Beste Feindschaft plus

GeschichteHumor / P12 Slash
Armand Daniel Molloy Lestat de Lioncourt Louis de Pointe du Lac Marius de Romanus
19.08.2019
18.11.2019
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20.252
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19.08.2019 566
 
Hi:D
Da ich für Armand und Lestst schon so schöne not - to -do Listen geschrieben habe, wäre es doch Schade, wenn sie nicht dazu kämen, gegen diese zu verstoßen, ähm ich meine natürlich diese einzuhalten. *hust*
Nehmt diese Geschichte nicht all zu ernst, normalerweise schreibe ich in einem anderen Ton über die Vampire Chronicles, aber mir war einfach nach BlödsinnXD
Lasst mir gerne ein paar Kommentare da:D
Viel Spaß beim lesen<3

Rückblickend war es klar gewesen, dass dieser Abend nur in einer Katastrophe enden konnte. Daniel hätte es kommen sehen müssen. Die Anzeichen waren schließlich unverkennbar präsent gewesen.
Es herrschte ein herrlich mildes Wetter auf dem Night Island, und die Sterne funkelten wie kleine Diamanten am fernen Nachthimmel. Seine Freunde schliefen großteils noch in ihren Särgen als er aufstand, und im Fernsehen lief eine Wiederholung von Daniels Lieblingsserie, Doctor Who (natürlich die alten Folgen, mit David Tennant!).
Ja, im Nachhinein fing die Nacht so gut an, dass er auf Anhieb hätte skeptisch werden müssen, besonders bei der Sache mit David Tennant. Er hatte einfach verdächtig viel Spaß gehabt in letzter Zeit, da musste das Schicksal ihm mal wider einen linken Haken schlagen.
Daniel befand sich nun den zweiten Tag in Folge auf dem Night Island, bei einem großen Vampirtreffen, und natürlich waren alle seine Freunde ebenfalls hier. Ob das gut oder schlecht war, wusste er nicht so ganz. Immerhin, anders als erwartet waren auch Lestat und Armand vor kurzem eingetroffen, und die Villa stand noch.
Es war eigentlich ein ziemlich witziger Anblick gewesen, als Louis mit Lestat im Schlepptau gestern vor dem Haupteingang aufgetaucht war.
Marius hatte ihnen geöffnet, und die Neuankömmlinge begrüßt, wobei Louis die ganze Zeit so angespannt wirkte, als stände hinter Marius ein riesiger, feuerspeiender Drache im Flur. Bei besagtem Drachen hatte es sich allerdings eher um einen zierlichen jungen Mann mit dunkelroter Lockenmähne gehandelt, der hinter seinem Meister hervorlugte, und Lestat mit dem freundlichem Blick einer Königskobra begrüßte. Lestat seinerseits hatte den Rotschopf natürlich längst entdeckt, und starrte zurück wie eine gegen den Strich gebürstet Raubkatze. Daniel hätte schwören können, wenn in diesem Augenblick ein Teenie – Mädchen in den Blickwechsel geraten wäre, sie wäre auf der Stelle in Ohnmacht gefallen. Gut, wem machte er hier was vor, die Hälfte aller Jungs genau so.
Es war Lestat wirklich an zu sehen gewesen, dass ihm ein halbes Dutzend provozierende Sprüche auf der Zunge lagen, und er mit aller Macht gegen die Verlockung ankämpfte, Armand einen davon entgegen zu schleudern. Seine Lippe zitterte leicht, und man hätte fast denken können er habe physische Schmerzen. Einzig Louis, der dem Blonden besorgt eine Hand auf die Schulter legte, hielt ihn zurück.
Marius hatte unterdessen die Situation auf seiner Seite knapp gerettet, in dem er Armand zurück ins Innere der Villa gescheucht hatte, und die Neuankömmlinge herein bat. Louis – offenbar erleichtert über den glimpflichen Ausgang der ersten fünf Sekunden Lestat – Armand – Kontakt, begrüßte Daniel und bugsierte Lestat dann rasch durch die offene Haustür. Dabei murmelte der Blonde etwas von wegen; muss...Witz über die Haare machen...halt es...nicht aus...
Ja, es war wirklich ein viel versprechender erster Tage gewesen. Wahrscheinlich würde er am Ende dieses Treffens genug Stoff für einen Roman zusammen haben. Vielleicht einen passende Nachfolgegeschichte zu „How to tell if your boyfriend is the anticrist“ oder zu „Sex, Drugs and Alcohol sind DOCH eine Lösung“. Er musste es schließlich wissen.
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