Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Verloren geglaubt und Wiedergefunden

GeschichteDrama, Familie / P18 / Het
Lucy Heartfilia Natsu Dragneel OC (Own Character)
02.09.2019
10.09.2019
10
11.963
9
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
06.09.2019 1.426
 
Kapitel.6

Zusammenhalt ist männlich

Unser Plan sah folgender Maßen aus unabhängig von der Polizei würden wir nach meiner Tochter suchen, wir hatten jedoch vereinbart das wir unsere Informationen untereinander austauschen würden um so schneller zu einen Ergebnis zu kommen. Gray und Erza würden die Patienten und Besucher im Krankenhaus befragen, gemeinsam mit Luxus und Gajeel wollte ich Magnolia auf den Kopf stellen. Ich nahm mir fest vor sie wieder zu finden. Lucy wollte gemeinsam mit Igneel und Levy zu Gilde gehen. Ich hatte Sting und Rouge zu uns bestellt, auch Cobra und Wendy dürften Mittlerweile in der Gilde sein. Sie sollten ebenfalls uns bei der Suche unterstützen. Bevor wir gehen mussten zog Igneel traurig an meiner Jacke „Papa, es tut mir Leid ich konnte Hiko nicht beschützen“ wimmerte er. Mit seinen Kinderhänden versuchte mein Sohn sich die Tränen wegzuwischen, es waren jedoch zu viele. Deshalb gelang es ihn nicht. Ich drückte meinen kleinen großen Drachen fest an mich, dann sah ich ihn Streng in seine Augen, welche meinen sehr glichen Jetzt hör mir mal zu, du bist nicht schuld daran  niemand kann etwas dafür. Ich hätte es genauso wenig verhindern können. Die Einzige die etwas dafür kann ist die Frau welche deine Schwester einfach mitgenommen hat. Also hör auf dir Vorwürfe zu machen, ich finde sie und schon bald sind wir wieder komplett. Das klingt doch gut, oder?“ Ich versuchte so zuversichtlich wie möglich zu klingen. „Ok Papa, ich werde sie auch suchen“ Igneel klang sehr entschlossen. Ich hatte das Gefühl für einen Moment die Aura meines Drachenvaters wieder zu erkennen. Deshalb reichte ich  ihn ebenfalls das Tuch, allerdings kam mir schnell ein Gedanke in meinen Sinn. „Sag mal mein Großer weist du noch wie die Frau gerochen hat?“ ich musterte meinen Sohn genaustes. Dieser nickte dann gleich, immerhin war er der einzige Dragon Slayer der die Entführerin riechen konnte. „Ihr Geruch hat meiner Nase wehgetan und sie roch irgendwie süßlich“ sagte er. Grinsend sah ich ihn an „willst du mich vielleicht begleiten, wenn wir Glück haben finden wir Hiko so schneller“ ich klang optimistisch. „Oh ja, wenn ich mitkommen darf“ fragend sah er zu Luce. Meine Frau nickte zustimmend, wir verteilten uns wie besprochen. Am Abend wollten wir uns alle wieder in der Gilde treffen. Nun hieß es für mich alles geben ich durfte nicht aufgeben. Immerhin ging es um das Leben meiner Tochter. Niemand konnte sagen bei was für einer Verrückten sie nun war.

Als ich am späten Abend gemeinsam mit den anderen Dragon Slayern bei der Gilde ankam, war meine Laune auf den Nullpunkt. Igneel war auf meinen Rücken eingeschlafen. Aber das war ja nur normal, er war schließlich erst vier Jahre alt. Einen Funken Hoffnung hatte ich noch. Dieser löste sich jedoch schneller in Rauch auf als ich dachte. Lucy saß weinend an einen Tisch vor ihr lag der rote Drachenstrampler unserer Tochter. Traurig ging ich zu ihr „wo habt ihr ihn gefunden“ fragte ich enttäuscht. „Erza hat ihn in einen Mülleimer auf der Damentoilette Im Krankenhaus entdeckt“ erklärte Gray mir. Stumm nickte ich, zu mehr war ich in diesen Augenblick nicht fähig. Igneel schlief inzwischen auf meinen Schoß, im Schlaf murmelte er leise den Namen seiner Schwester bis er etwas sagte „Hiko, wird uns nicht vergessen. Sie hat es mir versprochen“ Traurig sahen Lucy und ich uns an. Seine Mutter strich sanft durch seine blonden Haare. Ängstlich sah sie zu mir „ich habe solche Angst davor, was ist wenn wir sie nie wieder sehen“ Sie weinte mal wieder, das taten wir Beide an diesen Tag oft. „Bitte Luce wir dürfen nicht aufgeben, wir schaffen das. Gemeinsam als eine Familie. Einen scheuen Kuss gab ich ihr, sie küsste mich ebenso zaghaft zurück. „Zusammenhalt ist männlich“ rief Elfman laut. Lisanna stieß ihren Bruder in die Seite „halt deine Klappe, Elf“ sagte sie bedrohlich. Lucy und ich fingen traurig an zu lachen. Wir sahen uns in der Gilde um. Niemand wusste wie er mit uns umgehen sollte. Im Normalfall hätten wir auch heute die Sau rausgelassen, wir wollten für Luce und Hiko eine große Willkommensparty schmeißen. Nur leider wurde da an diesen Abend nichts draus. „Hey Leute, wenn ihr uns wirklich unterstützen wollt, dann benehmt euch nicht wie eine Trauergesellschaft. Bitte seit so wie immer“ sagte ich.

Gemeinsam mit Lucy und Igneel ging ich nach Hause. Dort angekommen brachten wir den Kleinen in sein Zimmer, er wurde jedoch wach als wir ihn hinlegen wollten. „Mama, Papa darf ich heute bei euch schlafen?“ fragte er uns. Lucy hob ihn wieder aus seinem Bett „klar darfst du das, mein kleiner Drache“ sie schenkte ihn ein zaghaftes kleines Lächeln. „Mama, du bist viel schöner wenn du lachst“ Igneel sah seiner Mutter tief in die Augen. Luce drückte ihn fest an sich, so konnte er nicht sehen wie sich neue Tränen in ihren Augen sammelten. „Wir sollten jetzt versuchen, etwas zu schlafen“ sagte ich zu ihr. Lucy nickte zustimmend. Nachdem wir uns Bettfertig gemacht hatten, legten wir uns hin. Ich hielt sie fest in meinen Armen, zwischen uns lag unser Sohn. Sanft strich ich ihr eine unordentliche Strähne aus ihrem Gesicht. „Ich liebe dich, Luce. Wir schaffen das, so wie wir es immer getan haben. Wir sind immerhin eine Familie“ einen schüchternen Kuss gab ich ihr noch. Behutsam zog ich meine kleine Familie fester an mich „Ich liebe dich auch, Natsu. Ich danke dir, das du für uns da bist.“ Verlegen sah sie mich an. Zwischen uns hatte sich nichts verändert unsere Gefühle füreinander würden diese schwere Zeit schon irgendwie überstehen. Dessen war ich mir sicher.

Die Suche nach unserer Tochter dauerte jetzt schon mehre Monate. Ich hatte gemeinsam mit den anderen Drachentötern die Stadt mehrmals auf den Kopf gestellt, nur leider ohne Erfolg. Überall hatten wir Flugblätter mit dem Foto von Hiko verteilt, auch unsere anderen Freunde aus den Gilden unterstützten uns bei der Suche. Es war zum verrückt werden, von Hiko gab es nicht ein Zeichen. Das Einzige was ich gefunden hatte war ein kleines rosa Plastik Armband welches jedes Baby im Krankenhaus bekam. Dieses Band diente zur Kennzeichnung der Neugeborenen darauf stand ihr Name sowie das Geburtsdatum. Meine Suche breitete ich auch auf die umliegenden Städte aus. Nur leider ohne Erfolg ich wusste nicht wo ich noch suchen sollte. Die Stimmung von Lucy und mir war im Keller, als dann noch einer der Beamten die Gilde betrat war sie komplett am Boden. Denn dieser Idiot kam auf uns zu, um mir und meiner Frau mitzuteilen dass sie die Suche nun einstellen würden. Sein Blick war so kalt das ich ihm am liebsten eine verpasst hätte. „Sie müssen das Realistisch sehen, ihr Kind ist vermutlich nicht mehr am Leben und falls sie noch leben sollte. Würden sie nicht einmal mehr wissen wie sie jetzt aussieht. Deshalb rate ich ihnen, einen Schlussstrich zu ziehen. Und eine Beerdigung für ihre Tochter zu planen“ eindringlich sah mich der Beamte an. Meine Hand war zur Faust geballt auf meiner Stirn trat eine Ader hervor. Lucy weinte bitterliche Tränen, von Lisanna und Juvia wurde sie aus der Gilde gebracht. „UNSERE TOCHTER IST NICHT TOT!“ schrie ich ihn entgegen. Meine Faust traf die Tischplatte, diese zerfiel in mehrere Einzelteile. Ich musterte den Beamten bedrohlich „Raus! Selbst wenn jeder einzelne glaubt, das es Sinnlos ist weiter nach ihr zu suchen. Ich gebe nicht auf, bis ich sie wieder in meinen Armen halten kann“ Verzweiflung machte sich in der Gilde breit. Niemand wusste wie er mit dieser Situation umgehen sollte, bis auf Gajeel. Er packte den Beamten am Kragen, mit einen bedrohlichen Knurren warf er ihn aus der Gilde, das was Gajeel zu sagen hatte beeindruckte mich „Hiko Dragneel ist genauso ein Mitglied von Fairy Tail wie jeder einzelne hier. Und eins lass dir gesagt sein wir lassen niemanden von unserer Familie im Stich!“ Ich war von Gajeels Worten wirklich gerührt, denn jeder konnte nachempfinden was Luce und ich gerade durchmachten. Immerhin waren wir nicht die Einzigen mit Nachwuchs, die Söhne von Gajeel und Gray waren ungefähr im selben Alter wie Igneel. Die Eisenfresse hatte auch noch eine Tochter die etwas älter war als ihr Bruder. Genauso wie Gray, er und Juvia waren ebenfalls zweifache Eltern. Dann gab es die Tochter von Mira und Luxus. Sowie die Zwillinge von Erza und Gerad. Deshalb unterstützten uns auch alle so gut sie eben konnten. Ich ging zu Lucy welche in einen Nebenzimmer der Gilde saß, sie weinte sich gerade die Augen aus. Sanft streichelte ich ihr durch die Haare, ich sagte nichts zu ihr. Denn keine Worte hätten unseren Schmerz lindern können.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast