Dr. Stefan Frank - Ein überraschendes Wochenende

von vacths
GeschichteRomanze / P18
21.08.2019
18.09.2019
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Er war gerade kurz davor zu kommen, als Irene aufhörte, sich erst aufsetzte und dann neben ihn legte.

«Das werte ich jetzt mal als ein ‘Ja’ auf meinen Wochenend-Vorschlag», meinte sie.

Stefan war noch etwas benommen. Er wünschte sich, sie hätte weitergemacht. Irene schien seine Gedanken zu erraten. Sie lachte leise und meinte: «Ohne Fleiss keinen Preis! Wie wäre es, wenn du jetzt mich verwöhnst?»

Er schaute sie an. Ihre Augen funkelten voller Verlangen. Stefan beugte sich über sie und küsste ihren Hals. Er wusste, wie sehr Irene das liebte. Es brauchte nur wenige Küsse am Hals und schon stöhnte sie auf und krallte ihre rechte Hand ins Laken und die linke in Stefans Rücken. «Mach mir ja keinen Knutschfleck», presste sie mahnend hervor.

«Nur, wenn du mir keine Narben verpasst.»

Er leckte mit seiner Zungenspitze über ihren Hals und streichelte gleichzeitig ihre Brüste. Irene verdrehte stöhnend die Augen, ihre Wangen glühten.

‘So einfach ist es also noch immer, Irene Kadenbach wehrlos zu machen’, dachte Stefan und grinste innerlich. Schon früher konnte Irene von Küssen auf den Hals nicht genug kriegen und wurde dadurch ganz «zahm».

Stefan küsste sich von ihrem Hals über ihren Busen runter zum Bauchnabel, während er weiterhin ihre Brüste streichelte und ihre Brustwarzen neckte. Irene seufzte genüsslich und vergrub ihre Hände in seinen Haaren. Mittlerweile waren seine Lippen an der Innenseite ihres rechten Oberschenkels angekommen. Sie schob ihm ihr Becken entgegen.

«Oh ja, oh ja, oh, hör bloss nicht auf…», hörte er sie stöhnen. Sie wand sich unter seiner Zunge und zog an seinen Haaren.


Aber auch Stefan wollte Irene nicht gleich kommen lassen. Er hob seinen Kopf zwischen ihren Schenkeln hervor und legte ihn auf ihren Bauch. Irene atmete schwer.

«War ja klar, dass du mich jetzt auch nicht kommen lässt», lachte sie leise, die Augen noch immer geschlossen.

«Wie du mir, so ich dir…» Stefan küsste ihren Bauchnabel.

«Du machst mich ganz verrückt…»

Irene zog seinen Kopf hoch und küsste Stefan leidenschaftlich. Er legte sich auf sie und schlag seine Arme um sie. Auch Irene umschlang ihn mit Armen und Beinen und drückte ihn fest an sich.
«Nimm mich», hauchte sie ihm ins Ohr und biss sanft in sein Ohrläppchen.


Nachdem sie miteinander geschlafen hatten, hielten sie einander fest und Irene legte ihren Kopf auf Stefans Brust. Das hatten sie schon zu in ihrer Zeit als Pärchen so gemacht. Nun passierte es automatisch.

Stefan war schläfrig und konnte noch nicht wirklich realisieren, was gerade geschehen war. Hatte er wirklich mit seiner zickigen Ex-Freundin geschlafen? Nach all den Jahren und nach all den tragischen Ereignissen der letzten Zeit? Wie konnte das bloss passieren… Nun, wie auch immer: Irene wieder so nahe zu sein hatte sich zugleich aufregend neu und angenehm vertraut angefühlt.

Er genoss es, ihre Wärme zu spüren und ihren Geruch in der Nase zu haben. Stefan fühlte ihren gleichmässigen Atem auf seiner Brust.

«Schläfst du?», fragte er sie.

«Noch nicht», murmelte Irene und schmiegte sich noch enger an ihn.

Draussen regnete es noch immer ununterbrochen. Dem Prasseln der Regentropfen gegen die Fensterscheiben lauschend nickten die beiden ein.
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