Dr. Stefan Frank - Ein überraschendes Wochenende

von vacths
GeschichteRomanze / P18
21.08.2019
18.09.2019
15
12569
1
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
Gegen halb drei Uhr nachmittags wachten die beiden auf und verzehrten gierig die Reste des Frühstücks. Sie redeten nicht viel, aber Irene schmiegte sich ständig an Stefan. Das machte ihn kribbeliger als es ihm lieb war.

«Puh, jetzt bin ich satt», stellte Stefan fest, nachdem sie die letzten Krümel der Croissants verdrückt hatten.

«Ich auch.» Irene streckte sich. «Und verschwitzt. Ich muss dringend duschen, ich fühl mich langsam richtig eklig.»

«Geht mir ähnlich», sagte Stefan. «Willst du zuerst duschen?»

«Och, Stefan…» Irene verdrehte belustigt die Augen. «Wir duschen natürlich zusammen…»

Stefan wurde wieder mal ein bisschen rot.

‘Ich sollte wohl aufhören, mich zu fragen, was das alles soll, warum ich so reagiere und warum ich das alles mitmachen will’, dachte er.

«Los, lass uns gemeinsam abtauchen!» Irene stand auf und zog an Stefans Hand.


Nachdem Irene sich die Haare gekämmt hatte, schlüpfte sie zu Stefan unter die Dusche. Dieser hatte schon mal die richtige Wassertemperatur eingestellt. Er zog Irene an sich unter den Wasserstrahl.

«Küss mich», wisperte sie in sein Ohr.

Während sich ihre Münder trafen, wanderte Irenes Hand zwischen seine Beine.

«Irene…», murmelte Stefan und fühlte sich wehrlos, aber auf eine gute Art und Weise.

Sie lachte leise und knabberte an seinem Ohrläppchen. Stefan zog sie näher an sich heran und küsste ihren Hals.

«Oh, ich krieg gleich weiche Knie», stöhnte Irene. «Seifst du mich ein?»

Stefan griff nach seiner Duschgel-Flasche.

«Rückfettend. Bio. Ohne Silikone. Ohne Paraffine», las Irene vor, als sie das Etikett der Flasche sah. «Klingt gesund – aber nicht sehr sexy.» Sie kicherte.

«Darf ich dich trotzdem damit einseifen?» Stefan umarmte sie von hinten.

«Ich bitte darum.»

Stefan drehte das Wasser ab und spritzte sich eine grosse Menge Duschgel in die Hand. Dann seifte er Irene mit kreisenden Bewegungen ein, während sie sich an ihn drückte. Er konnte zwar ihr Gesicht nicht sehen, da er hinter ihr war, aber an ihrem Seufzen an war es mehr als offensichtlich erkennbar, dass es ihr gefiel. Er berührte ihren Bauch erst mit beiden Händen, bevor die linke Hand zu Irenes Po und Schenkeln wanderte, während die rechte ihren Busen einseifte. Als er sich besonders intensiv um ihre Brustwarzen kümmerte, zuckte sie zusammen und presste ihren Kopf an seinen Hals.

«Du machst mich wahnsinnig», stöhnte sie.

«Ach ja?», frage Stefan gespielt unschuldig und verstärkte seine Bewegungen.

Irene presste die Schenkel zusammen und drückte sich noch doller an ihn.

«Dir scheint es ja auch zu gefallen», meinte sie und rieb ihren Hintern an seiner Körpermitte.

Und wie es ihm gefiel…

«Ich würde dir ja gern noch mehr Lust bereiten», sagte Stefan und schob seine Hand zwischen ihre Oberschenkel. «Aber das Duschgel ist für gewisse Körperstellen nur bedingt geeignet.»

Irene seufzte. «Oh je. So ist das also, wenn man sich unter der Dusche von einem Arzt befummeln lässt… Früher warst du nicht so übervorsichtig.»

«Früher haben wir das Einseifen auch meistens übersprungen», warf Stefan ein und drehte das Wasser auf, um seine Hände abzuwaschen.

«Stimmt.» Irene grinste ihn an und nahm seine rechte Hand, die sie zwischen ihre Beine führte.

Stefan berührte die zarte Haut und küsste erneut Irenes Hals. Er genoss es, dass sie nicht mehr gross herumzickte, sondern wieder mehr an das junge Mädchen erinnerte, mit dem er damals eine Beziehung eingegangen war.


Es dauerte nicht lange, bis Irene kam. Ihre Knie zitterten und sie stöhnte Stefans Namen. Ausser Atem drückte sie sich an ihn. Er spürte ihre glühenden Wangen an seiner Brust und hielt sie fest, damit sie nicht auf dem glitschigen Duschboden ausrutschte. Auch Stefan war sehr erregt. Irene war eine Frau, die sich in solchen Situationen völlig fallen lassen konnte, was er ausserordentlich heiss fand.

«Jetzt seife ich dich ein», sagte Irene, als sie nicht mehr völlig ausser Atem war.

Sie griff nach der Flasche und liess das Duschgel langsam über ihre Finger laufen. Allein schon die Art, wie sie das tat, und was sie implizit damit sagen wollte, machten Stefan sehr an. Er schloss die Augen und spürte, wie Irene mit der einen Hand über seine Brust und seinen Bauch streichelte und die andere seine Erektion umschloss.

Stefan blinzelte. Irene schaute ihn mit ihrem typisch verführerisch-verruchten Blick an. «Gefällts dir?», fragte sie betont unschuldig und bewegte ihre Hand schneller.

«Oh ja…» Wieder schloss er die Augen.

«Ja?»

«Ja…»  

Nun glitt auch ihre andere Hand vom Bauchnabel abwärts herunter und umschloss ihn ebenfalls.
«Und jetzt?» Sie lachte ihr kehliges Lachen.

«Irene…»

«Und jetzt?»

Statt diese rhetorische Frage zu beantworten, beugte sich Stefan vor und sie küssten sich innig.
Review schreiben