It all began with a message

von sr999
GeschichteAllgemein / P16
Riku Rajamaa
19.08.2019
11.09.2019
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Mitten in der Nacht wurde ich durch Alpträume geweckt. Ich hatte geträumt, dass mir jeder Vorwürfe macht. Ich war ja nicht vor Ort damit hatten sie auch Recht. Ich war die schlechteste Freundin, die man sich vorstellen konnte. Langsam stand ich von der Couch auf und holte mir ein Glas Wasser. Wieder liefen die Tränen nur so. Ich konnte mich nicht mehr beruhigen. Ich fühlte einfach nur eine tiefe Traurigkeit. Wie sollte dass denn wieder anders werden? Damit ich niemanden wach machte ging ich auf den Balkon und lies meinen Tränen freien Lauf. Unterdrücken brachte ja sowieso nichts. Schluchzend setzte ich mich auf einen Stuhl und zog die Beine an meinen Körper. Wieso war ich hier und Anna nicht mehr? Ich konnte doch jetzt nicht einfach wieder zu Hause auftauchen als wäre nichts gewesen. Immer wieder drehten sich meinen Gedanken darum. Dadurch merkte ich auch nicht wie sich mir jemand näherte. Erst als ich eine Hand auf meinem Arm spürte schreckte ich auf. Direkt sah ich in mir schon vertraute Augen. Riku saß vor mir und musterte mich besorgt. „Hey was machst du hier draußen?“, fragte er und streichelte meinen Arm. „Ich...ich wollte niemanden...wecken.“, schluchzte ich und stürzte mich regelrecht in seine Arme. Sofort merkte ich wie Riku mich fest in seine Arme schloss. „Auch wenn du es nicht glauben kannst. Es wird alles wieder gut. Samu hat deinen Flug umgebucht. Du kannst morgen Mittag zurück fliegen. Aber nur wenn du dich bei mir regelmäßig meldest. Sonst lasse ich dich nicht gehen. Ich muss wissen dass es dir den Umständen entsprechend gut geht ok?“, erklärte Riku mir leise den Plan. Ich konnte nur nicken. Die Jungs waren der Wahnsinn. Eigentlich kannten die mich nicht und trotzdem halfen sie mir jetzt. „Danke.“, flüsterte ich und gab Riku einen Kuss auf die Wange. Sofort wurde ich rot. Was habe ich denn jetzt schon wieder getan?! Aber Riku drückte mich einfach mehr an ihn. Eigentlich kannten wir uns ja nicht aber er war einfach nur ein toller Mann.  „Aber jetzt legen wir uns erst mal wieder hin ok? Du schläfst jetzt bei mir.“, erklärte Riku und trug mich zu sich ins Bett und legte sich daneben.
Am nächsten Morgen wachte ich in Rikus Armen auf. Niemals hatte ich so gut geschlafen. Ich fühlte mich trotz allem so beschützt. Und wieder kam mir Anna in den Sinn und damit kamen auch wieder die Tränen. „Shhhh ganz ruhig. Alles wird gut.“, flüsterte mir Riku ins Ohr. Wieso war er denn wach? Hatte ich ihn geweckt? „Komm wir machen uns fertig. Wir haben sehr lange geschlafen und dann frühstücken wir mit den Jungs und dann bringen wir dich zum Flughafen ok?“, fragte Riku und so machten wir uns fertig. Die Jungs hatten auch schon das Frühstück hergerichtet und trotz meiner Trauer versuchten Samu und Co alles damit es mir einigermaßen ging.
Auch die Fahrt zum Flughafen machten die Jungs sehr viel Quatsch. Immerhin konnte ich sogar das ein oder andere mal Lächeln. Doch als der Abschied kam brachen die Tränen wieder aus mir raus. Vor allem als ich mich von Riku verabschiedete liefen die Tränen ohne Pause. „Melde dich bitte. Und pass auf dich auf. Du kannst mich jederzeit erreichen.“, sagte er und gab mir einen Kuss auf die Wange. So stieg ich ins Flugzeug und hatte einfach nur Bauchweh und Angst was mich zu Hause erwarten würde. Wer war da? Waren sie sauer? Was passiere als nächstes
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