Ungewöhnliche Liebe

von Rar22
GeschichteDrama, Romanze / P18
Laxus Dreyar Lucy Heartfilia OC (Own Character)
18.08.2019
18.09.2019
10
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Laxus sah Lucy an und seufzte.
„Wieso?“, fragte sie ihn leise und er seufzte noch einmal, er setzte sich neben sie und legte ihr einen Arm um die Schultern.
„Weil er ein verfluchtes Arschloch ist, genauso wie die Kerle gestern Abend.“, sagte er leise.
Sie sah ihn an und schluckte.
„Wieso wollen  alle immer nur meinen Körper?“, flüsterte sie und Laxus sah sie ernst an.
Er schluckte und fuhr sich durch die Haare.
Er war auch nicht besser, er wollte sie auch nur im Bett haben und hatte sich nie damit beschäftigt wie sie sich fühlte, gut sie war nicht in ihm verliebt und er hatte sie nicht dazu gedrängt mit ihm zu schlafen, aber wie es ihr damit ging wusste er auch nicht.
„Tut mir leid.“, meinte er dann leise und sie sah zu ihm auf.
„Ich hab… ich war auch nicht besser, ich…“, fing er an und sie schüttelte den Kopf.
„Das ist etwas anderes. Ich weiß das du nur Sex willst und ich vertraue dir, wenn du sagst du würdest nichts tun was ich nicht will.“, flüsterte sie und er nickte.
Trotzdem was sie sagte bekam er ein schlechtes Gewissen, er hätte nicht mit ihr schlafen dürfen.
Er hob seine Hand und legte sie ihr auf die Wange er spürte wie sie zusammen zuckte und plötzlich drückte das schlechte gewissen noch härter.
Er war es nicht gewesen der versucht hatte sie zu vergewaltigen und trotzdem zuckte sie bei einer Berührung von ihm zusammen.
Er ahnte das sie wohl ein Trauma von dem Erlebnis davon tragen würde und er nahm sich vor die nächste Zeit auf sie zu achten.
Er strich ihr einmal über den Kopf und meinte das sie ein wenig versuchen sollte zu schlafen, er würde sich ein anderes Zimmer geben lassen.
Sie sah ihn aus großen Augen an und hielt ihn dann plötzlich am Arm fest.
Er sah sie fragend an und sah wie sie ihre Unterlippe malträtierte, leise fragte sie ihn ob er bleiben könnte und er sah sie verblüfft an.
„Ich… ich kann besser schlafen, wenn… jemand bei mir ist.“, flüsterte sie und er musste leicht schmunzeln.
Er nickte dann und Lucy lächelte leicht, sie nahm sich dann was zum Anziehen und ging ins Bad, um zu duschen.
Es dauerte nicht lange und sie kam in ihrem fast verboten knappen Schlafsachen heraus.
Laxus schluckte.
Verdammt, wieso muss sie so was anhaben, fluchte er in Gedanken.
Sie kroch zu ihm unter die Bettdecke und kuschelte sich an ihn, wie von selbst legte er einen Arm um sie.
Er beobachtete wie sie langsam einschlief und hörte ihren leisen Atemzügen zu.
Leise seufzte er und dachte darüber nach was er hier eigentlich tat.
Bei jeder anderen wäre es ihm egal das diese nicht alleine schlafen könnte, aber bei Lucy?
Er redete sich ein das es daran lag das Lucy ein Mitglied von Fairy Tail war und der Abend sie einfach zu sehr aufgewühlt hatte.
Er schloss die Augen und versuchte selbst einzuschlafen, er hörte jedoch dann Stimmen im Nebenraum.
Gray und Juvia blieben also auch noch eine Nacht in der Herberge.
Es klang als würden sie über irgendwas diskutieren und er seufzte.
Er hoffte das Gray Juvia nicht von seinem Kuss mit Lucy erzählte, eine eifersüchtige wildgewordene Juvia konnte Lucy nicht auch noch gebrauchen.
Es wurde dann aber wieder still neben an und dann konnte Laxus auch endlich einschlafen.

Am nächsten Morgen wurde er wach, weil Lucy wohl versuchte über ihn zu klettern, um ins Bad zu gehen.
Er sah sie schmunzelnd an als sie über ihn war und Lucy wurde sofort rot als sie in sein waches Gesicht sah.
„Interessanter Ausblick.“, murmelte er und sie wurde noch röter
Sie sah zur Seite und wollte dann vom Bett, Laxus hielt sie erst fest, ließ sie aber sofort los als Lucy zusammen zuckte.
Er schluckte und ließ sie dann ins Bad gehen, natürlich hatte Lucy noch Angst  was dachte er denn auch?
Das sie über Nacht vergessen hatte was dieses Arsch mit ihr machen wollte.
Es dauerte nicht lange da kam Lucy aus dem Bad raus und packte alle ihre Sachen ein.
Laxus stand auch auf und ging dann ins Bad, um schnell zu duschen.
Zusammen ging sie runter in den Gastraum, Gray und Juvia saßen dort am Tisch, um zu frühstücken.
Juvia fragte Lucy wie es ihr ginge und sie sagte nur es würde schon gehen.
Juvia schlug vor das sie alle zusammen mit dem Zug nach Magnolia fahren könnten, Laxus sah wie unangenehm Lucy die Vorstellung daran war und meinte er hätte noch einen Auftrag in der Nähe und den würden sie zusammen machen.
Gray sah erstaunt zu Lucy und diese sah selbst verwirrt zu Laxus.
Er bezahlte einfach Lucys Zimmer und dann gingen sie auch schon los.
Sie lief immer noch verwirrt neben ihm her und fragte Laxus dann als sie Down City verließen seit wann sie zusammen Aufträge machten.
Er sah sie von der Seite an und seufzte leise, ja seit wann eigentlich?
Was Interessierte es ihn eigentlich ob es Lucy unangenehm war mit Gray und Juvia zusammen zurück zu fahren oder nicht.
Aber dann kam im wieder in den Sinn wie Gray sie geküsst hatte und wie merkwürdig er sich deswegen gefühlt hatte und wie erschrocken Lucy deswegen ausgesehen hatte.
Wie verletzt sie gewirkt hatte als dieser sagte er würde Juvia lieben, er bildete sich ein gehört zu haben wie Lucys Herz in dem Moment zerbrach.
„Du hättest doch sicher nicht mit ihnen zusammen zurück gewollt.“, sagte er und sah gerade aus.
Sie nickte nur und fragte leise was für ein Auftrag das überhaupt wäre, er meinte sie müssten nur nen Wyvern der in einer Höhle hauste und ab und zu die Tiere der Bauernhöfe riss den gar aus machen und Lucy sah ihn an als wäre er wahnsinnig.
„Und so einen Auftrag nimmst du alleine an?!“, rief sie erschrocken.
Sie erinnerte sich zu gut als sie mit Team Natsu einem Wyvern gegenüber standen.
Selbst Natsu, Erza, Gray und sie zusammen hatten es nicht leicht.
Laxus sah sie schmunzelnd an.
„Du vergisst das ich S-Klasse Magier bin.“, meinte er und sie schnaufte.
„Erza auch!“, murrte sie und Laxus lachte leise.
„Nur das Meine Magie vorteilhafter einem Wyvern gegenüber ist.“, sagte er und Lucy atmete tief durch.
Sie murmelte irgendwas von Angeber und Laxus sah sie mit erhobener Augenbraue an.
Er sagte dazu dann aber nichts und lief mit ihr weiter durch den Wald.
Er ging gar nicht erst zu dem Auftraggeber, sondern direkt zu der Höhle in der der Wyvern sein sollte.
Lucy sah ihn zweifelnd an und dann hörte sie auch schon schnaubend aus der Höhle und wie sich etwas auf den Weg nach draußen machte.
„Stell dich da hinter den Baum.“, meinte Laxus und Lucy sah ihn verwirrt an.
„Ich dachte…“, fing sie an und er hob sie schnell hoch und plötzlich saß sie oben auf einem Baum.
Sie sah verwirrt runter zu Laxus und dann auf den Wyvern, es ging so schnell das Lucy gar nicht wirklich sehen konnte was passierte, da lag der Wyvern schon schwarz von den Blitzen verkohlt auf der Seite und Laxus hatte dessen Horn auf der Schulter.
„Wow…“, murmelte sie leise und Laxus sah zu ihr hoch.
„Siehst du, ich brauch keine Hilfe.“, sagte er und stellte sich unter den Baum und legte das Horn zur Seite.
Er meinte zu Lucy sie solle runterspringen er würde sie schon fangen.
Sie sah nach unten uns schüttelte den Kopf, das war ihr eindeutig zu hoch, um einfach herunterzuspringen.
„Nun komm schon! Ich fang dich auf, Versprochen!“, meinte er und sie atmete tief durch.
Sie schloss die Augen und sprang dann einfach herunter, sie wartete auf den Schmerz, doch sie spürte nur Arme um ihren Körper und öffnete die Augen wieder.
Laxus hielt sie im Arm und sah sie einfach nur an, er löste seine Arme um sie nicht und sie sah einfach zu ihm auf, plötzlich klopfte ihr Herz so unglaublich schnell.
Laxus lehnte sich wie von selbst zu ihr und küsste sie sanft.
Wie von selbst schlossen sich Lucys Augen und sie fing an den Kuss sanft zu erwidern.
Sie lehnte gegen den Baum, auf dem sie gerade noch saß und spürte seine Hände auf ihren Seiten.
Sofort schossen ihr Bilder in den Kopf von dem Bistro Besitzer und wie er sie an der Hüfte gepackt hatte und sie gegen sein Becken gedrückt hatte, wie er sich an ihr rieb und Lucy brach den Kuss ab und fing an schneller ein und aus zu atmen.
„Ruhig, ganz ruhig Lucy… alles ist gut. Atme tief durch.“, flüsterte Laxus als sie kurz vorm Hyperventilieren war.
Sie sah ihn an und beruhigte sich langsam wieder, sie sah auf den Boden und biss sich auf die Unterlippe.
Sie wusste das Laxus ihr niemals etwas antuen würde, wieso also musste sie daran denken was er versucht hatte, wenn Laxus es war der sie berührte.
„Entschuldige…“, murmelte sie, ohne ihn anzusehen.
Er hob ihren Kopf an damit sie ihn ansehen konnte, sie hatte Tränen in den Augen und er küsste sie nur kurz und sanft.
„Schon gut, niemand wird es dir übel nehmen.“, flüsterte er und sie nickte.
Er nahm das Horn wieder auf und zusammen gingen sie in das Dorf zu dem Auftraggeber.
Laxus und Lucy bekamen die Belohnung, Lucy wollte ihm ihren Teil geben, denn immerhin hätte sie ja nichts getan, doch er meinte nur sie solle es behalten immerhin hätte sie das Geld ihres letzten Auftrages ja nicht bekommen und er wüsste das sie bald wieder ihre Miete bezahlen musste.
Sie setzten sich zusammen in den nächsten Zug nach Magnolia.
Lucy sah ihm an das ihm übel war, er es sich aber nicht anmerken lassen wollte.
Sie schmunzelte und zog ihn auf die Seite so dass er mit dem Kopf auf ihren Beinen lag.
Er sah sie kurz verwirrt an und dann strich sie ihm durch die Haare.
Er schloss wie von selbst die Augen und seufzte einmal genüsslich aus.

Nach ein paar Stunden stiegen sie in Magnolia aus und liefen zusammen zur Gilde.
Laxus gab zu das die Streicheleinheiten von Lucy die Zugfahrt erträglicher gemacht hatten  er war trotz allem froh aus dem Zug heraus gekommen zu sein.
Sie redeten nicht viel miteinander, aber das war auch nicht sehr schlimm.
Als sie zusammen das Gebäude betraten wurden sie von einigen erstaunt angesehen.
Fried, Evergreen und Bixlow  schwirrten sofort um Laxus herum und bombardierten ihn mit Fragen.
Lucy schmunzelte nur und lief dann zu Lisanna und Natsu an den Tisch und setzte sich zu ihnen.
Die weißhaarige umarmte die Blondine sofort und fragte sie ob es ihr gut gehen würde.
Lucy sah sie kurz perplex an und Natsu sagte dann das Juvia erzählt hätte was passiert war und Lucy sah auf den Tisch und fing kurz an zu zittern, Lisanna nahm ihre Hand und sah sie mitfühlend an.
Lucy sagte leise das es schon gehen würde und sie schon darüber hinweg kommen würde immerhin sei ja dank Laxus nicht wirklich etwas passiert.
Lisanna nickte und meinte es sei gut das Laxus da gewesen war.
„Das nächste Mal gehen wir wieder zusammen auf einen Auftrag!“, meinte Natsu ernst und Lucy seufzte.
Sie war den beiden ja dankbar dafür das sie wollten das Lucy mitkam, sie mochte Lisanna und Natsu ja auch, sie waren ihre Freunde und Lisanna war neben Levy zu ihrer besten Freundin geworden, aber die beiden waren nun mal ein Paar und Lucy fühlte sich jedes Mal wie das 5 Rad am Wagen wenn sie zusammen mit ihnen auf einen Auftrag ging.
Zudem hatten sie eh kaum Zeit zu zweit, wenn sie in der Gilde saßen, dann prügelte sich Natsu ständig mit jemandem oder Lisanna half Mira hinter dem Tresen, da wollte sie ihnen nicht auch noch ihre wohlverdiente Zweisamkeit auf den Aufträgen zu nichts machen.
„Ach Natsu, das ist lieb, aber ich denke nicht das, dass nötig ist.“, meinte sie und er sah sie ernst an.
Lisanna seufzte und meinte Lucy wird schon wissen was sie tut und das sie ja durch Loki und die anderen Stellargeister nie alleine wäre.
Die Blonde sah Lisanna dankbar an.
Lisanna ahnte wieso Lucy lieber nicht mitkommen wollte, sie musste zugeben sie würde sich auch blöd fühlen als Single bei einem Pärchen mit zu kommen.
Sie redeten ein wenig über die letzte Woche die Lisanna und Natsu in der Gilde geblieben waren und Lucy fragte sie dann wo Happy eigentlich war, immerhin war er sonst immer bei Natsu.
Lisanna grinste und sagte das Charle endlich zugesagt hatte und die beiden nun ein Date hatten.
Lucy sah sie mit offenem Mund an und freute sich für Happy, immerhin hatte er es nun schon so lange versucht.
Erst gegen Abend stand Lucy wieder auf und sagte sie würde nach Hause gehen, sie war erschöpft und wollte sich nur noch ein warmes Bad gönnen und sich dann ins Bett werfen.
Natsu und Lisanna verabschiedeten sie fröhlich und Lucy ging mit einem kleinen Lächeln auf dem Gesicht nach Hause.
Laxus beobachtete wie sie aus der Gilde ging, Fried erzählte gerade irgendwas doch er hörte nicht richtig zu.
Er stand dann auf und meinte er würde gehen, er wäre von der Zugfahrt noch erschöpft.
Fried und die anderen beiden sahen ihm verwirrt nach, immerhin hatte Laxus noch nie zugegeben das ihm die Zugfahrten zu schaffen machten, auch wenn sie es natürlich bemerkte , sie sprachen ihn nur nicht darauf an.
Laxus verließ schnell die Gilde und folgte Lucy durch die Straßen.
Er sah wie sie auf der Mauer zum Kanal balancierte und die Gondelfahrer ihr zufrieden vorsichtig zu sein.
Sie winkte ihnen zu und Laxus wollte nichts lieber als sie darunter zu holen, sie fiel da noch herein, oder zumindest ihre Hand zu halten damit sie nicht darein fiel.
„Wen beobachtest du denn da?“, hörte er und erschrak.
Er drehte sich um und sah zu Mira die schmunzelnd zu Lucy sah und Laxus dann angrinste.
„Mach das nie wieder!“, fluchte Laxus leise.
„So so, kann es sein das Laxus Dreyer doch ernstere Interesse an jemanden hat?“, fragte sie leise.
Laxus schnaufte und verschränkte die Arme.
„So ein Quatsch!“, murrte er und sah wieder zu Lucy.
Mira lachte leise und sah auch zu der Blondine und die beiden sahen wie sie wegen einem Vogel der kurz neben ihr vorbei schoss ins Schwanken geriet und sie beinahe den Kanal hinein fiel.
Laxus wollte schon zu ihr rennen doch dann wurde Lucy schon von jemandem festgehalten der sie von der Mauer zog.
Laxus sah wie Lucy denjenigen aus großen Augen ansah und kurz blinzelte.
Er sah zu dem Kerl und verengte die Augen.
Er kannte ihn nicht, aber er wusste er mochte ihn nicht.
Dieser Kerl lächelte Lucy an und sagte irgendwas zu ihr das sie rot werden ließ.
Laxus knurrte leise und wieder kicherte Mira neben ihm.
Er sah zu ihr und sah sie böse an.
„Ich mag ihn nicht, der ist mir nicht geheuer.“, murrte Laxus als dieser fremde immer noch bei Lucy stand und offensichtlich mit ihr flirtete.
„Ja, ja, kein Interesse an Lucy? Wieso bist du dann eifersüchtig?“, fragte Mira leise und Laxus knurrte ein wenig lauter.
„Ich bin nicht eifersüchtig! Ich will nur auf sie aufpassen nachdem was die letzten Tage passiert ist!“, meinte er ernst.
Miras Blick verdunkelte sich und sie nickte.
„Das muss schlimm für Lucy gewesen sein, ich bin froh das du rechtzeitig da warst und auf sie aufgepasst hast.“, sagte sie und Laxus brummte kurz.
Er seufzte und sah wieder zu Lucy.
„Ich lass sie doch nicht alleine nach so einem Erlebnis, so ein Arsch  bin ich auch nicht.“, murrte er.
„Du bist überhaupt kein Arsch Laxus, auch wenn du manchmal so tust… und was Frauen angeht erstrecht, du hast diese ganzen One-Night-Stands sowieso nur weil du Angst hast dich fest auf jemanden einzulassen und dann vielleicht verletzt zu werden.“, sagte sie leise und er schnaubte.
„Quatsch. Ich will einfach nichts festes.“, sagte er und sah noch immer zu Lucy, sie redete noch immer mit dem Kerl und dieser gab ihr dann einen Handkuss und er konnte hören wie dieser sagte er würde sich schon auf den nächsten Abend freuen.
Wieder wurde Lucy rot und dann ging sie mit einem kleinen Lächeln nach Hause.
Mira sah Laxus ernst an und seufzte.
„Sie hat morgen scheinbar ein Date mit diesem Kerl, willst du sie da auch wieder verfolgen oder willst du lieber zu ihr hingehen und sie selbst auf eines einladen?“, fragte sie und Laxus verdrehte die Augen.
„Ich will nichts von Lucy! Ist doch gut für sie, wenn sie ein Date hat, dann vergisst sie vielleicht die Eisbirne!“, knurrte er und drehte sich weg, um nach Hause zu gehen.
Mira sah ihm nach und grinste über das ganze Gesicht.
„Leugne es nur Laxus, aber du stehst eindeutig auf Lucy.“, murmelte sie zu sich selbst und hob die Taschen mit dem Einkauf, den sie dabei hatte, auf und ging zufrieden nach Hause.

Lucy lag in der Badewanne und dachte an ihr Date am nächsten Abend.
Er hieß Laito und wirkte wirklich nett, sie hatte zwar noch Gefühle für Gray, aber dieser würde nie Gefühle für sie haben und sie musste ja irgendwann über ihn hinweg kommen und vielleicht wäre das Date Ja ein guter Anfang.
Selbst wenn es sich als Pleite herausstellen würde, dann hätte sie zumindest den ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht.
Sie seufzte leise und schloss die Augen, um das warme Wasser zu genießen und den Duft des Rosenschaumbades.
Sie dachte an die letzten Tage und öffnete die Augen als sie wieder an den Vorfall mit dem Bistro Besitzer dachte.
Sie war Laxus so dankbar das er rechtzeitig gekommen war, dass er auf sie aufgepasst hatte und irgendwie war sie beeindruckt von seiner Stärke.
Gut sie hatte schon während der magischen Spiele gesehen wie stark Laxus eigentlich war, immerhin hatte er das ganze Team von Raventail besiegt, aber es nochmal zu sehen war etwas anderes.
Sie seufzte leise und schloss wieder die Augen, sie dachte an Laxus und wie anders er war als sie alleine waren, gar nicht so arrogant und er hatte sich wirklich um sie gekümmert.
Dann dachte sie an den Moment im Wald nachdem er den Wyvern besiegt hatte, wie er sie aufgefangen hatte und angesehen hatte als sie in seinen Armen gelegen hatte.
Seinen Kuss und wie schnell ihr Herz plötzlich geklopft hatte.
Sie seufzte wieder und schüttelte den Kopf, wahrscheinlich hatte ihr Herz nur so schnell geschlagen, weil die Situation plötzlich so intensiv gewesen war.
Sie war nicht plötzlich in Laxus verliebt, sie wusste wie es sich anfühlte verliebt zu sein, sie war es immerhin in Gray und das fühlte sich anders an.
Sie spürte wie das Wasser langsam kälter wurde und stand langsam auf, um sich im den Bademantel zu schmeißen und ließ das Wasser ablaufen.
Sie ging in ihr Schlafzimmer und zog sich etwas zum schlafen über und kuschelte sich in ihr Bett, sie war noch gar nicht wirklich müde  und stand noch einmal auf um sich ein Buch aus ihrem Bücherregal im Wohnzimmer zu holen, sie nahm sich auch gleich ein Glas Wasser mit und legte sich dann wieder gemütlich ins Bett.
Sie schlug ihr Buch auf und fing an zu lesen.
Nach einer Weile runzelte sie die Stirn, das war keines der Bücher, die sie gekauft hatte, das war eindeutig ein Erotikroman und sie sah auf den Umschlag.
Sie stöhnte genervt auf und wusste wieder woher sie es hatte, Cana hatte sich ein Scherz erlaubt und es ihr zum letzten Geburtstag geschenkt.
Sie stöhnte und überlegte noch einmal aufzustehen und sich ein anderes Buch zu holen, aber irgendwie hatte sie keine Lust noch einmal aufzustehen und sie entschied, dass das Buch gar nicht so schlecht geschrieben war und ihm zumindest eine Chance zu geben.
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