Das Campe das mein leben veränderte

von Yu Liy
GeschichteRomanze, Freundschaft / P18
Grell Sutcliffe OC (Own Character) Undertaker
25.08.2019
12.09.2019
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Die Ankunft im Feriencamp

Samstag 06.07.2019 – Liys Sicht

Ich überprüfte gerade noch die Liste vom Feriencamp, in das ich heute zusammen mit meinem besten Freund Grell Sutcliff und meiner kleinen Adoptivschwester fahren würde. Schon die ganze Schulwoche über freute ich mich darauf, auch weil mein Crush Adrian Crevan mit fahren würde und war deswegen auch etwas nervös. Als ich mir sicher war das ich alles hatte ging ich zu meiner kleinen Schwester, um ihr beim Packen zu helfen „Seryna hast du alles?“ „Ich denke schon Liy schaust du nochmal drüber?“ Ich schaute ebenfalls noch mal bei ihr drüber. Sie fragte mich während ich die Liste mit ihren Sachen verglich „Liy~ wann kommt Grell?“ worauf ich schmunzeln musste. Sie mochte Grell sehr gerne und fragte mich immer wann er denn kommen würde, wenn sie wusste das er zu Besuch kam. „Du scheinst alles zu haben und Grell müsste jeden Moment kommen.“ Es dauerte nicht mehr lange bis es an der Tür klingelte. „Ist das Grell?“, fragte Seryna aufgeregt „Gut möglich, sehen wir nach?“ „Jaaaa~“, rief sie mit aufgeregter Stimme und sprang dabei auf und ab. Seryna wurde dieses Jahr im August erst sieben Jahre alt, weshalb ich mit ihr die Treppe runterging und die Tür aufmachte. Davor stand niemand anderes als Grell Sutcliff. Seryna sprang ihn direkt an und rief: „Grell!“ Er fing sie auf. „Hallo Seryna. Na, bist du schon aufgeregt?“ „Ja und wie Grell!“ Er setzte sie wieder ab. „Bekomme ich auch eine Umarmung?“, beschwerte ich mich. Grell schmunzelte und schloss mich mit einem „aber klar Darling“ in seine Arme. Nachdem er sich von mir löste, fragte er uns: „Habt ihr alles und können wir los?“ „Nein, uns fehlt noch unser Handgepäck“, beantwortete ich seine Frage. „Du kannst ja Seryna dabei helfen ihren Rucksack zu packen.“ „Das mach ich doch gerne für meine Liebste.“ Ich verdrehte die Augen und boxte Grell gegen den Arm. „Lass das.“ Grell grinste daraufhin und ging mit Seryna zurück in ihr Zimmer. Ich folgte den beiden, ging in mein Zimmer und holte dort meinen schwarz-weiß gestreiften Canvas Rucksack mit USB Port. In den Rucksack packte ich das Buch (Stolz und Vorurteile), welches ich gerade las, mein iPod, meinen Splitter Adapter ein, da ich Grell kannte und er auch Musik hören wollte sobald ich es tat. Da er jedoch nie seinen eigenen IPod mitnahm und wir den gleichen Musikgeschmack hatten, habe ich mir angewöhnt den Adapter immer mitzunehmen. Ich packte außerdem noch meine Liebesbriefe ein, da ich nicht wollte, dass sie von meiner Mutter gelesen wurden. Ich schrieb jedes Mal so einen Brief, wenn ich so verknallt war, da ich nicht wusste, was ich sonst tun sollte und um mir über meine Gefühle klar zu werden. Der Einzige, der von den Briefen wusste war Grell. Solche Briefe habe ich an Peter aus der dritten, Steven aus dem Wissenschaftskurs, Karlos aus dem Praktikum, welches ich gemacht habe und zum Schluss an Adrian Crevan aus der Oberstufe geschrieben aber abschicken würde ich sie niemals. Als ich alles zusammen hatte ging ich runter in die Küche, um noch Brotzeiten einzupacken. Nachdem ich damit fertig wurde, kamen auch Grell und Seryna in die Küche. „Habt ihr alles?“ fragte ich vorsichtshalber nach damit auch ja nichts vergessen wurde. Die beiden nickten, worauf ich das letzte Brot in die Tüte und diese dann wiederum in meinen Rucksack packte. Wir holten danach noch unsere Koffer und gingen mit Grell zum Auto, um damit zum Treffpunkt zu fahren. Damit das Auto nicht dort rumstand, fuhr uns Grells Vater dort hin. Die Fahrt verlief ruhig und schnell. Als wir ankamen stiegen wir aus und ich half Seryna bei ihrem Koffer. Wir brachten die Koffer zum Bus und stiegen ein. Im Bus saßen schon einige aus unserem Ort und unserer Schule. Seryna setzte sich zu ihren Freundinnen und ich pflanzte mich mit Grell in die Mitte vom Bus, hinter uns war noch eine Reihe frei. Nachdem etwas Zeit verstrichen war, hörte ich eine mir nur zu bekannte Stimme. Mein Herz begann wie wild zu schlagen, die Schmetterlinge in meinem Bauch flatterten wie verrückt umher, auf meinem Körper breitete sich dank seiner Stimme eine Gänsehaut aus und meine Hände schwitzen.
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Grells Sicht

Ich saß am Fenster, sah raus und wartete darauf, dass es los ging. Ich bemerkte das Liy neben mir nervös wurde und sah zu ihr. „Was hast du?”, fragte ich. Sie gab nur ein Murmeln von sich was entweder "Aladin" oder "Adrian" hieß. Ich überlegte, bis ich im Augenwinkel eine Person sah, die silber-weiße Haare hatte, ein weißes Hemd, über dem Hemd einen weißen Kittel, eine graue Hose und Schuhe die wie Bikerstiefeletten aussahen trug. (Beides wird am Ende verlinkt) Das war natürlich niemand geringeres als Adrian. Es leuchtete mir ein warum Liy so nervös wurde, weshalb ich ihre Hand nahm und sagte: „Bleib cool und entspannt. Wir atmen jetzt tief ein und aus!” Wir atmeten daraufhin zusammen tief ein und aus. „Geht’s dir besser?”, fragte ich sie. Liy schüttelte den Kopf. Adrian kam zu uns, lächelte und setzte sich dann genau hinter uns. Ich sah wieder zu Liy. Sie war blass und knallrot zugleich und wahrscheinlich raste ihr Herz wie verrückt, weshalb ich Angst hatte sie würde jeden Moment in Ohnmacht fallen. Der Bus setzte  sich  nach einiger  Zeit  in Bewegung und ich dachte mir nur diese fahrt kann heiter werden. Nachdem wir eine Weile gefahren sind, Liy sich etwas beruhigt und ihre Hautfarbe ein etwas normaleren Farbton angenommen hatte war ich wieder etwas beruhigt. Jedoch hielt dies nicht lange an, denn dieser Mensch, der all diese Sachen bei meiner Süßen auslöste kam auf die glorreiche Idee uns einen seiner scheiß Kekse anzubieten. Keine Ahnung warum er das tat, aber wie dem auch sei. Er hielt uns also schließlich eine kleine Dose mit Keksen in Knochenform hin und fragte mit einer dezent creepy aber dennoch freundlichen Stimme und natürlich nicht ohne am Ende zu kichern: „Wollt ihr ein Keks hihi~” Liy bekam eine Gänsehaut, biss sich auf die Lippe und wurde so schön rot wie meine Haare. Ich reagierte schnell und nahm höflich dankend welche. Er erwiderte ein höfliches „Bitte”  und wendet sich wieder ab. Einen Keks reichte ich Liy, die daraufhin gedankenverloren daran knabberte. Die restliche Fahrt verlief jedoch ganz gut, außer das Liy nicht so entspannt war wie sonst.

Zeitsprung - Am Camp

Als der Bus nach einer Dreistündigen Fahrt endlich am Ziel angekommen war, stiegen wir alle aus und wurden unseren Hütten zugeteilt. Aber so wie die Regeln nun mal vorschrieben, waren Mädchen und Jungen getrennt. Das bedeutete ich musste zu den Jungen und Liy zu den Mädchen. Während ich dann meine Sachen in den Schrank räumte und mich darüber beschwerte, dass dieser Schrank viel zu klein war, kamen Adrian und William T. Spears ins Zimmer. William ignorierte mich aber Adrian grüßte mich höflich: „Hallo Grell, wir wohnen jetzt zusammen.” Ich nickte und stopfte meine Sachen in den Schrank. Wir gingen nachdem wir alle erfahren hatten wann es morgen Frühstück gab ins Bett.


Liys Sicht

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, fand ich meinen Rucksack offen und ein paar Sachen warnen verstreut. Ich sprang auf und suchte meine Box mit dem Briefen, jedoch war sie nicht zu finden. Ich durchsuchte das ganze Zimmer, aber fand weder die Box noch einen der Briefe. Ich wurde nervös. Verdammt nochmal was mach ich denn jetzt?




Die Bilder:
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