Eine unschuldige Seele

von Zugolu
GeschichteFreundschaft, Übernatürlich / P6
Dragon Lankford OC (Own Character) Rephaim Stevie Rae Johnson
18.08.2019
18.08.2019
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~ Steavie Rae ~
Als sie heute Abend aufwachte, wusste Steavie Rae noch nicht was passieren würde. Rasch schnappte sie sich ihre Sachen und zog sich rasch um. Schließlich wollte sie Rephaim begrüßen, wenn er sich wieder in einen Jungen zurück verwandelte. Nyx sei Dank konnte er sich von seinem Vater, Kalona, los lössen und Nyx hatte ihn dafür den Körper von einem jungen Indianer gegeben. Allerdings nur Nachts. Am Tage wurde er zum Raben. Nun schoss Steavie Rae an Kramisha vorbei und zum Ausgang des Bahnhofes, wo sie mit den anderen roten Vampyren wohnten. Ich brauchte nicht lange zu warten. Ein Rabe kam gerade herunter geflogen und einen Moment später war Rephaim dort. Steavie Rae strahlte über das ganze Gesicht, als sie ihn sah.
Ein wenig später saßen wir alle in einem Bus, der uns zum House of Night brachte. Als wir endlich auf das Gelände ankamen, gab es ein großer Aufruhr. Einige der Lehrer waren auf dem Hof. Auch Zoey, Damien und Erik waren vor Ort. Sowie Professor Dragon. Ich sprang aus dem Bus und rannte zu Zoey.
,,Zoey? Was ist denn los?", fragte Steavie Rae ihre Freundin.
,,Ich weiß es nicht Steavie Rae", gestand Zoey. ,,Thanatos hat uns hier her geschickt. Irgendetwas läuft hier los... . Professor Dragon ist jedenfalls aufgebracht."

~ Dragon Lankford ~
Als er seinen Rundgang macht, wie sooft bevor alle Aufstanden. Noch immer zerrte der Tod seiner Geliebten Frau, Anastasia, an seinen Nerven. Nach ihrem plötzlichen Tod, war er in einem tiefes Loch gefallen und seitdem nicht mehr rausgekommen. Plötzlich horchte er auf. Da war etwas gewesen. Ein Geräusch.
,,Wer ist da?", fragte er scharf. Es gab wieder ein Geräusch. Dragon drehte sich zu dem Geräusch um. Es kam von einem Busch. Er zog seinen Degen und ging darauf zu. Dann stolperte etwas heraus. Es war ein Junge. Nicht älter als 10 Jahre. Zuerst gab es eine Erleichterung. Dann betrachtete Dragon den Jungen genauer. Es war kein gewöhnlicher Junge. Es war ein Rabenspötter. Einer der Kreaturen, die seine Frau getötet haben. Wut, Hass, Zorn und Trauer übernahmen ihn wieder. Auch wenn es noch ein Kind war, würde er ihn dafür bestrafen. Der Junge schaute ihn verängstigt und mit Tränen in den Augen an.
,,Was willst du hier?", fragte er den jungen Rabenspötter kalt. Der Rabenspötter schniefte. Es brauchte eine Weile bis der Junge seine Stimme wiederfand.
,,W-will z-zu R-rephaim", sagte der Junge weinerlich und verängstigt. Rephaim! Wieder durchzuckte ihm ein heftigtes Gefühl. Dragon konnte den Namen nicht Leiden. Es erinnerte ihn ständig daran, was an jenem Tag geschehen ist. Wo seine Frau gestorben ist.
,,Dragon? Was ist hier los?", fragte eine Stimme. Dragon drehte sich um und sah Thanatos. Er verneigte sich vor Thanatos Respektvor.
,,Einer von Rephaims Brüdern, wenn ich das richtig sehe...", antwortete er einfach nur schlicht. Er hatte mühe seinen Zorn in Zaun zu halten. Thanatos ging zu dem Jungen hin und hockte sich vor ihm hin.
,,Wie heißt du?", fragte sie ihn freundlich. Der junge Rabenspötter schaute die Hohepriesterin verschüchtert an. Schniefte noch einmal, bevor zu einer Antwort ansetzte.
,,H-habib", sagte der Rabenspötter namens Habib. Thanatos nickt, stand wieder auf und nahm Habibs Hand. Sie schaute nun Dragon an.
,,Dragon! Sorgen Sie dafür das sein Bruder direkt zu mir kommt, wenn er hier ankommen sollte", sagte Thanatos. Dragon nickte stumm und steckte sein Degen wieder weg. Das einzige was nun hieß war zu warten. Als der Bus ankam, wartete er in der Nähe von Zoey Redbird. Steavie Rae und Rephaim gingen direkt zu Zoey hin. Er überrachte Rephaim die Botschaft.

~ Rephaim ~
Natürlich war er neugierig gewesen und als Dragon ihm die Botschaft von Thanatos überbrachte, war er Überrascht gewesen. Was wollte Thanatos von ihm? Steave Rae begleitete ihn zum Nyx Tempel. Dort wartete Thanatos mit jemanden. Rephaim konnte nicht sofort erkennen, wer dieser jemand war. Den schon sprang ihn dieser jemand an.
,,Rephaim!", hörte er noch und dann war er schon auf den Boden. Auf ihn lag sein jüngster Bruder, Habib. Habib weinte und schmiegte sich an ihn. Mühsam setzte er sich auf und streichelte Habib. Steavie Rae war ebenfalls Überrascht.
,,Ist das einer deiner Brüder?", fragte Steavie Rae schließlich und Rephaim nickte.
,,Das ist Habib. Der Jüngste von uns", setzte er zu einer Erklärung an. ,,Wenn man eine Unschuldige, reine Seele bei uns suchen würde, dann wäre es Habib. Er ist etwas besonderes..." Thanatos hatte die Szene beobachtet.
,,Eine Unschuldige Seele...", murmelte sie. ,,Wie alt ist er?"
,,Er ist 10 Jahre alt...", sagte Rephaim. ,,Und meine Brüder und ich haben ihn immer wieder Beschützt und umsorgt... ." Rephaim streichelte den Kopf von seinem kleinen Brüder, bis er sich beruhigt hatte. Er hatte schon immer eine besondere Beziehung zu Habib gehabt. Auch seine restlichen Brüder wollten für Habib immer das beste haben. Ob es daran lag das Habib der jüngste war oder einfach nur am wenigstens den Einfluss von seinem Vater hatte, wusste Rephaim nicht.
,,Habib kann gerne bei uns bleiben", sagte Thanatos und Rephaims Kopf ruckte zu ihr auf.
,,Danke...", sagte er erleichtert. Nun stand er auf und hielt Habib noch immer in seinen Arm. Die ganze Nacht kümmerte sich Rephaim um Habib. Über die ganze Nacht hinüber hatte Rephaim das Gefühl beobachtet zu werden. Dragon Lankford war recht häufig in seiner Nähe gewesen. Häufiger als sonst. Schließlich war die Nacht vorbei und Rephaim nahm seinen kleinen Bruder an die Hand. Sein kleiner Bruder würde mit zum Bahnhof fahren und dort auch schlafen. Als Rephaim mit Habib in den Bus stieg schüttelte er seine Sorge ab. Rephaim bemerkte nicht die Vier Augenpaare, die ihn beobachteten. Einmal von Dragon Lankford, der etwas zum Nachdenken bekommen hat, und noch jemand anderes. Jemand der seinen Vater sehr ähnlich sah, aber statt Rabenschwarze Flügel hatte er Goldene Flügel. Dieser jemand verschwand in einem Goldstaub und einem hellen, klaren Lachen. Nicht nur um Nyx davon zu berichten, sondern um seinen Bruder zu ärgern... .
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