herz.
Er konnte nicht anders er musste seine Gefühle herausschreien:

Und ich verzehre mich, Sehne mich
Nach dem Glück, das ihr ein andrer gibt
Und niemals ich
Weil sie nicht ahnt,
Weil sie nicht weiß,
Dass es für mich nur eine gibt
Nur sie allein
Nur sie allein!


Voll Trauer und Frust sprang er auf und fuhr über das Bahnhofsgelände.
Er kam einfach nicht zur Ruhe, er liebte Dinah doch!
Er liebte sie über alles! Warum nur erwiderte sie seine Liebe nicht? Was sollte er tun?! Er war verzweifelt... Seine Gefühle brachten ihn noch um seinen Verstand... Er wusste wirklich nicht mehr wie es weitergehen sollte...

Ich seh sie überall, überall
Heller als das Licht erstrahlt ihr Glanz
Was kann ich tun?


Er bemerkte nicht wie sich von hinten eine vorsichtig eine Gestalt nährte, er war zu sehr in seinem Kummer versunken...
Der sonst so 'unantastbare' Bremswagen war vollständig am Boden zerstört... Er konnte sich gar nicht ausmalen was passieren würde, würde jemand ihn so sehen und doch sank er zu Boden.
Die Gestalt stand nun direkt hinter ihm bemerkte er immer noch nicht.
Er wusste einfach nicht mehr weiter, was sollte er noch tun? Dinah nahm ihn doch sowieso nicht wahr...

Sie sieht nur ihn
Weil sie nicht ahnt,
Weil sie nicht weiß,
Dass es für mich nur eine gibt
Sonst keine gibt
Nur sie allein
Nur sie allein.


Die letzten drei Worte flüsterte er nur noch... Und hauchte noch ein leises „Dinah, ich liebe dich doch”  bevor er endgültig auf dem Boden zusammenbrach.



Die Gestalt hinter ihm wollte schon wieder gehen, doch als sie die letzten Worte des Bremswagen hörte, drehte sie sich wieder zu ihm um: „Caboose”, wisperte sie und legte dem Bremswagen beruhigend eine Hand auf die von Schluchtzern durchschüttelte Schulter.
Caboose, der die Stimme sofort erkannte, drehte sich erschrocken um und sah in traurig schauende Augen. „Dinah!”, flüsterte, drehte sich wieder um und versuchte aufzustehen, um sich aus dem Staub zu machen.
Doch Dinah hielt ihn an seinen Schulterboxen zurück.
Noch nie hatte sie Caboose so gesehen. Er war tränenüberströmt und seine sonst so schönen blauen Augen waren vor Trauer und Verzweiflung ganz verschleiert. „Ich muss dir was sagen”
„Dinah, ich kann nicht, lass mich los, bitte!”, er brachte es kaum über sein Herz dies zu sagen, doch was sollte er tun?
„Nein! Caboose, ich liebe dich doch auch!”
„Was?! Und Greaseball?”, langsam drehte er sich wieder zu Dinah.
„Ich hab schluss gemacht”
Caboose schaute sie nur traurig an. Doch auf einmal legte Dinah zärtlich ihre Hand unter das Kinn des Bremswagens und entfernte mit der anderen vorsichtig seine Tränen.
Dann beugte sie sich zu ihm und küsste ihn.
Zuerst war Caboose überrascht, doch dann erwiderte er den Kuss. Er hatte nie gedacht, dass Dinah seine Liebe erwidern würde, doch sie tat es!
„Ich liebe dich Dinah”, nuschelte er an ihre Lippen und begann sie zärtlich zu küssen.




Ende
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