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Flourishing

OneshotSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Han / Han Jisung Hwang Hyunjin Lee Know / Lee Minho
23.08.2019
23.08.2019
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„Hallo und herzlich Willkommen bei HAN Floristik. Kann ich Ihnen irgendwie weiterhelfen?“

Die junge Frau zuckte leicht zusammen, als sie die angenehme und zuvorkommende Stimme vernahm. Ihr überraschter Blick wandte sich zu dem jungen Mann mit den dunkelbraunen Haaren, den niedlichen Pausbäckchen und dem breiten Lächeln. Er hatte wirklich eine strahlende Erscheinung, wie die junge Frau beeindruckt feststellte.

„Nun ja… Ich suche einen Blumenstrauß für eine gute Freundin. Sie hat heute Geburtstag und liebt Blumen über alles.“, erklärt die Dame knapp und sah den jungen Mann hilfesuchend an. Sofort nickte dieser freundlich und bedeutete der Frau ihm zu folgen, was sie auch tat.

„Da finden wir bestimmt schnell etwas und wenn Ihnen keiner unserer Blumensträuße zusagt, dann stecken wir einfach einen ganz nach ihren Wünschen zusammen.“, sagte der Jüngere und blickte mit einem selbstbewussten Lächeln kurz über seine Schulter, „Ich verspreche Ihnen, diesen Laden werden Sie nicht ohne den perfekten Blumenstrauß verlassen.“

Motiviert zeigte er der Frau alle Blumensträuße und erkundigte sich nach bestimmten Vorlieben der Freundin, die beschenkt werden sollte. Zwischendrin schaffte die junge Frau es einen kleinen Blick auf das Namensschild des Jungen zu werfen. Han Jisung hieß er und schien in der Arbeit im Blumenladen wahrlich wie eine Blume aufzublühen und zu gedeihen, wie ein kräftiger Rosenstrauch, welcher mit seinen Wurzeln festen Halt in der Erde hatte.

Nach nur kurzer Zeit hatte der junge Mann beschlossen ein Bouquet zu stecken. Fasziniert beobachtete die Kundin die Auswahl der Blumen, die ihr nähergebracht wurden. Jisung kannte sich hervorragend aus und schien auch einen guten Geschmack darin zu haben, wie ein Blumenstrauß besonders gut aussehen konnte und wie Farben zusammen hervorragend harmonisierten.

„Am besten passen wahrscheinlich orangene Rosen, gelbe Tulpen und Sonnenblumen zusammen.“, dachte er laut nach und wandte sich anschließend erklärend an die Frau, „Orangene Rosen stehen für Wärme, Geborgenheit und Dank. Gelbe Tulpen symbolisieren Sympathie und Sonnenblumen Fröhlichkeit und Spaß. Alle drei Blumenarten sind sehr gut zum Verschenken an Freunde geeignet.“

Ein beeindruckter Laut verließ den Mund der Frau, während Jisung das Bouquet mit einigen dekorativen Blättern und Farnen fertigstellte. Es hatte erstaunlich wenig Zeit in Anspruch genommen, weshalb sich die Kundin kurzdarauf schon zufrieden an der Kasse befand und den Blumenstrauß dankend bezahlte. Mit einer freundlichen Verabschiedung verließ sie den Laden und winkte Jisung zu, welcher die Geste lächelnd erwiderte.

„Sehr gute Arbeit, Jisung.“, kam es stolz von dem Ladenbesitzer, welcher hinter der Kasse stand. Sich über das Lob seines Vaters freuend, grinste Jisung über beide Ohren.

„Aber du hast hinten wieder ein Chaos angerichtet, habe ich recht?“, fragte der ältere Mann und deutete in den hinteren Teil des Ladens. Beschämt kratzte sich Jisung am Hinterkopf und lachte ertappt.

„Ehmm… Möglicherweise. Das lässt sich nicht ausschließen.“, meinte er und deutete schnell mit seinem Daumen hinter sich, „Ich geh mal aufräumen.“

Hastig lief er um ein Regal und musste feststellen, dass er einige Blumen sortieren musste, sowie das Geschenkband und die Beutel von der Schnittblumennahrung wegräumen. Jisung widmete sich seiner Arbeit und summte dabei zufrieden ein Lied, welches er schon seit Tagen nicht mehr aus seinem Kopf bekommen konnte. Er liebte die Arbeit in dem familieneigenen Blumenladen gemeinsam mit seinen Eltern und seinem älteren Bruder. Natürlich hätte er nach der Schule auch etwas anderes machen können, aber er war schon als Kind praktisch in dem Laden und inzwischen der ganzen Blumen aufgewachsen. Anders als sein Bruder hatte er auch von Anfang an Begeisterung an der Floristik gezeigt und sich sogar selbst mehr damit beschäftigt, während andere Jungs in seinem Alter vielleicht für die Schule gelernt haben oder Mädchen hinterher gesehen haben. Für Jisung hatte es aber nie eine andere Option gegeben. Er wollte Florist werden und das auch in dem Blumenladen seiner Eltern, welcher nebenbei auch ziemlich gut lief. Das Geschäft war zwar ein bisschen urig, aber dafür hatte es seinen ganz eigenen Charme, welcher die Kunden begeisterte und auch neue immer wieder anlockte.

Ganz in seinen Gedanken vertieft erschrak Jisung ein klein wenig als er das Türglöckchen am Eingang hörte, welches einen neuen Kunden ankündigte. Neugierig stand er auf und lugte heimlich hinter dem Regal hervor. An der Kasse stand immer noch sein Vater, der in diesem Moment mit ihm redete. Es war wieder dieser junge Mann, welcher ungefähr in Jisung’s Alter war. Er hatte hellbraune, weichaussehende Haare und trug immer nur schwarze Kleidung. Das seltsame an ihm war, dass er wirklich jeden zweiten Tag seit circa vier Monaten in den Laden kam und zwei weiße Lilien kaufte, mehr nicht. Jisung sah ihm immer mit einem traurigen und mitleidigen Blick hinterher, wenn er den Laden verließ. Zwar standen weiße Lilien für Reinheit, Unschuld und Ehre, waren aber auch bekannt als Todesblumen. Schon allein, dass der Fremde eine gerade Anzahl an Lilien kaufte, sprach dafür, dass sie für ein Grab sein mussten. So wie es aussah, musste er eine sehr wichtige Person in seinem Leben verloren haben.

Erneut beobachtete Jisung, wie der junge Mann das Geld übergab und die beiden Blumen annahm. Mit leisen, kaum hörbaren Worten bedankte und verabschiedete er sich und verließ wieder den Laden. Jisung’s Mundwinkel hingen herab, während er mit dem Geschenkband in seinen Händen herumspielte. Er hatte bisher immer wieder das Pech gehabt, den Jungen nicht ein einziges Mal bedienen zu können. Er hätte zu gerne mal das Gesicht des anderen besser gesehen, nicht nur weil Jisung neugierig war. Er wollte die Emotionen des Fremden sehen und erkennen, um ihm vielleicht zu helfen oder Trost zu spenden. Jisung hatte nicht nur mit glücklichen Kunden bisher zu tun gehabt, sondern auch genauso viele trauernde Menschen vor sich stehen gehabt, die er mit seiner Art versuchte ein wenig aufzumuntern. Er wusste, dass er die Trauer nicht von den Leuten nehmen konnte, aber er wollte ihnen etwas Trost schenken. Jisung hatte einfach ein viel zu gutmütiges und mitfühlendes Herz, als dass er die Menschen einfach so emotionslos beraten könnte.

Vielleicht würde er in zwei Tagen das Glück haben den fremden Mann beraten zu können. Vielleicht aber auch nicht…

✿✿✿✿✿✿✿ ✿✿

Jisung war zu spät gewesen und sein Bruder hatte es vor ihm an die Kasse geschafft. Leicht zuckte sein rechtes Auge vor Ärgernis und streckte seine linke Hand nach einer leeren Blumenvase aus. Die Vorstellung diese nach seinem älteren Bruder zu werfen, war sehr verlockend, aber er musste sich zurückhalten, sonst würde er vielleicht noch den fremden Jungen erwischen und das wollte er nun wirklich nicht. Wie immer ging die Prozedur von statten und der Kunde verließen den Laden mit zwei weißen Lilien.

„Argh… Hyung! Warum hast du das getan?“, kam Jisung zu seinem Bruder angelaufen und stellte laut die Blumenvase auf den Tresen ab. Sein Bruder hob fragend eine Augenbraue und betrachtete ihn skeptisch.

„Wolltest du mich etwa mit diesem Teil erschlagen?“

„Möglich wäre es. Ich wollte an die Kasse.“, maulte Jisung und bekam von seinem älteren Bruder ein wissendes Grinsen.

„Aaaah… Hat da jemand einen Crush?“

„N-N-Nein! Nein, habe ich nicht! Wie kommst du darauf?“, verteidigte sich der Jüngere kläglich, „Wie soll ich einen Crush auf ihn haben, wenn ich ihn noch nie von vorne gesehen habe.“

„Cute, aber irgendwie auch erbärmlich. Jetzt mal ernsthaft, Bruderherz, du kommst sowieso nie aus dem Laden raus. Wie sollen wir dir denn dann jemand netten finden, wenn du nur mit Kunden in Kontakt kommst?“

„Hör auf mich fertig zu machen, Hyung. Ich werde irgendwann mal jemanden finden und außerdem komme ich sehr wohl raus. Es ist ja nicht so als wärt ihr meine einzigen sozialen Kontakte…“, ließ Jisung verlauten und wandte sich anschließend beleidigt von seinem älteren Bruder ab.

✿✿✿✿✿✿✿ ✿✿

Jisung hatte tatsächlich nicht ganz unrecht gehabt. Er kam wirklich in den nächstens Wochen aus dem Laden heraus, aber bloß, um irgendwelche Blumenbestellungen abzuliefern oder Kränze zu transportieren.

Dem fremden jungen Mann begegnete er in dieser Zeit nicht, da scheinbar das Schicksal es für Jisung vorhergesehen hatte, genau zu diesen Zeitpunkten nicht im Blumenladen zu sein. Er wusste bloß durch Nachfragen bei seinen Eltern oder seinem Bruder, ob der Fremde wirklich noch in den regelmäßigen Abständen im Geschäft erschien und dies tat er auch. Jisung hätte sich die Haare raufen können, warum hatte er immer dieses Pech auf seiner Seite.

Mit einer weniger guten Laune befestigte Jisung im Moment ein Informationsblatt an dem Fenster der Eingangstür, welche er kurzdarauf abschloss. Am heutigen Tage würde der Laden geschlossen bleiben, da sie eine große Inventur-Aktion starten würden. Es wurde mal wieder Zeit das Geschäft auf Vordermann zu bringen. Jisung mochte es nicht, wenn sie den Laden schlossen, aber es musste einfach sein. Sie hatten die Inventur schon lange aufgeschoben.

Seufzend begab sich Jisung in den Hinterteil des Ladens, während seine Eltern irgendwo im Lager waren. Sein Bruder erledigte wiederum die neuen Blumenbestellungen. Schweren Herzens entsorgte Jisung die verwelkten Blumen in einem Müllbeutel. Er mochte es nicht, die Blüten so schlapp herabhängend zu sehen. Es stimmte ihn auf eine seltsame Art und Weise traurig.

Über eine längere Zeit arbeitete er so vor sich hin und hatte das komische Gefühl, dass er etwas wichtiges vergessen oder übersehen hatte. Er kam beim besten Willen nicht darauf, was es war, bis er nur ganz kurz zur Ladentür blickte. Schlagartig fiel es ihm ein und seine Augen weiteten sich erschrocken. Heute war Mittwoch. Der fremde Junge kam immer montags, mittwochs und freitags. Tatsächlich stand genau in diesem Moment eben dieser vor der verschlossenen Ladentür und las sich mit hängenden Schultern den Informationszettel durch. Selbst aus der Entfernung konnte Jisung erkennen, wie die Hände des Jungen leicht zitterten. Mitleid breitete sich schlagartig in Jisung’s Inneren aus. Er dachte nicht groß nach, als er sich eilig in das Lager begab und die Blumenbehälter nach weißen Lilien absuchte. Seine Eltern blickten ihm nur verwirrt hinter, bis sie erkannten, dass Jisung inzwischen der verwelkten Lilien noch nach welchen suchte, die einigermaßen vernünftig aussahen. Mit viel Glück fand er noch zwei weiße Lilien und band diese mit einem kurzen Geschenkband zusammen, während seine Schritte ihn wieder in den Ladenbereich brachten.

Hoffentlich war der andere immer noch vor der Tür, schließlich hatte Jisung keine Minute im Lager verbracht. Jedoch musste er mit bedauern feststellen, dass sich niemand mehr vor der Eingangstür befand. Er müsste aber noch nicht weit sein, dachte sich Jisung und sperrte trotzdem die Tür auf. Suchend sah er sich auf der Straße um und tatsächlich entdeckte er den bekannten hellbraunen Haarschopf in der Ferne. Der Fremde stand am Straßenrand und wartete darauf, dass die Fußgängerampel grün werden würde.

Jisung dachte nicht wirklich nach und handelte mehr aus dem Affekt. Seine Schritte führten ihn die wenigen Meter zu dem jungen Mann. Er verstand selbst nicht, warum er so handelte, schließlich hätte der Junge auch einen anderen Blumenladen aufsuchen können. Jisung hätte es auch egal sein können, aber vielleicht hatte sein Bruder recht und er hatte einen kleinen Crush für einen Jungen entwickelt, mit dem er bis zu diesem Moment noch kein einziges Wort gewechselt hatte, geschweige denn sein Gesicht gesehen.

Um nicht aufdringlich zu wirken, blieb Jisung mit einem respektvollen Abstand hinter dem Fremden stehen und stupste vorsichtig mit seinem Zeigefinger diesen an der Schulter an.

„E-Entschuldigung?“, stotterte Jisung und hätte sich am liebsten eine über den Schädel gebraten. Seit wann verhielt er sich so zurückhaltend? Langsam drehte sich der andere herum, wobei Jisung auffiel, dass der fremde Junge wenige Zentimeter größer als er war. Kaum hatte sich der andere umgewandt, musste sich Jisung davon abhalten nicht umzukippen. Gott, war der schön, dachte er sprachlos und musterte das hübsche Gesicht vor sich; dunkelbraune Knopfaugen, lange Wimpern, markante Augenbrauen, gerade Nase, volle Lippen und eine unglaublich reine Haut. Jisung wäre beinahe auf Wolke 7 angelangt, wäre da nicht dieser todtraurige Ausdruck in den glasigen Augen zu erkennen. Wie konnte jemand so bedrückt und hoffnungslos wirken, fragte sich Jisung und streckte die weißen Lilien dem anderen entgegen. Jetzt musste er es nur noch schaffen den Jungen anzusprechen, da dieser ihn nun ein wenig fragend ansah. Hoffentlich würde er nicht ins wasserfallartige Plappern verfallen, das passiert ihm immer dann, wenn er nervös war.

„A-Also… ich hab dich vor der Ladentür gesehen und dann ist mir eingefallen, dass du ja alle zwei Tage immer kommst und hab noch schnell ein paar Lilien finden können. Sie sind zwar nicht mehr die schönsten, aber alle anderen waren bereits verwelkt.“, quasselte er drauf los und deutete auf die Blumen, „Nun, nimm schon. Ich glaube, sie sind bei dir besser aufgehoben, als bei uns in einem Müllbeutel.“

Jisung presste daraufhin seine Lippen fest aufeinander. Er hatte ein wenig zu schnell gesprochen und schämte sich ein bisschen. Hoffentlich dachte der anderen jetzt nicht, dass er einen kleinen Dachschaden hätte. Okay, vielleicht hatte er den sogar, aber man musste es ihm ja nicht gleich sofort ansehen.

Zögernd hob der junge Mann seine zitternden Hände und nahm vorsichtig die Blumen entgegen. Jisung lächelte ihm aufmunternd entgegen.

„V-Vielen D-Dank…“, kam es von dem anderen leise. Jisung musste sich wirklich aufgrund des Verkehrslärms auf der Straße beim Zuhören bemühen, so leise wie der Fremde sich höflich bedankt hatte.

„Kein Problem.“, wandte sich Jisung an den Größeren und steckte möglichst lässig seine Hände in die Taschen seiner weißen Schürze, die er immer im Laden trug, „Dann bis Freitag.“

Zustimmend nickte der Junge und wandte sich mit einem letzten Blick von Jisung ab. Im selben Moment wechselte die Ampelphase bestimmt zum dritten Mal auf Grün und der andere überquerte die Straße. Jisung blieb wie angewurzelt an der Stelle stehen und blickte dem jungen Mann hinterher, bis dieser hinter einer Ecke verschwand. Erleichtert seufzte Jisung und lehnte sich anschließend mit einer Hand stützend an die Ampel. Irgendwie war das total peinlich, aber es hatte sich definitiv gelohnt, wie er fand.

„Ahhh… Ich hab mich verknallt…“, gab er noch verzweifelt von sich, als er sich dann auch dazu entschied wieder zurück zum Blumenladen zugehen.

✿✿✿✿✿✿✿ ✿✿

Mit seinem Ellenbogen stützte sich Jisung auf dem Kassentresen ab und bettete sein Kinn in seiner Handfläche. Schon beinahe verträumt blickte er in den Ladenbereich vor sich. Er hatte leider am Freitag kein Glück mal wieder gehabt und hoffte nun auf diesen nicht gerade ereignisreichen Montag. Es war nicht viel los im Blumenladen und auch sonst fielen keinerlei Aufräumarbeiten an.

Stattdessen nutzte Jisung die Zeit, um auf Wolke 7 herum zu schweben und in seinen Erinnerungen das wundervolle Gesicht des fremden jungen Mannes widerzurufen. Wie konnte jemand so gut aussehen? Jisung war ein hoffnungsloser Fall. Er kannte nicht mal den Namen des anderen und trotzdem schwärmte er von ihm. Ja, sein Bruder hatte recht gehabt. Er hatte einen gewaltigen Crush.

„Ahh… Er ist so wunderschön~“, seufzte Jisung verträumt und hatte nicht mal gemerkt, wie ein Kunde den Laden betreten hatte, als dieser vor ihm stand.

„Ehmm… Entschuldige? Ich bräuchte zwei weiße Lilien.“

Jisung schreckte augenblicklich aus seiner Tagträumerei auf und starrte erschrocken den Jungen vor sich an, welchen er zuvor als wunderschön betitelt hatte. Oh Gott, hoffentlich hatte er nicht begriffen, dass er damit gemeint war, dachte sich Jisung peinlich berührt. Seine Wangen färbten sich verdächtig rot und noch schlimmer wurde es, als er bemerkte, dass er heute seine rosafarbene Schürze trug. Das konnte doch nicht wahr sein…

„J-J-Ja klar… Ich hole sie eben aus dem Lager.“, sagte Jisung hastig und verschwand in dem Nebenraum. Mit einem gequälten Gesichtsausdruck suchte er die Blumen zusammen, während er den Drang unterdrücken musste, sich nicht einfach in eine Ecke zu setzten und zu schmollen. Wieso passierten immer nur ihm so peinliche Dinge?

Tief holte Jisung Luft und wappnete sich mental darauf wieder zurück vor die Kasse zugehen. Sein Kunde stand selbstverständlich wartend vor dem Tresen, schien aber nicht gestresst oder ungeduldig zu wirken. Sowieso musste Jisung feststellen, dass er in dem Gesicht des anderen keinerlei Emotionen erkennen konnte. Er fragte sich, wie der Fremde wohl aussehen würde, wenn er mal glücklich wäre.

Mit nur wenigen Worten überreichte Jisung die weißen Lilien und erhielt sofort passend das Geld. Der andere wechselte kaum Worte mit ihm, was Jisung etwas traurig stimmte. Als sich sein Kunde bedankte und bereits zum Gehen abwandte, nahm Jisung seinen ganzen Mut zusammen.

„Warte.“, sagte er, woraufhin sich der junge Mann wieder mit einem leicht fragenden Blick umdrehte. Er schien es nicht gewohnt zu sein, mehr als die üblichen Worte mit anderen Leuten zu wechseln.

„Ich heiße übrigens Jisung.“

Leicht legte der Fremde seinen Kopf schräg und deutete anschließend auf das Namensschild von Jisung.

„Das weiß ich doch schon seit dem letzten Mal.“, erklang die Stimme und Jisung hätte sich am liebsten mit seiner Hand gegen die Stirn geschlagen. Wie dumm war er denn? Natürlich hatte der andere sein Namensschild schon vorher gesehen gehabt. Wie konnte ihm das bloß entgangen sein?

„D-Darf ich fragen, wie du heißt?“, versuchte Jisung hoffnungsvoll und blickte direkt in die dunkelbraunen Augen des anderen. Irgendwie wirkten sie matt und abgestumpft. Nachdenklich wurde Jisung angesehen und langsam machte sich das Gefühl in ihm breit, dass er keine Antwort mehr erhalten würde. Ein verbitterter Ausdruck schlich sich auf die schönen Gesichtszüge, bis sich der andere wieder stumm umdrehte und den Ausgang ansteuerte. Jisung’s leichtes Lächeln verblaste schlagartig. Seine Mundwinkel gingen hinab und sein Blick senkte sich auf die Kasse vor ihm. Das war eine eindeutige Abfuhr, mit der er nicht gerechnet hatte.

„Minho…“, erreichte die Stimme Jisung ganz leise und er hob ruckartig seinen Kopf, bloß um zu sehen, wie der andere aus der Tür verschwand. Jisung’s Mund klappte auf und seine Augen wurden groß. Das hatte er nun wirklich nicht erwartet und konnte es nicht glauben, dass er nun endlich den Namen des jungen Mannes kannte. Am liebsten wäre Jisung in diesem Moment aufgeregt durch den Laden gehüpft, aber in diesem Moment betraten einige Kunden das Geschäft. Doch diese hielten ihn nicht davon ab, breit und glücklich zu grinsen. Jisung konnte es schon nicht mehr abwarten, Minho das nächste Mal wiederzusehen.

✿✿✿✿✿✿✿ ✿✿

„Jisungie? Kannst du den Blumenkranz bei der Kapelle abliefern?“, fragte seine Mutter ihn und reichte Jisung einen Lieferschein, welcher leicht schmollte. In letzter Zeit überredeten ihn seine Eltern immer mal wieder Botengänge zu machen. Es wäre an sich auch gar nicht so schlimm für ihn, wären diese Lieferungen nicht immer genau dann, wenn er sich erhoffte Minho wiederzusehen. Das Pech verfolgte ihn wie immer.

Leise seufzte Jisung und nickte seiner Mutter zu. Mit allen nötigen Informationen ausgestattet fuhr er mit dem kleinen Transporter zu dem nahegelegenen Friedhof. Es stimmte ihn immer traurig zu wissen, dass der schöne Kranz für eine verstorbene Person wäre. Er wusste natürlich, dass es nicht zu verhindern war. Es gehörte zum Leben dazu. Man wird geboren, lebt und stirbt dann irgendwann. So war der Lebenszyklus. Manche leben länger, andere kürzer.

Jisung gab erfolgreich den Blumenkranz bei der Kapelle ab und huschte schnell zum Wagen, als die ersten Regentropfen vom wolkenverhangenen Himmel herabfielen. Er hatte bereits seine Hand an dem Türgriff als ihm etwas in der Ferne auffiel. Sein Blick glitt über den menschenleeren Friedhof und blieb auf einem hellbraunen Haarschopf hängen. Jisung konzentrierte sich so gut er konnte und erkannte weiße Lilien in den Händen der Person. War das Minho? Jisung ließ den Türgriff wieder los und sah nach vorne. Warum wunderte es ihn nicht mal, dass er den anderen gerade auf dem Friedhof entdeckte? Vielleicht hatte Jisung es tief in seinem Inneren schon geahnt. Minho musste jemanden sehr wichtigen verloren haben, das hatte er sich schon lange gedacht.

Den langsam beginnenden Nieselregen ignorierend ging Jisung in die Nähe des anderen. Er blieb lange nicht beachtet, bis er sich stumm und leise neben Minho stellte. Vielleicht war es irgendwie seltsam, aber Jisung hatte das Gefühl, dass es in diesem Moment einfach in Ordnung war. Würde es Minho stören, würde er es ihm schon mitteilen, dachte sich Jisung und sah auf den Grabstein vor ihnen. Nur von der Seite hatte Minho zu dem Blumenhändler gesehen und scheinbar seine Anwesenheit akzeptiert. Er beugte sich vor und legte die zwei weißen Lilien auf ihrem vorgesehenen Platz ab.

Jisung las sich aufmerksam den Namen durch und traute sich nicht diesen laut auszusprechen. Er wollte Minho nicht noch mehr in eine bedrückende Stimmung bringen, schließlich hatte er aus den Augenwinkeln die glasigen Seelenspiegel des anderen gesehen.

Hwang Hyunjin.

Der Name sagte Jisung nun nicht wirklich etwas. Er fragte sich, in welcher Beziehung dieser zu Minho gestanden hatte. Jisung’s Blick glitt hinab auf das Geburts- und Todesdatum. Jung gestorben. Vor knapp fünf Monaten. Genau zu der Zeit, in welcher Minho begonnen hatte die Blumen in ihrem Laden zu kaufen.

Ein wehleidiges Seufzen verließ den Mund von Minho, bevor er einfach leise begann zu erzählen. Jisung hörte ihm aufmerksam zu.

„Ich erinnere mich daran, als wäre es erst gestern gewesen. Es war Nacht gewesen und hatte geregnet, so wie jetzt.“, murmelte Minho mit brüchiger Stimme, „Er war betrunken. Er hatte es sich selbst zu verschulden. Ich habe ihn noch gewarnt gehabt. Vielleicht hätte ich hartnäckiger sein müssen, aber er war so ein Sturkopf. Nie hatte er darauf gehört, was die Älteren ihm sagten, besonders wenn er angetrunken war. Es musste natürlich so kommen, wie es musste. Autounfall durch Eigenverschuldung. Ich hätte ihn stoppen sol-“

„Hör auf dir selbst die Schuld zu zuschreiben. Es ist geschehen und bringt ihn auch nicht zurück, wenn du dich die ganze Zeit fragst, was wäre, wenn…“, unterbrach Jisung ihn harsch. Vielleicht war er ein wenig zu direkt gewesen. Minho vergrub sein Gesicht in seinen Händen. Der Nieselregen wurde stärker. Jisung erschauderte als ihm die Nässe den Nacken hinab lief. Ein Schluchzen ertönte und trieb Jisung die Kälte in die Glieder.

„Er war doch mein Freund. Ich habe ihn geliebt.“, hauchte Minho leise. Jisung wurde schlagartig bewusst von was für einer Art Freund der andere sprach. Sie waren also ein Paar gewesen und dann hatte das Schicksal, -so brutal wie es halt war-, ihr gemeinsames Leben zerrissen. Deshalb kam Minho jeden zweiten Tag zu dem Grab und legte zwei weiße Lilien ab.

„Er hätte an dich denken müssen, bevor er in den Wagen einstieg. Alkohol ist keine Entschuldigung. Wenn er dich genauso sehr geliebt hatte wie du ihn, dann wäre es seine Pflicht gewesen, selbst da noch an dich zu denken und auf dich zu hören. Du wolltest ihn von seinem schlimmsten Fehler bewahren, aber er ist stattdessen gegangen und losgefahren.“, gab Jisung von sich und konnte es nicht verhindern, dabei zornig zu klingen. Wie konnte man Minho so etwas antun? Selbst Monate danach konnte er nicht loslassen, weil er liebte. Jisung schnaubte. Er hätte so etwas nie getan.

„Wie kannst du so urteilen? Du kennst ihn doch gar nicht. Du kennst mich doch gar nicht.“

Jisung holte tief Luft und sah in den verregneten Himmel. Wann hatte es angefangen, so stark zu regnen? Die Stimmung war schrecklich erdrückend und durchtränkt von Nässe und Tränen. Jisung wandte sich um und blickte nun direkt zu Minho.

„Du kennst mich doch auch gar nicht.“, antwortete er und wurde von Minho angestarrt, „Glaubst du es ist richtig, jedes Mal hierher zu kommen und zu trauern. Es ist normal, wenn man es anfangs tut, aber irgendwann wird es besser. Du kommst aber immer noch hierher und kannst nicht loslassen. Vielleicht habe ich nicht das Anrecht dir so etwas ins Gesicht zu sagen. Schließlich kenne ich dich nicht.“

Jisung stand da und konnte nicht von Minho wegsehen, welcher versuchte seine Tränen wegzuwischen, aber sie vermischten sich immer wieder mit den Regentropfen. Jisung strich sich durch seine mittlerweile komplett nassen Haare. Er müsste gehen, sonst würde er sich bei diesem Wetter noch den Tod holen. Er konnte aber Minho nicht alleine lassen. Er könnte es einfach nicht.

„Na komm… Ich fahr dich nach Hause.“, schlug er vor und erhielt überraschenderweise ein Nicken von dem anderen. Mit einem letzten Blick wandte sich Minho von Hyunjin’s Grabstein ab und folgte Jisung durch den Regen.

Irgendwann würde es besser werden. Es würde noch Zeit benötigen, aber Jisung war sich sicher, als sie beide in dem Transporter saßen, war der erste Schritt getan. Der Duft von Blumen und Erde hüllte sie ein, während die Scheibenwischer vor ihnen die Nässe von der Scheibe entfernte, damit sich nur wenige Sekunden später wieder neue Regentropfen auf dieser sammeln konnten. Minho’s Schniefen wurde weniger, während Jisung das Radio ausschaltete. Das Geräusch der Regentropfen war viel zu beruhigend in diesem Moment, um es zu ignorieren.

Es war in diesem Moment einfach in Ordnung auch mal Schwäche zu zeigen. Jisung musste es sich eingestehen. Dieser Moment mit Minho im Wagen war schön, aber auch gleichzeitig einfach nur grausam. Er wollte nicht darüber nachdenken und ließ es einfach sein, selbst als er Minho bereits Zuhause abgesetzt hatte.

✿✿✿✿✿✿✿ ✿✿

Es musste natürlich alles so kommen, wie es kommen musste. Jisung hatte sich eine fette Erkältung nach dem Tag auf dem Friedhof eingefangen. Es wurmte ihn, dass er seine Zeit in seinem Bett absitzen musste, anstatt im Blumenladen zu sein. Seine Eltern hatten es ihm aber verboten. Wer wollte den schon von jemanden geratschlagt werden, dessen Nase die ganze Zeit lief? Also war diese Notfallmaßnahme nicht zum Schutz von Jisung, sondern zu dem der Kunden errichtet worden.

Was Jisung aber noch mehr zu schaffen machte, war zum einen die Tatsache, dass er zu viel Zeit zum Nachdenken hatte und zum anderen, dass sein Bruder ihm immer wieder Bericht erstattete. Minho war seit ihrem Treffen auf dem Friedhof nicht mehr im Blumenladen erschienen. Jisung machte sich bereits Sorgen. Hatte er ihn mit seiner Art angegriffen und wollte nun auf keinen Fall mehr auf ihn treffen oder hatte er sich auch eine fiese Erkältung eingefangen?

Gequält stöhnte Jisung auf und rollte sich auf seinem Bett zur Seite und streckte seine Hand zum Nachttisch aus, wo die Taschentuchpackung stand. Wie sollte es natürlich auch anders sein, kam er nicht an die Packung heran und fiel auf den Boden. Die Decke landete direkt über ihm und ein schmerzhaftes Stöhnen verließ seinen Mund. Nur wenige Sekunden drauf öffnete sich die Tür zu seinem Schlafzimmer und die Stimme seines Bruders erklang.

„Was ist denn mit dir wieder passiert? Man könnte glatt meinen, du hättest Liebeskummer statt einer Erkältung.“

„Hab ich nicht.“, maulte Jisung und versuchte die Decke von sich zu werfen, „War er heute da?“

„Nein, deine Flamme scheint den Kontakt zu dir vermeiden zu wollen. Na, komm schon, setz dich auf und mach etwas, was Leute in deinem Alter tun.“

„Was tun Leute in meinem Alter?“

„Fanfiktions lesen.“, antwortete Jisung’s Bruder und erhielt sofort die gewünschte Reaktion.

„Bevor ich so etwas lese, muss Seungmin einen Fanbrief an DAY6 abschicken.“

„Also, ist es im Rahmen des Machbaren.“, entgegnete der Ältere schmunzelnd und stellte einen Teller auf dem Nachttisch ab. Jisung kroch zurück auf sein Bett und erblickte den Teller, auf welchem sich ein Stück Käsekuchen befand. Ein Lächeln bildete sich auf seinen Lippen.

„Ich hab dich lieb, Hyung.“, sagte er glücklich.

„Mach dir keinen Kopf. Es wird alles wieder gut.“

✿✿✿✿✿✿✿ ✿✿

Müde lehnte sich Jisung gegen das Regal und schloss kurz seine Augen. Tief atmete er den Duft im Laden ein. Blumen waren schon etwas Fantastisches, wie er fand. Im Hintergrund hörte er seinen Bruder fluchen, welcher eine Wespe jagte, die sich in den Laden gemogelt hatte. Es klang zu Jisung’s Belustigung mehr so, als würde die Wespe ihn jagen.

Leise seufzte Jisung und öffnete wieder seine Augen und musterte die ganzen Blumen und Pflanzen vor ihm. Es waren bereits mehrere Wochen vergangen und Minho war nicht mehr wiedergekommen. Jisung machte sich Vorwürfe und war in eine Lethargie verfallen. Er fühlte sich schlapp, während sein sonst so strahlendes Lächeln etwas blass wirkte.

Jisung hatte bereits darüber nachgedacht gehabt, sich vielleicht zum Friedhof zu begeben, in der Hoffnung Minho dort aufzufinden. Direkt zu dessen Wohnung zu fahren, empfand Jisung dann schon zu aufdringlich. Sie kannten sich schließlich kaum.

Mal wieder war er so sehr in Gedanken, dass das Klingeln des Türglöckchens ihn aufschrecken ließ. Jisung blickte um die Ecke und hätte sich beinahe an seiner eigenen Spucke verschluckt, auch sein Bruder stoppte seine Flucht vor dem Insekt und sah überrascht aus, als tatsächlich Minho den Laden betrat und zur Kasse ging. Jisung versteckte sich hinter dem Regal und lugte neugierig hinaus. Minho sah besser aus, nicht mehr so verloren, wie er es zuvor war. Ein leichtes Lächeln schlich sich auf Jisung’s Gesichtszüge. Aus der Entfernung bekam er es nicht mit, was Minho zu seinem Vater sagte, der an der Kasse stand. Sollte Jisung es wagen Minho anzusprechen, während sein Vater im Lager verschwand? Er war sich unschlüssig. Sollte er sich entschuldigen? Sollte er sich rechtfertigen?

Jisung hatte gar keine Chance mehr gehabt darüber nachzudenken, als sein Vater auch wieder zurückkam. Jisung’s Mund klappte sprachlos auf. Es waren keine zwei weißen Lilien, die er Minho überreichte, sondern eine rosa Rose.

Erschrocken drehte sich Jisung um und lehnte sich mit dem Rücken gegen das Regal. Er kniff seine Augen zu und dachte angestrengt nach. Was war nochmal die Bedeutung einer rosa Rose? Sein Kopf arbeitete, bis es ihm einfiel. Eine rosa Rose stand für beginnende, junge und sich entwickelnde Liebe. Hatte Minho Hyunjin losgelassen? Hatte er sich neu verliebt? Irgendetwas stach in Jisung’s Herz, als er darüber nachdachte. Warum machte er sich so einen Kopf darum?

Leise seufzte er und öffnete langsam seine Augen, bloß um sich anschließend heftig zu erschrecken. Vor ihm stand Minho und sah ihn ununterbrochen an. Jisung öffnete seinen Mund, um dem anderen etwas zusagen, aber wusste nicht was. Er war total überfordert, insbesondere als Minho ihm stumm die rosa Rose entgegenstreckte. Wild begann Jisung’s Herz zu schlagen und blickte fragend in die braunen Seelenspiegel seines Gegenübers. Er entdeckte einen ihm bisher unbekannten Glanz in den Augen von Minho, als dieser begann ruhig zu sprechen und Jisung mal wieder total aus der Bahn warf.

„Ich hol dich ab. Wann hast du heute Feierabend?“





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Disclaimer: Die Charaktere gehören mir nicht. Sämtliche Handlungen sind größtenteils nur ausgedacht. Mit dieser Geschichte möchte ich niemanden Schaden. Es ist alles bloß Fiktion.

Hier ist mal ein kleiner OS für zwischendrin. Dieses Mal etwas ganz anderes, nicht nur eine andere Gruppe und ein anderes Pair, sondern auch ein bisschen Fluff. Das sollte mal etwas Leichtes sein, aber die Friedhof-Szene empfand ich persönlich zum Schreiben sehr erdrückend. Ich hoffe mal, es ist gut durchgekommen, dass Jisung auf Hyunjin nicht nur wütend, sondern auch eifersüchtig/neidisch ist. Ich glaube das Ende hat jeder verstanden, oder? Ich wollte jetzt nicht die kitschige Standardfrage „Willst du mit mir ausgehen?“ benutzen. But… You know… I know… Lee Know (Gott, war der Joke schlecht :D)
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