SISTER MCCALL

GeschichteRomanze, Übernatürlich / P18
Allison Argent Isaac Lahey Lydia Martin Mieczyslaw "Stiles" Stilinksi OC (Own Character) Scott McCall
26.08.2019
14.02.2020
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„Lexa wach auf! Stiles Plan hat funktioniert!“ Samstagmorgens wird Lexa unsanft aus den Federn gerissen, als Scott in ihr Zimmer platzt. „Die Party hat seinen Sinn erfüllt.“ Es dauert zwar eine Dehnung und zwei Gähner lang, aber Lexa kann dem Gespräch folgen. „Ihr habt also weitere Chimären entdeckt?“
Nachdem die angehende Ärztin gestern auf der Party mit Stiles rumgeknutscht und getanzt hat, hat sie Dereks Loft aber auch zeitig wieder verlassen. Immerhin muss sie vorsichtig sein, wenn sie mit dem Feuer spielt. Wie die Sache ausging und ob die Party etwas gebracht hat, weiß sie dementsprechend noch nicht.
„Nein, obwohl Stiles die Eberesche ausgestreut hat, ist niemand übriggeblieben?“ hä? Das ist doch eigentlich genau das Gegenteil von dem was sie sich erhofft hatten. Wieso ist Scott dann trotzdem so happy? „und wieso freut dich das dann?“ Lexa versteht ihren Bruder nicht… wirklich nicht… „weil Theo auch auf der Party war!“ Boom. What? Was hat Scott gerade gesagt? Theo wurde nicht durch die Barriere aufgehalten? „Wie ist das möglich?“ Lexa sitzt kerzengerade in ihrem Bett und starrt ihren Gegenüber mit großen Augen an. „Theo ist kein Werwolf!“

„Stiles hatte Recht! Die ganze Zeit!“ sofort schleicht sich ein stolzes Lächeln in Lexas Gesicht! Endlich! Endlich können sie beweisen, dass Stiles Mistrauen Theo gegenüber berechtigt war. „Ja. Er hatte Recht. Ich hätte ihm vertrauen sollen!“ Yes, yes, yes! Genau das will Stiles seit Wochen von seinem Bruder hören! Lexa ist unendlich erleichtert! Endlich!

Am selben Tag trifft das Rudel dann im Pops ein, um den weiteren Vorgang zu besprechen. Immerhin haben sie jetzt einen Vorteil, da Theo nichts von ihrer Entdeckung weiß. Doch was er ist, ist trotzdem noch ungewiss. Doch das ist jetzt erst einmal zweitrangig, denn Stiles trifft soeben im Lokal ein und Lexa fällt ihm in die Arme. „Du hattest die ganze Zeit recht.“ Wie lange Lexa auf diesen Moment gewartet hat, kann sie gar nicht beschreiben und Stiles zufriedenes Lächeln macht das Ganze auch nicht weniger angenehm. „Danke das du mir geglaubt hast.“ Obwohl das gerade eigentlich ein romantischer Moment sein sollte und Lexa die Umarmung noch länger genießen hätte wollen, zieht sich Stiles zaghaft zurück. Auch seine Hände lassen von ihrem Körper ab und seine Blicke weichen den ihren aus. Was zur …?
„Wie immer warst du im Recht.“ Nun umarmt Scott seinen besten Freund und Lexa geht ein paar Schritte zurück… Scott ist hier. Stiles verhält sich so komisch, weil die anderen auch im Raum sind. Natürlich. Gott, manchmal hat Lexa wirklich Tomaten vor den Augen. Verständlicherweise können sie keine Liebheiten austauschen, wenn sie nicht allein sind. Trotzdem hätte Lexa ihren Geliebten gerade wirklich sehr, sehr gerne geküsst. Nach allem was sie zusammen durchgestanden hatten, wäre das doch wirklich verdient gewesen. In diesem Moment zieht sich ihr Brustkorb zusammen und es fühlt sich an als ob ihr Herz in zwei Teile zerbrechen würde. Die Tatsache, dass sie niemals offen mit ihren Gefühlen umgehen wird können, verletzt sie gerade wirklich. Stiles verschlimmert die Lage zusätzlich als er ihr einen Hilflosen Blick zuwirft, währen die Gruppe an einem Tisch platznimmt. Himmel Herr Gott, ihm scheint es genauso zu gehen und ihm missfällt die Situation wahrscheinlich ähnlich.

„Vielleicht ist er eine Chimäre.“ „Ja stimmt, immerhin wissen wir ja auch nicht ob die Eberesche eine Barriere für sie darstellt.“ „und wieso lügt er uns dann an?“ Scotts Rudel diskutiert wild und alle versuchen neue Impulse in das Gespräch einzubinden, doch dies geht an Lexa spurlos vorbei. Ihre Gedanken schweben einzig und allein um Stiles und sie hat alle Mühe ihre Gefühlsage vor den anderen zu verbergen. Niemand darf sehen oder hören wie verletzt sie gerade ist.



In den nächsten Tagen ist die Stimmung zwischen Lexa und Stiles unterkühlt. Das heißt sie ist unterkühlt, wenn sie sich endlich mal gegenüberstehen, denn eigentlich gehen sie sich gerade aus dem Weg. Beide haben schlussendlich keine Ahnung wie es weiter gehen soll und beide haben Angst vor ihren eigenen Gefühlen.

„Diese Gefühle müssen sie dann aber beiseiteschieben, denn Scott beschließt Theo mit ihrer Entdeckung zu konfrontieren. Er will die Wahrheit wissen, doch anders als sonst, ist Theo dieses Mal weder gesprächig noch kooperativ. Ganz im Gegenteil. Er ist wütend und zuckt völlig aus. Er ist fassungslos und kann nicht glauben, dass er aufgeflogen ist. Ohne nachzudenken greift er Scott an und ein Kampf bricht aus. Mitten am Tag und mitten am Schulflur. Direkt in der Öffentlichkeit, wo jeder alles mitbekommt und die Werwölfe am Silbertablett serviert werden.

Lexa kann unterdessen nicht zulassen, dass jeder Mitschüler sieht wie sich ihr Bruder in einen Werwolf verwandelt. Sofort sprintet sie zur Alarmanlage, um den Feueralarm auszulösen. Theo scheint ihren Gedankengang allerdings verfolgen zu können und setzt sie auf seiner Prioritätenliste ganz nach oben. Theo ist allerding zu langsam, denn als er Lexa erreicht, hat sie den Alarmhebel bereits betätigt und die Sirenen gehen los. Doch nicht nur Theo war zu langsam, auch Scotts Schwester ist zu spät in Deckung gegangen.
Als die heimliche Chimäre versucht hat, Lexa von ihrem Plan abzuhalten, hat er seine Krallen mit voller Wucht in ihre Seite gerammt und Lexa geht blutend zu Boden.
Als Stiles um die Ecke biegt, kann er dann seinen Augen kaum trauen. Sofort verschlägt es ihm die Sprache und er muss sich an den Schließfächern stützen, um sich auf den Beinen halten zu können. Scott bittet ihn zwar bei Lexa zu bleiben, währen er Theo jagt, doch Stiles immens lautes Herzklopfen übertönt alles.
Obwohl Lexa schwerverletzt am Boden liegt, erkennt sie an Stiles blasser Gesichtsfarbe, dass er kurz vorm kollabieren ist. „Stiles du darfst jetzt nicht in Ohnmacht fallen.“ „Werd ich aber gleich.“ Mit zitternder Stimme antwortet Stiles und kommt ein paar Schritte näher. „Dann sterbe ich aber.“ So nahe wie in diesem Moment war Stiles einem Herzinfarkt noch nie. Seine Hände zittern, sein Brustkorb explodiert gleich und ihm ist extrem schlecht. Wenn Lexa sterben sollte, dann…. Dann…. Dann… Gott, Stiles kann nicht einmal daran denken, doch seine Angst wächst und wächst.
„Du musst einen Druckverband anlegen!“ Auch Lexa will nicht sterben und bittet um Hilfe. „Ich weiß nicht wie?“ Stiles ist völlig fertig mit seinen Nerven. „Ich werde dir zeigen wies geht.“ Lexa versucht ihren Gegenüber zu beruhigen und es scheint zu funktionieren, denn Stiles kniet sich neben sie hin. Ein und ausatmen… komm schon Stiles du schaffst das. Um sich wach zu rütteln reibt sich Stiles noch einmal die Augen und nickt Lexa dann vielversprechend zu. „Nimm deine Gürtel und drück so fest zu wie du kannst.“ Lexas Worte werden schon leiser und es kostet sie zunehmend mehr Kraft zu sprechen, trotzdem versucht sie genaue Anweisungen zu gebe. „Ich darf nicht einschlafen… du musst… mir… etwas… erzäh….“ Als Stiles den Druckverband angelegt hat, merkt auch er langsam aber sicher, wie schwach seine Angebetete schon geworden ist und Panik macht sich in ihm breit. „Der Druckverband ist fertig und er sieht gut aus. In mir ist wohl ein Arzt verloren gegangen.“ Stiles versucht ihrer Bitte nach zu kommen und plappert deshalb mit Tränen in den Augen munter drauf los. Lexa muss über seine Worte schmunzeln und ein leichtes Lächeln erscheint. Genau in diesem Moment erkennt der junge Detektive Blut an Lexas Zähnen und Lippen und obwohl er kein Mediziner ist, weiß er, dass das ein wirklich schlechtes Zeichen ist. Normalerweise liebt er ihr Lächeln, aber jetzt versetzt es ihm deshalb einen schweren Schlag und die erste Träne rollt ihm über die Wange. „Lexa bleib bei mir. Du musst die Augen offen halten.“ Panisch nimmt er ihren Kopf zwischen seine blutverschmierten Hände und zwingt Lexa so ihn noch einmal anzusehen. Zwar schlägt Lexa ihre Augen noch ein letztes Mal auf, doch schon bald fallen sie wieder zu. Ihre Lieder sind einfach zu schwer und die Verletzung erst... „Bleib bei mir Lexa. Du musst kämpfen. Ich darf dich nicht verlieren!“ Stiles fleht und drückt Lexa fest an sich. Doch es ist zu spät. Lexa ist tot.“



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WWWWWWWWWWWWAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHH
Verschwitzt und in einen Angstzustand verfallen, erwacht Stiles mitten in der Nacht. Hilfesuchend schreit er sich das Leben aus der Lunge und findet sich in den Armen seines Vaters wieder. „Wo ist Lexa? Ist sie tot? Ist sie wirklich gestorben?“ immer wiederholt Stiles diese Sätze und zittert dabei am ganzen Leib. Noah hingegen versteht anfangs kein Wort von Stiles Geschreie, da es zu undeutlich ist. Erst nach ein paar Minuten in denen sich Stiles etwas gefangen hat, erkennt er wieso sein Sohn so außer sich ist. „Sie ist bei sich zu Hause. Stiles das war nur ein Traum. Ihr geht’s gut.“ Schleichend verlangsamt sich Stiles Atmung und er bekommt eine klare Sicht. „Es war nicht real. Es war nicht real!“
Seit der Party hat sich etwas verändert. Seit damals ist beiden klar, dass sie wirklich etwas für einander empfinden. Wie sehr sie ihre Gefühle aber verstecken müssen, hat die Besprechung im Pops gezeigt und das war für beide der Auslöser dafür, sich gegenseitig aus dem Weg zu gehen. Natürlich wollen sich beide somit nur selbst schützen und nicht noch mehr verletzten… offensichtlich war dieses Vorgehen allerdings völlig kontraproduktiv, denn Stiles vermisst Lexa so sehr, dass er schon Alpträume deshalb bekommt…
So kann das nicht weiter gehen! Stiles muss etwas unternehmen.


Am nächsten Morgen zieht er Lexa deshalb gleich zu Beginn des Tages in eine leere Klasse. „Ich muss wissen was das zwischen ist.“ In ein paar Sätzen berichtet er ihr im selben Atemzug von seinem Traum und wie schlimm die jetzige Situation für ihn ist. „Was ist das zwischen uns?“ „Weiß ich nicht.“ Nach einem kurzen zögern bekommt er eine ehrliche Antwort. „Also spielst du wieder mit mir?“ Nein Stiles komm schon. Wieso sagst du so etwas?
„NEIN! Das darfst du nicht denken Stiles, ich bin in dich verliebt.“ Wahnsinn… Lexa ist wirklich in Stiles verliebt? Natürlich ist sie das, … trotzdem ist sie über ihre eigenen Worte überrascht. „Du bist was??“ Auch Stiles kann nicht glauben was ihm da gerade erzählt wird. „In den besten Freund meines Bruders verliebt.“ Wenn Stiles es noch einmal hören will, bitte. „und ich in die Schwester meines besten Freundes.“
50% in Lexas Körper explodieren vor Freude, doch die anderen 50% fallen in entsetzten. Wenn sie weiß, dass er genauso fühlt, wie soll sie sich dann in Zukunft noch zurückhalten können? „Normalerweise sollte mich das freuen oder…“ es gewinnt doch wohl nicht wirklich die zweite Seite in Lexa? Jene Seite welche sich zurückzuhalten versucht. Lexa ist wirklich überfordert und sie weiß nicht was sie machen soll. Hilfesuchen wendet sie sich an Stiles.
„Tut es das nicht.“ Langsam kommt er näher und wirft ihr ein romantisches Lächeln zu. „Doch, aber…aber du weißt das es nicht geht.“ Stiles steht nun direkt vor Lexa und ihre Knie werden weich. Er nimmt ihre Hände in seine und atmet tief ein und aus. „Ich weiß nur eins… und zwar, dass ich es nicht aushalte, wenn du nicht in meiner Nähe bist.“ Lexa lässt Stiles Hände los, um ihre auf seinen Wangen abzulegen und ihn zu küssen.
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