Happy Birthday to me~

OneshotHumor, Romanze / P16 Slash
Byun Baekhyun Park Chanyeol
29.08.2019
29.08.2019
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Oneshot. ‘Happy Birthday to me~’

‘Geburtstagsmuffin’




Mit einem traurigen Blick wandte der junge Mann seinen Blick nach draußen. Der Regen fiel nur so aus den Wolken und irgendwie bekam er das Gefühl, dass der Himmel mit ihm weinte. Vielleicht auch eher für ihn weinte.

Baekhyun fühlte sich allein und verlassen. Seine Glieder fingen bei dem Gedanken, den er so oft versuchte zu ignorieren, an zu schmerzen. Die Tatsache, dass er sein Leben nur mit sich selbst teilte und allein durchstand, brach ihm sein Herz. Die ganze Welt erschien ihm so trostlos und leer. Grau und kalt. Es stimmte ihn grundlegend traurig, dass sich seine Familie und Freunde von ihm abgewandt hatten.

Aber er hatte es geschafft zu überlegen und mit der Situation zu leben. Oder vielmehr, er hatte es tatsächlich so lange Zeit geschafft, es vollkommen zu ignorieren.
Doch er hatte Geburtstag. Er wurde fünfundzwanzig Jahre alt und war allein. Baekhyun wollte nicht seinen Geburtstag feiern oder Geschenke haben. Sein Wunsch war Gesellschaft. Eine Person, welche einfach nur da war, Zeit mit ihm verbrachte und mit der er sich stundenlang unterhalten konnte. Es war ein Versuch gewesen, es zu vergessen. Nur wurde es ihm so schlagartig und schmerzhaft bewusst, wie groß der Wunsch danach eigentlich war. Dieser Tag zeigte es ihm, dieser Tag brachte ihn dazu, daran zu denken.
Baekhyun wünschte sich nur allein eine Person an seiner Seite.

Mit kraftlosen Muskeln brachte Baekhyun sich in eine stehende Position und blickte sich in seinem Zimmer um. Mit einem Seufzen entschied er sich dazu, seine Jogginghose, gegen eine schwarze Jeans und sein Schlabber-Shirt gegen ein weißes T-Shirt mit einem Micky Maus Motiv auszutauschen. Vielleicht konnte ihn ein kleiner Spaziergang aufheitern, oder der Gedanke daran, im Anschluss ein Kuchen zu essen. In seinem Lieblingscafé würde er sich nach langer Zeit wieder einen Erdbeerkuchen gönnen können. Eigentlich doch gar keine so schlechte Idee, dachte sich Baekhyun, nachdem er sich dazu aufgerafft hatte, sich umzuziehen und sein Schlafzimmer zu verlassen.

Seine kleine Wohnung, in welcher er so lange Zeit schon keinen Besuch mehr empfangen hatte, war genauso unordentlich, wie er es bereits gewohnt war. Ohne dies weiter zu beachten lief er in den kleinen Flur, auf seine Haustür zu und zog sich dort seine schwarzen Chucks an. Schnell hatte er sich noch seine dunkelrote Lederjacke geschnappt, in welcher sich, wie immer, sein Haustürschlüssel und Portemonai befand. Mit einem letzten Abtasten seiner Taschen, um sicher zu gehen, dass er auch wirklich alles dabei hatte, verließ er schließlich die leere, stille Wohnung. Auch wenn er seinem fünfundzwanzigsten Geburtstag alleine verbrachte, wollte er diesen nicht auch noch in einer komplett leeren und unaufgeräumten Wohnung verbringen, die ihm seine Situation nur noch mehr unter die Nase rieb.

Um seinen Gedanken treu zu bleiben, nutzte er nicht wie gewohnt die öffentlichen Verkehrsmittel und machte sich zu Fuß auf den Weg zu dem Café. Er wollte diesen Spaziergang machen, auch wenn er etwas länger war. Er wollte den Wind in seinen Haaren und auf seiner Haut spüren, die Gerüche wahrnehmen und einfach die Bewegungen seiner Muskeln spüren. Zum ersten Mal seit langer Zeit fühlte er sich befreit und irgendwie gut. Vielleicht sollte er seine morgendliche Jogging-Routine wieder aufnehmen, welche er in der letzten Zeit hatte schleifen lassen. Ja, er hatte sich eindeutig nicht mehr zu allem motivieren können, was ihm mal so viel Freude bereitet hatte.

Je länger er seinen Gang fortsetze, desto wohler fühlte er sich und er vergaß, dass heute sein Geburtstag war. Baekhyun vergaß seinen eigenen Geburtstag und die damit verbundenen traurigen Gedanken. In diesem Moment gab es nur ihn, die wunderschöne Umgebung und das angenehme kribbeln in seinen Gliedern.

Es dauerte viel länger als gewohnt, bei seinem Café anzukommen und doch störte Baekhyun sich nicht daran. Viel mehr genoss er es, sich die Umgebung anzusehen, die vielen Vögel zu hören und die ganzen Mensch in ihrem Tun zu beobachten.

Als er endlich angekommen war, merkte Baekhyun die Vorfreude bereits seinen Körper hinaufklettern. Er wollte sein Stück Erdbeerkuchen haben. Mit gekrauster Nase erkannte er all die Menschen, welche fast alle Plätze in dem keinem Raum besetzt hatten und abgesehen von einer Person, war augenscheinlich keiner allein unterwegs. Sofort konnte er wieder das beklemmende Gefühl in seiner Brust merken und mit einem tiefen Atemzug versuchte er es wieder zu ignorieren. Baekhyun wollte nur seinen Kuchen und sich damit eine kleine zu seinem Geburtstag machen. Auch wenn er sich seinen Wunsch nicht selbst erfüllen konnte, wollte er doch wenigstens eine kleine Aufmunterung bekommen.

Mit inzwischen schweren Schritten bewegte Baekhyun sich auf den vorletzten freien Platz und wandte sich direkt an die Bedienung. ,,Ich möchte gerne einen Kaffee und ein Stück Erdbeerkuchen.’’
,,Der Erdbeerkuchen ist schon ausverkauft. Kann ich ihnen sonst einen anderen Kuchen anbieten?’’

Kurz stockte Baekhyun und er merkte, wie die Luft in seinen Lungen immer dünner wurde. Er wollte doch Erdbeerkuchen. Deswegen war er doch nur hierher gekommen. Um sich selbst etwas gutes zu tun. Niedergeschlagen schnappte er sich die Kuchenkarte und blätterte in ihr herum, bis er schließlich auf einer Seite hängen blieb. Mit verzogenen Mundwinkel betrachtete er den Geburtstagsmuffin und auf dessen Abbild, konnte auf dem Muffin drei kleine Erdbeeren erkennen. Es mochte vielleicht nicht dasselbe sein, doch es war eine Art Kuchen und Erdbeeren befanden sich auch auf ihm. Und wenn er darüber nachdachte, dann passte er doch perfekt zu dieser Gelegenheit. Mit einem Lächeln zeigte er auf das Bild und bekam von der Bedienung ein Nicken als Bestätigung.

Während er auf seine Bestellung wartete nahm er sich sein Handy zur Hand und ging durch seine Instagram Seiten, denen er folgte. Dabei erblickte er auch Bilder seiner ehemaligen Freunde und mit schnellen Fingern entfolgte er diesen. Sie wollten nichts mehr mit Baekhyun zu tun haben und Baekhyun nichts mehr mit ihnen.

Erschrocken zuckte er zusammen, als der Kuchen, oder eigentlich war es ja ein Muffin, vor ihm abgestellt wurde und nachdem auch die Tasse Kaffee ihren Weg auf den Tisch gefunden hatte, bedankte der kleine Mann sich mit einer leichten Verbeugung. Er musste aufseufzen als er auf den Muffin blickte. Eigentlich war er recht groß für einen Muffin, was Baekhyun nicht sonderlich störte. Vielmehr freute er sich über diese Tatsache. Aber er verstand wieso er den Namen ‘Geburtstagsmuffin’ trug. In der Mitte befand sich eine dünne Kerze, welche man typischerweise auf Kuchen wiederfand, wenn jemand Geburtstag hatte. Seine Mutter hatte ihm auch immer diese Kerzen auf den Kuchen gesteckt gehabt.
Gut das er heute wirklich Geburtstag hatte, sonst wäre es komisch gewesen.

Und doch stimmte dieser Anblick ihn traurig. Er hatte Geburtstag und verbrachte ihn allein in einem Café, mit einem Muffin der eine Kerze turg, welche nicht von seiner Mutter war. Er hatte sich diesen Muffin sogar selbst kaufen müssen. Das war nicht die Vorstellung, die er hatte und nicht die Realität, die er wollte.

Er schloss die Augen und der Wunsch nach Gesellschaft kam wieder in ihm hoch. Ja, das war eindeutig sein Wunsch und das wäre auch weiterhin das, was er sich wünschen würde, sobald er die Kerze auspusten würde. Er öffnete die Augen, sein blick fixierte die Kerze und mit einem letzten Atemzug brachte er die Kerze zum erlöschen.
,,Hey.’’

Baekhyun japste auf und hielt sich die Hand an die Brust. Seine Augen blickte auf zu der Person ihm gegenüber. Wann hatte sich jemand zu ihm gesetzt? ,,Hast du Geburtstag?’’
Verwirrt und wahrscheinlich sogar leicht überfordert nickte er nur und betrachtete den jungen Mann vor sich. Er musste groß sein, viel größer als Baekhyun und Baekhyun schätze ihn in seinem eigenen Alter ein. ,,Dann alles Gute’’, der fremde Lächelte ihn an und hielt ihm die Hand hin. Zögerlich ergriff Baekhyun die Hand. ,,Ich bin Chanyeol.’’
,,Baekhyun’’, gab er kurz angebunden von sich. Chanyeol also. Nun gut, aber wieso hatte er sich zu ihm gesetzt.

,,Hallo Baekhyun. Darf ich fragen, wieso du an deinem Geburtstag so allein und scheinbar traurig in einem abgelegenem Café sitzt?’’
War das die Person, welche Baekhyun zuvor schon erblickt hatte? Diese eine Person, welche, neben ihm selbst, allein war und ohne Begleitung hier war. Was sollte er überhaupt antworten? ,,Ich mochte den Anblick nicht, dich so traurig hier sitzen zu sehen, wenn du scheinbar Geburtstag hast. Und dann auch so allein.’’
,,Ich habe niemanden mit dem ich zusammen sitzen könnte.’’

Erstaunt blickte der fremde Mann, Chanyeol, wenn Baekhyun es noch richtig wusste, ihn an und zog die Augenbrauen hoch. Das breite Lächeln, was die Lippen seines Gegenübers geziert hatte, fing an zu zittern und Baekhyun bemerkte, dass es dem Anderen gerade Anstrengung kostete, weiterhin zu lächeln. ,,Wieso?’’
,,Meine Familie kam nicht damit klar, dass ich Schwul bin’’, Baekhyun vergaß die Tatsache, dass dieser Fakt in Korea nicht gerne gesehen war und es nicht die idealste Idee war, es vor einem Fremden auszusprechen. Doch was sollte schon passieren? Wenn der Mann sich wieder weg setzte aufgrund seiner Sexualität, hätte sich nichts verändert.

Doch der Fremde setzte sich nicht weg. Er blieb sitzen und schenkte dem Geburtstagskind ein interessierten Blick. Scheinbar wollte er mehr erfahren und ließ sich nicht von einem Fakt beeinflussen. Einen Fakt, bei dem Baekhyun noch nie verstanden hatte, wieso andere Menschen darin ein Problem sahen. ,,Und meine Freunde haben sich von mir abgewendet, da ich nicht bei der Scheiße mitmachen wollten, die sie abziehen. Wahrscheinlich wäre es sogar besser gewesen, wenn ich nicht mehr mit ihnen hätte befreundet sein wollen, doch sie waren das einzige was mir nach meiner Familie übrig geblieben ist.’’

,,Und jetzt bist du ganz allein? Und das auch noch an deinem Geburtstag?’’ Ein Schatten legte sich über die Augen von Chanyeol und schmollend verzog er sein Gesicht. ,,Und du hast auch keinen Freund? Bist mit niemanden zusammen?’’
Verneinend schüttelte Baekhyun mit dem Kopf. Er merkte den Schimmer in seinen Augen, die Traurigkeit in seinem Körper. Darüber zu sprechen, tat noch mehr weh, als nur daran zu denken. ,,Dabei bist du so hübsch.’’

Baekhyun merkte die Hitze in seinem Gesicht und Körper bei den Worten und wenn er glauben würde, rot werden zu können, dann wäre es in diesem Fall vermutlich passiert.
,,Meine Freunde kommen heute zu mir zu besuch. Wir essen zusammen, trinken ein wenig und es ist auch nicht weit weg von diesem Café. Hast du nicht Lust, deinen Tag mit uns zu verbringen? Du musst doch nicht an deinem Geburtstag alleine sein und wir könnten uns kennen lernen. Was meinst du?’’
,,Und dann bringst du mich am Ende um?’’
Chanyeol lachte auf und irgendwie mochte Baekhyun den Klang. Ob es an Chanyeol lag, oder daran, denn jemand dank ihm lachen musste, wusste Baekhyun nicht. Aber er merkte, dass es ihn glücklich stimmte. ,,Natürlich werde ich dich umbringen. Ich lasse all meinen Charm fließen, damit du mit mir kommst. Dabei achte ich auch darauf, dass dich niemand vermissen wird. Ich stelle dich meinen Freunden vor, erzähle ihnen aber später, dass es nicht gut zwischen uns gelaufen ist. Und nachdem ich mit dir geschlafen habe, weil man das ja heutzutage immer so macht, werde ich dich eigenhändig erwürgen.’’ Baekhyun beobachtet, wie Chanyeol von einem Schauer überzogen wurde und auch er musste kurz zittern. ,,Ein schöner Plan.’’
,,Und gruselig’’, lachte Chanyeol, worauf Baekhyun einstieg.
,,Ziemlich.’’

Chanyeol lächelte und biss sich kurz auf die Lippen. ,,Möchtest du mitkommen? Ich will wirklich nicht ertragen wollen, dass du die ganze Zeit alleine bist und da ich wirklich interessiert daran bin, dich näher kennen zulernen, wäre es doch eine gute Gelegenheit. Wie sagt man so schön: Zwei Fliegen mit einer Klappe?’’
,,Okay. Ich komme mit. Aber, wenn du mich doch umbringen solltest, rufst du meine Eltern an. Die Nummer ist noch in meinem Handy. Das wäre nur fair.’’
,,Ist abgemacht.’’ Chanyeol lachte wieder auf und Baekhyun verlor all die Traurigkeit der letzten Wochen. Er hatte sich Gesellschaft gewünscht. Würde er diese Gesellschaft wirklich bekommen?

,,Oh, wie alt bist du denn geworden?’’
,,Fünfundzwanzig.’’
,,Was? Du bist älter als ich? Das ist ungerecht.’’ Chanyeol schmollte auf und diesmal war Baekhyun an der Reihe zu lachen.

Ohne Traurigkeit und seit langer Zeit mit einem Lächeln auf dem Gesicht aß Baekhyun seinen Muffin und trank seinen Kaffee aus. In der Zwischenzeit unterhielt er sich mit dem großen Mann und empfand immer mehr Sympathie für diesen. Sie schienen genau den gleichen Humor und Geschmack zu haben.



,,Wer ist der Kleine denn?’’ fragte der erste Besucher von Chanyeol, als er ins Wohnzimmer trat. Baekhyun war bereits seit zwei Stunden hier und hatte dem Anderen beim Kochen geholfen. Die ganze Situation war irgendwie ungewohnt und zum Teil war es ihm auch unangenehm. Er stand immerhin in einer vollkommen fremden Wohnung, eines vollkommen fremden Mannes. Aber sie hatten sich dennoch so unglaublich gut verstanden und trotz des Gefühls, hatte es ihm Spaß gemacht. Vielleicht würden sie sich wirklich anfreunden können und Baekhyun hätte endlich wieder jemanden in seinem Leben an seiner Seite.
Jetzt aber hier zu sitzen, während sie immer noch kaum voneinander wussten und die Freunde mit zu empfangen machte die Situation noch komischer, als sie ohnehin schon war. Aber es war für Baekhyun in Ordnung, denn er war bereit sich dem zu stellen.
Solange der Scherz nicht zur Wahrheit wurde und er am Ende doch umgebracht wurde.

,,Baekhyun. Habe ihn vorhin im Café getroffen. Er hat niemanden mehr, dabei ist doch heute sein Geburtstag.’’
,,Achso. Alles gute Baekhyun. Ich bin Sehun.’’ Sehun hielt ihm die Hand hin, welche Baekhyun annahm und sich leicht als Dank dabei verbeugte. Erneut klingelte es an der Tür und Chanyeol verließ das Wohnzimmer, um der nächsten Person die Tür zu öffnen.

Nach und nach kamen mehr junge Männer in das Wohnzimmer, bis schließlich auch Chanyeol sich zu ihnen setzte. Baekhyun glaubte, dass nun keiner mehr kommen würde. Aber der Fremde aus dem Café hatte viele Freunde. Okay, für Baekhyun war es viel.

,,Baekhyun also. Auf dem ersten Blick, genau Chanyeols Geschmack. Ich hätte nur nicht damit gerechnet, dass er jemanden noch am Tag des Kennenlernens mit in seine Wohnung bringt.’’
,,Sprich es nicht so aus, als würde Chanyeol ihn mit in sein Bett haben wollen.’’

,,Eigentlich wollte ich Baekhyun nachher umbringen.’’
,,Vergiss aber nicht, dass du mich wirklich vorher noch in dein Bett bekommen wolltest. Erst Sex und dann Mord.’’
,,Ach stimmt ja.’’

Baekhyun lacht auf. Ihm gefiel der Humor den sie teilten wirklich und das noch mehr, als er die verstörten Blicke von Baekhyuns Freunde sah. Aber soweit er es einschätzen konnte, waren Chanyeols Freunde ähnlich wie Chanyeol selbst. Baekhyun wünschte sich langsam nicht mehr nur Gesellschaft, er wünschte sich genau diese Gesellschaft.

,,Okay. Er ist in unserem Kreis akzeptiert’’, sprach Sehun und schenkte Baekhyun ein fieses Lächeln, ,,Aber Baekhyun, das bedeutet auch, dass du jetzt nicht einfach wieder verschwinden kannst.’’

,,Ich denke, wenn Chanyeol mich umbringt, wenn ich leide doch verschwinden.’’
,,Eindeutig akzeptiert. Und wehe dir Chanyeol, du bringst ihn um.’’

,,Na gut. Dann werde ich ihn nicht umbringen’’, lachte Chanyeol. Baekhyun fühlte sich schlagartig wohl. Das unangenehme Gefühl von zuvor, war mit einmal einfach verschwinden, genauso wie das Gefühl der Einsamkeit.

,,Aber wenn er du ihn jetzt doch nicht umbringen wirst, wird er dann ein Teil unserer Freundesgruppe oder ein Teil deines Lebens?’’
,,Kyungsoo!’’
,,Ich möchte doch nur wissen, ob du ihn als einen Freund siehst, oder ob du dir bereits jetzt eine Beziehung mit ihm vorstellst.’’
,,Du bist ehrlich Schwul?’’
,,Hätte ich vielleicht erwähnen können’’, lachte Chanyeol und zuckte mit den Schultern.
,,Und als Antwort: Er ist hübsch und einen tollen Humor. Als wenn ich da kein Interesse haben könnte. Aber er muss entscheiden, ob er auf ein Date mit mir geht, oder mit uns befreundet sein will. Wenn er denn überhaupt etwas davon will.’’

Baekhyun war verwirrt und glücklich zugleich. Es verwirrt ihn, dass sie so offen darüber sprachen, wenn er doch selbst mit in dem Raum war. Und doch erfreute er sich über die Worte.
Ein Date mit Chanyeol? Er hatte sich einen Freund gewünscht. Chanyeol ermöglichte ihm scheinbar ein Date und gleich fünf Freunde.

Das war das beste Geburtstagsgeschenk.
Und er würde liebend gern mit Chanyeol auf ein Date gehen.





...ende...








#Wörter: 2653
#Update: 29. August 2019 - Donnerstag - 19:15 Uhr
#Musikempfehlung: Toppdogg - The Baet

#Kommentar:

Hey ^-^
Hier ein kleiner Oneshot mal wieder von mir :D

Es ist im Prinzip ein kleines Geschenk für mich selbst zum Geburtstag :D Zu dem Anlass kam mir einfach diese Idee und die wollte ich unbedingt mit euch teilen ^-^
Es ist nur ein kleiner Oneshot, ohne viel Drama. Einfach mal etwas ‘’niedliches’’ und nichts großes ^-^


Ich hoffe, dass er euch gefallen hat :)
Bis dann
Liebe Grüße Jana <3

(Da ich das heute gerne noch hochladen wollte, werde ich das erst morgen korrekturlesen. Bitte verzeiht mir also Fehler die ich gemacht haben könnte)
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