THE SACRALS

GeschichteDrama, Fantasy / P18 Slash
Alexander "Alec" Gideon Lightwood Magnus Bane
20.08.2019
09.11.2019
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„War das etwa schon alles?“ Jace warf seinem Parabatai ein herausforderndes Grinsen zu, der unter ihm auf dem Boden lag.
„Halt die Klappe.“ Mit einem gezielten Tritt befreite er sich, sprang auf seine Beine und wich dem Rattanstock aus, der ihn erneut zu Boden bringen wollte. Mit seinem Handrücken wischte er sich über die Stirn. Obwohl das Institut klimatisiert war, hatte er das Gefühl, dass es heute sogar in diesen Hallen wärmer war als sonst. „Ist es hier drin wirklich so heiß?“
„Nein, das bin nur ich“, erwiderte Jace grinsend, wofür er ein Augenrollen erntete.
„Ja, klar.“ Alec warf einen kurzen Blick an dem blonden Shadowhunter hinab, dann riss er sich wieder zusammen und hob seine Waffe auf. „Genug für heute. Ich brauch' eine Dusche.“
„Das erreiche ich normalerweise nur bei Frauen.“
Kommentarlos warf Alec seine Waffe in Jaces Richtung, die er problemlos auffing, und sie zu den anderen zurücklegte. Währenddessen verließ sein Parabatai bereits den Raum, um sich eine Dusche zu gönnen.
Wegen des Trainings.
Nicht wegen Jace.

Manchmal trieb ihn der Blonde wirklich in den Wahnsinn. Er schüttelte diese Gedanken ab, was ihm unter dem kalten Wasser leichter fiel, dann schlüpfte er in neue Kleidung und hoffte, dass er die lange schwarze Jeans später nicht bereuen würde. Wenigstens entschied er sich nicht für ein T-Shirt, sondern ein ärmelloses graues Oberteil, das er nur wegen seiner Schwester besaß.
Hatte er geglaubt, dass er sich für den Rest des Tages zurückziehen konnte, hatte er sich geirrt. Als er nach seinem Handy griff, sah er die Nachricht, die Maryse ihm bereits vor fünfzehn Minuten geschickt hatte.

Ein genervtes Seufzen konnte er nicht zurückhalten, als er sich auf den Weg nach draußen machte und schnell feststellte, dass es hier deutlich wärmer war, als im Institut selbst. Hoffentlich würde er den Hexenmeister schnell ausfindig machen, denn er – wie seine Mutter geschrieben hatte – schon erkennen würde. Seine letzten Zweifel daran lösten sich in Luft auf, als er den Mann sah, der mit geschlossenen Augen an der Steinmauer lehnte. Alec wusste gar nicht, wohin er zuerst schauen sollte – auf den riesigen Fächer, der knallroten Hose oder seine restliche Kleidung, die in der Sonne mit seinem Schmuck um die Wette glitzerte.

Es dauerte einen Moment, bevor ihm wieder bewusst wurde, weshalb er sich in die Hitze gewagt hatte. Er räusperte sich leise. „Magnus Bane?“ Eigentlich hätte er sich die Frage sparen können. „Die Reise nach Idris verzögert sich für ein oder zwei Stunden. Wir können im Institut warten.“ Eigentlich war es kein Angebot, er war sich ziemlich sicher, dass der Hexenmeister durch ein Portal verschwinden und erst wiederkommen würde, wenn er von seinen Eltern gerufen wurde.

Als Magnus das Räuspern hörte, öffneten sich seine Augen wieder. Allerdings nur, um sich im nächsten Moment wieder zu verengen. Das musste eine Sinnestäuschung sein. Das erste, was er sah, waren ein paar strahlend blaue Augen. Da Magnus mit dem Gesicht noch immer im Schatten stand, konnte er den jungen Schattenjäger im vollen Sonnenlicht betrachten. Über diesen atemberaubenden Augen erkannte er dunkle Haare, wirr und ganz offensichtlich noch feucht. Eine leichter Wind trug den Duft eines frischen Duschgels zu ihm herüber und Magnus verspürte augenblicklich den Drang, selbst unter die Dusche zu steigen. Allerdings nur, wenn sein Gegenüber das ebenfalls in Erwägung zog. Magnus vertrieb augenblicklich die aufkommenden Gedanken und fächelte noch etwas schneller.

"1-2 Stunden? Das dauert ja noch eine Ewigkeit."
Er seufzte leise, lächelte dann aber sofort. Eigentlich war das gar nicht so schlecht. Er hatte "wir" gesagt. Das bedeutete, das dieser unverschämt attraktive Schattenjäger ihm beim Warten Gesellschaft leisten würde.
"Aber.... wenn es noch so lange dauert, nehm ich gerne an und warte."
Er stieß sich von der Mauer ab und hielt ihm mit einem strahlenden Lächeln die Hand hin.
"Meinen Namen kennst du ja. Aber ich hab deinen nicht richtig verstanden."


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