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Verloren geglaubt und Wiedergefunden

GeschichteDrama, Familie / P18 / Het
Lucy Heartfilia Natsu Dragneel OC (Own Character)
02.09.2019
10.09.2019
10
11.963
9
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
07.09.2019 1.724
 
Kapitel. 7

Geburtstagskuchen und Geschenke

Lucy stand gerade in der Küche von unseren Haus, sie backte einen Kuchen traurig sah ich ihr dabei zu wie sie diesen mit fünf Kerzen verzierte. Langsam trat ich an sie heran meinen Kopf legte ich in ihre Halsbeuge, meine Arme schlang ich um ihre Tailie. Mittlerweile waren seit Hikos Verschwinden Fünf Jahre vergangen, heute wäre also ihr fünfter Geburtstag. Lucy und ich waren in den Jahren noch fester aneinander gewachsen, wir hielten zusammen. Denn wo Andere schon aufgegeben hatten hofften wir noch immer weiter. „Sie soll wenigstens einen Kuchen bekommen, fall sie heute nach Hause kommt“ meine Frau konnte ihre Tränen nicht unterdrücken. Mit der Zeit lernten wir zwar damit umzugehen, wir konnten auch wieder Lachen oder mit den Anderen gemeinsam feiern. Jedoch kam der Verlust vor allem an einen Tag wie Heute zum Vorschein. Ich drehte sie so das Lucy mich ansehen musste, dann lächelte ich sie schwach an „ich habe ihr noch ein Geschenk besorgt. Ich meine sie würde bestimmt denken, das wir ihren Geburtstag vergessen haben. Wenn wir nicht wenigstens eine Kleinigkeit für sie hätten. Traurig nickte meine Frau als sie den kleinen Teddy und ein Märchenbuch entdeckte welches ich auf den Tisch gelegt hatte. Wir standen noch eine Weile so da, mein Blick fiel auf drei Fotos welche in der Küche standen. Auf einen hielt unser Sohn stolz seine kleine Schwester im Arm, ein anderes zeigte Lucy und mich gemeinsam mit Hiko, auf dem dritten Bild waren wir alle vier zu sehen. Meinen nächsten Gedanken sprach ich laut aus „wie sie wohl heute aussieht?“  Lucy verbarg ihr Gesicht in meinen Schal, dann lächelte sie mich mit Tränen in ihren Augen an. „Sie ist ein kleiner Wildfang, genauso wie ihr Papa. Ihr Grinsen bringt jeden zum lachen, Ihre Rosa Harre sind etwas länger jedoch ziemlich widerspenstig und mit ihren braunen Augen erkundet Hiko neugierig ihre kleine Welt“ erklärte mir Lucy. „Vergiss nicht dass sie ein kleiner Drache ist, sie spuckt Feuer und sagt ihre Meinung wenn ihr etwas nicht passt. Sie legt sich mit Jungs an und prügelt sich gerne. Allerdings hat sie nicht nur meine Magie geerbt sondern auch deine“ schwärmte ich, das Bild welches wir uns von unserer Tochter erschufen wurde immer realer. Für uns war es der richtige Weg. Denn unsere Tochter war ein wichtiger Teil von uns, deshalb lebten wir so gut es ging weiter. Wir wollten sie auch nicht vergessen oder verdrängen dass es sie gab, wir hofften einfach dass wir die Kleine  irgendwann wieder sehen würden. Und natürlich das es ihr gut ging.

Igneel kam gerade die Treppe herunter, müde rieb er sich seine Augen. „Guten Morgen Mama und Papa“ gähnte unser neun jähriger Sohn herzhaft. „Warum bist du schon wach?“ fragte Lucy verwundert. „Ich konnte nicht mehr schlafen“ erklärte er uns. „Was macht ihr da?“ frage er neugierig. Lucy und ich lächelten uns traurig an, dann rief Igneel „Verdammt ich bin so ein Esel“ sowie er das sagte stürmte er die Treppe nach oben. Genauso schnell stand er wieder bei uns in der Küche. In seiner Hand hielt er einen silbernen Schlüssel, diesen legte er zu den anderen Geschenken auf den Tisch. „Ich habe ihn für Hiko von meinen Taschengeld gekauft, sie würde sich bestimmt freuen wenn sie einen eigenen Stellargeist als Freund hat“ sagte er stolz. Lucy beugte sich zu den Blonden Jungen nach unten, einen dicken Kuss hauchte sie ihm auf seine Wange. „Danke mein Großer, sie währe sehr Glücklich über dein Geschenk“  Lucy war stolz auf unseren Sohnemann. Er vermisste seine Schwester genauso wie wir. Für mich und meine Frau war es zum Ritual geworden an ihren Geburtstag zu Hause zu bleiben. Nur Igneel wollte für ein paar Stunden zu seinen Freunden Silver und Metalicana in die Gilde. Wir erlaubten es ihn auch. Lucy hatte bereits alle Geschenke eingepackt und diese auf einen Tisch verstaut. Ich war gerade dabei unser Frühstück zu machen da hörte ich aus den oberen Zimmern ein vertrautes wimmern. Luce lächelte mich an „willst du, oder soll ich?“ „Ich geh schon“ war meine Antwort auf ihre Frage. Sie deckte weiter den Tisch und stellte alles ordentlich darauf. Als ich nach unten kam platzierte Lucy gerade einen großen Strauß mit Rosa Gerberas auf den Tisch. „Ich glaube die Beiden haben Hunger“ sagte ich mit einen Augenzwinkern. Luce nahm mir eins der Kinder ab. Vor zwei Jahren waren wir noch einmal Eltern geworden. Als wir erfahren haben das Lucy wieder schwanger war, hatten wir uns anfänglich sehr schwer getan. Auf der einen Seite freuten wir uns und auf der anderen Seite hatten wir ein schlechtes Gewissen unserer Tochter gegenüber. Aber trotz alledem haben wir uns dafür entschieden. Wir waren sehr überrascht dass es Zwillinge werden würden, jedoch freuten wir uns schließlich auf die kleinen Zwillingsdrachen. Unsere Freunde in der Gilde haben Luce und mich wie immer sehr unterstützt. Vor allem  Mira half uns bei der Entscheidung ein weiteres Mal Eltern zu werden sehr. Sie stellte mir und Lucy eine entscheidende Frage „wie würdet ihr euch entscheiden wenn Hiko noch zu Hause wäre?“ „Wir würden uns über ein weiteres Kind freuen“ antwortete ich ohne groß darüber nachzudenken was ich sagte. „Da habt ihr doch eure Antwort“ lächelte die Weißhaarige uns an. Und in einen waren Luce und ich uns einig, keines unser Kinder würde jemals wieder in einen Krankenhaus geboren werden. Deshalb kümmerte sich auch Wendy diesmal um Lucy, unsere Zwillinge wurden zu Hause geboren. Und wir waren beide sehr froh als Ryu und Layla endlich bei uns waren. Jedoch war da noch immer dieser Schmerz wenn ich an meine Tochter dachte. Ich schwor mir dass ich sie irgendwann finden und nach Hause bringen würde.

Nach dem Frühstück verabschiedete sich Igneel, um in die Gilde zu gehen. Zum Abendessen wollte er wieder zu Hause sein. Lucy und ich gingen nach oben dort befand sich auch das Zimmer von Hiko Wir hatten es vor kurzen renoviert, aus den Baby-Zimmer war ein Feen Wald mit vielen Tieren geworden. Allerdings gab es auch einige Drachen in ihrem Zimmer. Es sah hier alles sehr Märchenhaft aus. „Hoffentlich gefällt es ihr?“ sprach ich meinen Gedanken aus. Lucy zog mich zu sich ein liebevoller Kuss vertrieb meine düsteren Gedanken. Ich grinste in den Kuss hinein als Lucy mir verführerisch ins Ohr hauchte „ich liebe dich mein Drache“ dies gab ich nur zu gerne zurück. Ich drängte Luce zu unserem Schlafzimmer, sanft aber bestimmend drückte ich sie in das Laken. Wir küssten uns voller verlangen und Hingabe, diese Frau machte mich einfach nur verrückt. Meine Hand wanderte unter ihr Shirt ich grinste zufrieden als ich ein leises Stöhnen vernahm. Behutsam massierte ich ihre Brüste, sie genoss es sichtlich. Mit meiner Zunge fuhr ich über ihre Knospen, dadurch wurde ihr stöhnen etwas lauter und unregelmäßiger. Ich übersäte sie mit leichten Küssen, als ich an den Bund ihrer Hose ankam zog ich diese, mit einer schnellen Bewegung nach unten. Lucy sah mich liebevoll an, nun begann auch sie mich auszuziehen. Mit sanften Berührungen glitt sie über meinen Oberkörper. Ich bekam ein wohliges Gefühl als sie mich sanft an meinen Hals küsste. Wir beide waren nun komplett nackt, ich lag über ihr, einladend  spreizte sie ihre Beine. So konnte ich mich besser über ihr platzieren. Ich nahm ihre Einladung nur zu gerne an. Als ich in ihre Mitte eindrang stöhnten wir Beide Lustvoll. Unsere Bewegungen gingen in einander über. Wir waren zu einer Einheit verschmolzen, während ich immer wieder in sie stieß massierte ich mit meiner einen Hand ihre Brust. Ihr stöhnen wurde immer lauter und unregelmäßiger, es war ein schönes Gefühl ihr so nah zu sein. Lucy erreichte ihren Höhepunkt als erste meiner folgte nur kurze Zeit später. Während ich mich aus ihr zurück zog stöhnten wir beide noch einmal auf. Völlig außer Atem lagen wir neben einander, es war ein berauschendes Gefühl einen anderen Menschen so nah zu sein. Ich schloss meine Frau in eine liebevolle Umarmung. Eine Zeit lang blieben wir fest umschlungen liegen. Keiner traute ich etwas zu sagen. Meine Gedanken durchbrachen die Stille, welche zwischen uns entstanden war. „Meinst du Hiko verzeiht uns, das es auch Momente gibt wo wir einfach nur glücklich sind. Selbst wenn sie nicht mehr bei uns sein kann“ meine Stimme klang gerochen und nachdenklich. „Sie wird es verstehen, wir vergessen sie ja nicht. Nur haben wir halt lernen müssen damit umzugehen“ Lucy sprach leise ich merkte wie sie zu weinen begann.

Wir gingen nach unten Ryu und Layla saßen noch in ihren Laufstall, sie spielten gerade miteinander. Es schien ihnen nicht aufgefallen zu sein das ihre Eltern gerade ein wenig beschäftigt waren. Lucy ging zu einen Regal wie an jeden Ersten August holte sie Hikos Babyalbum hervor. Ich saß bereits auf den Sofa, als Lucy sich neben mich setzte. Gedankenverloren betrachteten wir die Bilder unserer vermisten Tochter. Zuerst kamen die Ultraschallbilder der ersten Untersuchungen. Gefolgt von den Bild welches Schwester Yuki kurz nach ihrer Geburt machte. Auf dieser Seite waren auch das rosa Krankenhausarmband und ihr Drachenstrampler eingeklebt sowie eine Karte mit ihrer Größe und ihren Geburtsgewicht. Nun folgten die Bilder welche Levy gemacht hatte. Man sah Hiko in ihren Bettchen oder wie stolz Igneel seine kleine Schwester betrachtete, es gab Bilder wo Luce sie im Arm hält und auch welche von mir. Ebenso viele Bilder waren von uns vieren gemacht worden. Aber auch von Levy waren Bilder in Hikos Album die Blauhaarige wiegte auf diesen stolz ihr Patenkind. Die nächsten Seiten waren voll mit Artikeln über diese schreckliche Entführung. Das aller schlimmste war jedoch, das es nicht den kleinsten Hinweis gab wo unsere Tochter sein konnte. Meine Frau fing leise an zu weinen, ich hielt sie fest in meinen Armen, ganz zaghaft wischte ich ihre Tränen weg. Noch eine ganze Weile saßen wir so da, es war bereits Mittag als unser Sohn völlig aufgeregt in unser Haus stürmte.
„Igneel was ist passiert“ fragend musterte ich ihn. „Papa, ich hab die Frau gerochen, ich bin mir ganz sicher“ schnaufte er völlig außer Atem. Lucy schlug ihre Hände vor ihr Gesicht verzweifelt sah sie mich an und ich stand nur da um mir die Worte meines Sohnes noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen „Papa, ich hab die Frau gerochen, ich bin mir ganz sicher.“ Ruckartig öffnete ich meine Augen „WO!“ war das Einzige was ich sagte.
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