Save me, heal me, help me

GeschichteDrama, Angst / P12 Slash
Chester Bennington Mike Shinoda
30.08.2019
30.08.2019
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30.08.2019 623
 
Es ist der 20.Juli.2017 nichts ahnend betrete ich einfach ohne zu Klopfen die Villa meines besten Freundes und heimlichen Liebe Chester Bennington, da die Tür nur angelehnt ist. Doch das was ich dort im Wohnzimmer vorfinden muss, treibt mir Tränen in meine Augen, und versetzt mir einen heftigen Schlag. Ich traue meinen Augen nicht! Chester ist gerade dabei sich zu Erhängen! Er muss nur noch den Stuhl wegtreten, und dann wird er langsam und qualvoll sterben. Nein! Das darf er nicht tun! Warum ist er nie zu mir gekommen? Wir hätten doch über alles Reden können! Denn anscheinend hat er richtige Probleme. Tränen laufen meine Wangen runter, und Tropfen auf den Boden.

,,Don´t do that Chester pleas! We can talk about everything! I will help you!" schluchze ich.

Erschrocken schaut er mich an.

,,Mike! What are you doing here?" knurrt er.

Das tut mir so weh. Ein stechender schmerz erscheint in meinem Herzen, weshalb ich kurz zusammen zucke. Mir entfährt wieder ein Schluchzer. Wie? Ist es ihm scheißegal das ich sein bester Freund hier bin und ihn Retten will? Wird er sich trotz meiner Anwesenheit Erhängen? So viele ungeklärte Fragen. Aber eines ist klar. Wenn Chester sich umbringt, werde ich mich auch umbringen! Ich falle auf den Boden, da mein ganzer Körper zittert, und mich meine Beine nicht mehr länger Tragen können. Ich nehme schon innerlich Abschied von ihm. Ich denke nicht das sich seine Meinung Ändern lässt.

Plötzlich höre ich wie der Stuhl auf den Boden knallt. Dann ist alles Still. Ein lauter Schluchzer verlässt meine Kehle. Er hat es wirklich getan! Ich fass es nicht. Plötzlich sehe ich kleine schwarze Punkte, die immer mehr werden. Dann ist alles schwarz. Als ich wieder aufwache, schaue ich erstmal an eine weiße hohe Decke. Nach ein paar Minuten realisiere ich auch, das ich auf der Couch liege... Auf der Couch von Chester. Moment mal! Wie bin ich hier hin gekommen. Langsam da mein Kopf schmerzt, setze ich mich hin. Erst jetzt sehe ich Chester der unten an meinen Füßen sitzt. Ich kann nicht anders, und fange breit und überglücklich an zu Grinsen.

,,Du Lebst!" schreie ich überglücklich.

Er zuckt kurz zusammen, bevor er mich undefinierbar ansieht. Er zeigt keinerlei Mimik. Sofort ist das Grinsen von meinem Gesicht radiert. Ich setze mich so hin, das meine Beine den Boden berühren.

,,Willst du darüber Reden?" meine ich vorsichtig.

Ich erhalte eine Zeitlang keine Antwort. Traurig seufzte ich. Was ist nur los mit ihm? Seit dem Tot seines besten Freundes Chris Cornell im Mai hat er sich von jedem abgewandt. Wollte von niemandem etwas Wissen. Wie gern währe ich ihm beigestanden! Doch er hat mich nie gelassen, mich immer schmerzvoll abgewiesen und hat mir dann letzten endes gar nicht mehr die Tür geöffnet. Sein Wohnzimmer ist zugemüllt. Einige leere Alkohol Flaschen, dessen Inhalt sehr stark gewesen ist, liegen auch überall verteilt. Alle Rollläden sind verschlossen. Nur hier fällt ein bisschen Licht rein, da er den Rollladen einen kleinen Spalt offen gelassen hat. Er tut mir so leid.

Ich biete ihm mit Gesten eine Umarmung an. Doch er macht keine Anstalten sich zu mir zu Bewegen, und eben diese zu Erwidern, weshalb ich meine Arme wieder traurig senken will. Doch bevor ich überhaupt anfangen konnte sie zu senken, sitzt Chaz neben mir, und schmiegt sich in meine Umarmung. Er legt seine Arme auf meinen Rücken, und fängt plötzlich an bitterlich zu Weinen. Das zerreißt mir mein Herz. Ich umarme ihn noch etwas fester. Der Arme. Er tut mir so leid. Was ist bloß nach dem Tod von Chris mit Chaz passiert? Vielleicht erzählt er es mir irgendwann. Ich will ihn zu nichts Zwingen.
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Hey,
ich hoffe euch hat das Kapi gefallen :)
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