Flug ins Glück

von Malec-Sun
GeschichteAbenteuer, Romanze / P18 Slash
Alexander "Alec" Lightwood Magnus Bane
02.09.2019
14.10.2019
41
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Ich entschuldige mich jetzt schon für die Vorkommnisse in diesem Kapitel.... Aber es kann nicht nur Friede - Freude - Eierkuchen geben .... Es tut mir leid!

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Magnus wurde wach, weil ein Handy wie wahnsinnig piepste. „Alexander! Mach dein Telefon aus.“ Doch nichts geschah. Also machte er doch die Augen auf und schaute verwundert auf die leere Bettseite neben ihm. Bevor er dazu kam sich Gedanken zu machen, wo sein Liebling denn war, piepte dessen Handy wieder und so er rollte sich mit einem Grummeln auf die andere Seite und griff nach dem Störenfried. Als er den Bildschirm einschaltete entdeckte er zwei Pop-Up’s: eines von Izzy die gerade 15 Fotos geschickt hatte und das gerade mal um zwanzig nach acht Uhr morgens. Der würde er das nächste Mal die Hölle heiß machen, dachte er sich gerade, als sein Blick auf den zweiten geöffneten Chat fiel. Es war Aron der seinem Mann schrieb
*Danke, ich erwarte dich*
Da er auch bei einem genaueren Blick durchs Zimmer seinen Mann nicht entdecken konnte, übermannte ihn die Neugier und er klickte auf den Chat.
*Alexander, kann ich dich in der Lobby bei den gemütlichen Bänken treffen? Alleine? Aron*
*Okay ich bin in 10 Minuten da*
Was wollte Aron von Alexander? Misstrauisch stand Magnus auf und zog sich an. Er wusste das es falsch war, aber er machte sich dennoch auf den Weg in die Lobby. Er kannte Aron erst seit zwei Abenden und wusste nicht, wie er die Nachrichten einstufen sollte.
Als er den Gang in die Lobby entlangging, ließ er seinen Blick schweifen und entdeckte die Beiden ziemlich nah beieinandersitzend. Er blieb stehen und beobachte sie aus der Ferne. Aron schaute irgendwie traurig aus, während er sprach. Alexander saß daneben und hatte seinen Arm um den Jüngeren gelegt und streichelte über seinen Rücken. Magnus wandte sich entsetzt ab und lief zurück in ihr Zimmer, zu sehr verwirrte es ihn seinen Mann derart nah bei einem anderen zu sehen. Warum macht er das? Worüber wollte Aron mit ihm reden? Mir fallen nur seine Eltern ein, die ihn ebenfalls aus dem Haus gejagt hatten, als sie erfahren hatten, dass ihr Sohn schwul war. Das musste es sein. Was sollte es auch sonst sein. Alexander würde mich nie hintergehen. Dachte sich Magnus und damit beruhigte er sich auch wieder, bis er im Zimmer war. Er wusste das Alec ein hilfsbereiter junger Mann, der stets auch auf seine Freunde und Mitmenschen achtete. Magnus musste lächeln, als er daran zurückdachte, wie unangenehm es ihm immer gewesen war, wenn sie Sex im Wohnheim hatten und die Nachbarn an die Tür geklopft hatten.
Er ging ins Bad um sich fertig zu machen, denn wenn sie schon beide so früh wach waren, wollten er den Tag auch genießen.

Als Alec vorsichtig wieder ins Zimmer schlich, waren schon die Vorhänge aufgezogen und die Terrassentür stand offen. Alec fand Magnus stand im Bad beim Schminken. „Guten Morgen, mein Schatz.“ Als er Alec erblickte, kam er gleich auf ihn zu und fragte: „Wo warst du denn? Ich hab mir Sorgen gemacht, als ich aufgewacht bin und du nicht hier warst.“ „Ich bin früh aufgewacht und wollte dich nicht wecken, also bin ich eine Runde spazieren gegangen. Aber warum bist du schon wach?“ „Dein doofes Handy hat mich geweckt. Deine Schwester musste ja unbedingt in aller Herrgottsfrühe Unmengen von Fotos schicken.“
Warum lügt er mich an? Warum darf ich nicht wissen, dass er sich mit Aron getroffen hat? Schämt er sich für seine Eltern und seine Situation? Magnus hasste sich für seine Gedanken und doch konnte er sie nicht abschütteln.
„Das tut mir leid, das Teil hab ich total vergessen.“ Alec schlang seine Arme um ihn und küsste ihn fordernd. Als sie sich voneinander lösten streichelte Alec zart über die Ausbuchtung in Magnus Hose. „Wollen wir nochmal zurück ins Bett?“ „Unbedingt! Und du musst mich heute besonders verwöhnen, weil ich ohne dich wach werden musste und mir Sorgen gemacht habe.“ „Es tut mir leid, Liebling und ich werde alles versuchen um es wiedergutzumachen.“ Damit schob er den Asiaten rückwärts aufs Bett und setzte sich auf seine Mitte. Sofort begann er damit Magnus zu streicheln und seine Knospen zu küssen und leicht zu beißen. Langsam arbeitete er sich über den Hals nach oben, wo er Magnus‘ Lippen in Beschlag nahm und ihre Zungen miteinander verschlangen. Magnus schlechte Gedanken waren sofort verschwunden, zu sicher war er sich Alexanders Liebe ihm gegenüber und für ihr Treffen gab es sicher eine ganz einfache Erklärung. Als sie schließlich wieder Luft holen mussten, stand Alec auf um sich auszuziehen. Dann zog er die Pants seines Liebsten ebenfalls aus, er seufzte laut auf, als er Magnus nackt vor sich liegen sah. „Du bist so wunderschön, ich kann mich nie an dir satt sehen.“ „Vielleicht sollten wir dann anstelle von Sex zu haben, uns einfach nur anschauen, denn es geht mir gleich wie dir, Alexander.“ „O nein. Denn ich kann auch nie genug Sex mit dir haben. Ich liebe dich, mein Herz.“ Bei diesen Worten kniete er sich zwischen Magnus Beine und begann liebevoll über seinen erregten Penis zu streicheln. „Und ich liebe dich“ kam es stöhnend von seinem Ehemann. Magnus wurde immer lauter, als Alec begann mit der Zunge über seine Härte zu lecken und schließlich dran saugte. Mit seiner freien Hand streichelte er über seine Spalte und neckte seinen Eingang. „Fuck Alec du machst mich so geil.“ Schnell setzte er sich auf und zog Alec an seine Lippen um ihm einen heißen Kuss zu geben. Nun war es an ihm, seinen Liebsten zum Stöhnen zu bringen, indem er mit einer Hand begann seinen Schwanz zu massieren. Dieser kniete immer noch zwischen seinen Beinen und so konnte Magnus nicht nur Alec‘ Schwanz umfassen, sondern gleichzeitig auch seinen eigenen wichsen und Alec küssen. Dieser konnte sich kaum noch auf den Beinen halten und krallte sich an Magnus‘ Schultern fest. Als er sich fast nicht mehr beherrschen konnte, flüsterte er: „Nimm mich endlich Mags. Ich möchte dich ganz tief in mir spüren.“ Das ließ sich dieser nicht zweimal sagen, er holte das Gleitgel und positionierte sich hinter seinem Mann, dann versenkte er seinen Schwanz mit einem harten Stoß tief in ihm. Dieser stöhnte laut auf und drückte sich ihm noch mehr entgegen. Als sich Magnus zu bewegen begann, traf er dabei jedes Mal Alec‘ besondere Nerven und dieser erzitterte unter jedem Stoß aufs Neue. Tausend Blitze durchzucken Alec, als er schließlich von seinem Orgasmus überrollt wurde. Magnus spürte, wie er sich um ihn verkrampfte und dies reichte aus, damit auch er kam. Laut stöhnten beide ihre Lust heraus und Magnus bewegte sich immer noch langsam in Alec um den Höhepunkt bis zum letzten zu geniesen. Als sie schließlich wieder zusammengekuschelt auf dem Bett lagen, bemerkten sie die offene Terrassentür. „Scheiße.“ kam es mit roten Wangen von Alec, während Magnus nur laut lachte. „Wir sind verheiratet, was denken die Leute am Pool, was wir hier machen? Lesen? Und außerdem sind wir im 3. Stock, ich glaube nicht, dass man uns bis hinunter gehört hat.“ „Na hoffentlich, sonst sterbe ich gleich beim Frühstück.“

Als sie auf die Terrasse des Speisesaales traten, kam ihnen eine grinsende Lea entgegen. „Na Jungs, habt ihr bis jetzt geschlafen?“ „Ja natürlich. Was sollten wir sonst tun?“ „Keine Ahnung, vielleicht die Tür schließen, wenn ihr beim Schlafen seid?“ meinte sie mit einem spöttischen Grinsen, bevor sie schnell abhaute. „Gut dann kannst du jetzt wohl offiziell sterben Alexander.“ „Scheiße … aber ich tue jetzt einfach mal so als hätte ich die Anspielung nicht verstanden und rede mir ein, dass sie nix gehört haben, denn ich will dich nicht alleine zurücklassen.“ „Sehr nobel von dir.“

Den Tag verbrachten die Beiden wie üblich am Strand. Sie genossen einfach das faul herumliegen und die Ruhe, die ihnen ihr Fleckchen einbrachte. Natürlich verging auch der heutige Tag nicht ohne das ihre Knutscherei in Sex im Wasser ausartete. Als sie wieder auf ihren Handtüchern lagen, fragte sich Alec wieder einmal ob diese permanente Anziehung und Erregbarkeit mit den Jahren wohl abflauen würde. „Woran denkst du?“ wurden seine Gedanken von Magnus unterbrochen. „Ob ich dich jemals küssen werde, ohne dir die Kleider vom Leib reißen zu wollen?“ „Also ich hoffe doch schwer nicht, mein Liebling.“ „Also meinst du, dass wir in 20 Jahren noch genauso hier liegen und jeden Tag Sex in der Öffentlichkeit haben werden?“ „Unbedingt“ kam es mit einem dreckigen Grinsen vom Asiaten. „Und wenn du noch lange von Sex redest, werde ich dich gleich nochmal vernaschen.“ „Genau das ist es ja, was mich so fasziniert, Mags. Dieses Feuer zwischen uns … ich wusste nicht, dass Liebe so sein kann. Und wenn mir wer vor, sagen wir 2 Jahren gesagt hätte, dass ich mich zu einem derart triebgesteuerten Menschen entwickeln würde, nur weil ich die Liebe meines Lebens treffe. Dass es mir egal sein wird, ob uns andere Leute hören oder gar sehen, dann hätte mich damals an Ort und Stelle Schlag getroffen und ich hätte demjenigen sicher die Freundschaft aufgekündigt.“ „Ach du bist so süß, dass es eigentlich verboten sein sollte. Wir passen einfach perfekt zusammen.“

Beim Abendessen trafen sie sich wieder mit Aron und Ben und Magnus fiel auf, dass Aron heute irgendwie komisch drauf war. Irgendwie nervös. Auch Alexander war stiller als sonst während des ganzen Essens und als Aron und Alec einmal alleine am Tisch saßen, sah Magnus das Alec die Hand den Jüngern hielt, sie aber schnell wieder wegnahm, als er durch die Tür kam. Eifersucht breitete sich in ihm aus und er verurteilte sich wieder dafür seinem Mann gegenüber solchen Gedanken zu haben. Dieser liebte ihn und das wusste Magnus auch und doch war irgendwas faul, er wusste aber noch nicht was genau. Zum Glück plapperte Ben fast so viel wie Simon und so wurde er rasch von seinen doofen Gedanken abgelenkt und auch Alec und Aron schienen sich etwas zu entspannen.

Wenig später spazierten sie alle vier durch das kleine Städtchen und Magnus bemerkte wieder die Unruhe die Alec heute an sich hatte. „Was beschäftigt dich denn, mein Herz? Ich bemerke doch, dass heute irgendwas nicht stimmt mit dir?“ „Es ist nichts, ich habe nur in den letzten Nächten ziemlich wenig Schlaf abbekommen und ich glaube, dass rächt sich schön langsam. Ich war ja auch nie so wirklich der Partytiger, drum ist es mein Körper nicht gewohnt so wenig Schlaf zu bekommen.“ „Na ob ich den kenne, der dich immer vom Schlafen abhält? Soll ich mal ein ernstes Wort mit ihm reden?“ „Nein, ich schaffe es schon, denn er hat wundervolle Methoden um mich am Schlafen zu hindern und so sehr ich den Schlaf vermisse, so sehr liebe ich den Sex, den ich anstatt dafür bekomme.“ Damit blieb er stehen und umarmte Magnus und küsste ihn voller Leidenschaft, inmitten der ganzen Leute.
Als sie sich voneinander lösten sah er Ben bereits aufgeregt winken. „Wir sollten weitergehen.“ meinte er zu Magnus. Als sie aufgeschlossen hatten, sahen sie das Ben und Aron vor einem Geschäft standen, welches voll mit Schmuck war. Ketten, Ringe, Armreifen, Ohrringe und noch vieles mehr. „Los, da müssen wir unbedingt hinein.“ kam es sofort begeistert von Ben. Auch Magnus wollte sofort losstürmen, aber Alec hielt ihn am Arm zurück. „Da du ja Ben und Aron als Begleitung hast, werde ich hier draußen warten. Ist das okay für dich?“ Aron schaute glücklich aus und vermeldete sogleich: „Wenn Alec draußen bleiben darf, will ich das auch. Ich bin nicht so der Schmucktyp.“ „Okay. Dann bleibt ihr beiden halt draußen. Aber beschwer dich nicht, wenn ich zuviel einkaufe.“ „Das wäre auch nicht anders, wenn ich mit drin wäre, mein Schatz. Also viel Spaß.“

Mit einem flauen Gefühl im Magen betritt Magnus zusammen mit Ben den Laden, welcher sogleich auf den Teil mit dem Schmuck für Männer zugeht und sich begeistert umsieht. Magnus folgt ihm, aber seine Gedanken schwirren um Alec und Aron und ein besonders gemeiner schleicht sich immer wieder ein: Was tun sie alleine vor der Tür? Magnus hasst sich selber für die schlechten Gedanken und das offensichtlich mangelnde Vertrauen, aber schließlich kennt er Aron noch nicht gut und weiß nicht ob er ihm Vertrauen kann. Er ist absolut nicht bei der Sache und sucht sich schließlich eher lustlos eine Halskette aus und als auch Ben endlich fertig ist, gehen sie zur Kassa. Ben ist zu jung und kennt sie alle noch viel zu wenig um ebenfalls etwas davon mitbekommen zu haben, aber vielleicht, denkt sich Magnus, ist er ja auch einfach paranoid und bildet sich das alles nur ein.
Als sie aus der Tür treten, sieht sich Magnus um und kann Alec auf den ersten Blick nicht entdecken. Doch dank seiner doch beachtlichen Größe von 1,80 kann er die Menge ganz gut überblicken und im nächsten Moment entdeckt er die Beiden und es scheint ihm, als ob ihm jemand sein Herz aus der Brust reißen würde: Alec und Aron stehen an eine Hausmauer gelehnt, engumschlungen und küssen sich heiß und innig. Magnus ist einfach stehen geblieben und starrt auf die Beiden, unfähig sich zu bewegen. Warum? hallt es in seinem Kopf. Wie kann Alexander mir das antun? Was soll das Ganze? Ben hat die Beiden mittlerweile auch entdeckt und ebenso erkannt, dass Magnus zu Eis erstarrt ist. Er nimmt ihn am Arm und zieht ihn zu den Beiden hin, wo Magnus endlich wieder zu sich kommt. Wütend packt er Aron am Arm und reißt ihn von Alec weg. „Was soll das? Was macht ihr beiden da?“ schrie Magnus sie an. Aron schaut sofort schuldbewusst zu Boden, während sich Entsetzen auf dem Gesicht von Alec ausbreitet. „Magnus, es ist nicht wie es ausschaut, lass es mich dir erklären.“ „Erklären? Was bitte gibt es hier zu erklären? Du knutscht mit einem Anderen herum, was bitte gibt es hier falsch zu verstehen?“ Magnus merkte wie Tränen in seine Augen traten und wollte auf gar keinen Fall hier vor Alec zusammenbrechen. Er musste hier weg, also wandte er sich wütend ab und lief durch die Menge. Er musste einfach hier weg. Er hatte keine Ahnung ob Alexander ihm folgte oder nicht, es war ihm auch egal. Er wollte seine Ruhe haben, die Tränen liefen mittlerweile über seine Wangen, als er völlig fertig am Radstand ankam. Mike sah ihn und kam sofort auf ihn zu. „Was ist los Mags? Was ist passiert? Und wo ist Alexander?“ „Er hat jemand anderen geküsst, der Arsch!“ kam es schluchzend von Magnus. „Scheiße, das kann ich gar nicht glauben, er liebt dich doch?“ meinte Mike als er ihn fest in seine Arme zog. „Das dachte ich auch, aber ich hab es mit eigenen Augen gesehen. Kannst du mich hier wegbringen?“ „Ja klar, wo willst du hin? Soll ich dich ins Hotel bringen?“ „Fahr einfach los, ich sag dir, wenn du mich rauslassen sollst, Mike.“ Sie fahren zirka die halbe Strecke, als Magnus auf einmal „Halt“ ruft. Mike hält sofort an und als Magnus über einen kleinen Weg Richtung Meer klettert ruft er noch „Es wird sich sicher alles aufklären, Magnus.“
Magnus setzt sich auf einen Felsen und verbirgt sein Gesicht in seinen Händen. Hemmungslos beginnt er zu weinen, immer wieder sieht er die Szene vor sich, so als ob sie sich in seinen Augen eingebrannt hätte und es schmerzte immer wieder aufs Neue. Sein Herz tat so weh, dass er kurz befürchtete er hätte einen Herzinfarkt, hat sich aber dann dafür entschieden, dass es so weh tat, weil es in tausend kleine Stücke zerbrochen war. Wieso tust du mir das an, Alexander ich liebe dich doch sosehr und du mich doch auch, zumindest hast du das immer gesagt und mir doch auch immer gezeigt… warum hast du das getan… Seine Gedanken drehten sich immerzu im Kreis, bis er glaubte er würde wahnsinnig werden.
Er hatte keine Ahnung wie lange er schon auf diesem verdammten Felsen saß und heulte, als er einen Lichtkegel bemerkte, der ihn streifte. „Hau ab, Alexander ich will dich nicht sehen.“
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