Even when your kind appears to triumph... Still we rise again!

GeschichteAbenteuer, Familie / P18
Benjamin Church Charles Lee Haytham Kenway John Pitcairn Shay Patrick Cormac Thomas Hickey
25.08.2019
12.10.2019
84
89687
2
Alle Kapitel
24 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
Kapitel 79.1

„Er... also... das ist so... er... wollte ein Duell! Von Mann zu... und... er will... Genugtuung... Ms. Frederickson, ich weiß nicht... ich … was soll ich denn jetzt dem Chevalier für eine Nachricht zukommen lassen?“ Überfordert und mit hochrotem Kopf sah er mich fragend an.

„Mr. Wolferton, sagen sie ihm einfach, was immer er geplant hat, soll auch so geschehen. Ich werde dort sein!“ verkündete ich und hoffte, dass ich glaubwürdig genug klang. Denn mir war ganz und gar nicht so zumute!

Wiedergutmachung? Genugtuung? Was auch immer das alles werden würde, ich muss es jetzt doch durch ziehen. „Hat Monsieur Gaultier denn schon ein Datum ins Auge gefasst? Ich frage nur, damit ich mich darauf vorbereiten kann!“

„Nein, Ms. Frederickson. Er erwartet meinen Bericht und entscheidet dann, zu welchem Zeitpunkt das Duell stattfinden wird.“ Mr. Wolferton hatte sich ein bisschen gefangen und versuchte ohne stottern zu sprechen.

„Dann richtet ihm bitte aus, ich erwarte ein Datum in den nächsten 24 Stunden! Ach, da fällt mir ein. Wo ist der Chevalier denn gerade untergebracht? Oder nächtigt er auf der Garfaut?“

Verwirrt sah mich der Adjutant an. „Monsieur Gaultier ist in einer Taverne untergebracht. Im Blue Bell, wenn ihr es genau wissen wollt. Aber warum fragt ihr?“ Und erst jetzt fiel ihm ein, dass das wohl keine so gute Idee war, mir so eine Information zu geben.

„Mr. Wolferton, ich dachte, ich könnte den Chevalier ja persönlich aufsuchen. Dann kann das Ganze direkt geklärt werden und man benötigt keine Unterhändler.“ Ich hoffte, dass ihn das wieder beruhigte. Aber weit gefehlt, erschrocken sah er mich an.

„Ms. Frederickson, ihr könnt nicht einfach so dort hingehen und um ein Gespräch bitten.“

„Und warum nicht, wenn ich fragen darf?“ Ich stand mit verschränkten Armen und aufgeplustert vor ihm.

„Das... das... schickt sich nicht für eine Dame! Ich verspreche euch, ich werde euch umgehend benachrichtigen, wenn Monsieur Gaultier ein Datum festgelegt hat! Ihr könnt euch auf mich verlassen!“ Er sah schon fast flehend aus, wie er so mit den Händen rang und mich ansah.

„Also schön, dann beeilt euch.“ gab ich mit einem resignierten Seufzer zurück.

Erleichtert ging er mit schnellen Schritten von Bord und ich trat auf meine ersten Maat zu. „Raffael, das wird jetzt echt lustig. Was soll ich denn machen? Ich kann doch schlecht mit diesem Idioten ein Duell ausfechten. Zumal dieses Prozedere so extrem feste Regeln und Rituale hat, die ich oder wir ja gar nicht alle kennen und beherrschen!“

„Hmmm, da ist was Wahres dran.“ Er überlegte, aber nur kurz. Denn ihm und mir kam gleichzeitig ein Gedanke. „HAYTHAM!“ schoss es wie aus einem Mund! Und wir mussten dann doch grinsen.

Also sollte ich mich aufmachen und ihn fragen, wie so etwas überhaupt abläuft.

Da stellte sich plötzlich Yannick vor mich hin, mit vor Stolz geschwellter Brust und meinte: „Mum, warum lässt du MICH nicht das Duell in DEINEM Namen durchführen. Ich meine gelesen zu haben, dass es die Möglichkeit für einen Stellvertreter gibt. Und ich bin dein Sohn, es würde sogar noch in der Familie bleiben!“

Nein, ich würde doch mein Kind nicht ein solcher Gefahr aussetzen. Dieser Gedanke war völlig absurd!

.............................................................................................................................

So ihr lieben Leser*innen!

Das war es dann erst einmal wieder.

Wir lesen uns in zwei Tagen wieder!

GLG Chaoshexe
Review schreiben