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Harry Potter und die Macht der Gedanken Band 1

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Harry Potter Hermine Granger Minerva McGonagall Neville Longbottom Remus "Moony" Lupin Ronald "Ron" Weasley
20.08.2019
24.05.2021
22
43.389
77
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Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
20.08.2019 964
 
Harry Potter und die Macht der Gedanken

Disclaimer:
Ich verdiene mit dieser Geschichte kein Geld und würde auch keines annehmen.
Alle Figuren und Schauplätze, sowie der grobe Verlauf der Geschichte,
sind Teil der Wizarding World
und gehören somit J.K. Rowling.
Ich habe sie mir lediglich für meine Fantasien ausgeliehen,
um auf deren Basis eine eigene Geschichte zu schreiben.

Ein großes Stück Literaturgeschichte
begann einst mit einem dreifachen Prolog,
und auch ohne die unrealistische Annahme,
an dieses Stück heran zu kommen,
wird auch diese Geschichte mit einem dreifachen Prolog beginnen.

Und jetzt viel Spaß,
sowohl von mir dem Phoenixx,
als auch von meiner Beta-Leserin GalaxvGirl!






Ein Junge überlebt

Es war der Abend des 31. Oktobers 1981. Halloween. Viele Kinder liefen verkleidet als Wesen, an deren Welt sie nicht glaubten, durch das friedliche kleine Dorf im Süd-Westen Englands, in dem unsere Geschichte beginnt. Niemand hätte ahnen können, dass an diesem friedlichen Ort in wenigen Stunden ein beispielloser Akt der Gewalt das Leben einer jungen Familie vollkommen zerstören würde.

Lily und James Potter waren auf der Flucht und versteckten sich gemeinsam mit ihrem einjährigen Sohn Harry in dem kleinen Dorf >Godrics Hollow<. Ein Dorf, welches schon seit über ein tausend Jahren magischen sowie nicht-magischen Familien als Heimat dient.
Nur wenige Menschen wussten, wo sich Lily und James versteckten, darunter ihr alter Schuldirektor Albus Dumbledore, der einst selbst hier gelebt hatte, und ihre besten Freunde Sirius Black, Remus Lupin und Peter Pettigrew.
Der Grund, warum sich die Potters versteckten war einfach.
Angst.
Sie hatten Angst um ihr Leben und um das ihres Sohnes Harry. Denn wie sie von Professor Dumbledore wussten, waren sie aufgrund einer Prophezeiung im Visier des mächtigsten schwarzen Magiers ihrer Zeit.
Lord Voldemort.
Der, dessen Name nicht genannt werden darf, der, der gemeinsam mit seinen Anhängern die gesamte Zaubererwelt seit nunmehr elf Jahren des Krieges terrorisiert und rücksichtslos nach der Ideologie der Reinblüter alle Wesen, die in seinen Augen als minderwertig gelten foltert und ermordet.
Eben dieser, Lord Voldemort, sollte laut der Prophezeiung von keinem geringeren als Harry Potter aufgehalten und endgültig besiegt werden können. Aus Angst seine Macht, das einzige was ihm je etwas bedeutete, zu verlieren jagte er die junge Familie gnadenlos und tötete jeden, der ihm dabei in die Quere kam.
Schließlich war es Dumbledores Idee, die Potters durch den Fidelius-Zauber zu schützen. Ein Zauber, der eine bestimmte Information, in diesem Fall den Aufenthaltsort der Potters, in das Gedächtnis einer ausgewählten Person einschließt, so dass künftig niemand der nicht vom Geheimniswahrer persönlich eingeweiht wurde, die Potters finden könnte.
Doch sie wurden verraten.
Die Sonne war bereits am Horizont verschwunden und die meisten Kinder, die am Abend noch Süßigkeiten gesammelt hatten, waren bereits zuhause bei ihren Familien. James Potter saß gerade mit seinem Sohn und ihrem Kater auf der Couch und beobachtete, wie der kleine Harry versuchte die türkisen Rauchwolken zu fangen, die James heraufbeschworen hatte.
Ein rührendes und idyllisches Bild einer jungen Familie, doch sollte es das letzte dieser Art sein.

Als Lily, einige Zeit später, gerade dabei war Harry ins Bett zu bringen, drang Lord Voldemort in das Haus der Potters ein und tötete zuerst den schutzlosen James, bevor er die Treppen hinauf ging und sich seinen Weg in das hastig verbarrikadierte Kinderzimmer frei sprengte. Nachdem er auch die letzte Blockade aus dem Weg geräumt hatte sah er vor sich eine verzweifelte junge Mutter, die ihn anflehte sie an Stelle ihres Sohnes umzubringen. Einen Moment lang amüsierte ihn die Qual in ihren Augen, doch für ihn gab es keine Ausnahmen, etwas das auch sein treuester Diener vor kurzem hatte lernen müssen. Doch sein Ziel war der Junge, der ihn aus seinem Gitterbett hinaus anstarrte. Mit einer kleinen, kaum merklichen Bewegung seines Zauberstabes, sowie einem geflüsterten Zauberspruch fiel nun auch Lily Potter tot zu Boden und gab somit den Blick auf das kleine Kind frei. Einen Moment lang hielt er inne und überlegte, was dieses Kind so besonders machen würde, dass es ihn besiegen können sollte, doch dann hob er seinen Zauberstab, richtete ihn auf das wehrlose Kind und zischte mit schlangenartiger Stimme die Worte:
„Avada Kedavra!“
Der Todesfluch.
Nie hatte ein Mensch ihn jemals überlebt, doch der kleine Harry fiel nicht tot zu Boden, wie seine Eltern es taten. Der Fluch prallte von ihm ab, nichts außer einer kleinen blitzförmigen Narbe auf seiner Stirn zurücklassend und traf Voldemort selbst, woraufhin dieser in einer Explosion, die selbst das Dach einstürzen ließ, verschwand.
Stunden später erst wühlte sich ein Mann hastig durch die Trümmerteile. Er kämpfte sich bis zu Harry durch, der ruhig in seinem Bett saß und auf seine tote Mutter blickte. Der Mann nahm Harry aus seinem Bett und ging mit ihm auf dem Arm aus der Ruine, die noch vor einigen Stunden das zuhause einer jungen Familie war. Draußen an der kalten Herbstluft zog der Mann seinerseits seinen Zauberstab und beschwor einige Decken herauf, in die er den kleinen Harry einwickelte, woraufhin dieser einige Minuten später einschlief, so als sei nie etwas gewesen.
Der Mann hielt sich nun seinen Zauberstab an die eigene Schläfe, zog sich eine Art silbernen Faden aus dem Kopf und führte diesen zum Kopf des schlafenden Harry, wo der Faden in eben diesem verschwand. Niemand ahnte, dass dieser schreckliche Abend erst der Anfang einer langen und oftmals traurigen Geschichte sein würde.
Die Nachricht über Voldemorts Ableben verbreitete sich schnell und das ganze Land jubelte und feierte, während der kleine Harry noch in der selben Nacht von Professor Dumbledore zu seinen letzten lebenden Verwandten gebracht wurde und Sirius Black, bester Freund von James Potter seit nun mehr zehn Jahren und Pate von Harry Potter, vom Ministerium beschuldigt wurde die Potters verraten zu haben und zu einer lebenslänglichen Haftstrafe im Zauberergefängnis Azkaban verurteilt wurde.

Doch Sirius Black wurde nie gefasst.
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