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Leben und Lieben am Limit

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Boris Saalfeld OC (Own Character) Tobias Ehrlinger / Saalfeld
01.09.2019
30.12.2020
50
76.388
25
Alle Kapitel
422 Reviews
Dieses Kapitel
6 Reviews
 
04.09.2019 1.204
 
Huhu zusammen

Danke euch sehr fest für alles Feedback (Kommis und Herzlis und Sterndlis...undso) zu den ersten zwei Kapis, freut mich voll total fest!

Die beiden Jungs habens  grad nicht so leicht und es wird wohl auch nicht wirklich leichter werden...aber so lange sie hinundwieder etwas Leichtigkeit finden und ihre grosse Verbundenheit und Liebe so sehr spürbar ist, mach ich mir nicht all zu grosse Sorgen...

♥️liche Grüsse eure BlackSea

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Es ist mittlerweile Samstag der selben Woche, mit Dr. van Velden haben sie besprochen, dass wenn es Uschi wieder schlechter geht und die nächste Infusion zum Entgiften unumgänglich wird, sie sich sofort bei ihm melden! Boris möchte, wenn irgendwie möglich, dass Uschi zu Hause, an dem ihr vertrauten Ort sterben kann... Ihr geht es tatsächlich die Tage recht gut und sie geniesst ihr Hundedasein nochmals in vollen Zügen. Boris versucht es wenigstens, etwas mehr zu Hause zu sein, Zeit mit Uschi zu verbringen, für Beide ist klar, dass die kleine Maus nicht mehr in die Hundepension gehen muss und ihre letzten Tage mit ihnen verbringen kann! Sie haben sehr viel darüber gesprochen, dass sie Uschi werden Einschläfern lassen müssen...auch jetzt wieder, sie stehen zusammen in der Küche und kochen... „Meinst du es gibt sowas wie einen Hundehimmel, wo die Kleine hinkommt?“ „Ganz bestimmt Boris...ganz bestimmt gibts einen Wuffel-Himmel und dort wird es Uschi gut gehen, sie wird alle Hofhunde der Ehrlingers antreffen und die werden auf sie aufpassen und sich unsterblich in die Kleine verlieben“ Das erste Mal können sie auch bei diesem, so grosse Schatten werfenden, Thema zusammen lachen.



„Ich dachte erst wirklich, es wär besser, Jonas und Kai wieder abzusagen, aber jetzt find ichs eigentlich ganz schön, werden die Beiden heute auf Besuch kommen...du?“ „Ich freu mich auch, wirklich und ich habe Kai gestern in der Praxis schon erzählt, dass es Uschi so schlecht geht, also werden wir heute Abend auch nicht darüber sprechen müssen, wenn wir nicht wollen!“
Einen kurzen Moment schweift Tobi gedanklich weg, denkt zurück an die Zeit, als sie Jonas und Kai kennenlernten... Damals, als er seine Stelle antrat in dem Ärztezentrum, legte er gleich die Karten auf den Tisch und erzählte von Anfang an immer von seinem Mann...eines Mittags kam Kai, der als Allgemeinarzt im Zentrum arbeitet, auf ihn zu und fragte, ob er und Boris nicht Lust hätten, mal mit ihm und seinem Partner Jonas, etwas zu unternehmen! Ihre Freundschaft wurde seit da sehr eng, mal treffen sie sich hier bei ihnen zu Hause, mal fahren sie zu Kai oder Jonas, viele Male waren sie zusammen im <Heaven>... und hinundwieder geht auch nur Boris mit Jonas oder Tobias mit Kai aus.

„Duu, sag mal, wollen wir zum Aperitif einfach draussen auf der Terrasse ein Bier trinken?“ holt ihn Boris wieder ins Hier und Jetzt... „Passt und zum Essen Rotwein, oder? Ich geh schon mal den Grill einfeuern, magst du noch kurz den Wein im Keller holen?“ „Gleich...mach ich gleich Schatz, aber erst muss ich ganz dringend was anderes tun“ Boris tritt hinter Tobias, umarmt ihn, küsst ihn auf den Nacken und haucht ihm etwas ins Ohr... „soooso denkst du...“ erwidert Tobias grinsend, dreht sich um und verschliesst Boris Mund mit seinen Lippen...dieser Kuss...verlangend und unglaublich erotisch durchfährt er sie wie ein Blitz, lässt sie schlagartig körperlich spüren, wie sehr sie sich vermisst haben die letzten Tage, sind ihre Sorgen um Schnuffel doch einfach grad allgegenwärtig! Ihr Kuss wird ziemlich schnell, ziemlich sehr sehnsuchtsvoll und leidenschaftlich...und zu ihren sich umschmeichelnden Zungen, die miteinander Spielen, sich schmecken, stupsen, kommen Hände die Streicheln und Fühlen, den Anderen spüren und für einen Moment all ihren Kummer vergessen lassen...es scheint schnell klar, dass es hier kein zurück mehr geben wird...viel zu viel Hitze und einander nah sein wollen, nah sein müssen steht völlig unerwartet und vielleicht auch etwas unpassend urplötzlich im Raum...

„Boris, wir können doch jetzt nicht...nicht hier und bald kom......“ Tobis letzter Versuch, dem Folgenden den Wind noch aus den Segeln nehmen zu wollen scheitert in dem Moment, als Boris Hand überraschend seine Erektion umfasst und gleichzeitig seine Jeans und Shorts den Weg zu Boden finden. Stürmisch knutschend drängt Boris Tobi mit dem Rücken gegen die Kücheninsel, stützt ihn dabei, und öffnet gleichzeitig seinen eigenen Gürtel und Jeans, gegenseitig ziehen sie sich aus...stehen sich nackt gegenüber, streicheln und liebkosen sich mit Blicken, nie werden sie von diesem Anblick genug bekommen, die Erregung des Anderen zu sehen, lässt den Puls ins wohl unermesslich steigen. Mit beiden Händen umschliesst Boris Tobis Gesicht, streichelt ihm unendlich zärtlich über die Wangen...und für einen kurzen Moment kommt diese so sensible Art, die Tobi mehr liebt als alles und er in letzter Zeit manchmal etwas vermisst hat zum Vorschein... „Ich liebe dich Tobi...mehralsmehr, ich liebe, was wir gleich tun werden und ich liebe es dich so zu sehen, so erregt und darauf wartend, mehr zu bekommen, ich liebe es, darf ich derjenige sein, der mit dir liebe machen darf...ich will und begehre dich so sehr Tobi...“ Er küsst ihn und legt all die Liebe, Sehnsucht und ungehemmte Leidenschaft in den Kuss, die nie vorher einer im Stande war, in ihm zu wecken...Tobias seufzt und stöhnt erregt auf, auch er will mehr, viel mehr, will Boris spüren...ganz...in sich!  Er dreht sich um, stützt sich an der Arbeitsplatte ab, geniesst diese so  sehr geliebten Hände, die seinen Körper erforschen, diese weichen Lippen, die jeder berührten Stelle ein Muntschi schenken...seufzt laut auf, als er Boris Finger in sich spürt...zu einem kurzen Anfangsschmerz, haben sie ja nicht wirklich da, was sie grad bräuchten, gesellt sich unbändige Lust...verdammt ist das gut...es ist immer gut, aber heute irgendwie besser als gut...
Beruhigend streichelt Boris Tobi, lässt ihn seine Finger spüren, merkt, wie sich Tobi entspannt, küsst ihn liebevoll an Hals, Nacken, beisst ihm spielerisch ins Ohr und flüstert „nimm ihn selber in die Hand“ und im selben Moment schiebt er sich langsam in Tobi...vorsichtig überwindet er den Muskelring, der das Tor zum puren Vergnügen bildet, stöhnt laut auf, als er die Enge um ihn spürt...Tobi gibt ihm ohne Worte zu verstehen, dass er bereit ist für mehr...für alles....langsam bewegt er sich, gleitet beinahe ganz raus, um sich mit einer kräftigen Bewegung wieder mit Tobias zu vereinen... Tobis immer heftigeres Aufstöhnen bringt Boris an den Rand seiner Selbstbeherrschung, um sie nur wenige Sekunden später gänzlich zu verlieren, als Tobias Handbewegungen seinen Rhythmus annehmen...zusammen tauchen sie einmal mehr ein in diese wundervolle Wolke aus Leichtigkeit, wo es nichts anderes mehr gibt, als sie Beide, ihre erfüllte und durch Liebe befriedigte Lust und Sehnsucht! Wahnsinn, was zwei sich Liebende einander bedeuten und schenken können... Tobi dreht sich um, hält sich an Boris fest...kraftlos sinken sie zu Boden... „Wooow Boris...das war...das war einfach wooow...liebe dich genau so sehr...und immer einmal mehr“...findet Tobi als erster Worte... Liebevoll blicken sie sich an, umarmen sich und Tobi ist gerade einfach nur glücklich...glücklich, liess Boris sich heute fallen und konnte den ganzen Stress, der sich zuletzt häufiger auch mit ins Schlafzimmer schlich, für einen Moment vergessen...
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