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Ungewöhnliche Ereignisse

von Mr pi
GeschichteAbenteuer, Parodie / P16 / Gen
OC (Own Character) Rockies Wrench
28.08.2019
03.05.2020
17
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28.08.2019 1.093
 
Ich lag mit meiner Verlobten im Bett und starrte die Decke an, da ich keinen Schlaf finden konnte.
„Hey, mein Känguru. Kannst du auch nicht schlafen ?“, fragte ich sie und stieß sie mit meinem rechten Stumpf an.
„Nein, mein Wombat. Ich kann auch nicht schlafen.“, antwortete sie und wuschelte mir durch meine braunen Haare.
„Soll ich dir etwas sagen ?“, fragte ich.
„Mach ruhig, dann habe ich noch weniger Schlaf vor der großen Frachttour nach München.“
„Dann eben nicht.“, meinte ich und verdrehte die Augen.
„Gut, dann erzähl, bevor es dich um den Schlaf bringt.“, entgegnete sie und drehte sich zu mir.
„Ich habe eine Idee“, offenbarte ich, „ Die ich seit drei Jahren aufgespart habe und nun endlich umsetzen möchte. Diese Idee hört auf den Namen 'Rail Trip'.“
„Was genau ist ein Rail Trip ?“, fragte Rocky 3 mich.
„Es ist wie ein Road Trip nur eben auf Schienen.“, erklärte ich ihr.
„Aha, ich hoffe es ist keine Idee, wie die Rache an Joule, Ashley & Carrie, wodurch du seit über drei Jahren amputiert bist.“, warf sie mir vor.
„Ich bitte dich, das war meine einzige schlechte Idee, sonst hatte ich doch immer gute Idee, oder ?“, meinte ich verwundert.
„Ich sag nur unser erstes gemeinsames Weihnachten vor vier Jahren.“, ermahnte sie mich.
„Was war an der Flasche dunkelgrünen Nagellack auszusetzen ?“, fragte ich.
„Um es einfach auszudrücken, ich mag keinen Nagellack.“, meinte sie angesäuert.„Moment mal. Ich hatte gute Gründe dafür dir Nagellack zu kaufen.“, entgegnete ich, „Der erste Grund war, dass ich dich kaum kannte als ich das Geschenk besorgt habe, zweitens ich hatte nicht mehr genug Geld, um dir etwas teureres zu kaufen und drittens dachte ich du wärst wie die anderen Mädchen., deshalb habe ich dir den Nagellack gekauft.“
„Ist auch jetzt egal, jetzt lass uns schlafen, bevor du morgen früh total mies drauf bist.“, murrte sie.
„Gute Nacht.“, meinte ich, drehte mich nach links und schloss die Augen.

Als ich am Morgen um 7:15 Uhr mein Wecker klingelte, stand ich auf und machte mich fertig. Als ich mit dem Bad fertig war, ging ich in die Küche und machte mir Frühstück.
Wie jeden Morgen eine Schüssel Nougatkissen mit Milch.
Nach dem Frühstück, machte ich mich auf den Weg zur Arbeit, die keine 500 Meter von meinem Zuhause entfernt lag.

Ich arbeitete als Lokmechaniker im Ausbesserungswerk Bochum. Meine Arbeit war zwar anstrengend, aber ich konnte die Rechnungen bezahlen.

Jedefalls traf ich um 7:55 Uhr dort ein.
Wrench, meine Chefin, saß im Büro und durchforstete den Papierkram.
Ich verschwand in die Umkleide und schlüpfte in meinen Blaumann und die Stahlkappenschuhe, zudem zog ich meine Brille aus und setzte Kontaktlinsen ein.
Nachdem ich mit umziehen fertig war, ging ich zu Wrench ins Büro.

„Morgen Wrench.“, begrüßte ich sie.
„Morgen Jakob.“, grüßte sie zurück.
„Was steht heute an ?“, fragte ich.
„Hier stehen ein Ölwechsel bei Greaseball, der Belagwechsel bei Ruhrgold & der Austausch von Electras Stromabnehmer an.“, zählte sie mir auf.
„Also genug für uns zu erledigen“, meinte ich und deutete mit dem Kopf in Richtung Werkstatt.
„Ja, es gibt sehr viel zu erledigen, aber wir ein kleines Problem.“, erklärte mir Wrench.
„Was für ein Problem wäre es, wenn ich fragen darf ?“, wollte ich wissen.
„Pascal kommt wieder später.“, antwortete Wrench.
„Was ist jetzt mit ihm ? Sprit alle, Karre geklaut, verschlafen ?“, fragte ich.
„Weder noch, sein Auto ist heute Morgen gar nicht erst angespruchen.“, entgegnete Wrench.
„Immer ist etwas mit diesem klapprigen Twingo, kann der sich mal ein Fahrrad holen !“, beschwerte ich mich.
„Ich würde ihn ja gekündigen, aber sein Vater ist im Stellwerk in Essen angestellt, zudem ist nicht gut Kirschen essen mit ihm.“, gab Wrench zu bedenken.
„Morgen.“, begrüßte uns Jürgen als zu uns in das Büro kam.
Wir grüßten zurück und Jürgen klinkte sich in unsere Konversation über Pascal direkt ein.
Unsere Unhaltung ging noch eine Weile weiter bis Pascal mit seinem dunkelblauen Twingo auf den Parkplatz fuhr.

„Da bist du endlich , Pascal.“, sagte Wrench als er ins Büro kam.
Pascal versuchte zu erklären, warum er zu spät war, doch Wrench unterbrach ihn.
„Es steht für heute einiges an.“, teilte Wrench mit, „ Pascal, du wirst bei Greaseball einen Ölwechsel durchführen, Jürgen, du tauschst bei Electra den Abnehmer aus und Jakob, du ersetzt bei Ruhrgold die Beläge der Feststellbremse.“
Als nach mehreren Stunden mit dem Ersetzen der Beläge fertig war, half ich Jürgen beim Stromabnehmer und machte anschließend zusammen mit meinen Kollegen Mittagspause.

Während ich mein Käsebrot ohne Butter aß, machte ein ziemlich angenervtes Gesicht.
„Hey Jakob, du machst ein Gesicht, als hättest du mit Rocky 3 Zoff gehabt, stimmt das ?“, fragte mich Wrench.
„Ja, wir hatten wieder Meinungsverschiedenheiten.“, meinte ich.
„Worum ging es, wenn ich fragen darf ?“, fragte Wrench setzte sich zu mir.
„Es ging darum, dass ich ihr eine meiner Ideen mitgeteilt habe.“, informierte ich Wrench.
„Was für eine Idee war es dieses Mal ?“, fragte Wrench mit genervtem Unterton.
„Es war eine Idee, die ich mir über Jahre aufgespart habe und nun in die Tat umsetzen möchte. Einfach gesagt, ich möchte einen Rail Trip machen.“
„Was zur Hölle ist ein Rail Trip ?“, fragte Wrench verwundert.
„Es ist wie ein Road Trip, nur eben auf Schienen.“, erklärte ich.
„Die Idee schlägst du dir schon aus, mein Freund. Sie ist so unvernünftig, dass sich Voltaire im Grab umgedreht hätte.“, tadelte sie mich.
„Ist schon gut, ich habe die Idee in den Sand gesetzt.“
„Will ich hoffen.“, meinte Wrench, „Sonst hast du ein Problem mit der Bahnhofsleitung.“
„Also eine andere Idee für den Herbsturlaub.“, flüsterte ich für mich.
Nach der Mittagspause arbeitete ich bis 17:00 Uhr.
Als ich um 17:45 Uhr zu hause kam, zog ich meine Prothesen aus und setzte mich auf den Arbeitshocker in der Küche, um zu kochen.
Es wurde Bratwurst-Burger.
Ein Bratwurst-Burger ist ein Laugenbrötchen mit Krautsalat, einer Bratwurstschnecke und einer Senfsoße darauf.

Nach dem Abendessen setzte mich mit einem Wohnmobilverleih in Verbindung.
Ich erklärte dem Verleiher, dass ich ein Wohnmobil für zwei Wochen für zwei Personen für einen Italienurlaub brauche.
Der Verleiher meinte, er hätte noch ein Wohnmobil für zwei Personen im gewünschten Zeitraum da, zudem koste es 19,99 € pro Tag.
Ich bedankte mich & wollte wissen, wie es mit dem Versicherungsschutz im Ausland sei.
Er erklärte mir, dass der Versicherungsschutz in der gesamten EU gälte, und versicherte mir, das Wohnmobil sei vollkommen in Ordnung.
Ich wünschte ihm einen schönen Tag und legte auf.

Nach dem Telefonat machte ich es mir auf dem Sofa bequem und schaute einige Tierdokus bis um 22:30 Uhr.
Anschließend ging ich zu Bett.
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