Even when your kind appears to triumph... Still we rise again!

GeschichteAbenteuer, Familie / P18
Charles Lee Edward Kenway Haytham Kenway OC (Own Character) Shay Patrick Cormac
25.08.2019
06.12.2019
147
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Kapitel 143.1

Der Templer sah mir fest in die Augen und ich sah den Schleier über seinen Augen liegen. Aber... was denn jetzt? Ich hatte gehofft, dass, wenn man beides in der Hand hat, dass ich dann einfach wieder... verschwinde? Doch es tat sich nichts.

Und wieder konnte ich die Gefühle von Marie spüren. Sie untergrub es, wie auch immer sie das machte. „Mrs. Frederickson, es funktioniert nicht! Was machen wir jetzt?“

Ich konnte diese intrigante Person förmlich gehässig Lachen hören! „Master Cormac, Schätzchen, ihr seid sogar für so eine einfache Aufgabe zu unfähig. Man hätte euch damals nur einfach verrecken lassen sollen. Damit wäre allen am besten geholfen gewesen! Das hat man jetzt davon, einen Mann der zu nichts zu gebrauchen ist!“ kamen abfällige, selbstgefällige Worte aus meinem, Maries Mund! Und ich sah, wie Shays Wut hochkochte, er sich aber versuchte zu beruhigen. Haytham hatte ihm diese Techniken zur Kontrolle der Emotionen sicherlich beigebracht. Denn auch ER beherrschte es perfekt!

„Hört … nicht … auf … sie!“ Ich hatte das Gefühl, als zerspringe der Körper gleich, als würde sich alles in einer großen Explosion auflösen! Und es fiel mir siedendheiß ein, nicht nur die Artefakte mussten zusammen sein, sondern auch mein Geist musste gelöst sein! Denn... damals war ich einer gewissen Hochstimmung und freute mich...

Doch jetzt fiel es mir verständlicher Weise schwer. Ich sah Haytham am Boden liegen, Achilles lag daneben, ebenfalls mit Blut überall und Liam... er hatte noch eine Weile gekämpft, aber... die Wunde war zu tief und er hatte keine Chance! Ich musste ein Gefühl von Leichtigkeit erzeugen, etwas, dass meinen Geist beruhigte. Meinen Verstand wieder in die richtige Bahn lenken würde!

Langsam... ganz langsam fing ich mit der Wäsche an und arbeitete mich weiter über die Arbeitstage, über den Morgen, an dem ich den Großmeister unpässlich vorfand. Bis hin zu unserer ersten gemeinsamen Nacht. Und DAS war der Wendepunkt und meine Gedanken manifestierten diesen Moment! Auch wenn es sich gerade unpassend anhören mag, aber genau DAS war es, was mein Verstand brauchte und ich trat wie vorhin schon einmal, aus meinem Körper und sah von der Vogelperspektive hinunter aufs Geschehen.

Als würde Shay eine Ahnung haben, sah er leicht nach oben über Maries Körper und nahm ihre Aura wahr. Auch ich konnte diese rötliche Färbung wahrnehmen. Der Ire nahm beide Artefakte in die Hände und führte sie zusammen und es sah fast so aus, als würde er beten. Denn in dieser Stellung hielt er die Hände und es blendete ihn förmlich. Das gleißende Licht tat in den Augen weh...

Ein seltsames Vibrieren war zu spüren, aber es ging nicht von den Artefakten aus, sondern... es kam vom Boden! Das Beben setzte wieder ein und meine Gedanken kreisten darum, wieder zurück zu meinem lebenden Templer zu gelangen!

Doch ich musste noch ein letztes Mal dem Iren sagen, dass er dieses Frauenzimmer ein für alle mal beseitigen musste. Sie durfte nicht weiter existieren, denn das durfte ich nicht zulassen! Auf keinen Fall! „Shay, bitte... sie, es muss bestraft werden! Versprecht mir das!“ … ich war kurz zurück und sah ihm in seine dunklen braunen Augen.

„Ich verspreche es... und jetzt... GEHT!“ Es war keine Aggression oder ähnliches in der Stimme, er beschwor mich lediglich, dass ich jetzt aus diesem Körper verschwinden sollte. Denn erst jetzt bemerkte ich, dass er seinen Dolch bereits gezogen hatte und ihn an Maries Kehle hielt. Die Artefakte hielt er umklammert mit der anderen Hand!

„Eure Entscheidung war richtig damals! Ihr solltet euch nicht schuldig fühlen, die Bruderschaft verlassen zu haben! Und ein Verräter seid ihr definitiv nicht!“ Mehr ging nicht... ich konnte mich nicht mehr konzentrieren!

Ich versuchte ein Lächeln, aber mir stiegen nur wieder die Tränen in die Augen, denn aus den Augenwinkeln sah ich wieder meinen geliebten Templer tot am Boden liegen. Gleichzeitig sprach ich im Stillen tausende von Flüche über dieser Frau aus!

Dann ließ ich los und glitt auf diesen Strahlen Wortwörtlich dahin... Dieses Leuchten umgab mich und ich hörte noch, wie der Templer sagte: „Ihr seid die Erste, die mir so etwas sagt! Ich danke euch!“ Und damit... verschwand dieser ANDERE Shay aus meinem Blick...

Langsam erloschen diese Lichtblitze und Strahlen... langsam senkte sich ein normales Licht über mich! Vorsichtig versuchte ich die Augen zu öffnen...

„Gott sei Dank, Alex...du bist wieder bei mir!“ hörte ich die vertraute dunkle aber auch erleichterte Stimme MEINES Templers und sah in seine besorgten grauen Augen!

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Ich hoffe, die Kapitel haben euch gefallen! Ich wünsche schon mal eine schöne Restwoche!

GLG Chaoshexe

PS: Einen ganz lieben Dank mal wieder an meinen Todesengel! So macht das Schreiben doppelt Spaß! xDDDD
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