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Verloren geglaubt und Wiedergefunden

GeschichteDrama, Familie / P18 / Het
Lucy Heartfilia Natsu Dragneel OC (Own Character)
02.09.2019
10.09.2019
10
11.963
9
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5 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
08.09.2019 1.375
 
Kapitel.8

Wieso ein Drache?

Ehe ich mich versah kam ich gemeinsam mit Igneel zu einem Kindergarten, Silver und Metalicana hatten sich hinter einen Busch versteckt und warteten bereits auf uns. Ich kniete mich zu den beiden Jungen „Ist sie noch drin? Fragte Igneel seine Freunde „Ja es ist noch niemand wieder rausgekommen“ erklärte Silver.
Ich nickte verstehend, es sollte auch nicht lange dauern bis die besagte Frau aus der Einrichtung kam. An ihrer Hand hielt sie ein kleines Mädchen mit Kirschblütenfarbenen Haar, Mein Herz setzte für einen Schlag aus. Ein vertrauter Duft von Flammen und Sternen drang in meine Nase. Meine Gedanken überschlugen sich mit ernster Miene sah ich die drei Jungen an. „Igneel du holst sofort deine Mutter! Und ihr anderen geht zur Gilde bringt eure Väter und Tante Erza mit! Ich werde sie erst einmal unauffällig verfolgen“ „Aber Onkel Natsu wie sollen wir dich dann finden?“ fragte mich Metalicana unsicher. „Mach dir darüber keinen Kopf, dein Vater hat eine gute Nase der findet mich schon“ zuversichtlich sah ich zu den drei Jungs. Voller Eifer nickten sie  und machten sich jeweils auf den Weg.

Ich lies der Frau einen gewissen Vorsprung, wenn sie es war und dessen war ich mir Sicher, musste ich vorsichtig sein. Sie sah anders aus als Luce sie beschrieben hatte. Eine Brille trug sie nicht und auch ihre Haare waren nicht schwarz, sondern blau. Aber es gab ja genug Wege um sein Äußeres zu verändern. Mir stieg dieser stechende süßliche Geruch in die Nase. Igneel hatte recht, es schmerzte regelrecht wenn man es roch. Mein Blick haftete auf den Mädchen welches sie an ihrer Hand hielt, durch meine feinen Sinne konnte ich genau hören was das Kind sagte „ich hatte wieder diesen Traum, den von der Stimme“ die Frau sah genervt zu ihr „Was hat diese Stimme denn zu dir gesagt, Hiko?“ fragte sie gespielt freundlich. Ich war wie gelähmt als ich den Namen meiner Tochter hörte. „Aber warum durfte sie ihn behalten?“ Schoss es mir durch meinen Kopf. Ihre weitere Unterhaltung riss mich aus meinen Gedanken. „Wenn ich dir das sage schimpfst du nur wieder mit mir“ erklärte das Rosahaarige Mädchen. „Ich schimpfe, nicht versprochen“ die Stimme dieser Frau klang so verlogen, das ich mich zusammenreißen musste ihr nicht das Kind aus der Hand zu reißen. Das Mädchen setzte wieder zu sprechen an „ok ich verrate es dir. Ich habe diese Stimme schon oft gehört. Sie kommt von einem Jungen und er sagt immer dasselbe nämlich folgendes. Hiko, du musst mir jetzt ganz genau zuhören. Denn es ist wichtig! Ich bin dein großer Bruder Igneel und hab dich ganz doll lieb. Unsre Mama Lucy und unser Papa Natsu haben dich auch lieb. Das darfst du nicht vergessen!  Gib mir dein Drachenehrenwort darauf“ Grinste sie breit. Ich kannte dieses Grinsen nur zu gut, denn es war mein eigenes. Die Frau schüttelte den Kopf „Wir sollten wohl mal wieder Dr. Sachiko aufsuchen, wenn du wieder solche Träume hast“ beschloss die Frau streng. „Ich will da aber nicht hin. Niemand glaubt mir, obwohl da wirklich diese Stimme ist“ sie wirkte traurig, doch ich verstand genau wie sie sich fühlte. Denn mir erging es ähnlich, als ich meinen Vater suchte. Und niemand mir glauben wollte, das er ein echter Drache ist. Ich wollte gerade mein Versteck verlassen da hielt mich jemand zurück „Salamander, du solltest dich beruhigen“ forderte Gajeel mich auf. Auch Lucy, Igneel, Gray und Erza waren mittlerweile da. Lucys Blick fixierte dieses Kind mit Tränen in den Augen sah sie mich an „Natsu, das ist unsere Tochter“ ich konnte nur zustimmend nicken. Auch Erza bemerkte die Ähnlichkeit „sie sieht euch wirklich ähnlich“ sagte die Rothaarige leise. Nun musste ein Plan her Lucy hatte auch schon eine Idee „ich werde sie gemeinsam mit Igneel stellen, immerhin kennen wir Beide als einzige ihr Gesicht“ entschlossen sah sie mich an. „Passt auf euch auf Luce. Wenn ihr mich brauchst bin ich sofort da“ ich gab ihr noch einen schnellen Kuss. Bevor sie sich gemeinsam mit unseren Sohn der Entführerin stellte. Lucy lief hinter der Frau her freundlich rief sie „entschuldigen sie bitte, aber können sie mir die Uhrzeit sagen“ Lucy spielte diese Rolle wirklich gut, denn so konnte sie sich das Rosahaarige Mädchen genau anschauen. Mir blieb nicht verborgen wie erschrocken, die Frau Luce und Igneel musterte. Ein Blinder hätte erkannt dass ihr diese Begegnung nicht in den Kram passte. „Tut mir Leid aber ich habe keine Uhr und außerdem sind wir in Eile“ Das kleine Mädchen fixierte Lucy, dann sagte sie „ich habe eine Uhr. Aber ich kann sie noch nicht lesen“ freundlich steckte sie ihren Arm in die Richtung von Lucy. Meine Frau sah auf die Armbanduhr und musste lächeln „du magst also auch Drachen?“ fragte sie. Stolz nickte das Mädchen „ja, Drachen sind voll cool. Außerdem ist es voll doof das die Drachen immer nur die Bösen sind“ erklärte sie. „Das finde ich auch“ mischte sich nun auch Igneel ein. Die fremde Frau zog an meiner Tochter, dieser Anblick brachte mich zum knurren „Los wir müssen nach Hause!“ Das Mädchen versuchte sich zu wehren, doch die Frau war stärker. Nun ergriff Lucy wieder das Wort „Sie wissen genau wer ich bin, oder?“ Eindringlich betrachtete sie die Fremde. Ich konnte genau sehen wie die Frau nach einer Fluchtmöglichkeit suchte. „Ich weiß nicht was sie meinen, ich bin ihnen noch nie begegnet“ redete sich die Fremde um Kopf und Kragen.  

Ich sah wie die Fremde Frau wieder an unserer Tochter zerrte nun riss mir der Geduldsfaden. Ich sprang auf, bevor ich zu meiner Familie lief sagte ich noch schnell „bestellt sofort die Polizei, den Magischen Rat oder sonst irgendjemanden hierher!“ Als ich bei Lucy ankam wurde ich neugierig von dem Kind gemustert. Irgendwann sagte das kleine Mädchen mit klarer Stimme „Du hast ja dieselben Haare wie ich“  Ich ging in die Knie, sanft fuhr meine Hand durch ihr Rosahaar. „Hallo ich bin Natsu und dort drüben steht meine Frau Lucy. Und dieser kleine Kerl ist unser Sohn Igneel“ erklärte ich ihr. Mit großen Augen musterte mich das Kind „bist du mein Papa?“ fragend sah sie mich an. „Ja, da bin ich und deine Mama und dein Bruder sind auch hier“ mein Kopf zeigte in die Richtung von Lucy und Igneel. Schon wieder Zerrte diese Alte meine Tochter von uns weg, das Mädchen protestierte „aber Tante, das ist mein Papa. Ich habe ihn endlich gefunden“ „Ich bin nicht deine Tante, sondern deine Mutter. Merk dir das endlich du Gör!“ schrie sie. Genau das war der Punkt, wo ich meine gesamte Fassung verlor. ich stieß die Frau von meiner Tochter weg. Schützend baute ich mich vor ihr auf dann fauchte ich die Fremde wütend an. „Du bist bestimmt nicht ihre Mutter. Die steht nämlich da drüben und hat sich fünf Jahre lang die Augen ausgeweint, weil wir nicht wussten wo unser Kind ist!“ schrie ich die Frau an. Luce ging zu Hiko, diese sah verunsichert zu der Blondine „bist du wirklich meine Mama?“ Lucy schenkte ihr ein liebevolles lächeln dann schloss sie die Rosahaarige in eine feste Umarmung „Ja, das bin ich mein kleiner Drache“ schluchzte Lucy. „Wieso Drache?“ fragte das Mädchen verwundert. Lucy versuchte es ihr zu erklären „weißt du dein, Papa wurde von einen Drachen aufgezogen, sein  Drachenvater hat ihn auch in der Drachentötermagie unterrichtet. Dies ist eine seltene und starke Magie deshalb ist es sehr wahrscheinlich dass du die gleich Magie wie dein Vater und deine Geschwister anwenden kannst“ erklärte Lucy. Traurig sah das Mädchen zu Boden, ich durfte keine Magie lernen, deshalb musste ich Tabletten nehmen, damit ich keine magischen Kräfte bekomme“ sagte die Kleine traurig. „Weist du deine Magie ist ein wichtiger Teil von dir, deshalb bin ich mir sicher das du sie auch anwenden kannst“ überzeugend sah Lucy in die Augen des Kindes, diese waren braun genau wie ihre. Lucy umarmte sie mit einen schluchzen in der Stimme „ich habe dich so sehr vermisst, Hiko“ Lucy fing an zu weinen. Zärtlich legte die Kleine ihren Kopf auf die Schulter ihrer Mutter „ich hab dich auch vermisst, Mama“ das weinen meiner Frau wurde immer lauter, nur mit einen entschiedenen Unterschied, diesmal weinte Lucy nicht aus Verzweiflung. Denn jetzt waren wir endlich wieder vollzählig.
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