City of broken hearts

GeschichteAbenteuer, Schmerz/Trost / P16 Slash
Alexander "Alec" Lightwood Magnus Bane
28.08.2019
12.10.2019
8
8691
5
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10 Reviews
Dieses Kapitel
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Hi liebe Leser,
ich weiß, dass sogut wie Niemand Lust hat dieses Vorwort zu lesen, aber diejenigen, die es trotzdem tun sollten folgendes wissen:
Ich verdiene mit dieser Fanfiction kein Geld und alle Charaktere (bis auf die, die ich erfunden habe) gehören Cassandra Clare. Hochladen werde ich die neuen Kapitel immer dann wenn ich Zeit habe, da ich ja auch noch ein Privatleben habe und (leider) zur Schule gehen muss. Außerdem finde ich P16 Slash eigentlich übertrieben, aber sicher ist sicher, somit seit bitte nicht böse. Ich hoffe die Geschichte gefällt euch, ich gebe mir wirklich viel Mühe und sollte ihr Fragen / Anregungen oder ähnliches haben schreibt mir einfach ein Review. Und bitte kommentiert fleißig, sonst fühlt sich der Review-Button so vernachlässigt und das wollen wir doch nicht, oder?





Alec PoV
Wieso?, fragte ich mich, während ich Magnus immer kleiner werdendem Schatten hinterhersah. Wieso hatte ich mich mit Camille hier getroffen, nur damit sie mir mit ihrer verlogenen Stimme mehr über Magnus Leben erzählte, obwohl ich wusste wie sehr ich Magnus damit verletzten würde? Wieso hatte ich den Gedanken, Magnus gegen seinen Willen sterblich zu machen überhaupt in Betracht gezogen? Und wie, WIE UM ALLES IN DIESER GRAUSAMEN WELT hatte ich die wundervollste Person dieser Galaxy dazu gebracht mich zu verlassen? Magnus war immer so nett, hilfsbereit und verständnisvoll gewesen. Er war immer bei mir geblieben, selbst wenn ich mich egoistisch und unhöflich verhalten hatte. Doch letztendlich hatte ich ihn doch mit meiner abartigen Weise vertrieben. Schluchzend und zitternd sank ich auf die Knie. Ich war seelischen Schmerz gewohnt. Über die Jahre hinweg hatte ich gelernt, damit zu leben, mir nichts anmerken zu lassen und immer ein Lächeln im Gesicht zu tragen wann immer es nötig war. Kein einziges Lächeln davon war jemals wirklich echt gewesen, bis ich Magnus traf. Er hatte mir gezeigt, wie schön das Leben eigentlich war. Er gab mir meinLachen zurück und brachte mich dazu, die Welt aus ganz anderen Augen zu sehen. Auf einmal sah ich nicht nur Schmerz und Leid, ich konnte auch wieder sehen, wie wundervoll und bunt diese Welt doch war. Als er mir dann einmal sagte, er würde mich lieben, hatte ich zum ersten Mal das Gefühl gehabt, dass ich doch nicht völlig falsch war, sondern das meine Existenz einen Sinn hatte, dass es einen Grund gab warum ich lebte. Ohne es zu bemerken, hatte ich mich in Magnus verrückte, fröhliche und liebenswerte Art verliebt. Ich stieß ein trauriges Lachen aus und vergrub mein tränenüberströmtes Gesicht in den Händen. Ja, das Leben KONNTE wirklich schön sein, aber ich musste ja natürlich die Liebe meines Lebens verjagen und fragte mich immer noch wieso bei Raziel ich das getan hatte. *Weil du egoistisch warst* Na toll. Gequält stöhnte ich auf und schloss frustriert die Augen. Ich hatte meine innere Stimme zum ersten Mal vernommen, als ich mit zwölf Jahren erkannte, dass ich schwul war. Diese innere Stimme hatte mich damals immer weiter in die endlose Dunkelheit gezerrt, bis ich das Licht nicht mehr sehen konnte. Meine innere Stimme hatte in jede Wunde meines Herzens immer wieder Salz gestreut und sie immer wieder neu aufgerissen, wenn sie anfing zu heilen. Von da an veränderte ich mich. Niemand bemerkte, dass die unzähligen Narben an Armen und Beinen gefährlich nah an den Pulsadern unmöglich von Dämonen stammen konnten. Niemand bemerkte, dass ich oft sehr müde war und die dunklen Schatten unter meinen Augen von vielen, schlaflosen Nächten zeugten oder dass ich immer nur weite, unauffällige Klamotten trug, um zu verbergen wie mager ich war. Niemand bemerkte, wie kaputt ich war und dass ich mich immer weiter von allen anderen abschottete. Als ich fünfzehn Jahre alt wurde bemerkte ich dann, dass mein Verhalten ernsthaft krank war, aber ich wollte meine Familie nicht noch mehr enttäuschen als ich es ohnehin schon tat. Früher hatte meine einzige Aufgabe darin bestanden, Isabelle, Max und Jace zu beschützen, egal was es mich kostete. Immer wenn Isabelle oder Jace etwas Verbotenes getan hatten hatte ich all die Schuld auf mich genommen. Wenn wir auf Dämonenjagd gingen passte ich immer auf, dass keiner von ihnen verletzt wurde und wenn ich dabei meinen eigenen Kopf hinhalten musste war das eben so. Es war mir gleichgültig gewesen, was mit mir geschah, Hauptsache meinen Geschwistern ging es gut. Ich wusste, dass es noch weitere Schattenjäger gab, die so waren wie ich. Diejenigen, die nur für andere lebten, fünfte Räder an den Wägen, Leute wie ich, die einfach nicht ins Bild passten. Ich nahm einfach an, dass sich eben niemand genug für mich interessierte um zu bemerken wie verzweifelt ich war. Aber als Magnus dann auftauchte änderte sich alles. Er wurde zu einem neuem Licht, dass die Dunkelheit vertrieb und dafür sorgte, dass ich anfangen konnte, die tausend Teile meines gebrochenem Herzens wieder aufzusammeln und zusammenzuflicken. Er brachte mich zum Lachen wenn ich traurig war, die hasserfüllte Stimme in meinem Kopf verschwand und ich erkannte, dass ich Jace schon seit einiger Zeit nur noch wie einen Bruder liebte. Magnus hatte mich zurück ans Licht gebracht und zum Dank hatte ich ihn verraten. Meine Tränen bildeten kleine Pfützen auf dem kaltem Boden und der Schmerz in meiner Brust ließ mich zusammenbrechen. Ich wusste, dass ich an alldem Schuld war. Und das nur, weil ich den Gedanken nicht ertragen konnte, Magnus könnte wenn ich schon lange tot war zusammen mit jemand anderem auf einer Picknickdecke liegen und eng aneinander gekuschelt den Sonnenuntergang bewundern. Oder dass irgendjemand Magnus einmal fragen würde: "Magnus, wer war eigentlich nochmal Alexander Lightwood?" und Magnus dann mit einem Schulterzucken antworten würde: "Keine Ahnung, den habe ich schon längst wieder vergessen, ich glaube wir hatten mal eine Affäre oder so." Ich wollte, dass er sein ganzes Leben mit mir teilte und nun würde ich ihn wahrscheinlich niemals wieder sehen. Ich hatte versagt. Mal wieder. Meine Finger gruben sich verzweifelt in den Boden und versuchten etwas zu fassen an dem sie sich festhalten konnten. Aber da war nichts. Magnus war immer mein rettender Anker gewesen, wenn ich drohte zu ertrinken, er war es, der mir immer wieder geholfen hatte weiter zu machen, obwohl ich eigentlich schon aufgeben wollte. Und nun war er weg und würde nie wiederkommen. Immer noch weinend stand ich zitternd auf und stolperte den Weg entlang, den ich gekommen war. Wie heißt es nochmal so schön? Die Kunst des Überlebens ist es, ein achtes Mal aufzustehen, wenn man sieben Mal hingefallen ist. Ja das stimmt wohl, dachte ich verbittert, aber glücklich wird man dadurch trotzdem nicht.
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