Urlaubsgrüße aus Venedig

KurzgeschichteRomanze / P12 Slash
19.08.2019
19.08.2019
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Lieber Joshie,

wie ich es Dir versprochen habe, möchte ich mich heute einmal bei Dir melden und Dir kurz erzählen, was ich innerhalb der letzten beiden Wochen so erlebt habe.
Ich hoffe, bei Dir ist soweit alles in Ordnung und es geht Dir gut – und dass Du ebenso schönes und angenehmes Wetter hast wie ich.
Venedig ist wirklich ein Traum – und eine absolut umwerfende Stadt, in der es unglaublich viel zu sehen gibt. Jetzt bin ich schon seit zwei Wochen hier – und trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich noch nicht einmal die Hälfte gesehen habe, geschweige denn, mich wirklich richtig mit allem beschäftigen konnte.
Neben einem wirklich ruhig gelegenen, idyllischen Strand war ich unter anderem auch schon am Canal Grande und habe eine lange, ausführliche Gondelfahrt unternommen. Außerdem habe ich einige Shops und Souvenirläden besucht, in denen ich ein paar kleine Mitbringsel ergattern konnte. Aber mehr verrate ich dazu mal nicht. Lass Dich einfach überraschen, wenn ich wieder zu Hause bin.
Jedenfalls – so schön es hier auch ist und so sehr ich meinen Urlaub auch genieße: Es steht vollkommen außer Frage, dass mir das alles noch viel besser gefallen würde, wenn Du auch hier wärst.
Es ist wirklich unfassbar schade, dass Du mich nicht begleiten konntest und Dir ausgerechnet jetzt dieser Auftrag mit der Scheune dazwischenkommen musste. Ich bin mir ganz sicher, dass es Dir hier auch gefallen würde und wir bestimmt eine großartige Zeit zusammen hätten. Besonders das Hotel hätte mit Sicherheit Deinen Erwartungen entsprochen. Zugegeben, es ist nicht ganz der „Fürstenhof“ – aber trotzdem überaus komfortabel. Und die Aussicht absolut erstklassig.
Es liegt in unmittelbarer Nähe des Meeres (siehe Foto), sodass ich nachts selbst bei geschlossenen Fenstern das Rauschen der Wellen hören kann.
Und dann wünsche ich mir umso mehr, dass Du hier wärst und wir gemeinsam runter zum Strand gehen könnten. Ich bin ganz sicher, dass uns da ein paar sehr schöne Dinge einfallen würden, um uns die Zeit zu vertreiben – meinst Du nicht auch?
Ach Joshie, es wäre so schön gewesen, wenn Du hättest mitkommen können. Es sind zwar erst zwei Wochen, aber trotzdem kommt es mir so vor, als hätte ich Dich schon eine Ewigkeit nicht mehr gesehen.
Ich vermisse Dich. Ich vermisse Dich wirklich, Joshie. Und auch wenn ich den Urlaub hier sehr genieße, kann ich es trotzdem kaum erwarten, endlich wieder zu Hause bei Dir zu sein.
Wie läuft es denn eigentlich am „Fürstenhof?“. Gibt es irgendwelche Neuigkeiten? Wie geht es Robert und den anderen? Vermissen sie mich?
Ich für meinen Teil vermisse Euch alle. Aber natürlich keinen auch nur ansatzweise so sehr wie Dich, Joshie. Ich freue mich jetzt schon sehr darauf, Dich endlich wiederzusehen. Und ich bin sehr gespannt darauf, was Du wohl von der kleinen Überraschung hältst, die ich Dir mitbringe.
Als ich in einem kleinen Geschäft zufällig darüber gestolpert bin, da musste ich an Dich denken – und konnte deshalb gar nicht anders als zuzuschlagen. Ich hoffe sehr, sie gefällt Dir.

Fühl Dich bitte ganz fest von mir umarmt. Ich liebe Dich, Joshie. Und ich fange jetzt schon an, die Minuten zu zählen, bis ich endlich wieder bei Dir bin.
Aber die eine Woche halte ich jetzt auch noch durch. Ich muss einfach nur die Augen schließen und mir vorstellen, Du bist da – dann ist die Sehnsucht nicht mehr ganz so extrem. Und ich habe Sehnsucht, Joshie. Das kannst Du mir glauben.
Vielleicht versuchst Du das ja auch mal, wenn es Dir so geht? Ich kann Dir aus meiner Erfahrung sagen, dass es funktioniert.
Aber das ändert selbstverständlich nichts daran, dass Du mir in echt tausendmal lieber bist.
Richte den anderen bitte einen ganz lieben Gruß von mir aus. Und ich verspreche Dir: Sobald ich wieder da bin, wirst Du mich so schnell garantiert nicht mehr los.
Küsschen, Joshie. I love you. Oder – wie ich hier besser sagen sollte: Ti amo.

Dein Henry
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