Verloren geglaubt und Wiedergefunden

GeschichteDrama, Familie / P18
Lucy Heartfilia Natsu Dragneel OC (Own Character)
02.09.2019
10.09.2019
10
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02.09.2019 822
 
Heute habe ich euch mal eine kleine Geschichte mitgebracht. Eigentlich sollte sie nur ein One Shot werden, nur irgendwie bin ich beim schreien etwas eskaliert.
Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen.

Eure Bine

Kapitel 1: Zeichenstunde

Behutsam öffnete ich die Schlafzimmertür meines Hauses, ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Denn mein vierjähriger Sohn Igneel bemalte gerade den kugelrunden Babybauch seiner Mutter mit allerlei verschiedenen Mustern. Eine zeitlang stand ich noch angelehnt im Türrahmen, bis mich meine Frau endlich bemerkte. Sie sah so schön aus wie immer, ihre Haare fielen locker auf ihre Schultern. Ihre Augen strahlten in einen wunderschönen Braun. Mit verträumtem Blick sah sie mich an „willst du dich auch auf meinen Bauch verewigen?“ kicherte sie fröhlich. „Das hab ich doch schon“ mit einen verführerischen Unterton in meiner Stimme sprach ich zu ihr. Es freute mich zu sehen, wie sie errötete und das noch nach all den Jahren, die wir uns schon kannten. Im selben Augenblick traf mich ein Kissen, mitten in mein Gesicht. Ein herausforderndes Knurren entwich mir, jetzt war der Kampf für mich eröffnet. Vorsichtig beugte ich mich über sie, nun verwickelte ich Luce in einen leidenschaftlichen Zungenkampf. Ein  lautes „Iiiiiihhhh, Mama und Papa das ist doch eklig!“ lies uns abbrechen das erschrockene Gesicht unseres Sohnes brachte mich zum Lachen auch Lucy stimmte sofort mit ein. Während sie Lauthals lachte nahm ich mir einen der Stifte. So gut wie ich es für meine Verhältnisse konnte malte ich ihr einige Herzen auf den Babybauch. „Papa, pass doch auf! Sonst machst du noch meinen schönen Drachen kaputt!“ durchbrach die Stimme von Igneel mein tun. Ein kleiner blonder Junge funkelte mich böse an. Als ich die Muster auf den Bauch meiner Frau genauer betrachtete, viel mir auf das diese einen Sinn ergaben. Ich musste schmunzeln „du hast einen wirklich schönen Drachen gemalt“ sagte ich stolz zu den Blonden. Seine Augen fingen an zu strahlen „danke Papa“ voller Freude über mein kleines Lob viel er mir in die Arme. „Wieso eigentlich ein Drache“ neugierig sah Lucy den Kleinen an. „Ach Mama, das solltest du eigentlich wissen. Papa und ich sind doch auch Drachen. Also muss das Baby auch einer sein“ Igneel legte in seine Worte viel Überzeugung. „Noch ein Drache, also eigentlich reichen mir zwei von eurer Sorte. Ein ruhiges kleines Mädchen wäre doch mal eine nette Abwechslung“ schwärmte meine Blondhaarige Frau. Während Igneel nur seinen Kopf schüttelte. „Nein Mama das geht  nicht. Wir brachen doch viele Drachen um die Prinzessin beschützen zu können“ erklärte er uns. „Vor wem willst du die Prinzessin denn beschützen?“ liebevoll sah Lucy ihn an. „Natürlich vor den Prinzen, Mama du bist doch unsere Prinzessin. Und wir müssen dich beschützen“ entschlossen sah der kleine Junge in das Gesicht seiner Mutter, als er weiter sprach sammelten sich vereinzelt Tränen in ihren Augen. „Denn nur die Drachen können ihre Prinzessin richtig beschützen“ sagte er entschlossen. Ich hatte mich mittlerweile halb hinter Lucy gesetzt, einen Arm legte ich um ihre Schulter. Ihr Kopf ruhte auf meiner Brust. „Da hörst du es“ hauchte ich liebevoll in ihr Ohr. Unser Sohn widmete sich immer noch ihren Bauch, er schien Freude daran zu haben seine Mutter zu verschönern. Manchmal fing Lucy an zu kichern wenn er mit seinen Stiften etwas fester über ihre Haut fuhr. Liebevoll küsste ich sie auf ihre Stirn „ich kann es kaum erwarten, hoffentlich kommt unser zweiter kleiner Drache bald“ verlegen sah ich sie an. Sie bewegte sich etwas auf mich zu, um mich zu küssen. Igneel protestierte „Mama, du darfst doch nicht wackeln. Sonst wird mein Bild noch schief“ Ich merkte wie Luce sich zusammen reißen musste das sie nicht anfing zu lachen. Dieser Abend war einer der schönsten den wir als Familie erleben durften. Nach den Abendessen brachte ich meinen kleinen großen Drachen noch ins Bett, er schlief bereits friedlich auf meinen Armen. Als ich ihn Hingelegt hatte ging ich ins Bad, Lucy saß in der Wanne. So leise wie ich konnte stieg ich zu ihr in das Wasser. Es dauerte nicht lange, bis sie sich an mich schmiegte. Zufrieden begann sie zu seufzen, in zwei Wochen war der Geburtstermin unseres zweiten Kindes. Ich war wieder genauso nervös, wie damals bei Igneels  Geburt. In Lucys erster Schwangerschaft hatten wir uns nicht das Geschlecht verraten lassen. Aber diesmal waren wir Beide zu neugierig, auch unser Kleiner löcherte uns jeden Tag, ob er nun einen Bruder oder eine Schwester bekommen würde. Ich hätte es auch keine neun Monate ausgehalten zu warten, meine Neugier war viel zu groß. Diesmal würden wir ein Mädchen bekommen. Ich hoffte so sehr das sie meinen Charakter erben würde. Luce war von meinen Wunsch nicht so angetan, denn unser Sohn hatte schon eine ordentliche Portion von meinem Temperament abbekommen. Nach dem wir mit unseren gemeinsamen Bad fertig waren, gingen wir ins Bett. Müde kuschelten wir uns aneinander, ich hoffte auf eine friedliche Nacht. Allerdings hatte unser kleiner Drache andere Pläne.
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