A very special relationship

KurzgeschichteAbenteuer / P12
May Parker OC (Own Character) Peter Parker / Spiderman
25.08.2019
04.09.2019
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Zur kurzen Information, das hier ist meine absolut erste Fanfiction in diesem Genre. Ich kenne mich mit Marvel eigentlich so gut wie gar nicht aus, habe aber dank der lieben curiosity eine jähe Sympathie zu der Beziehung Peter Parker/Tony Stark entwickelt. Also verzeiht mir, wenn ich den ein oder anderen Fehler einbaue, das liegt daran, dass ich mich mit dem ganzen Genre eigentlich nicht auskenne. Ich hoffe, dass euch die Story trotzdem gefällt. Sie wird vier kurze Kapitel haben und ist (hoffentlich) einigermaßen realistisch.
Für Feedback und konstruktive Kritik bin ich immer offen, aber Hate ist ein NoGo. Wenn euch meine Storys nicht gefallen ist das okay, aber dann lest sie einfach nicht ;-)
und nun viel Spaß beim ersten Kapitel!


Ein seltsames Gefühl
Schon als Peter am Morgen des verregneten siebten Novembers aufwachte spürte er, dass irgendetwas seltsam war. Peter Parker, aka Spiderman, Avenger und Praktikant bei Tony Stark, auch unter dem Namen Iron Man bekannt, spürte schon beim Aufstehen, dass heute etwas passieren würde. Was ihn auf diesen Gedanken brachte könnte er gar nicht sagen. Er kam einfach, so wie es Gedanken an sich haben zu kommen, urplötzlich und ohne ersichtlichen Grund. Peter seufzte und zog die mittlerweile verblassten roten Vorhänge auf. Eine graue Einöde begrüßte ihn, obgleich viele geschäftige Menschen herumeilten kam sie einem einsam vor. Der Regen, der die ganze Nacht über gewütet hatte, hatte die New Yorker Straßen durchnässt und in eine Art matten Glanz gehüllt. Und obwohl es bereits halb neun am Morgen war schickten aufgrund der dicken Wolkendecke noch immer Straßenlaternen ihr gelblich-oranges Licht in die Tristesse. Peter öffnete das Fenster und ein metallische Geruch schlug ihm entgegen. Es war drückend warm, eigentlich viel zu schwül für November, aber wenigstens wehte ein sanfter Wind. Jener strich das braune Haar des Teenagers aus dessen Gesicht und verstrubbelte es noch mehr, als es ohnehin schon war. Für einen Moment genoss Peter das Gefühl von Freiheit, ehe die Stimme seiner Tante May ihn zurück in die Wirklichkeit riss. „Ich komme!“, rief er durch die geschlossene Zimmertür in Richtung Küche und schloss dann das Fenster. Sowie die Glasscheibe die Luft von New York wieder aussperrte kehrte das seltsame Gefühl in Peters Magen zurück. Ein Gefühl wie von hundert Ameisen, die in seinem Inneren einen Tanzball veranstalten. Er seufzte leise und legte wie zur Beruhigung eine Hand auf den silbernen Anhänger, den er neuerdings um den Hals trug. Er hatte die Form einer winzigen Spinne und war eine Art Sensor, mit dem er mit seinem Ausbilder Mr. Stark in Verbindung treten konnte. Beziehungsweise, er konnte informiert werden, wenn irgendwo Not am Mann war. Dieser Anhänger würde es ihn sicherlich wissen lassen, wenn etwas passiert wäre, beruhigte Peter sich. Dann schlüpfte er in Jeans und Pullover und verließ sein Zimmer. In der Küche wartete seine Tante bereits mit dem Frühstück auf ihn. Es war Samstag, was bedeutete, sie musste nicht zur Arbeit und konnte in aller Ruhe bei ihm sein und mit ihm reden. Das tat Tante May nämlich mit Vorliebe. Während sie Peter ein Glas mit Milch zuschob und ihm den Brotkorb reichte erzählte sie von irgendeinem Club in irgendeiner Stadt, der irgendwelche Spenden sammelte. Ihr Neffe nickte und hörte mit halbem Ohr zu, erst als seine Tante wiederholt seinen Namen nannte merkte er erschrocken auf. „`Tschuldige, Tante May, was ist?“ May schüttelte den Kopf, aber ein leichtes Lächeln lag auf ihren Lippen, als sie wiederholte: „Ich sagte, dass du mir doch heute bestimmt im Haushalt hilfst!“ Peter unterdrückte nur mit Mühe ein Aufstöhnen. Sicher liebte er seine Tante und half ihr auch gerne, aber Haushalt… und dann auch noch an einem Samstag, wo das doch der perfekte Tag war, um die Stadt unsicher zu machen. Beziehungsweise, ein bisschen sicherer. Als Spiderman, versteht sich. Doch bevor Peter noch dazu kam sich eine Ausrede einfallen zu lassen hatte seine Tante hinzugefügt: „Du hattest mir letztes Mal schon abgesagt und es für dieses Mal hoch und heilig versprochen!“ Da hatte sie leider Recht, auch wenn es letztes Mal wirklich ein Notfall gewesen war. Aber er wusste aus leidiger Erfahrung, dass es meist Unheil brachte, wenn man den warnenden Unterton in ihrer Stimme ignorierte und nickte daher. „Klar, ich helfe dir“, murmelte er und dachte bei sich, dass der Haushalt ja nicht den ganzen Tag beanspruchen würde. Sicher könnte er danach noch ein bisschen umherstreifen. Wie nah er mit seiner Vermutung an der Wahrheit lag wusste er noch nicht, als er von Tante May einen Staubsauger in die Hand gedrückt bekam und zum Beginn in die andere Ecke der Wohnung geschickt wurde. Seufzend machte der Junge sich daran, den Boden zu saugen. Es dauerte länger und war anstrengender als gedacht. Dazu kam, dass die Arbeit ihn zwar auf andere Gedanken brachte, das seltsame Gefühl in seinem Magen jedoch blieb. Er kannte dieses Gefühl, er hatte es öfter, immer dann, wenn etwas passierte. Aber er hatte es noch nie gehabt, ohne das irgendwas geschah. Als würde sein Instinkt ihn warnen… aber wovor? Peter konnte sich nicht konzentrieren. Mr. Stark würde es ihn wissen lassen, wenn irgendwo ein Problem war, bei dem er helfen musste, sagte sein Gehirn. Aber was ist, meinte das Ziehen in seinem Bauch, was ist, wenn er selbst in Schwierigkeiten steckt? Quatsch, hielt sein Kopf dagegen, doch in solchen Situationen neigte leider das Gefühl in seinem Bauch dazu die Oberhand zu gewinnen. Kurz blieb Peter stehen. „Es ist alles in Ordnung“, sagte er laut zu sich selbst, in der Hoffnung, dass die laute Aussprache der Worte diese wahrmachen würde. Dann ging er mit dem Staubsauger weiter ins Wohnzimmer. Nach einer Weile spürte er ein nerviges Kitzeln am Hals, als säße da eine sehr aufdringliche Fliege. Genervt schlug Peter danach, ohne hinzusehen. Blöde Viecher! Er mochte Insekten generell nicht, und seit seiner Verwandlung in Spiderman mochte er sie noch weniger. Dazu kam ein monotones Summen, dass sicherlich von einem von Tante Mays Haushaltsgeräten herrührte und ihm ins Trommelfell bohrte. Apropos Tante May… wo war die eigentlich? Peter sah sich um. Na, wahrscheinlich im Bad, da war sie eigentlich immer, wenn sie sonst nirgends war. Genervt strich Peter sich die Haare aus der Stirn. Dabei stieß er mit dem Ellbogen gegen einen Bilderrahmen, der an der Wand hing und jetzt polternd herunterfiel. Peter fluchte verhalten und schaltete den Staubsauger aus, um das Bild aufzuheben. Doch da stutzte er. Das Kribbeln an seinem Hals war noch immer da und das Brummen war noch penetranter geworden. Was war das denn?