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Tote Mädchen lügen nicht – Staffel 3 - Meine Version

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18
Alex Standall Clay Jensen Justin Foley Montgomery de la Cruz Tony Padilla Zach Dempsey
22.08.2019
04.06.2020
14
64.300
2
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
22.08.2019 2.649
 
!!!!!!! ACHTUNG TRIGGERGEFAHR !!!!!!!

Wer mit folgenden Themen ein Problem hat, sollte diese Geschichte NICHT lesen!
(Suizid, Gewalt, Selbstverletzung, Vergewaltigung, Missbrauch -nicht detailliert- , Drogenmissbrauch, Waffenmissbrauch, Amoklauf)

Weiterlesen auf eigene Gefahr, ihr seid gewarnt!

Tyler Down – Justin Foley – Clay Jensen – Tony Padilla – Alex Standall – Zach Dempsey – Sheri Holland – Jessica Davis – Mackenzie und Cyrus

Hinweis: Es spielt direkt im Anschluss an die 2. Staffel von Tote Mädchen lügen nicht (die Serie ist gemeint).
Ryan Shaver ist für ein Jahr nach Europa gegangen. Courtney Crimsen und Markus Cooley sind mit ihren Familien weggezogen, deswegen kommen sie hier nicht mehr vor.



Kapitel 1:  Flucht und Abgründe


Und dann stand Clay dort mit einer AR-15 in der Hand, während die Polizeisirenen immer näher kamen. Was sollten sie jetzt tun?

"Justin, Jessica, ihr geht rein und erklärt den anderen, dass das ein Fake war. Ein richtig schlechter Scherz, okay? Ich fahr Tylers Auto weg und versteck die verdammte Waffe. Lasst euch was einfallen, diesmal müssen wir ihm helfen."

Clay hatte in Windeseile einen groben Plan entwickelt.

"Clay, der hat mit einer Waffe auf uns gezielt!", rief Jessica aufgebracht.

"Ja, das weiß ich auch, ich war dabei! Aber er hats nicht durchgezogen!”, antwortete Clay und sah zu Justin.

"Justin, bitte", fügte er noch hinzu.

Justin hatte verstanden. Clay wollte dasselbe für Tyler tun, was er für Clay in jener Nacht tat, als er durchgedreht war. Er wusste nicht genau warum, aber er würde es für seinen Bruder tun. Sie würden zusammenhalten.

"Jess, komm. Wir müssen die anderen überzeugen, bevor die Polizei hier ist!", sagte Justin und zog sie hinter sich her.

"Danke, Justin!", rief Clay, der schon auf dem Weg zu Tylers Auto war. Er würde sich beeilen müssen, um rechtzeitig und hoffentlich ungesehen, weg zu kommen.

Er packte die Waffe in den Kofferraum und deckte sie zu.

Gott sei Dank, der Schlüssel steckt, dachte Clay, als er einstieg und losbrauste. Hoffentlich würde alles gut gehen.

Währenddessen war Tony mit Tyler schon fast aus der Stadt raus, sie hatten großes Glück gehabt keinem Polizeiauto zu begegnen, denn diese kamen aus allen Richtungen näher.

Tyler saß stillschweigend neben Tony, starrte abwesend aus dem Fenster.

Tony überlegte, was er sagen sollte. Denn was sagte man zu jemandem, der soeben versucht hatte Amok zu laufen?

Tyler hätte ewig so weiterfahren können, es war schön die Straßen, Häuser, Bäume, Lichter an sich vorbeiziehen zu sehen, keiner, der Fragen stellte, überhaupt keine Menschen mehr, die sowieso nie etwas Gutes bedeuteten. Er war das alles so Leid. Am liebsten würde er nie wieder anhalten und nie mehr zurückkehren.

Aber seine Gedanken wurden abrupt unterbrochen, als Tony anhielt und sich offenbar beherrschen musste ihn nicht anzubrüllen.

"Was, verdammt, hast du dir dabei gedacht? Wolltest du uns alle umbringen?!", fragte er mit zusammengebissenen Zähnen. Dabei sah er ihn nicht an, starrte stattdessen auf sein Lenkrad, in das er auch seine Hände krallte.

Eine Weile kam garnichts. Tony dachte schon, Tyler hätte ihn nicht gehört und wollte erneut ansetzen. Er holte gerade tief Luft, da-

"Es... es sollte einfach... nur aufhören..."

Tylers Stimme war leise, es wirkte, als würde es ihn unendlich anstrengen überhaupt zu sprechen.

"Was ist denn passiert, dass du auf einmal so durchdrehst?”, fragte Tony nun etwas ruhiger und sah Tyler an.

“Wo kommt überhaupt die Schramme auf deiner Stirn her?" Er hatte bemerkt, dass da kein eiskalter Fast-Killer neben ihm saß.

Doch Tyler schüttelte nur den Kopf, er konnte nicht. Er konnte das nicht aussprechen, er konnte nicht mal daran denken.

Tony fing langsam an sich wirklich Sorgen zu machen, denn Tyler hörte überhaupt nicht mehr auf den Kopf zu schütteln. Und wenn er richtig gesehen hatte, lief ihm eine Träne über die Wange.

"Ist ja gut. Vergiss das, okay? Kannst du mir die Pistolen und Holster geben?", wechselte er schnell das Thema.

Tyler sah ihn erschrocken an. Was hatte er mit ihm vor?

"Ich wisch die Fingerabdrücke ab und versteck die Dinger. Wenn wir zurückfahren, werden wir vielleicht kontrolliert, da wäre es ziemlich scheiße, wenn wir Waffen im Auto hätten. Ich bin auf Bewährung, für so etwas geh ich in den Knast und das würde ich wirklich gerne vermeiden", erklärte Tony, als er die Tür öffnete und ausstieg.

Tyler zögerte zunächst, nickte dann aber, befreite sich vom Gurt, öffnete die Beifahrertür und stieg schwerfällig aus. Er hatte nichts mehr zu verlieren, wenn er Tony jetzt vertraute und der ihm den Rest gab, wäre es jetzt auch schon egal.

“Oh, du hast ja auch noch den Rucksack. Ist da noch was drin, was besser verschwinden sollte?”, fragte Tony, als er vor Tyler stand.

“Munition...”, murmelte Tyler.

Dann begann er Tony die Sachen zu geben, den Rucksack behielt er zwar, doch den Inhalt gab er ebenfalls Tony. Der staunte nicht schlecht. Wenn Tyler es wirklich durchgezogen hätte, wären sie mit Sicherheit am Arsch gewesen.

"Gut, waren das alle?" - "Ja" - "Ich verschwinde eben und versteck das Zeug, du kannst dich wieder ins Auto setzen, wenn du willst. Bis gleich."

Dann verschwand er im Gebüsch.

Tyler sah ihm noch kurz hinterher, drehte sich dann um und sah den Abgrund wenige Meter vor sich. Einige Sekunden stritten sich zwei Teile in Tyler. Der eine Teil wollte, dass er sich sofort wieder ins Auto setzt und wartet. Der andere Teil wollte, dass Tyler zum Abgrund geht - und es beendet.

Als Tony zurückkam, sah er Tyler direkt an der verdammten Klippe stehen, an der auch Clay damals völlig verzweifelt gestanden hatte. Nicht schon wieder.

"Tyler, was machst du da? Komm da weg", rief er ihm zu.

"Warum?", fragte Tyler zurück, seine Stimme bebte.

"Wie, warum? Weil das gefährlich ist?"

"Kann dir doch egal sein, was mit mir wird. Ist vielleicht sogar besser so, wenn ihr mich endlich los seid, bevor ich nochmal durchdrehe..."

"Tyler, erzähl keinen Scheiß. Du wärst nicht Amok gelaufen." Tony kam näher.

"Woher willst du das wissen? Du... du weißt nichts über mich", erwiderte Tyler. Seine Stimme klang unendlich gebrochen.

"Weil Clay dich davon abhalten konnte. Wenn du es wirklich 100% gewollt hättest, wäre es dir scheißegal gewesen was er sagt, du hättest es einfach durchgezogen. Du hast aber auf ihn gehört. Du hast irgendwo in dir drin noch Hoffnung, dass es besser werden kann. Und diesmal... diesmal bist du nicht mehr alleine. "

Jetzt liefen Tyler wirklich die Tränen übers Gesicht. Tony hatte mit seinen Worten direkt ins Herz getroffen.

"Wir helfen dir, Tyler. Clay und Ich. Okay?”

Tyler fing laut an zu schluchzen.

"Aber... Aber ich mach immer alles kaputt..."

"Warum? Was ist denn passiert?", fragte Tony.

Vielleicht konnte er Tyler zum reden bringen und rausfinden, was mit ihm los war. Vielleicht hielt er ihn so aber auch -nur- davon ab, sich in den Abgrund zu stürzen.

Himmel, wie er bei Clay reagieren musste, wusste Tony. Er kannte ihn schon ewig. Aber bei Tyler, da musste er sich herantasten. Und zwar wortwörtlich, denn er tastete sich immer näher an den Abgrund und somit Tyler heran.

"Ich hab Cyrus und Mackenzie verloren. Wie ich immer alles verliere, weil ich alles zerstöre. Bin unfähig zu leben, ich sollte einfach-”, schluchzte er verzweifelt und schlug die Hände vors Gesicht.

“Tyler, beruhige dich. Man kann über alles reden. Was ist denn mit Cyrus und Mackenzie gewesen?” Tony hoffte ihn irgendwie beruhigen zu können.

Es dauerte eine Weile, ehe Tyler überhaupt in der Lage war zu antworten. Ein Heulkrampf hatte ihn gepackt.

“Ich... glaub, ich hab Cyrus irgendwie Angst gemacht oder so... er hat mich an den Direktor verpetzt, weswegen ich in so 'nem Programm gelandet bin. Aber das war okay, wirklich. Ich war erst richtig sauer... Aber das war ein gutes Programm. Wirklich. Ich hab viel gelernt.“

Tyler konnte nicht mehr stehen und setzte sich schließlich hin.

“Okay, und was war mit Mackenzie? Wer ist Mackenzie überhaupt?”, fragte Tony.

Tony kam nun ein weiteres Stück näher an Tyler heran. Der sah hinaus auf die Lichter der Stadt unter ihm.

“Sie ist seine Schwester, sie ist toll. Aber ich habs kaputt gemacht. Ich hab sie verletzt, vor allen Leuten hab ich sie runtergemacht. Gott, wie konnte ich nur...” Erneut fing er stärker an zu weinen.

"Und jetzt denkst du, sie wollen mit dir nichts mehr zu tun haben?"

"Weiß nicht, es ist nicht mehr wie vorher. Mackenzie hat Eric. Und Cyrus.. hält sich lieber fern von dem Psycho.”

"Hat denn keiner von ihnen mit dir geredet, seit du wieder da bist?”, fragte Tony nach. Langsam gingen ihm die Fragen aus. Er musste Tyler von der Kante wegkriegen.

“Doch, beide. Mackenzie hat sich gefreut mich zu sehen, sagte sie. Cyrus und ich haben auch geredet, aber-”, er stoppte abrupt.

Die Erinnerung an das, was nach dem Gespräch geschehen war, drückte sich zurück an die Oberfläche. Doch das durfte er nicht zulassen, sonst wäre er verloren.

“Vielleicht braucht ihr nur einfach etwas Zeit. Wir könnten mal alle zusammen miteinander reden, wenn du willst. Aber komm jetzt von der Kante weg, okay?"

Tony war jetzt neben Tyler, doch ehe er sich erschrecken konnte, setzte er sich schnell einfach neben ihn an den Rand.

Tyler sah ihn so hoffnungsvoll an, dass es Tony tatsächlich einen Stich ins Herz versetzte. Was war mit dem Schulfotografen passiert? Was hatte aus ihm so ein Wrack gemacht?

“Tyler, wirklich. Clay will dir helfen und ich werde dir auch helfen. Aber es wäre wirklich gut, wenn du uns wissen lassen könntest, was dich dazu gebracht hat, mit Waffen beim Spring-Fling aufzutauchen”, meinte Tony.

Plötzlich klingelte ein Handy. Tonys.

"Das ist Clay, ich muss eben rangehen. Du rührst dich nicht vom Fleck! Jedenfalls nicht in Richtung Abgrund, verstanden?", sagte er bestimmt und stand auf.

Immer noch Tyler im Blick, entfernte er sich ein Stück um telefonieren zu können.

"Hey, ist alles glattgelaufen bei euch? Das ist gut. Wir sind an den Klippen. Ja, ich hab die anderen verschwinden lassen. Klar ist er bei mir. Ähm... ja, okay. Bis gleich”, sagte er und legte auf.

"Clay kommt gleich her. Er hat dein Auto nach Hause gefahren und deine Waffe verschwinden lassen. Die Polizei war da und nicht erfreut, dass sich da irgendwer einen richtig üblen Scherz erlaubt hat. Aber es ist bis jetzt leider nicht gelungen rauszufinden, wer dieser Scherzkeks war", berichtete Tony, als er zurück zum Rand der Klippen kam. Wieder setzte er sich mit an den Abgrund.

"Scherz?", fragte Tyler.

"Irgendwas mussten Justin und Jessica sich ja einfallen lassen."

"Die haben mir geholfen?", fragte Tyler entgeistert.

"Jap. Die anderen haben das Spiel mitgespielt. Es war ein Scherz um die Party aufzumischen. Danach war das natürlich gegessen, denn alle wurden nach Hause geschickt."

"Was wieder meine Schuld ist... Scheiße... ich halt das nicht nochmal aus...", wieder fing Tyler an zu weinen. Sie hatten ihn geschützt, aber irgendwann irgendwie würde wieder was durchsickern und dann würde Montgomery... oder alle...

"Beruhige dich, wir finden eine Lösung", meinte Tony. Wenn er eins kapiert hatte, dann dass der Typ mit dem er bisher nie viel zu tun gehabt hatte, völlig am Ende war.

Ein Auto kam den Berg hoch und Tony beobachtete es vorsichtig. Wenn das die Polizei war, hatten sie vermutlich ein Problem. Als es aber kurz darauf hinter Tonys Mustang hielt und Clay ausstieg, atmete er erleichtert auf. Tony sah noch einmal zu Tyler.

“Du wartest hier eben, okay? Mach keinen Mist”, meinte er und stand erneut auf um zu Clay zu gehen.

"Man, war das 'ne Aktion. Mich hat fast die Polizei angehalten, aber im letzten Augenblick wurden die wohl abgezogen. Ich dachte echt, jetzt bin ich geliefert”, berichtete Clay noch immer aufgeregt.

“Mit ihm alles okay?”, fragte er schließlich, als er Tyler sah.

"Nicht wirklich, ich bin mir inzwischen ziemlich sicher, dass irgendwas vorgefallen ist. Und naja, er sitzt da am Abgrund. Ich krieg ihn da einfach nicht weg", meinte Tony. Clay nickte.

"Dann sollte ich wohl mal mit ihm reden. Aber was soll ich sagen? Hey, wir haben deinen Schaden begrenzt. Alles wieder gut? Unheil abgewendet?"

"Ich glaube nicht, dass er in der Verfassung ist sich sowas anzuhören. Der Typ ist fertig, Clay. So richtig fertig. Versprich ihm nichts, was du nicht halten kannst", meinte Tony.

Clay stimmte zu, mit einem mulmigen Gefühl ging er schließlich auf den Abgrund zu.

“Ich warte im Auto”, sagte Tony, öffnete die Tür und stieg ein. Wie sollte das jetzt bloß weitergehen?

"Hey Tyler, Wir...", als er zu Tyler ging und der so verzweifelt weinte, blieb ihm der Satz im Hals stecken.

"Tyler, was ist denn mit dir passiert?"

Vorsichtig trat er näher, setzte sich schließlich neben ihn an den Abgrund. Es war noch garnicht so lange her, da hatte er selbst hier gestanden und darüber nachgedacht einfach zu springen.

Doch Tyler schüttelte den Kopf. Es ging einfach nicht. Allerdings bereute er das Kopfschütteln schon bald darauf. Seine Kopfschmerzen nahmen wieder zu.

"Wir helfen dir, das hab ich dir versprochen. Wir finden eine Lösung. Irgendwann wirst du uns vielleicht erzählen können, was da wirklich los war. Aber jetzt komm erstmal von dieser Klippe weg", versuchte Clay Tyler zu überzeugen.

"Warum solltet ihr mir helfen?", flüsterte Tyler unter Tränen.

"Weil wir schon einmal versagt und jemanden im Stich gelassen haben. Hannah ist tot und wir können es nicht mehr ändern. Bei Alex haben wir auch versagt, aber bei ihm haben wir noch eine Chance gekriegt, es besser zu machen. Und dich haben wir auch fast verloren, weil wir dich übersehen haben. Das darf nicht noch einmal passieren, wir dürfen nicht noch einmal alles falsch machen. Du bist jetzt derjenige, der Hilfe braucht und du hast es oft genug gesagt, aber niemand hat wirklich hingehört. Schon wieder. Und das hört jetzt auf. Jetzt und Sofort, verdammte Scheiße!"

Clay war immer lauter geworden und auch immer wütender. Auf sich selbst, auf die anderen. Auf die ganze Welt.

"Ich wollte, dass es aufhört... endlich aufhört... Niemand tut etwas..."

"Ich weiß, es tut mir so leid. Das muss geändert werden. Es muss aufhören. Wir haben immer noch nicht genug dazu gelernt, nach all dem Scheiß der schon passiert ist", meinte Clay bedrückt.

Tony wartete noch immer in seinem Mustang. Er beobachtete die beiden. Fühlte sich irgendwie wie der große Bruder, der auf die kleinen Geschwister aufpassen musste. Und auf Clay würde er aufpassen, sie waren immerhin Freunde. Doch war er bereit genauso viel für Tyler Down zu geben?

Tyler, der noch immer am Rande der Klippe saß, erhob sich schließlich doch nach einigen Minuten und ging langsam mit Clay zusammen zum Auto.

“Und.. was machen wir jetzt? Ich kann nicht nach Hause und weiter vorspielen, das alles so toll wäre”, sagte Tyler niedergeschlagen.

Clay überlegte einen Moment.

“Und wenn du mit zu mir kommst? Aber da ist auch Justin, falls das für dich okay ist”, antwortete er dann.

“Wir haben nie viel miteinander zu tun gehabt. Er war einer der wenigen Sportler, die mich in Ruhe gelassen haben. Aber, verdammt, ich hab auf ihn und Jessica gezielt… er wird mich hassen.”

Tyler fing an zu zittern. Er hatte Angst vor Justins Reaktion.

“Ich rede mit ihm. Wenn es einer versteht, dann er. Weißt du, er hat mir schon einmal das Leben gerettet und mich nicht verpfiffen. Es gibt immer eine Lösung. Aber alleine schafft man das einfach nicht, dafür braucht man Hilfe.”

Tyler schwieg, er hatte viel nachzudenken. Clay sagte, er könne sich schon mal ins Auto setzen. Er würde noch kurz mit Tony reden und dann würden sie losfahren.
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