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Grammar Correction

OneshotFreundschaft / P12 / Gen
Bram Greenfeld Nick Eisner
18.08.2019
18.08.2019
1
948
8
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Dieses Kapitel
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18.08.2019 948
 
Als ob es einfach erst 3 Love, Simon FFs gibt O_o?! Wow ... da besteht Aufholbedarf. Aber okay. Ich hab noch 2 weitere FFs auf Lager, also dann werden es auf jeden Fall schon 6 sein ... Trotzdem. So ein tolles, tolles Buch und erst 3 FFs ...
Anyways. Das hier ist eine Übersetzung aus dem Englischen für die ich mir natürlich die Erlaubnis eingeholt habe. Wenn ihr das Original lesen wollt, ich verlinke euch Originalgeschichte und Originalautor. Die Geschichte ist echt eine süße und ich hoffe, ich habe sie genauso gut auch auf deutsch eingefangen.
Ich hatte keinen Beta, also wenn ihr Fehler findet, gebt mir bitte Bescheid.
Ansonsten: Viel Spaß!

Link zum Originalautor
Link zur Originalgeschichte




Grammar Correction  (Grammatik Verbesserung)


Bram ist betrunken und den Tränen wirklich nahe. Es ist eine seltsame Kombination, aber vielleicht ist Bram einfach die Person Mensch, die emotional wird, wann immer sie betrunken ist. Nick weiß es nicht wirklich, es ist schließlich das erste Mal, dass er Bram betrunken erlebt. Er hält sein Handy in der Hand, die Gmail App geöffnet, und es ist eine halb geschriebene Mail auf dem Bildschirm zu sehen, doch Bram macht keine Anstalten, weiterzuschreiben.

Nick hingegen ist nüchtern. Es ist, als hätten sie die Rollen getauscht, aber Nick war einfach nicht in der Stimmung gewesen zu trinken, als Bram vorbeigekommen war. Also ist Bram der einzige, der betrunken ist, beinahe weint und mit dem Telefon in der Hand auf dem Küchenboden sitzt.

„Alles okay?“, fragte Nick und blickt auf Bram hinab.

„Nein“, antwortet dieser kläglich und hebt eine Hand, um sich damit über die Augen zu fahren.

„Was ist denn los?“, fragt ihn Nick. Er lässt sich ebenfalls auf den Boden hinabgleiten, so dass er nun auf Augenhöhe mit Bram ist.

Bram deutet auf die Hand, die das Telefon hält.

„Also das erklärt alles“, kommentiert Nick trocken.

Er nimmt Brams Hand in die seine und nimmt ihm das Handy weg, wobei seine Augen den unfertigen Text überfliegen.



              VON: bluegreen118@gmail.com

              AN:

              DATUM: 15. Oktober 22:32

              BETREFF: AW: gruselige, angsteinjagende Skelette

Jacques,

Jap, ich stimme dir da vollkommen zu. Halloween ist die wahrscheinlich beste Jahreszeit. Wen kümmern schon Herbst und Winter und Sommer und Frühling, Halloween ist meine liebste Jahreszeit.

Verkleidest du dich eigentlich? Ich habe es früher immer geliebt, mich zu verkleiden, aber ich glaube ich bin aus der Phase herausgewachsen. Für die Schule verkleide ich mich trotzdem immer.

Hast du




„Wer ist Jacques?“, fragt Nick und blickt Bram fragend an. Diese Frage bringt Bram seltsamer Weise dazu loszulachen. Und es ist ein gutes, klares Lachen.

„Ich weiß es nicht!“, antwortet er und grinst Nick an. Nick ist etwas überrascht von der plötzlichen Stimmungsschwankung. Vor ein paar Sekunden noch hatte Bram ausgesehen, als würde er jeden Moment zu weinen anfangen.

„Du weißt nicht, wer er ist und schreibst ihm trotzdem eine Email?“, fragt Nick. Er ist sich ziemlich sicher, dass das ganze nur eine Geschichte ist, die sich Brams betrunkenes Hirn ausdenkt.

„Ja. Wir haben angefangen uns Mails zu schreiben als ich diesen Post auf creeksecrets gepostet habe“, sagt Bram. Er streckt seine Hand aus, die Handfläche nach oben, in Richtung Nick. „Gibst du mir mein Handy zurück?“

Nick tut wie ihm geheißen, er ist aber noch immer etwas verwirrt.

„Was für ein creeksecret Post?“, will er wissen, als Bram beginnt mit gerunzelter Stirn auf sein Hany zu starren.

„Ich bin der ungeoutete Junge aus unserer Schule“, sagt Bram so beiläufig als würde er über etwas Offensichtliches und Unbedeutendes reden, wie etwa die Farbe seiner Haut.

Der Satz hängt einen Moment lang in der Luft, denn Nick hat keine Ahnung, wie er darauf reagieren soll. Es stört ihn nicht, natürlich nicht, aber er ist sich ziemlich sicher, dass Bram sich gerade nicht vor ihm hatte outen wollen.

„Und du schreibst jetzt mit einem anderen schwulen Jungen aus der Schule?“, fragt Nick und beschließt, Bram irgendwann anders danach zu fragen, am besten wenn er gerade nicht betrunken ist.

„Ja, nur –“ Bram atmet lange und tief ein und blickt zu Nick. Auf einmal wirkt er wieder sehr, sehr traurig.

„Nur was?“

„Er denkt, dass meine Grammatik süß ist“, sagt Bram als ob das alles erklären würde.

„Das ist doch toll“, meint Nick. Er ist sich nicht sicher, wie irgendjemand denken kann, dass Grammatik süß ist, aber der Typ war offensichtlich für Bram, den Englisch-Nerd, geschaffen.“

„Aber was ist wenn ich es verkacke?“, flüstert Bram. Er sieht mit ängstlichen Augen zu Nick, bevor sein Blick wieder auf seinem Brief zu ruhen kommt.

„Was?“, fragt Nick erneut. Er schwört sich, Bram nie wieder in seiner Gegenwart etwas trinken zu lassen; er ist viel zu verwirrend, wenn er betrunken ist.

„Was, wenn ich zu betrunken bin, um Grammatik richtig zu verwenden?“, fragt Bram. Er tippt ein weiteres Wort in sein Handy, bevor er wieder zu Nick sieht. „Dann wird er nicht mehr denken, dass ich süß bin.“

Das ist das lächerlichste Problem, von dem Nick je gehört hat.

Dennoch. Er weiß, dass Bram ihm mit Problemen geholfen hat, die er hatte, als er betrunken war, und die wahrscheinlich noch lächerlicher waren. Also rutscht Nick ein wenig zur Seite, so dass er neben Bram sitzt, und blickt hinab auf die Mail. Er nimmt sich vor, nicht zu Bram zu sagen, dass er ihm etwas schulde, und klopft ihm auf die Schulter.

„Ich verbessere deine Grammatik, wenn du Fehler machst. Schreib einfach. Du wirst sicher sehr süß sein.“

„Versprochen?“, fragt Bram, immer noch etwas ängstlich aussehend. Nick unterdrückt das Lachen.

„Versprochen.“
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