Der gemeinsame Weg

von Dmagnus87
GeschichteRomanze / P12
22.08.2019
22.09.2020
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22.08.2019 1.324
 
Sabine und Jens verbrachten noch einen sehr schönen Abend miteinander. Sie hatten sich aufs Sofa gekuschelt und schauten sich 'Tatsächlich Liebe' an. Doch immer wieder hatten sie das verlangen danach, sich zu küssen. Und so bekamen sie anfangs nicht viel von dem Film mit. Irgendwann jedoch hatte sich Sabine einfach nur an ihren Jens gekuschelt, dieser hatte einen Arm um sie gelegt und als der Film zu ende war, bemerkte er das sie eingeschlafen war. Er schmunzelte, noch immer konnte er es kaum fassen, das er es endlich geschafft hatte, ihr seine Gefühle zu gestehen, er liebte sie so sehr und endlich, nach allem was sie erlebt und durchgemacht hatten, war sie endlich SEINE Sabine. Er nahm sie vorsichtig hoch, trug sie rüber in sein Bett und deckte sie zu. Jens strich Sabine noch einmal sachte über ihre Wange, dann ging er wieder rüber, schaltete den Fernseher aus, löschte das Licht und legte sich dann zu ihr.
Er nahm sie fest in seine Arme, lauschte ihrem gleichmäßigen Atmen und schlief kurz darauf auch ein.


Am nächsten Morgen war Sabine zuerst wach, sie streckte sich, gab Jens einen zarten Kuss und stand dann auf. Sie lächelte als sie Jens so da liegen sah. Ihr Herz sprang wie verrückt, bei seinem Anblick.
Sabine drehte sich um, verließ das Zimmer und duschte erstmal. Nachdem sie sich dann angezogen hatte, lief sie zum nächstgelegenen Bäcker und kaufte Brötchen.

Jens war inzwischen auch schon wach und hatte sich in seine Fliegerkombi geschmissen. Er war gerade dabei Kaffee zu kochen, als Sabine herein kam.
"Guten Morgen." begrüßte sie ihn gut gelaunt. Jens kam auf sie zu und legte seine Arme um ihre Hüften.
"Guten Morgen." antwortete er und gab ihr einen sanften Kuss, diesen erwiederte sie nur zu gerne und legte ihre Arme um seinen Hals.

Während beide eng umschlungen und sich küssend da standen, kamen Johnny und Wollcke herein und als sie die zwei sahen, konnten sie sich ein breites Grinsen nicht verkneifen.

"Guten Morgen ihr zwei Turteltäubchen."
begrüßste Jan die zwei, sie fuhren erschrocken auseinander. "Guten Morgen" antworteten Jens und Sabine. Die immer noch die Brötchentüte in der Hand hielt.
"Ich habe euch gar nicht reinkommen sehen." meinte Jens.
"Naja, du hast ja auch am Gesicht einer ganz bestimmten Ärztin gehangen." meinte Wollcke. Beide wurden leicht Rot.
"Seid ihr nun endlich zusammen?" fragte Johnny gerade heraus. Nun schauten sich die zwei verlegen an. verheimlichen wollten sie es eh nie und jetzt konnten sie es auch nicht mehr.
"Ja, Sabine und ich sind in einer festen Beziehung." brachte Jens dann hervor.
"na endlich!" kam es begeistert von Jan, und er umarmte seine Freunde Stürmisch. Auch Johnny freute sich sehr für die beiden.
"Das müssen wir unbedingt feiern!" sagte er. "Na nun übertreib mal nicht!" sagte Jens. "Wieso übertreiben? Das ist doch eine gute Idee! Ich meine, es grenzt ja schon fast an ein Wunder das ihr endlich zusammen gekommen seid!" meinte Jan euphorisch.
"Von wegen 'Wunder', wir haben halt einfach nur den richtigen Zeitpunkt abgewartet." meinte Jens dann genervt.
"Ach was, richtiger Zeitpunkt. Ihr ward einfach nur Feige!" stichelte Jan.
"So, jetzt ist aber mal gut. Wir sollten langsam frühstücken, bald beginnt der Dienst und ich für meinen Teil, möchte diesen nicht mit leeren Magen beginnen." klinkte Sabine sich in das Gespräch ein und wedelte mit der Brötchentüte rum.
Und so setzten sich alle an den Tisch und aßen in Ruhe, bevor Homann sie einmeldete.


Der Tag begann ruhig und bislang hatten sie bloß 2 Einsätze. Jeder versuchte sich irgendwie zu beschäftigen, um die Zeit rum zu bekommen. Aber keinem gelang es so recht und so saßen sie alle im Aufenthaltsraum, Sabine auf Jens schoß und tranken Kaffee. "Und habt ihr euch schon einen Kopf darüber gemacht, wie ihr das ganze Kommodore Brandt beibringt?" unterbrach Jan die Stille. "Nein, noch nicht. Er muss es auch erstmal gar nicht erfahren. Und selbst wenn, es ist uns egal ob er einen von uns versetzt. WIr haben zu viel durchgemacht, um uns so einfach voneinander trennen zu lassen. " erklärte Sabine. Jens stimmte ihr zu. Sie hatten keine Angst vor Brandt. Egal was er von ihrer Beziehung halten würde und selbst wenn Jens versetzt werden sollte, sie würden das schon schaffen. Nachdem was sie alles durchgestanden hatte, schafften sie auch das. Da waren sie sich sicher. Dafür war ihre Liebe zueinander zu stark, als das sie einfach aufgeben würden. "Na dann viel Glück." meinte Johnny und noch bevor jemand was sagen konnte, kam auch schon der nächste Einsatz.


Der Tag war dann doch länger als gedacht, da ein Einsatz den nächsten jagte und alle waren sehr erschöpft, als der Feierabend eingeleitet wurde.
"Mann was für ein Tag! WIe verrückt können Menschen eigentlich sein?" Meinte Wollcke, als er sich in der Umkleide, umzog.
"Sehr verrrückt. Ich denke das die Dummheit mancher Menschen, keine Grenzen kennt." antwortete Johnny ihm.
"Wohl wahr. Da fällt mir ein, sag mal Jens, wirst du nun eigentlich zu Sabine ziehen?" Jens wusste gar nicht so recht, was er darauf antworten sollte. Er wusste nicht, ob Sabine das überhaupt wollte. Schließlich waren sie gerade mal einen Tag zusammen, auch wenn sie das Gefühl hatten, sich schon ihr ganzes Leben lang zu kennen, war das doch eine ziemlich große Sache. Oder machte er vielleicht eine größere Sache daraus, als sie es war? Vielleicht sollte er mit Sabine mal darüber reden. Sie war eh inzwischen die meiste Zeit hier, weil sie es nicht mochte alleine in ihrer Wohnung zu sein.
"Hey jens! Ich habe dich was gefragt!" sagte Johnny. Der Pilot wurde aus seinen Gedanken gerissen.
"Ich...weis nicht. Ich habe mir darüber noch keine Gedanken gemacht. Außerdem habe ich keine Ahnung, ob Sabine das möchte. Ich meine, wir sind gerade erst zusammen gekommen, wer weiß ob ihr das nicht zu schnell geht."
"Zu schnell?! Also mal ehrlich, nachem ihr ewig dafür gebraucht habt, um euch endlich mal eure Gefühle zu gestehen, könnt ihr nun wirklich einen Zahn zulegen!" mahnte Jan ihn. "Wenn du meinst." Gab Jens bloß zur Antwort und verließ die Umkleide.


Später am Abend und als alle schon weg waren, außer Jens und Sabine natürlich, saßen die beiden in der Küche am Tisch und aßen gemeinsam etwas, das Jens gekocht hatte. Immer wieder kreisten seine Gedanken darum, was Johnny ihn gefragt hatte. Ob er Sabine einfach mal fragen sollte? Er war sich unsicher, allerdings hatte Jan recht, sie hatten schon zu viel Zeit verschwendet. Und wenn sie nein sagen würde, dann würde Jens das einfach akzeptieren und sie nach einer Weile nochmal fragen. Etwas nervös versuchte er ein Gespräch anzufangen. "Sabine...Ich wollte dich mal was fragen." Er senkte seinen Blick. War unsicher. "Was denn?" "Naja....Also...Da wir ja eh die meiste Zeit aufeinander hocken und....Eigentlich ja schon fast mehr oder weniger zusammen wohnen, da dachte ich...Naja, was hälst du davon...Wenn ich vielleicht bei dir einziehe?" unsicher sah er sie an. Hoffentlich war das jetzt kein Fehler. Sabine lächelte. " Ich habe da tatsächlich auch schon drüber nachgedacht. Und in meiner Wohnung ist genug Platz. Also wenn du es wirklich möchtest, dann gerne." meinte sie. Jens stand die Erleichterung im Gesicht. Er freute sich und sie sich auch. Es war wie ein Traum, der wahr wurde. Nicht nur das sie sich endlich gefunden hatten, sie würden bald auch zusammen wohnen. Schöner konnte der Abend gar nicht mehr werden.



Kapitel 1 der Fortsetzung. Ich hoffe es gefällt euch  :)
Der Titel kam von meiner lieben Co. Autorin SabinePetersenBlank. Wir überlegen gemeinsam nach Ideen. Und ich schreibe dann die Geschichte :)
Wir lesen uns im nächsten Kapitel :)
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