Was du immer mit mir machst!

GeschichteDrama, Romanze / P12
Katsuki Bakugo OC (Own Charakter)
30.08.2019
27.03.2020
34
50035
11
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Dieses Kapitel
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Good evening my dears!

I have to learn for english, so the introduction is in this speach today! But of course you can skip it! :D

Okay, I realy like this chapter, because of the game at the end. I don't know, how I got the Idea, but it's quite funny I think… Does it make sense? I don't know but alright!

Anyway, the next chapter is awesome, I promise. And there will be quite more action as in the last two or three chapters. Have fun and good byeeee!

Ahh yeah, and happy Valentines Day!



~Yoko~

Seine roten Irden waren starr auf die schwarzen Risse gerichtete, die meine Unterarme zierten. Sie waren noch immer nicht wirklich zurück gegangen und es würde wohl noch eine Weile dauern, bis es soweit wäre. Ich war einfach nur froh, dass ich mich noch bewegen konnte. Die Bandagen hielten die Hautplatten zum Glück soweit an Ort und Stelle, dass diese nicht aneinander schabten und mich somit nicht kirre werden ließen.

Diese Gefühl ist nämlich echt ekelerregend und nervig zugleich. Vorsichtig strich Katsuki mit seinen Fingerkuppen über die Risse. Dabei verfolgte er sie mit den Augen, genau wie ich. Einen Moment später schien er sich jedoch wieder gefasst zu haben und nahm ein wenig Abstand. „Scheint mir eine gerechte Strafe für dein Abhauen zu sein, dass die Risse nicht verschwinden!“, meint er, drehte sich um und ging. Ich seufzte nur. Das war nicht mehr der Katsuki, den ich so mochte, so liebte. Er hatte mich wohl für eine ganze Zeit gefriendzoned.


~Katsuki~

Es tat mir schon ein wenig Leid, dass diese Risse nicht verschwanden. Aber es zeigte mir auch, dass ich das Richtige tat mit meiner Entscheidung, auf Abstand zu gehen. Denn bisher haben meine Berührungen und das Glück, dass sie dabei durchströmte immer geholfen. Warum jetzt nicht? Dafür gibt es nur eine einzige Erklärung: Die Liebe, also unsere Seelenverwandtschaft ist aufgezwungen. Ihr würde ohne diese große Kleinigkeit überhaupt nichts an mir liegen.

Es ist keine „wahre Liebe“ oder so ein Scheiß, es ist einfach das Werk Gottes oder irgendeiner durchgeknallten Person mit entsprechender Macke. Vielleicht hat Cecilia uns auch einfach zusammengebracht, damit sie Yoko endlich brechen kann. Und das mit dem erst besten, den sie gefunden hat; mich.

Ich wusste, mein Gesicht verfinsterte sich gerade. Denn da hat sie die Rechnung ohne mich gemacht! Ich werde definitiv nicht einfach draufgehen, um Yoko unweigerlich Leid zuzufügen. Cecilia hätte sich dafür besser jemand Schwachen wie Drecksdeku aussuchen sollen. Dann hätte ich dieses Problem nicht mal mehr am Hals.

Wie dem auch sei, dieses lächerliche „Turnier“ geht weiter. Diesmal ein Geschicklichkeitsspiel, das jeder allein bestreiten muss. Und doch geht es irgendwie alle gegen alle. Das Spiel ist recht einfach: Pro Fahne bekommt man einen Punkt. Pro herunter geschlagenen Ball eines anderen bekommt man ebenfalls einen Punkt. Man darf von seinen ganzen Fahnen nur eine öffnen, die besagt, zu welchem Team man gehört. Man muss sich am Anfang entscheiden, ob man lieber jemand sein will, der Bälle runter schlägt, oder jemand, der Fahnen finden will. Beides hat vor und Nachteile: Als Sucher darf man den Ball den man unweigerlich in der Luft halten muss, um Fahnen zu finden, nicht mit den Händen oder Armen berühren. Fällt der Ball ohne Zutun eines Schlägers herunter, muss man zum Ausgangspunkt zurück und verliert einen Punkt. Doch wenn der Ball herunter geschlagen wird, passiert nichts. Man muss ihn eben nur zurückholen, um weiter Fahnen finden zu können. Im Gegenzug hat man die Chance, im nächsten Spiel Punkte zu holen. Wenn man Schläger ist, hat man die Möglichkeit viele Punkte zu holen, allerdings kriegt man im nächsten Spiel automatisch null Punkte. Zum herunter schlagen der Bälle ist alles erlaubt.

Da ich keine Macke habe, den Ball sicher in der Luft zu halten, war es für mich von Anfang an klar, dass ich Schläger sein würde. Wir teilten uns in Gruppen auf. Alle Schläger und alle Sucher. Sucher waren Mashirao Ojiro, Asui Tsuyu, Jiro Kyoka, Sero Hanta, Uraraka Ochaco, Tokoyami Fumikage, Mineta Minoru, Yaoyorozu Momo und Mashiro Yoko. Die Restlichen waren Schläger und verzichteten damit auf das nächste Spiel. Wenn ich mir jedoch die anderen ansehe, würde es nicht leichte werden, ihre Bälle auf den Boden zu befördern. Jede Spezialität der Sucher kann den Ball irgendwie befestigen. Einige mit ihren körperlichen Fähigkeiten, andere mit den mehr oder weniger beabsichtigten Fähigkeiten ihrer Macken und andere tatsächlich mit ihren Macken.

So umwickelte das Stöpselmädchen den Ball mit ihren Kopfhörerkabeln, während Yoko den Ball in manipulierter Luft einschließt. Das würde nicht einfach werden, ihr den Ball abzuluchsen. Doch wie der Kampf gegen Deku am Anfang des Schuljahres gezeigt hat, kann sie die Wand nicht gegen eine große Menge an Kraft aufrechterhalten. Das wäre eventuell eine Chance. Doch ich bin nicht so dumm, mich mit ihr anzulegen, wenn es doch viel einfachere Gegner gibt.

„Das Spiel… beginnt! In zehn Sekunden starten die Schläger!“, rief Herr Aizawa. Die Sucher liefen los. Zehn Sekunden später stürmte der Rest unserer Klasse hinterher. Mir war jetzt schon glasklar, dass ich so viele Punkte wie möglich sammeln musste. Und wenn es sein musste, würde ich auf unfaire Mittel zurückgreifen. Denn den Berglauf nach dem Abendessen noch zu absolvieren, darauf war ich nicht wirklich scharf drauf.

Der erste, der mir über den Weg lief, war Mineta. Mit einem „STIRB!“ katapultierte ich mich zu ihm und schlug den Ball ohne Rücksicht von seinem Kopf herunter. Denn an seinen klebrigen Bällen blieb das runde Teil ohne Probleme haften. Dann schnappte ich mir den Ball und lief davon. Dieser Ball würde mir eine Menge Punkte bringen. Als ich mir sicher war, den Knirps abgehängt zu haben, entfernte ich die Überbleibsel seiner Macke und fing an, den Ball zu prellen. Entspannt lief ich einen leicht abschüssigen weg hinab und zählte im Kopf die Male, die der Ball den Boden berührte. 67, 68, 69…

Doch plötzlich bekam ich den Ball nicht mehr zu fassen. Denn Yoko, die einige Meter von mir entfernt stand, hielt den Ball in den Händen. „Dass du so unfair bist, nur um den Berglauf nicht machen zu müssen, hätte ich nicht gedacht, Katsu.“, sagte sie und immer, wenn sie meinen Kosenamen sagte, überkam mich eine leichte Gänsehaut. „Das hat dich nicht zu interessieren.“, antwortete ich stumpf auf ihren enttäuschten Blick und beschloss, mir einen neuen Ball zu suchen. Denn den Ball des Knirpses würde ich wohl nicht bekommen, das stand bei Yokos Blick fest.

So drehte ich um und schlenderte davon. Ich merkte, dass sie mir folgte, ließ mich jedoch nicht stören und genoss eher ihre unterschwellige Anwesenheit und die darin liegende Mahnung. Zwar verschwand sie ab und zu, wohl um sich Punkte in Form einer Fahne zu holen, doch war sie immer nach wenigen Sekunden wieder da. Entnervt, da sie den Abstand zu mir nicht verringerte, blieb ich stehen. Einen neuen Ball zum Prellen würde ich eh nicht bekommen, von daher war es unnötig, es weiter zu versuchen. Und mit meinen 69 Punkten würde ich den Nachtrun definitiv nicht machen müssen.

Schließlich forderte ich sie auf, sich zu mir zu gesellen, was sie nach kurzem Zögern auch tat. Nachdem wir eine Weile schweigend weitergegangen sind, begann sie plötzlich unvermittelt ein Gespräch: „Sag mal, warum bist du heute so unglaublich mies gelaunt? Was beschäftigt dich?“
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