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Leben und Lieben am Limit

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Boris Saalfeld OC (Own Character) Tobias Ehrlinger / Saalfeld
01.09.2019
30.12.2020
50
76.388
25
Alle Kapitel
422 Reviews
Dieses Kapitel
9 Reviews
 
22.04.2020 1.586
 
Huhu ihr Lieben♥️

...ich freu mich grad uuuuuh mega sehr, dass meine Kummerbuben heute endlich, und für mich eigentlich zum jetzigen Zeitpunkt ganz unerwartet, ihr, wie ich finde, sehr verdientes Comeback bekommen! Ich meine, sie waren ja schon seeehr geduldig und verständnisvoll mit ihren Namensvettern ;-)

Ich hoffe, ihr seid wieder mit dabei und kommt nach der langen Pause erneut in die Geschichte rein…und ich freue mich natürlich sehr fest, wenn ihr uns auch auf dem letzten Wegstück begleitet!
Um selber wieder in die Geschichte zu kommen, habe ich viele Kapitel nachgelesen...das ein oder andere Mal dachte ich wirklich „hoooly shit...was du diese armen Kerle hast durchmachen lassen“...Vieles davon ist mir nicht unbekannt, kenne ich aus der Realität...und drum weiss ich auch seit der ersten geschriebenen Zeile, dass trotz der teilweise heftigen Schwere alles wieder gut oder gar besser werden kann und wird!

Natürlich freu ich mich auch nach der ungeplant langen Pause über euer Feedback, auf welche Art auch immer♥️
Ebenso hab mich über all die Nachrichten gefreut, in denen mir mitgeteilt wurde, dass die Kummerbuben vermisst wurden...das berührte mein Schreiberinnenherz tief!


Nun wünsche ich euch viel Spass beim Lesen, bleibt oder werdet gesund und geniesst den Abend!

Herzliche Grüsse eure BlackSea♥️

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„Du bist so ein Trottel...das glaub ich jetzt nicht, das hast du denen nicht ernsthaft als Entschuldigung angegeben?!?“ Jonas Blick switcht zwischen schuldbewusst und belustigt, ist dabei konzentriert auf die Strasse gerichtet „...naja, mir ist auf die Schnelle nichts besseres eingefallen! War ja quasi ein Notfall...das musst du doch verstehen!“ fügt mit einem zwinkernden Auge hinzu... „oder wärs besser gewesen, ich hätte gesagt, du seist bei deinem Mann stecken geblieben“...und es ist einmal mehr, wie es permanent ist mit diesem Kerl...er schafft es ein jedes Mal wieder, dass man ihm schlicht nicht böse sein kann,  „Du bist doch…menno echt jetzt Jonas...als ob ich mich an diesem so wichtigen Tag verschlafen würde...tztztz...du würdest denen wahrscheinlich auch ohne mit der Wimper zu zucken erzählen, wir seien ohne meine Orthese losgefahren...du bist nicht etwas chaotisch und durchgeknallt, du bist das Chaos mit heftigem Knall...frag mich ja echt manchmal, wie Kai das aushält mit dir...“ „...hmmm, wenn
ich dir das nun erkläre, dann wirfst du mir im nächsten Atemzug wieder vor, ständig zweideutig zu sprechen...aber weisst du was, ich sags dir, wer zweideutig denkt, hat eindeutig mehr zu lachen...“


Sich weiter neckend geht die Fahrt nach Hannover zügig voran, ist sehr kurzweilig und Tobis Nervosität, die er immer in sich trägt, wenn er zur REHA-Sprechstunde muss, lässt sich dank Jonas gut aushalten! Jonas, so trampelig wie er oft wahrgenommen wird, ist in Wahrheit enorm feinfühlig, hat eine nicht auf Anhieb wahrnehmbare Tiefe... Er versteht es, sein Gegenüber aufzuheitern...Sorgen, Ängste oder was sich auszubreiten droht, verflüchtigen zu lassen, wie ausströmendes Gas, das verpufft, ehe es zur Explosion kommt! Boris hat diesen tiefen Charakter und die treue Seele, die von Jonas ungestümer Art und seiner Gabe einer Witzkiste Konkurrenz zu machen, oft überdeckt wird, lange vor ihm erkannt... Hach…sein Mann...ein verliebtes, nein, ein liebendes Lächeln ziert sein Gesicht beim Gedanken an Boris...wie kann es bloss sein, dass er ihn auch nach so langer Zeit des Zusammenseins vermisst, wenn er weiss, dass er ihn nur zwei Tage nicht sehen wird...die Vorfreude auf Boris‘ nach Hause kommen in zwei Wochen ist riesenriesen gross, es kribbelt richtiggehend durch den ganzen Körper, fühlt sich an, als würden abertausende Ameisen ein Freudenfest veranstalten in ihm...klar, da ist auch Respekt, immer mal ein bisschen Angst, aber nichts ist auch nur im Ansatz im Stande, die irrsinnige Vorfreude zu überschatten! „Sag mal du Träumer, kann ich direkt zur Klinik fahren?“ holt ihn Jonas aus seinen Gedanken und nur kurze Zeit später findet er sich mitten im Tagesprogramm, das ihm bei Ankunft erklärt und ausgehändigt wurde! Jonas, als sein ständiger Schatten unterwegs, ist immer zur Stelle, dann wenn er Hilfe braucht, wenn er die Schnauze voll hat und alles schmerzt, er versorgt ihn mit Getränken und Essen, überbrückt mit ihm Wartezeiten...es tut so gut ist er da, und das nicht nur an diesem Tag!




Erschlagen von all den Tests und Orthesenanproben, Physioprogramm-Anpassungen und was alles auf seiner Liste stand, freut er sich auf eine warme Dusche...der ohne Zweifel ausspannen und Seele baumeln lassen im Bett folgen wird...sonst wird das definitiv nichts mit dem Besuch im irischen Pub! Krasse Scheisse, er fühlt sich wie durch den Fleischwolf gedreht und zusätzlich vom Panzer überrollt, einzig die Aussicht auf eine hochmoderne Carbonorthese, die viel weniger Gewicht, aber deutlich mehr Funktionalität verspricht, lässt ihn auf die Zähne und durchbeissen! Kurz nach 17.00Uhr steckt er die Schlüsselkarte, öffnet, immer noch verwirrt darüber, dass sein Zimmer nicht direkt neben Jonas‘ liegt, die Türe...nur um die Verwirrung noch um Einiges heftiger werden zu lassen…das da ist definitiv nicht das Zimmer, das er gebucht hat, DAS hier, das ist eher ne Suite, verständnislos sucht er in seiner Reisetasche nach den Buchungsunterlagen, nur um überhaupt gar nichts mehr zu verstehen, als er in der Klarsichtmappe an Stelle eben dieser, ein Kuvert mit einem grinsenden Smiley-Aufkleber drauf findet! Die Neugierde siegt....wie immer bei ihm und auch wenn ihn eigentlich unaufschiebbare Bedürfnisse plagen, müssen diese trotzdem warten… Beginnt er doch langsam zu ahnen, dass da nur sein Liebster dahinter stecken kann. Er machts sich auf dem cremefarbenen Sofa gemütlich, gespannt und mit vor Aufregung feucht-zittrigen Händen öffnet er den Umschlag...


***Mein überalles geliebter Lieblingsmann

...ich weiss, dass du einen verdammt anstrengenden Tag hinter dir hast, nun wohl von Schmerzen geplagt wirst und das Ganze einmal mehr würdevoll, mit viel Humor und gelebter Leichtigkeit ertragen hast! Ich hoffe so sehr, dass Jonas dich unterstützen konnte, aber eigentlich muss ich da wohl nicht zweifeln, er wird dich mit seiner frechen Art und seinen eindeutig-zweideutigen Sprüchen abgelenkt und unterhalten haben, stimmts?!
Dies zu wissen, macht es mir erträglicher, dass ich dir an diesem für dich...und somit auch für mich, so wichtigen Termin nicht beistehen kann!
Es tut mir leid mein Schatz, wirklich sehr! Und doch bin ich auch froh, ja gar dankbar, dies so zu erleben, es führt mir noch einmal vor Augen und dies mit schmerzhafter Deutlichkeit, was das Wichtigste in meinem Leben ist und was ich wohl über kurz oder lang verloren hätte, wär mein Körper nicht Amok gelaufen... Ich liebe dich...Tobi, mehr als mehr und ich werde diese...unsere Liebe nie wieder mit Füssen treten...sie ist das Kostbarste, was es je in meinem Leben gab, gibt und geben wird!


Sag mal, warst du eigentlich schon im Bad? Bestimmt hast du gemerkt, dass es nicht das schlichte-einfache Zimmer ist, welches du gebucht hast...ich dachte mir, wenn ich schon nicht für dein Wohl und deine Entspannung sorgen kann, dann sollst du wenigstens ein klein wenig Luxus geniessen dürfen, habe meinen Charme zusammengesucht, offensichtlich gefunden und dann ausgiebig spielen lassen...Ich glaub das hab ich ganz gut hingekriegt ;-) Weisst du, eigentlich wollte ich dir erst eine Runde Telefon *und dann* schenken...zur Entspannung und so...aber nach unseren so wundervollen Tagen an der Nordsee, kann ich dem zurzeit grad nicht wirklich was abgewinnen, wenn...dann will ich dich...ganz, richtig...mit allem drum und dran...!
Lass es dir gut gehen, geniesse die paar freien Stunden und wenn du noch nicht im Bad warst, dann jetzt los...nachschauen! Wenn du magst...dann ruf mich doch nachher an...freue mich, deine Stimme zu hören...sehr!
Liebe Umarmung DDMAMLLM***



Wooow...berührt von Boris Zeilen streicht er sich verstohlen über die Augen, ist sein Blick doch irgendwie seltsam getrübt...es sind nicht nur die schönen Worte, die sein Herz gegen seine Brust trommeln lassen, es ist vor allem die herzergreifende Erkenntnis, dass das Worte sind, die dieser Mann geschrieben hat, den er so sehr vermisste und der nun immer öfter wieder da ist, die sein Herz stolpern lassen... Sie Zwei haben es geschafft...das ist ihm gerade ganz bewusst geworden und lässt ihn demütig werden... Es ist, als wären ihm zentnerschwere Steine abgenommen worden...beschwingt, dankerfüllt und glücklich bis in die kleinste Pore, humpelt er ohne Gehilfe zum Bad, tut wie ihm geheissen...



„Der spinnt doch...der spinnt doch echt im Quadrat...“ überwältigende Freude und Wärme überschwemmen ihn beim Anblick dessen, was Boris für ihn zaubern liess...

Das Bad ist riesig und in der Mitte thront eine freistehende Badewanne mit integrierten Massagedüsen und Whirlpoolfunktion...er streicht fast ehrfürchtig mit den Fingern über den auf hochglanz polierten grauen Stein... Beim Erblicken des Biers im Flaschenkühler, lacht er lauthals...sein Boris, er kennt ihn eben einfach...nicht Wein, nicht teurer Champagner...nein! Ein einfaches gekühltes Bier ist es, was er am allerliebsten mag! Zusammen mit Chips...ach herrlich sein Süsser, hat er doch echt einfach an alles gedacht!
Nebst einem nichtschäumenden Badezusatz mit entspannenden Kräutern, steht ein Player mit eingelegter  CD da **Nordseebrise zum Entspannen**....sein Lächeln wird immer breiter, dieser Schlingel, als könnte er beim Rauschen der Nordsee ernsthaft entspannen nach ihrem Wochenendtrip letztens... Das bereitliegende Feuerzeug zum anzünden der in matt-schwarz gehaltenen Kerzen rundet seine persönliche Wohlfühl-und Wellnessoase ab!

Gooott...er liebt seinen Mann so sehr, ja...er war traurig als klar wurde, dass Boris ihn nicht begleiten wird können...aber mit dieser Überraschung hätte er nie...nie niemals gerechnet und er freut sich grad wie klein Tobi an Weihnachten aufs Geschenke auspacken, sich in das warme Nass gleiten zu lassen...
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