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Das Leben des Albus Dumbledore

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Albus Dumbledore Gellert Grindelwald
21.08.2019
20.04.2020
15
55.764
21
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31 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
18.10.2019 5.106
 
Um gleich mal allen potenziellen Verwirrungen vorzubeugen: Die Geschichte ist VOR CoG entstanden und der Blutpakt, wie wir ihn aus dem Film kennen, existiert hier NICHT!


Danke an Lilo für die Beta :)



Viel Spaß beim Lesen





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Es war, als befände sich im Inneren des Stabes ein Spiegel, der den Fluch ungefiltert an seinem Absender zurückwarf. Albus fühlte sich, als würde ihm eine Panzerfaust gegen den Brustkorb krachen. Die Wucht des magischen Einschlags riss ihn von den Füßen, ließ ihn auf dem Boden aufschlagen und zwischen Marmorsplittern und Glasscherben darüber hinweg schlittern, bis sein Kopf gegen die erste Treppenstufe, die nach oben führte, krachte. Für einen kurzen Moment wurde ihm schwarz vor Augen, bunte Sterne blitzten durch sein Blickfeld. Er schnappte nach Luft, konnte kaum mehr atmen und sein Puls brauchte mehrere Anläufe, bis er seinen Rhythmus wiedergefunden hatte. Sein Mantel hing in Fetzen von seinen Schultern, hatte ihn aber vor schlimmeren Verletzungen durch die Glasscherben bewahrt. Benommen lag er am Boden und brauchte einen Moment, bis der Schwindel soweit abgeklungen war, dass er wieder etwas sehen konnte. Mühsam stützte er sich auf seine Ellenbogen, die Welt um ihn herum drehte sich in einem Kaleidoskop aus Farben und Schemen, während der Schmerz in seiner gebrochenen Hand Übelkeit in ihm hochkommen ließ.

In diesem Moment wurde er gepackt, zurück Richtung Boden gestoßen und unnachgiebig darauf fixiert. Als er die Augen öffnete, war Gellert über ihm, keilte seine Hüften zwischen den Knien ein, presste ihm die Hand schmerzhaft fest auf die Brust und bohrte ihm die Spitze des Zauberstabs in den Hals. Gefährlich funkelten seine Augen auf Albus herab, während der Obscurus die beiden Männer in eine groteske, undurchdringliche Wand aus Dunkelheit schloss.

„Ich dachte du wärst schlauer, Albus“, zischte Gellert mit eiskalter Stimme. „Der Elderstab kann nicht gegen seinen rechtmäßigen Besitzer gerichtet werden. Das solltest du eigentlich wissen.“

Albus erwiderte seinen Blick, ohne auch nur zu Blinzeln, während sein ehemaliger Freund ihm den stärksten Zauberstab der Welt in die Halsschlagader bohrte.

„Du hast ihn also tatsächlich gefunden“, flüsterte er mit düsterer Stimme. Es war keine Frage, es war eine Feststellung.

Gellert grinste schief, der Ausdruck in seinem Gesicht unterschied sich kaum von dem, den er als Jugendlicher gehabt hatte. „Natürlich. Hast du jemals daran gezweifelt?“

Er legte den Kopf leicht schräg und betrachtete den Mann unter sich mit nachdenklichem Blick.

„Ich wusste, dass du es warst, der mich gestern Nacht besucht hat. Wer hätte es auch sonst sein sollen? Sich ohne Tarnumhang ins MACUSA zu schleichen, würde sonst wohl kaum jemandem gelingen.“

„Soll das ein Kompliment sein?“, fragte Albus düster.

„Wenn du es so verstehen möchtest.“

„Offen gestanden wäre es mir lieber, wenn du von mir heruntergehen und den Zauberstab von meinem Hals entfernen würdest.“

Gellert lachte leise. „Das hättest du wohl gerne. Du schuldest mir Antworten, Albus Dumbledore.“

Seine Augen zogen sich zusammen und seine Stimme war deutlich abgekühlt, als er weitersprach. „Was tust du hier? Warum warst du gestern bei mir, ohne auch nur ein Wort mit mir zu sprechen? Und warum warst du nur wenige Stunden später unter den Menschen, die mich zum Tode verurteilt haben? Gefällt dir der Gedanke, mich sterben zu sehen? Eigentlich dachte ich, dass ich dir einst etwas bedeutet habe, damals, bevor du dich von mir abgewendet hast.“

Wenn Gellert ihm ins Gesicht geschlagen hätte, wäre der Effekt vermutlich ähnlich gewesen.

„Ich habe mich nicht von Dir abgewendet. Du bist weggelaufen.“

„Ein Fehler, den ich gerne bereinigt hätte, wie du weißt. Dennoch hast du nie einen Versuch unternommen, zu mir zurückzukommen.“

„Warum hätte ich das tun sollen, Gellert?“, fragte Albus mit kaum zu verbergender Bitterkeit in der Stimme. „Du wusstest ganz genau, was du mir bedeutest und du wusstest, das gegen mich einzusetzen, um mich gefügig zu machen. Denkst du, ich habe das inzwischen nicht erkannt?“

Gellert grinste kühl, seine Mimik blieb völlig undurchschaubar.

„Ich habe dir gegeben, was du wolltest, Dumbledore, nicht mehr und nicht weniger. Ich habe deine dunkelsten Gedanken und Träume in die Wirklichkeit geholt, dir die Welt eröffnet, die du tief in deinem Inneren schon immer begehrt hast. Willst du mir das nun vorhalten?“

„Oh Gellert… Du denkst wirklich, dass ich das hier gewollt habe?“

Gellert lachte leise. „Mein schöner, stumpfsinniger Albus... Willst du es etwa leugnen? Dass ich meinen Weg damals mit dir an meiner Seite begonnen habe? Dass ein Großteil der Welt, für die ich seit Jahren kämpfe, aus deiner Feder stammt? Dass wir diesen Weg gemeinsam gehen wollten, Seite an Seite gegen ein altes, kaputtes und völlig falsches System? Dass wir damals alles miteinander geteilt haben. Jede Minute unserer Zeit, jeden Gedanken, unsere Träume, Befürchtungen und irgendwann sogar das Bett? Denkst du, ich habe das vergessen, Albus? Vergessen, dass mir damals mein Spiegelbild vor Augen getreten ist, in dem Moment, in dem du das Wohnzimmer meiner Tante betreten hast?“

Für einen Moment legte sich ein drückender Mantel des Schweigens über das Geschehen. Albus biss die Zähne zusammen und überspielte damit den bohrenden Schmerz in seiner Brust, der definitiv nicht nur von seiner angeschlagenen Rippe kam. Dennoch, als er zu sprechen begann war er selbst überrascht, zu wie viel Bitterkeit seine Stimme fähig war:

„Wie könnte ich das jemals vergessen, Gellert. Aber ich habe inzwischen erkannt, wie falsch und verwerflich das ist, was du tust! Das was du unserer Welt angetan hast ist unentschuldbar und war von mir niemals so gewollt. Du kennst mich gut genug, um das zu wissen. Du kanntest mich bereits damals gut genug, um es zu wissen.“

Die Zauberstabspitze bohrte sich noch tiefer in seinen Hals, als Gellert sein Gesicht näher an Albus’ heran brachte.

„Also stehst du nun wahrhaftig auf deren Seite?“, flüsterte er leise und bedrohlich. „Auf der Seite der Kriecher, der Feiglinge und der Verlierer, die nicht bereit sind, für unsereins zu kämpfen und zu sterben.“

„Es sind bereits viel zu viele gestorben, Gellert. Wie viel Blut klebt an deinen Händen? Wie viel davon war magisch? Glaubst du wirklich, du tust der Welt und der Zaubererschaft damit einem Gefallen?“

Gellert lächelte verheißungsvoll. „Ich erkämpfe uns eine Zukunft,  in der wir endlich frei sein können. Es gibt keinen größeren Gefallen, den ich der Zaubererschaft tun könnte. Dass es nicht einfach wird und dass ich auf viel Widerstand stoßen werde, war mir von Anfang an bewusst. Kein großer Umsturz, egal ob in unserer oder in der Muggelwelt, ist je ohne Blutvergießen vonstattengegangen. Du jedoch warst tatsächlich naiv genug zu glauben, dass es ohne nennenswerte Gewalt gehen wird. Dafür sind wir leider noch immer von zu vielen Narren umgeben. Aber ich werde mich diesem kranken System nicht länger beugen, ich werde kämpfen. Denn im Gegensatz zu dir habe ich das Größere Wohl nie verraten.“

„Das nennst du das größere Wohl? Eine Welt, die du dir mit dem Blut an deinen Händen erkaufst?“

„Ich habe nie getötet, wenn es sich vermeiden ließ. Ich habe Gregorowitch am Leben gelassen, als ich mir den Elderstab von ihm geholt habe. Ich habe sogar deinen störrischen ehemaligen Schüler am Leben gelassen, obwohl er mir mehr als einen Grund geliefert hat, ihm den Hals umzudrehen.“

Ein zufriedenes Lächeln trat auf Albus’ Gesicht, trotz seiner bedrängten Lage. „Newt“, flüsterte er anerkennend. „Ich wusste immer, er hat das Zeug zu einem ganz großen Zauberer.“

Gellert schnaubte. „Mit ihm habe ich noch eine Rechnung offen. Aber erst einmal zu dir, nun, wo ich dich endlich unter mich gerungen habe.“ Ein belustigtes Grinsen stahl sich in Gellerts Mundwinkel, als er ihre Position begutachtete. „Es ist verdammt lange her, dass ich dich zwischen meinen Beinen hatte.“

Albus‘ Blick verdüsterte sich, aber sein Herz machte einen schmerzhaften Satz.

„Damals hast du mir nicht den Elderstab in die Kehle gedrückt“, zischte er kühl. Merkwürdigerweise verspürte er nicht die leiseste Spur von Furcht, auch wenn ihm gerade der gefährlichste Mann der ganzen Welt den wohl stärksten Zauberstab aller Zeiten in den Hals bohrte.

„Damals standen wir uns auch noch nicht auf verfeindeten Fronten gegenüber.“ Gellert beugte sich noch weiter nach vorne und legte Albus die Lippen an das Ohr. Der fühlte Gellerts warmen Atem an der empfindsamen Haut seines Halses und erschauerte innerlich, regelrecht versteinert von der plötzlichen Nähe.

„Ich habe dir damals geschrieben, Albus. Ich habe dich eingeladen, an meine Seite zurückzukehren und dort weiterzumachen, wo man uns unterbrochen hat. Ich habe monatelang täglich auf eine Nachricht von dir gewartet, auf irgendein Zeichen, dass du mich nicht vergessen hast. Aber irgendwann erkannte ich, dass das, worauf ich warte, wohl nicht kommen wird. Also habe ich alleine damit begonnen, unsere gemeinsame Welt real werden zu lassen und die Zauberer in die Freiheit zu führen. Alles, was mir dafür noch fehlt, bist du.“

Albus erstarrte innerlich zu Eis. „Was willst du von mir?“

Gellert lachte kühl in sein Ohr und Albus spürte das Blut in seinen Adern gefrieren, während sein Herz dem anderen Mann regelrecht entgegensprang. „Kannst du es dir nicht denken?“, flüsterte Gellert, die Stimme lockend und verführerisch. „Du bist zu Großem geboren, Albus Dumbledore, und du machst dich selbst so klein. Dein Platz ist nicht in Hogwarts und noch viel weniger unter der Fuchtel der magischen Ministerien, mit ihren verbohrten Gesetzen und ihren verrosteten Ansichten. Dein Platz ist an meiner Seite. Und ich warte noch immer auf deine Wiederkehr.“

Stille senkte sich auf sie herab wie Nebel, während Gellerts Worte in Albus‘ Bewusstsein sickerten und dort ihre tödliche Wirkung entfalteten. War das möglich? Wollte Gellert ihn noch immer bei sich haben, wollte er wahrhaftig, dass er an seine Seite zurückkehrte? Diese Aussage überraschte Albus so sehr, wie sie ihn verstörte. Sein Herz begann zu rasen, seine Gedanken entglitten seiner Kontrolle. Er könnte einfach mit ihm gehen, mit ihm in der Dunkelheit verschwinden, zurückkehren zu dem Mann, den er liebte und nie wieder von seiner Seite weichen.

Für einen winzigen Moment überflutete diese Erkenntnis Albus‘ Bewusstsein derart, dass er versucht war, nachzugeben. Sein unbelehrbares Herz schien die Kontrolle über seinen Kopf zu übernehmen und schrie ihm zu, seinem Sehnen einfach nachzugeben und mit diesem Mann zu verschwinden. Fort von allen Regeln, allen Grenzen und aller Vernunft. Instinktiv wandte er den Kopf ab, als helfe ihm das, Gellerts Worten zu entkommen, die so verlockend und zerstörerisch waren, wie der Gesang der Sirenen. Sein Blick fiel auf den Obscurus, die Wand aus Dunkelheit, die sie noch immer einschloss, und von der Außenwelt abschnitt. Eine pulsierende Masse aus beseelter, schwarzer Magie, unglaublich mächtig und unglaublich zerstört.

Der Anblick ließ ihn krachend wieder auf dem Boden der Realität aufschlagen. Das Medaillon auf seiner Brust schien plötzlich zu pulsieren, als es seinen jagenden Herzschlag reflektierte. Bilder schossen in Sekundenbruchteilen an seinem Geistigen Auge vorbei, Erinnerungen, so schmerzhaft, dass er sie am liebsten vergessen würde. Ein junges, blondes Mädchen mit großen Augen und der Ausstrahlung eines verschüchterten Lämmchens stand vor ihm und sah ihn an. Er sah ihr Lächeln, hörte ihre Stimme und spürte ihre Angst. Er sah die Dunkelheit aus ihrer Haut kriechen, als sie die Kontrolle über ihren inneren Dämon verlor. Er sah einen Jungen, der ihm selbst unheimlich ähnlich war, wie er versuchte, das Mädchen zu beruhigen, zu beschützen. Und er sah einen anderen Jungen, blond, wunderschön und mit dem Blick des Teufels in den Augen, wie er das Mädchen mit der Zunge eines Engels zu sich lockte. Denn sie war eine Waffe, stärker als jeder Zauberstab dieser Welt. Ihre Kräfte waren der Schlüssel zum Sieg und er würde alles daran setzen, sie unter seine Kontrolle zu bringen. Damals war er gescheitert. Aber nun war aus dem blonden Jungen ein Mann geworden, der sein Ziel erreicht hatte.

Es war eine Falle, nichts weiter. Wie damals auch.

„Lass mich endlich in Frieden!“, forderte Albus, seine Stimme laut und kurz davor sich zu überschlagen, als er mit aller Kraft versuchte, Gellert von sich zu stoßen. Der geriet von der unerwarteten Attacke tatsächlich für einen Moment aus dem Gleichgewicht, fing sich aber sofort wieder und fixierte Albus danach nur umso gnadenloser auf dem Boden. Der Elderstab drückte inzwischen so fest in den Hals, dass es höllisch schmerzte. Was Albus nicht davon abhielt, seinem Zorn bebend Luft zu machen:

„Was willst du noch von mir, du hast doch bekommen, was du wolltest!“

Gellerts Blick verdüsterte sich sichtlich. „Und das wäre?“

Albus bebte vor Wut und Trauer. „Sei nicht so scheinheilig, Gellert Grindelwald, die Zeiten, in denen du mir etwas vormachen konntest sind lange vorbei. Ich weiß, warum du mich an deiner Seite willst, warum du mich damals bereits an deiner Seite haben wolltest. Ich bin der einzige Mann, der mächtig genug ist und dich gut genug kennt, um dir gefährlich werden zu können. Und auf dem Spielbrett des Lebens wäre es dir natürlich lieber, mich auf deiner eigenen Seite zu haben, und nicht auf der Seite deiner Gegner!“

Albus hatte sich in Rage geredet, alle aufgestaute Wut und aller Schmerz der letzten Jahre schienen auf einmal aus ihm herauszubrechen. Für einen Moment trat ein Ausdruck blanker Verblüffung auf Gellerts Gesicht. Beinahe erwartete Albus, dass der andere Mann ihn nun für seine aggressiven Worte bitter bezahlen lassen würde. Doch erst einmal tat er gar nichts, als hätte Albus es tatsächlich geschafft, ihn für einen Moment aus dem Konzept zu bringen. Der nutzte die Gelegenheit, um in einem bebenden Flüstern weiterzusprechen, so leise, dass der die schwarze Wand, die sich gerade heftig gegen die Auroren zu wehren schien, ihn nicht hören konnte.

„Wie kannst du es wagen, einen Obscurus als Waffe und als Schutzschild zu verwenden? Das ist ein menschliches Wesen, ein Kind, das Höllenqualen erlitten haben muss, um etwas Derartiges zu entwickeln, wie kannst du so etwas für deinen Krieg missbrauchen? Hast du denn überhaupt keinen Funken Schamgefühl oder Gewissen mehr in dir?“ zischte Albus so voller Abscheu, Wut und Schmerz, dass ihm beinahe die Tränen in die Augen schossen. Kalt sah Gellert ihn an und dieses Mal fand er seine Sprache schneller wieder.

„Zu deiner Information, Albus: Der Name des Obscurials ist Credence und er ist weit davon entfernt, noch ein Kind zu sein. Und er wäre nicht hier, wenn er es nicht selbst so wollen würde, da sei dir sicher. Der Junge ist auf der Suche nach einer Welt, in der er seinen Platz finden kann, nach jemandem, der ihn an die Hand nimmt und ihm den Weg zeigt. Der MACUSA war sicher ihn getötet zu haben, aber mir war gleich bewusst, dass es in diesem Zustand unmöglich sein musste, ihn zu vernichten. Also habe ich einen meiner bekehrten, kongressinternen Späher auf die Suche nach ihm geschickt. Mit der Botschaft, dass ich ihm geben werde, was er sucht, wenn er mir noch einmal die Chance gibt, sein angeknackstes Vertrauen zurückzugewinnen. Meine Bitte an ihn, mir bei meiner Flucht am heutigen Abend unter die Arme zu greifen, scheint er jedenfalls angenommen zu haben. Und das ist erst der Anfang. Er und ich werden noch Großes vollbringen.“

„Lass den Jungen in Frieden“, zischte Albus bebend. „Das ist dein Krieg, nicht seiner. Er hat genug erlitten.“

„Du irrst dich Albus, das ist nicht mein Krieg. Das ist unser aller Krieg. Meiner, wie deiner, wie seiner.“ Gellert nickte in Richtung des Obscurus. „Sobald wir Zauberer endlich frei sind wird es keine Obscuriale mehr geben, weil kein Muggel der Welt es jemals wieder wagen wird, Hand an ein magisches Kind zu legen. Damals fandest du dieses Argument ausgenommen überzeugend. Oder hat es für dich nun, da dein Obscurial fort ist, seine Bedeutung verloren.“

Albus fühlte sich, als hätte Gellert ihm ins Gesicht geschlagen. „Lass meine Schwester aus dem Spiel.“

Gellert ignorierte seine Worte, der Blick in seinen Augen war kalt wie Eis. „Wenn du mich jetzt so ablehnst, Dumbledore, warum bist du mir damals gefolgt? War es Ariana? War sie der einzige Grund, warum du meinen Worten so hörig warst? Weil ich deine Rachegedanken gegenüber den Muggeln, die sie zerstört haben, beflügelt habe? Warst du deshalb bei mir?“ Sein Blick wurde dunkel und gehässig. „Oder wolltest du einfach nur meinen Körper?“

Albus kämpfte mit Gewalt um seine Fassung, als Gellert mutwillig in die tiefste Wunde auf seiner Seele schlug. „Du weißt ganz genau, dass das nicht wahr ist. Nichts davon“, zischte er mit bebender Stimme.

„Hast du jemals irgendetwas getan, um mir das Gegenteil zu beweisen?“

„Was willst du von mir hören, Gellert?“, fragte Albus bitter und spürte, wie ihm beinahe Tränen in die Augen schossen. „Willst du mich quälen, mich demütigen dafür, dass ich dir damals so verfallen war und diese ganze Katastrophe somit erst möglich gemacht habe? Ist das der Grund, warum ich überhaupt noch lebe? Damit du mit mir spielen kannst, wie mit allen Menschen um dich herum?“

„Nein Albus, du bist der Einzige, zu dem ich jemals wirklich ehrlich war.“

Albus bebte innerlich. „Wie soll ich dir das glauben, nach allem was geschehen ist? Wie kannst du wahnsinnig genug sein um zu denken, dass ich das alles vergessen und zu dir zurückkehren kann, als wäre niemals etwas geschehen?“

„Wahnsinnig nennst du mich?“ Gellert lachte leise. „Womöglich bin ich das, Albus. Aber auch nicht mehr oder weniger als du, denn du bist mein fleischgewordenes Spiegelbild. Es gibt niemanden auf dieser Welt, der mir so sehr ähnelt, wie du. Du denkst wie ich, du fühlst wie ich und du handelst wie ich. Du warst von Anfang an dazu bestimmt, an meiner Seite diese Welt in einen neuen Morgen zu führen.“

Albus biss die Zähne aufeinander, bis sein Kiefer schmerzte. „Ich bin nicht wie du, Gellert. Ich könnte nicht mehr in den Spiegel schauen, wenn ich deine Taten auf dem Gewissen hätte. Egal, was jemals zwischen uns war, ich kann und ich werde deine brutalen Machenschaften niemals unterstützen. Wenn du mich aus dem Weg haben willst, wirst du mich töten müssen.“

Noch während Albus die Worte aussprach, fragte er sich, ob er zu weit gegangen war, ob er gerade sein eigenes Todesurteil unterzeichnet hatte. Doch seine Worte waren in diesem Moment aus dem Kern seiner selbst gekommen. Es war zu viel passiert, zu viele Tränen geweint und zu viel Blut vergossen worden. Der naive Junge, der Gellert einst blind verfallen gewesen war, er war schon vor langer Zeit getötet worden. Der Mann, der aus seiner Asche erstanden war, würde den Verlockungen der schwarzen Magie kein weiteres Mal zum Opfer fallen.

„Du würdest den Tod meiner Gesellschaft vorziehen? Ist das so?“, fragte Gellert schließlich und eine Kälte, die die Sonne gefrieren ließ, trat in seinem Blick. „Nun, das lässt sich einrichten.“

Er beugte sich noch weiter zu Albus herab, kam ihm näher, bis ihre Nasenspitzen einander berührten. Ein Schauer jagte Albus über den ganzen Körper und gleichzeitig erstarrte er. Denn urplötzlich war da Gellerts Atem an seinen Lippen, unendlich nah, unendlich verheißungsvoll. Er würde ihn küssen. Und Albus traf schlagartig die Erkenntnis, dass er ihn dabei töten würde. Wie ein schwarzer Engel, der seine Opfer mit einem Kuss in den Abgrund riss, würde er ihm in genau diesem Moment den Todesfluch in den Kopf schießen. Sein Körper verkrampfte sich, seine gesunde Hand ballte sich instinktiv zur Faust, doch sein jagendes Herz war merkwürdig bereit alle Konsequenzen anzunehmen, nur um diesen Mann noch einmal küssen zu dürfen. Er spürte Gellerts weiche Lippen an seinen, eine Berührung so hauchzart wie Schmetterlingsflügel, während blonde Haare die Haut seines Gesichts streichelten. Die Schutzwand, die er mühselig um seine Seele herum errichtet hatte, stürzte in sich zusammen und er fragte sich unwillkürlich, wie oft ein Herz brechen konnte, bis es von selbst aufhörte zu schlagen. Doch in dem Moment, in dem Gellert die sanfte Berührung ihrer Lippen zu einem Kuss machen wollte, riss Albus den Kopf herum und entzog sich seinem Zugriff. Er wusste, dass dieser eine, dieser letzte Kuss ihn mehr zerstören würde, als der Todesfluch es jemals könnte.

Er presste die Augenlider zusammen und wartete, dass das grüne Licht die Dunkelheit dahinter erhellen und sein Leben beenden würde. Er hörte seinen rasenden Herzschlag, seine hektischen letzten Atemzüge und in einem sonderbar schicksalsergebenen Moment hielt er das Gefühl von Gellerts Lippen an seinen fest und schloss es in sein Herz ein, als sei es das Einzige, was er auf die andere Seite mitnehmen wollte. Das letzte Geschenk seines verlorenen Geliebten. Nun lag er wehrlos unter ihm auf dem Boden und erwartete das Ende durch seine Hand.

Doch es geschah nichts dergleichen. Die Sekunden krochen vorbei und der Tod ließ auf sich warten.

Und dann war da plötzlich wieder dieses leise, kalte Lachen an seinem Ohr, als Gellert ihm seltsam zärtlich zuflüsterte: „Nein Albus, heute Nacht werde ich dein Leben noch verschonen.“

Vorsichtig öffnete Albus die Augen und wandte den Kopf, um dem anderen Mann ins Gesicht sehen zu können. Gellert war kein Mann der Gnade, war es nie gewesen.

„Warum?“, fragte er also.

Sein Höllenengel lächelte auf ihn herab, ein dunkler Glanz lag in seinen Augen. „Dein Blut ist so mächtig, es wäre eine Schande es vorzeitig zu vergießen. Ich schenke dir eine weitere Chance nachzudenken. Eine letzte Möglichkeit zu erkennen, wo dein wahrer Platz in dieser Welt ist.“ Sein Blick wurde bohrend. „Aber lass mich dir eines sagen: Sollte ich dich noch einmal auf der Seite meiner Gegner sehen, oder solltest du dich mir ein weiteres Mal in den Weg stellen, dann werde ich keinen Funken Gnade mehr zeigen.“ Er legte Albus den Zeigefinger an die Lippe und strich in einer grotesken Andeutung von Zärtlichkeit über die aufgesprungene Haut.

„Dann werde ich dich vernichten.“

Stumm hing die Drohung zwischen ihnen in der Luft und Albus spürte die Kälte durch seine Knochen kriechen.

Der blonde Mann richtete sich ein Stück auf, blitzte ihn herausfordernd an und seine Mundwinkel zuckten geheimnisvoll. „Glaubst du an das Schicksal, Albus?“

„Nein“, schloss dieser knapp und ehrlich.

„Tatsächlich? Vielleicht solltest du deinen Standpunkt noch einmal überdenken.“

„Die Zukunft ist immer abhängig von den Entscheidungen, die wir treffen. Das hast du mir damals selbst immer wieder gesagt. Das in Stein gemeißelte Schicksal ist eine Ausrede für Menschen, die nicht bereit sind, die Verantwortung…“

„… für ihr Leben und ihre Handlungen zu übernehmen“, beendete Gellert den Satz, den er seinem alten Freund vor einer gefühlten Unendlichkeit einmal gesagt hatte. Er lächelte.

„Du hast recht, Albus. Unsere Zukunft liegt vor uns wie ein aufgeklappter Fächer, die Pfade die wir wählen können sind zahllos. Dennoch hat jeder von uns einen ungefähren Weg, den er im Laufe seines Lebens zu gehen hat, nennen wir es Aufgaben, die es zu erfüllen gilt. Demnach ist es ist völlig egal, welchen dieser unzähligen Pfade du zu deinem Lebensweg machen wirst, jeder einzelne davon wird dich früher oder später wieder zu mir führen. Ich bin der Teil deines Schicksals, dem du nicht entkommen kannst, egal was du versuchen wirst. Unsere Geschichte ist noch nicht zu Ende erzählt.“

Albus‘ Herz flatterte. „Hast du es denn gesehen? Dass ich zu dir zurückkehre.“ Er spürte, wie nervös diese Frage ihn machte, denn er wusste um Gellerts Fähigkeiten in den Nebel der Zukunft zu blicken und Bilder darin zu erkennen. Eine Fähigkeit die er so sehr schätzte, wie fürchtete.

„Ich habe viele Dinge gesehen, Albus. Unzählige Abbilder möglicher Szenarien. Und ja. In einer der Visionen warst du wieder an meiner Seite. Und wenn irgendwo tief in dir dieser Wunsch nicht da wäre, dann hätte ich dieses Bild niemals sehen können.“

Worte waren eine starke Quelle der Magie und eine heftige Waffe, das spürte Albus in diesem Augenblick nur zu genau. Er wusste, dass es sinnlos wäre zu leugnen und schwieg, während er sich von seinen eigenen Gefühlen verraten fühlte. Gellert beugte sich noch einmal zu ihm herab, brachte ihre Gesichter nah zueinander.

„Genau aus diesem Grund werde ich dich hier und heute nicht töten, Albus Dumbledore. Diese Vision hat dir fürs erste das Leben gerettet. Es ist meine letzte Warnung an dich. Kehre zu mir zurück… oder stirb.“

Ihre Blicke bohrten sich ineinander, blau traf auf blau, in einer grotesken Mischung aus Abneigung und Verbundenheit.

„Einst sagtest du, ein Obscurus würde den Mann töten, den du am meisten fürchtest“, erinnerte Albus sich an eine Vision, von der Gellert ihm vor so langer Zeit einmal erzählt hatte. Er schluckte an einem Knoten in seiner Kehle vorbei. „Dieser Mann bin ich, nicht wahr?“

Gellert maß ihn mit einem langen, dunklen Blick. „Du hast es selbst erkannt, Albus. Du bist der einzige, der mich gut genug kennt, um mir gefährlich zu werden. Ich habe dich damals viel zu nahe an mich herangelassen, das war mein Fehler. Ich habe mir meinen größten Gegner selbst erschaffen. Nur habe ich mich in unserem gemeinsamen Sommer mit allem, was ich hatte, gegen die Vorstellung geweht, dass du mich eines Tages verraten würdest, dass du uns verraten würdest.“

Die Bitterkeit in Gellerts Stimme traf Albus mitten ins Herz. War es möglich, dass er ihn damals tatsächlich verletzt hatte?

„Ich werde dich kein weiteres Mal verschonen, Albus Dumbledore. Noch ein winziger Fehltritt von dir und ich werde meine Vision in die Wirklichkeit holen und dir den Obscurus schicken, mit dem Auftrag dich zu zerstören. Gesprochen von den Lippen, die dich einst geküsst haben.“

Er beugte sich herab, brachte ihre Gesichter erneut ganz nah aneinander. „Komm schon, mein verräterischer, verflossener Geliebter“, flüsterte er so verlockend, wie herausfordernd. „Küss mich ein letztes Mal.“



Albus biss die Zähne zusammen, als die Worte sich wie die Tentakel einer Teufelsschlinge um sein Herz legten. Dieses Spielen mit den Gefühlen anderer Menschen war Gellerts grausamster Charakterzug. Und sein mächtigster.

„Warum tust du das?“

„Weil ich es will“, antwortete Gellert mit einer seltsamen Milde in der Stimme. „Und du auch.“

Er wartete nicht auf eine Antwort. Ohne ein weiteres Wort kam er näher und legte seine Stirn an die seines Gegenübers. Albus fühlte seinen Atem an den Lippen und seinen Herzschlag an der Brust, so vertraut und doch so unerreichbar. Der Takt zu einer dunklen Melodie in seinem eigenen Herzen, eine unauslöschliche Sinfonie in seiner Seele. Das Band, dass sie damals gesponnen hatten, es war noch da. Geboren aus blindem Vertrauen und besiegelt mit Blut.

Er ließ es zu, er hatte nicht mehr die Kraft und die Willensstärke sich zu wehren. Er wollte es. Er wollte es so sehr… Der Elderstab bohrte sich unnachgiebig in seinen Hals, während ihre Lippen zueinander fanden. Süß und verheißungsvoll, verzehrend und vergiftend.

Gellert stupste mit der Zungenspitze gegen Albus‘ Lippen und der hieß ihn willkommen. Er gab sich geschlagen, als der Kuss bis in den Kern seiner Seele vordrang und ihn völlig wehrlos zurückließ. Sein Herz blutete, als hätte Gellert ihm ein Messer in die Brust gestoßen. Er hatte sich so sehr nach ihm gesehnt, so lange. Für ein paar wenige Augenblicke war er wieder jung, verblendet und verloren. Die sanfte und doch fordernde Berührung von Gellerts Lippen, der Geruch seiner Haut, die Hand die sich in Albus‘ Nacken schob und seinen Kopf fixierte. Es fühlte sich an als wäre nie etwas geschehen, als hätte nichts sie beide je voneinander getrennt.

Eine Illusion, nichts weiter. Wunderschön und zerbrechlich wie Glas.

Als Gellert sich schließlich zurückzog, fühlte es sich so an, als würde er ihm einen Teil seiner selbst entziehen. Wie der Kuss eines Dementors, riss er ihm dabei ein Stück seiner Seele aus dem Leib. Und mit einem Mal fragte Albus sich, warum er es zugelassen hatte. Warum er sich dem Zauber dieses grausamen Mannes noch immer nicht entziehen konnte. Mühsam öffnete er die Augen und kämpfte die Tränen darin zurück, als er hinaufblickte, in das eisige Blau seiner einzigen, großen Liebe.

„Du bist ein Monster, Gellert Grindelwald.“

„Nein Albus. Ich bin dein Spiegelbild.“

Albus schwieg. Er wusste nicht, was er noch sagen sollte, während er zur Untätigkeit verdammt auf dem Boden lag und sich fühlte, als hätte Gellert ihm den Brustkorb geöffnet und die Klauen direkt in sein freigelegtes Herz geschlagen. Standhaft hielt er dem bohrenden Blick aus eiskalten Augen stand und fand darin nichts als Bitterkeit und den Schatten einer uralten Verletzung. In dieser Hinsicht hatte Gellert Recht. Er erkannte in seinem Blick den Spiegel seiner eigenen Gefühle. Sie waren beide zutiefst enttäuscht voneinander.

„Ich werde dich jetzt verlassen, Albus Dumbledore“, wisperte Gellert schließlich und richtete sich ein Stück auf. „Doch ich habe noch etwas für dich, und ich rate dir, nutze es weise.“

„Ich will nichts von dir“, antwortete Albus kühl, doch Gellert ignorierte seinen Einwand geflissentlich.

„Ich zwinge dich nicht, mit mir zu kommen. Ich brauche und ich will keine erzwungene Loyalität, am allerwenigsten von dir. Ich habe dir den Pfad geöffnet, du musst ihn nur noch beschreiten. Und wenn du soweit bist, dann wirst du zu mir finden. Ganz egal wo ich dann sein werde.“

Plötzlich sah Albus, wie Gellerts freie Hand eine Kette, die um seinen Hals hing, löste, den Anhänger unter seiner Kleidung hervorzog und ihn noch im selben Atemzug in Albus‘ Manteltasche steckte.

„Wenn die Zeit reif ist, dann wird das hier dich zu mir führen. Du weißt, was es ist und du weißt, wie es funktioniert“, flüsterte er dunkel und zog seine Hand aus Albus’ Manteltasche zurück.

„Ich weiß, dass du das Gegenstück damals vernichtet hast. Ich habe spüren können, es hat mir beinahe körperlich wehgetan. Eine deutlichere Abfuhr hättest du mir jedenfalls nicht geben können.“ Albus starrte ihn an und widerstand dem Drang, nach Luft zu schnappen, während die Gedanken in seinem Kopf sich überschlugen. Er wusste sofort, wovon Gellert sprach, was er ihm zugesteckt hatte…

„Wir sehen uns wieder, Albus Dumbledore“, flüsterte Gellert kaum wahrnehmbar und ließ die Hand für einen kurzen Moment  über dessen Kehle gleiten. Zärtlich und doch bedrohlich.

Dann löste sich der Druck des Zauberstabs an seinem Hals und der andere Mann erhob sich in einer einzigen, geschmeidigen Bewegung auf die Füße.

Hektisch und bedeutend weniger grazil rappelte Albus sich hoch, versuchte irgendwie sich aufzusetzen, ohne sich in dem Meer aus Glasscherben die Hände blutig zu schneiden und zwang seine zitternden Beine dazu, ihn mehr schlecht als recht zu tragen. Der schneidende Schmerz in seiner Seite und in seiner Hand ließen ihm erneut fast schwarz vor Augen werden. Dennoch wollte er sofort die gesunde Hand in seine Manteltasche schieben, um zu ertasten, was Gellert ihm zugesteckt hatte. Um sicherzugehen, dass er mit seiner Befürchtung tatsächlich Recht hatte. Doch dazu kam er nicht mehr.

Gellert hatte sich ein paar Schritte von ihm entfernt und ergriff ein weiteres Mal das Wort. „Halte deine Augen offen nach der Schlange. Sie wird in dieser Nacht aus ihrem Ei kriechen. Und du wirst erst wissen, was wahrhaftig böse heißt, wenn du ihr begegnet bist.“

Albus hob den Blick und starrte Gellert völlig perplex an. „Wie bitte??“

Der blonde Mann trat noch ein paar weitere Schritte zurück, hob den Elderstab und sah seinem Gegenüber noch einmal direkt in die Augen. „Wehr dich, mein Phönix!“ Und plötzlich sah Albus den grellen, weißen Blitz, der auf ihn zu schnellte. Ein brennendes, loderndes Geschoss, das direkt auf sein Herz zielte.
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