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Träume von dir

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Bishamonten / Bishamon Kazuma OC (Own Character)
19.08.2019
16.10.2019
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Die Dunkelheit hüllte ihn ein, durch das geöffnete Fenster kam die kühle Nachtluft herrein und das leise Zirpen von Grillen drang an seine Ohren.
Eigentlich hatte Kazuma in einer Nacht in der er mal keine Berichte zu beenden hatte vorgehabt ein einziges Mal früh ins Bett zu gehen und sich mal so richtig aus zu schlafen.
Tja, so viel schon mal dazu!
Er lag seid geschlagenen vier Stunden in seinem Bett drehte sich von einer Seite auf die Andere und versuchte ein zu schlafen.
Kazuma war daran gewöhnt das seine Gedanken Achterbahn fuhren, doch nie und nimmer dachte er das es einen der art vom einschlafen hindern konnte.
Er setzte sich auf und fuhr schmerzerfüllt zusammen, die sauber verbundene Wunde in seiner Brust schmerzte noch immer. Die Wunde war tief gewesen wie hatte er das überhaupt überleben können? Der Schwert streich hätte doch alle seine Inneren Organe durchschneiden müssen wie eine überreife Tomate.
Langsam und weiter unter schmerzen, schwang die Beine aus dem Bett, zog sich Schuhe an zugegebenermaßen wirkten die Anzugsschuhe unter seinem ulkigen Pyjama unglaublich fehl am Platz, aber um diese Uhrzeit würde er niemanden mehr begegnen.
Er warf sich eine Jacke über und verließ sein Zimmer.
Die Gärten wirkten bei Nacht irgendwie gespenstisch, das Licht des Mondes und der Sterne spiegelten sich in Kazuma's Brillengläsern.
Der Wind brachte die rotbraunen Haare ziemlich durcheinander und ließ ihn frösteln.
Auf einer kleinen Steinbank saß eine kleine Gestalt gekleidet in ein rosa mit Blumen verziertes Nachthemd ihr langes rotes Haar flatterte im Wind.
Kazuma setzte sich vorsichtig neben sie.
„Können sie auch nicht schlafen?"
Fragte das Mädchen ohne Kazuma an zu sehen.
„Äh...Naja, nicht so wirklich.."
Eine kleine Pause entstand bevor der Brünette das Mädchen wieder ansprach.
„Du, bist neu hier oder?"
Das Mädchen zuckte die Schultern.
„Ja, ich bin seid einem Monat hier."
Erneut musste Kazuma schaudern als er sich eingestehen musste, dass der Kampf an der Residenz der fast den gesamten „Ha„ Klan ausgelöscht hatte bereits drei Monate her war.
Fast vier Wochen hatte er halb Tod in seinem Bett gelegen und sich von einem Wundfieber ins nächste gestürzt.
„Alles okay bei dir?"
Fragte das Mädchen.
Kazuma nickte hastig.
„Ja, klar m..mir geht es gut."
Jeder ander hätte gesehen das es ihm alles andere als gut ging, aber dieses Mädchen war vermutlich einfach noch zu klein um so etwas zu sehen.
„Dann ist ja gut, mein Name ist Akirha!"
„Nett dich kennenzulernen Ariha, ich heiße Kazuma."
Die blauen Augen des Mädchens leuchteten auf.
„Ich weiß wer sie sind die Anderen haben mir von ihnen erzählt! Sie sind der Wegweiser!! Der letzte Überlebende des „Ma„ Klans, der der dafür sorgt das alles funktioniert, der der immer weiß wo die Anderen ihren Kram verlieren..."
Beim letzten Punkt musste Kazuma tatsächlich etwas lachen bereute dies allerdings sofort da sofort der Schmerz durch seinen gesamten Körper fuhr.
Sein Gegenüber bemerkte dies Glücklicherweise nicht.
„Und? weshalb streunt der Wegweiser unserer Herrin hier mitten in der Nacht in einem lustigen Pyjama durch die Gegend.
Kazuma rüpfte die Nase.
„Also den Kommentar über meinen Schlafanzug habe ich jetzt einfach mal überhört....und schlaf ist im Moment ein nicht zu erreichendes Ziel."
Das Mädchen nickte.
„Aha, wissen sie Kazuma-san, es heißt wenn man nicht schlafen kann liegt es daran das man im Traum von jemand anderem Wach ist!"
Kazuma schnaubte.
„Wer Bitteschön sollte denn von mir träumen wollen??
Reicht ja schon wenn man mich am Tag ertragen muss. Nein, von mir Träumt niemand ich hab einfach nur viel zu viel auf einmal über das ich nach denken muss da komm ich nicht richtig zu ruhe."
Das Mädchen sah ihn verwirrt an.
„Also die Vorstellung mit den Träumen gefällt mir da besser!"
Kazuma fuhr sich durchs Haar.
„Du bist ein Kind du musst das noch nicht verstehen."
Akirha sah ihn Ernst an.
„Warum glauben eigentlich alle Erwachsenen das wir Kinder nichts von Problemen verstehen?? Glaubt ihr wir sind dumm nur weil wir jünger sind als ihr oder Warum??"
Kazuma wirkte überrascht.
„Hm, ich weiß nicht. Ich werde mal einen Erwachsenen fragen."
„Bist du denn keiner Kazuma-san?"
„Hmm, keine Ahnung..."
„Wie ihr wisst nicht wie alt ihr seid?"
„Nein...nach so langer Zeit verlieren Dinge wie das Alter langsam an Bedeutung....und im übrigen habe ich das Langzeitgedächtnis einer Bachforelle, was ich mir nicht aufschreiben vergesse ich. So auch mein genaues Alter und mitlerweile weiß ich nicht mal mehr ob ich je erwachsenen wurde..."
Akirha sah ihn Mitleidig an bevor sie sagte.
„Naja bei diesem Pyjama....liegt die Vermutung nicht all zu nahe..."
Kazuma verzog das Gesicht.
„Kannst du mal aufhören dich über meinen Pyjama lustig zu machen...die Teile sollen doch bequem sein und nicht schön aussehen!"
Das Mädchen rümpfte die Nase.
„Schon, aber deshalb muss man trotzdem nicht aussehen wie ein Zirkusclown!"
Der junge Mann im hässlichen Schlafanzug zog seine Jacke enger um sich.
„Ah, hört hört die Modepolizei hat gesprochen!"
Akirha musste lachen und gleichzeitig gähnen.
„Nun ich glaube für diese Hüterin des guten Modegeschmacks ist es jetzt höchste Zeit fürs Bett."
Die kleine sah ihn böse an doch dann seufzte sie.
„Na gut...sie stand auf und, drehte sich noch mehrmals „unauffällig„
um bevor sie leise vor sich hin zu wimmern begann. Kazuma mit der Situation sichtlich überfordert sagte das erste das ihm in den Sinn kam.
„Soll ich dich bringen?"
Augenblicklich fur das Mädchen herum und strahlte ihn an.
„Das würdest du tun Kazuma-san? Das wäre wunderbar!!!"
„Na gut."
Der Brünette stand schwerfällig auf und hinkte leicht hinter dem Mädchen her das immer wieder etwas vorraus lief dann auf ihn wartete um dann wieder vorraus zu Springen.

Akirha kuschelte sich in ihre Kissen Kazuma wünschte ihr eine gute Nacht bewegte sich schon in Richtung Tür als sie sich noch einmal aufsetzte.
„Bist du verletzt oder warum hinkst du eigentlich so komisch?"
Kazuma kratzte sich verlegen im Nacken.
„Ja, ich hab es voll abgekriegt. Wird wohl noch einige Zeit dauern bis ich wieder für den Außendeinsatz zu gebrauchen bin."
Sie sah ihn irritiert an.
„Aber du bist doch der Wegweiser ohne dich läuft doch nix so wie es soll!"
„Du glaubst ich bin die Art von Wegweiser?"
„Bist du es denn nicht?"
Kazuma hielt inne bevor er sagte.
„Ich wäre gerne so ein Wegweiser!"
„Du bist so einer, ganz sicher.
Gut Nacht Kazuma-san."

Akirha war ein nettes Mädchen aber sie hatte mit ihren Kindlich daher gesagten Wirten Kazuma noch mehr Stoff zum Nachdenken geliefert.
Dieses Mädchen kannte die Geschichte nicht, sie glaubte vielleicht Kazuma sein der Perfekte Wegweiser.
Doch das war er nicht er war kein guter noch nicht einmal ein durchschnittlicher.
Veena hatte gesagt es wäre normal das sich Menschen irren doch sie hatte dabei übersehen er war kein Mensch, er war ein Wegweiser und hatte sich somit nicht zu irren.
In seinem eigenen Zimmer angekommen pfefferte er seine Jacke in eine Ecke und ließ sich auf sein Bett fallen sofort durch fuhr ihn erneut der stechende Schmerz.
- Du Vollidiot!!!- dachte sich Kazuma.
Wenn er so weitermachte würde nur die Nat wieder aufgehen und grade das konnte er absolut nicht gebrauchen.
Er versuchte sich einigermaßen bequem hin zu legen doch mit einem riesen Schnitt durch den Oberkörper wagt man an Bequemlichkeit nicht einmal in seinen Kühnsten Träumen zu denken.
Bei seinen rasenden Gedanken war es ein Wunder das seine Herrin es noch nicht bemerkt, oder er sie gar gestochen hatte.
Ja, das fehlte ihm grade noch, als ob er nicht schon genug unter Schuldgefühlen litt, aber vielleicht war er mitlerweile einfach schon viel zu geübt darin seine wahren Gefühle und Gedanken vor Bishamon zu verstecken.

Kazuma wusste nicht genau wann er eingeschlafen war, aber es kam ihm wie eine Sekunde vor, als sein Wecker um  05:15 los jaulte.
Er wusste das er kein Morgens Mensch war aber diesmal verspürte er den eindeutigen dieses Verfluchte Gerät zu nehmen und mit aller geballter Kraft aus dem Fenster zu werfen.
Doch er schaffte es zu Wiederstehen und auf zu stehen.
Ihm war furchtbar kalt, weshalb er sein Duschwasser derart aufdrehte, das teile seines Körpers hinter her aussahen als hätte er einen tüchtigen Sonnenbrand oder als mutiere er zu einem Taschenkrebs.
Er stellte sich vor den Spiegel und begutachtete sich selbst insbesondere die hässliche Wunde mitten auf seiner Brust. Er gab zwar vor das es wieder besser wäre doch eigentlich schmerzte ihn jeder Schritt aufs tiefste.
„Ach, was soll's?"
Sagte er bei sich, ließ den Verband weg und zog sich an.
Für die Anderen sollte es ein ganz normaler Tag werden, niemand sollte sehen wie schlecht es ihm ging, solange die andern Shinkie's ihr neu gewonnenes Lächeln und die Hoffnung nicht verloren würde er den Schein wahren das schwor es sich selbst.....bei seinem Namen...
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