Play or Love

von KasaiMizu
GeschichteRomanze, Freundschaft / P16 Slash
Jimin Jungkook Kim Seokjin Suga V
17.08.2019
21.10.2019
6
15941
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Play or Love
Prolog

Mit nach unten gerichtetem Blick schlenderte ich durch die Flure der alten Schule und starrte regelrecht auf den hellgrauen Fußboden. Kaum mehr nahm ich das Geschreie und das Rennen der Schüler um mich herum war.

Wieso sie alle so aufgeregt waren? Heute war der Tag an dem wir alle die Schule wechselten. Von der Mittelschule auf die Oberschule. Jeder hier schien annährend glücklich zu sein. Jeder bis auf ich selbst.

Meine besten Freunde wechselten alle auf eine renommierte Oberschule Busans, die ich eigentlich auch hatte besuchen wollen. Jedoch machte das Schicksal meine Pläne zunichte. Mal wieder.

Mein Vater hatte kurz vor unserem Abschluss eine neue Stelle bekommen, die er auf gar keinen Fall abschlagen konnte. Eigentlich freute ich mich für ihn, dass er in seinem Berufsleben die nächste Stufe erreicht hatte. Bis dahin wusste ich aber auch noch nicht von unserem scheinbar geplanten Umzug in eine der abgelegenen Städte Südkoreas.

Ich war so sehr in meinen Gedanken vertieft, dass ich gar nicht bemerkt hatte, das mich meine Füße zur Schulbibliothek geführt hatten. Ich schaute mich um. Die Flure waren plötzlich so leer, als hätte die letzte Unterrichtsstunde bereits angefangen. Ein Blick auf meine Armbanduhr zeigte mir, dass es nicht der Fall war. Mir blieben noch zehn Minuten. Vermutlich war der Grund für das Fehlen der Schüler einfach der, dass die Schulbibliothek am Ende des Hauptgebäudes war. Hier waren selten größere Gruppen von Schülern oder Schülerinnen. Ich seufzte einmal, bevor ich die Tür aufschob und den Raum betrat.

Hier drinnen war es noch stiller, denn man hörte hier nicht einmal mehr die Vögel, die draußen ihre Laute von sich gaben. Ich schaute mich um. Der Raum war relativ hell gestaltet und dennoch war es, als würde der Raum weniger durch die Fenster, mehr durch das Licht der Lampen beleuchtet werden. Die großen Regale in denen sich mit der Zeit viel Staub angesammelt hatte, waren vermutlich ein Grund für das dunkle Erscheinen des Raumes.

Ich setzte einige Schritte nach vorne und erblickte Tische mit Stühlen, auf denen sich ebenfalls eine Menge Staub angesammelt hatten. Mein Blick erfasste eine Platz, der entstaubt und ordentlich war. Ich setzte mich in Bewegung und kam vor meinem Stammplatz zum stehen. Bisher hatte ich immer diesen Tisch gesäubert. Es stimmte mich traurig, dass auch dieser in Zukunft verstauben würde. In meiner gesamten Zeit auf dieser Schule, konnte man die Menge an Schüler, die diesen Raum betraten, beinahe an einer Hand aufzählen. Wobei zwei davon nur versehentlich diesen betreten haben, weil sie wohl einen ihrer Freunde gesucht hatten.

Die Uhr verriet mir, dass ich mich auf den Weg zum Klassenzimmer machen musste, wenn ich nicht zu spät kommen wollte. Mit einem letzten schweifenden Blick durch die Bibliothek verließ ich diese und fand mich wieder auf den Fluren.

Ich brauchte nicht lange, um meinen Klassenraum zu finden, und ich gesellte mich zu meinen Freunden, die bereits auf ihren Plätzen saßen. Doch bevor sie etwas sagen konnten, betrat unsere Klassenlehrer das Zimmer und alle verstummten. Ich setzte mich ebenfalls auf meinen Platz, vorne neben dem Fenster und blickte hinaus. Vereinzeln sah ich, wie Schüler über den Pausenhof rannten, um gerade noch rechtzeitig zu ihrem Unterricht zu gelangen.

Der Lehrer überprüfte ein letztes mal die Anwesenheitsliste. Alle Schüler waren anwesend und warteten gespannt auf das letzte Klingeln, dass nicht nur das Ende des Unterrichts oder das Ende ihrer Schullaufbahn an dieser Mittelschule ankündigte. Viel mehr erwarteten sie den Anfang der Sommerferien, die nur eine knappe Dreiviertelstunde von uns entfernt zu sein schienen. Ich hingegen betrachtete das Ganze nicht mit Freude. Im Gegenteil.

Ich bedauerte es, das letzte mal hier zu sein. Auf dieser Schule, mit meinen Freunden, in dieser Stadt. Ein Blick zu meinen Freunden löste in mir verschiedene Gefühle aus. Einerseits war ich glücklich, dass sie sich alle freuten. Schließlich lagen nun sechs Wochen Schulfrei vor ihnen. Andererseits hatte ich das Gefühl, dass sie mich vergessen hatten. Vergessen, dass ich im nächsten Schuljahr nicht mehr mit ihnen herumalbern und in den Pausen zusammen essen würde oder dass wir nicht noch einmal zusammen lernen.

Ich wollte ihnen jedoch nicht ihre Freuden nehmen und widmete dem Lehrer meine Aufmerksamkeit zu. Dieser war gerade dabei einige Schüler über ihre Pläne in den Sommerferien auszufragen. Vermutlich suchte er noch einige Anregungen für seine freie Zeit.

Als die Schulglocke klingelte fuhr ich zusammen. Aus allen Richtungen begannen die Schüler zu schreien. Einige Mädchen weinten, weil sie auf Grund von Urlaubsplänen ihre Zeit nicht zusammen verbringen konnten. Ich jedoch zeigte keine Emotionen, was aber scheinbar niemanden störte. Ich schlenderte also aus dem Klassenzimmer in Richtung Parkplatz. Mein Vater hatte mir versprochen mich nach der Schule abzuholen, also wartete ich vor der Schule. Meine Freunde waren bereits zu den Bushaltestellen verschwunden. Niemand hatte auch nur einen Gedanken daran verschwendet, sich von mir zu verabschieden.

Nun wartete ich also. Es war schon fast eine halbe Stunde vergangen, als ich plötzlich eine mir vertraute Stimme wahrnahm.

Erschrocken wirbelte ich herum, als ich in ein älteres blaues Augenpaar blickte, dass sich hinter einer dünnen lilafarbenen Brille versteckte. Vor mir stand eine zierliche ältere Frau mit gefärbtem silbernem Haar, welches zu einem Dutt zusammengebunden war. Ein Lächeln bildete sich auf ihren Lippen und eine sanfte Wärme breitete sich in mir aus.

,,Jimin, was machst du denn noch hier?“, fragte sie und schaute währenddessen einmal auf ihre gelbe Armbanduhr.

,,Mein Vater wollte mich abholen.“, antwortete ich und überblickte noch einmal den Parkplatz, in der Hoffnung das Auto übersehen zu haben.

Jedoch war er noch immer nicht da.

,,Ich würde dich ja gerne mitnehmen, aber du weißt, dass ich das mit meinem Fahrrad in meinem Alter nicht mehr schaffe.“, sagte sie und schaute mich mitleidig an.

Ich schüttelte den Kopf.

,,Keine Sorge, ich warte noch etwas und wenn er nicht kommt, laufe ich einfach nach Hause.“, entgegnete ich mit einem Lächeln.

Ich wusste, dass sie nicht sehr überzeugt war, doch sie nickte. Schließlich blieb ihr nichts anderes übrig. Sie musterte mich einmal, bevor sie sich räusperte.

,,Ich werde deine Anwesenheit im nächsten Jahr in der Bibliothek vermissen.“, sprach sie und ich musste an die schönen Zeiten denken, in denen sie mir beim Lernen oder Hausaufgaben geholfen hatte oder mir immer mal wieder ein interessantes Buch empfohlen hatte.

Nickend stimmte ich ihr zu. Ich würde sie auch vermissen.
Sie schaute noch einmal auf ihre Uhr und verzog das Gesicht. Bevor sie sich von mir verabschiedete und auf ihr Fahrrad stieg wuschelte sie mir noch einmal durch die Haare und lachte dabei. Unweigerlich musste ich auch grinsen und schaute ihr hinterher.

Als sie um die Ecke gebogen war seufzte ich einmal und machte mich auch auf den Weg Hause. Da ich nun doch Laufen musste, hatte ich nun einen vierzig Minütigen Fußweg vor mir.

Ich lief los, während ich ungefähr auf der Hälfte des Weges dunkle Wolken am Himmel erblickte. Hoffentlich regnete es nicht.
Glücklicherweise hatte es nur leicht angefangen zu Regnen. Die Wolken waren danach direkt wieder verschwunden und ließen einen klaren blauen Himmel zurück.

Zuhause angekommen öffnete ich die Tür und betrat den Eingangsbereich. Ich zog meine Schuhe aus und schaute mich kurz um. Die meisten Möbel waren bereits ausgeräumt. Ich vernahm leise Stimmen, also machte ich mich auf den Weg in die Küche. Meine Mutter unterhielt sich mit den Umzugsleuten und erklärte ihnen vermutlich unsere neue Adresse.

Da ich sie nicht in ihrem Gespräch unterbrechen wollte, stampfte ich in Richtung meines Zimmer. Ich erreichte gerade die Treppe als ich meinen Namen hörte.

Ich drehte mich um und sah in die verwirrten Augen meiner Mutter. Sie sah erschöpft aus. Vermutlich hielt sie sich mit einer Menge Kaffee gerade noch so auf den Beinen.

,,Warum kommst du so spät und wo ist dein Vater“, fragte sie und schaute zur Haustür.

Ja, wo war mein Vater? Ich zuckte mit den Schultern.

,,Keine Ahnung wo der ist.“, gab ich als Antwort und wusste, dass sie sich damit nicht zufrieden geben würde.

,,Hat er dich nicht von der Schule abgeholt?“, wunderte sie sich.

Nein hat er nicht. Er hat mich mal wieder sitzen lassen und sein Versprechen gebrochen. Wie hätte es auch anders sein können? Ich beschloss ihr mit einem Kopfschütteln zu antworten.

Ohne auf eine weitere Frage zu warten, auf die ich nun wirklich keine Lust hätte, ging ich die Treppe hoch in mein Zimmer.

Plötzlich hörte ich das Knallen einer Autotür und ich blieb gespannt stehen. Gespannt darauf, welche Ausrede er sich nun dieses Mal einfallen lassen würde.

Kaum war er drinnen, konfrontierte meine Mutter ihn, wo er denn so lange gewesen sei.

,,Ich hatte eine Besprechung mit meinem Chef.“, sagte er, ,,Bezüglich des Umzugs.“.

Ich war mir nicht sicher, ob es stimmte, aber er hätte mir so oder so wenigstens eine Nachricht schreiben können.

,,Du wolltest doch Jimin abholen. Er ist den gesamten Weg nach Hause gelaufen.“, sprach sie entrüstet und ich überlegte, ob ich nicht ein wenig Enttäuschung heraus hörte.

,,Ein bisschen mehr Sport schadet dem Jungen auch nicht.“, hörte ich genervt von ihm und eine plötzliche Wut stieg in mir auf, sodass ich meine Zimmertür zuknallte und mich auf mein Bett warf.

Ein bisschen mehr Sport? Ich stand wieder auf, zog mein T-Shirt hoch und blickte auf meinen flachen Bauch. Ich war nicht ansatzweise dick oder so. Ich hatte mal zum Arzt gehen müssen, weil ich wohl unterernährt gewesen war und dennoch viel Sport getrieben hatte. Irgendwann konnte mein Körper nicht mehr und ich war zusammen gebrochen. Mein Vater hat das ganze mitbekommen und weiß, dass ich noch immer nicht zu viel Sport treiben durfte. Das heißt nicht, dass ich mich überhaupt nicht mehr sportlich betätigte. Ich ging täglich Joggen und tanzte nebenbei. Mehr aber auch nicht.

Scheinbar gefiel ihm dieser Umschwung nicht. Ich hatte schon immer mit sportlichen Aktivitäten um seine Aufmerksamkeit kämpfen müssen. Ob es nun Urkunden oder Pokale waren, oder einfach mein erschöpfter Gesichtsausdruck.

Je mehr ich über ihn nachdachte, desto wütender wurde ich. Und wenn ich wütend war, musste ich irgendwann die angesammelte Wut loswerden.

Ich schnappte mir also mein Handy und meine Kopfhörer und machte das nächstbeste Lied auf volle Lautstärke. Während der Song meine Gedanken überspielte, arbeitete ich an meiner Tanz Choreographie. Tanzen hatte mich schon immer entspannt. Ich dachte an nichts, spürte keinerlei Emotionen und fühlte lediglich die Musik. Das tat ich immer um einen freien Kopf zu bekommen oder um mich zu beruhigen.

Nach circa einer Stunde ließ ich mich erschöpft und beinahe komplett durchnässt auf meine Bettkante nieder. So lange hatte ich schon lange nicht mehr ohne Pausen getanzt. Scheinbar hatte ich es dieses mal wohl wieder nötig. Ich beschloss unter die Dusche zu springen, was ich dann auch direkt tat, nachdem ich mir im Bad meine nasse Kleidung ausgezogen hatte.

Als das kühle Wasser meine nackte Haut berührte zuckte ich zusammen. Ich begann zu zittern, bis das Wasser warm wurde und ich mich entspannte. Ein Kaltduscher war ich nun wirklich nicht. Während das warme Wasser meinen Körper herab floss, spielte ich mit meinen Haaren und überlegte, ob ich sie zum Schulstart nicht doch noch einmal färben sollte. Momentan hatte ich blonde Haare, was mir auch wirklich gut gefiel, aber vermutlich würde es mich nur an meine alte Schulzeit und meine alten Freunde erinnern.

Aber welche Farbe sollte ich denn dieses mal wählen? Meine Naturhaarfarbe war schwarz, aber inzwischen hatte ich schon braun, blau-silber und jetzt eben blond. Wenn ich sie färben sollte, würde es vermutlich wieder braun werden, weil es so am besten aussieht. Zumindest meiner Ansicht nach. Meine Mutter meinte immer, dass ich sie natürlich lassen solle, aber das hatte ich gefühlt mein gesamtes Leben schon. Erst seit einigen Jahren hatte ich mit dem Färben begonnen. Mein Vater war absolut dagegen, jedoch hatten mich meine Freunde überreden können. Er war so sauer gewesen, dass er mir am liebsten stundenlang die Haare ausgewaschen hätte, bis die Farbe verblassen würde.

Glücklicherweise war mein Argument, dass meine braunen Haare den Schwarzen relativ ähnlich waren, so überzeugend, dass er schlussendlich nach gab und mich dann doch nach einer Standpauke gehen ließ.

An dieses Ereignis zurückblickend musste ich etwas grinsen. Mir wurde erst jetzt bewusst, dass ich noch immer unter der Dusche stand, so sehr war ich in meinen Gedanken vertieft.

Ich beendete das Duschen und ging in mein Zimmer, um mir frische und bequeme Klamotten anzuziehen. Ich entschied mich für eine schwarze Jeans und ein weißes Oberteil, welches mir viel zu groß war. Wenn ich nicht gerade einen Hoodie trug, waren es meistens solche Oberteile.

Ein Blick zur Uhr sagte mir, dass wir 17:42 hatten. Ich war wohl ziemlich lange unter der Dusche gewesen. Ich betrachte mich noch einmal im Spiegel und fuhr mir mit der Hand durch die teilweise noch nassen Haare.

Mit einem zufriedenen Lächeln öffnete ich meine Zimmertür und lauschte, ob sich jemand im Haus befand. Ich schlich bis hin zur Treppe, als sich mein Magen einschaltete und knurrte. Ich musste ein Lachen verkneifen, weil es bestimmt lustig aussehen würde, wenn ich mich jetzt gerade sehen könnte.

Ich stieg also die Treppe mit Leichtigkeit herab und begab mich in die Küche. Mein Blick suchte zuerst den Tisch und den Ofen nach essbarem ab, bis ich mich vor dem Kühlschrank wiederfand. Diesen öffnete ich sogleich und musste enttäuscht feststellen, dass ich mich wohl mit einem Sandwich zufriedenstellen müsse.

Nachdem mein Hunger also vorübergehend gestillt war, machte ich mich auf die Suche nach meiner Mutter. Im Wohnzimmer stand die Tür nach draußen weit geöffnet, durch diese ich dann barfuß in den Garten trat.

Ich schaute mich um, sah meine Mutter – und meinen Vater – wie sie sich mit einem der Möbelpacker unterhielten. Sie sah zwischen den Männern ziemlich klein und zierlich aus. Erst jetzt fiel mir auf, wie dünn sie in den letzten Monaten geworden war. Es ist zwar sicherlich nicht so schlimm, wie bei mir damals, aber Sorgen machte ich mir schon. Ich versprach mir selbst, sie nach unserem Umzug mit einem Abendessen zu überraschen. Ob wir auswärts essen gehen oder ich koche hängt vermutlich von dem Gericht oder meinem aktuellen Geldeinkommen ab.

Eigentlich wollte ich die drei nicht stören, als meine Mutter wieder meinen Namen rief. Das mit dem Wegschleichen sollte ich echt noch einmal üben.

Ich ging also zu ihr und schaute sie fragend an.

,,Bist du soweit? Wir wollen doch gleich losfahren.“, sagte sie und schenkte mir ein Lächeln.

Jetzt schon? Ich hatte eigentlich erwartet, dass wir frühestens morgen Mittag fahren würden.

,,Warum sagt mir das denn niemand?“, antwortete ich und kassierte einen fragend Blick ihrerseits.

Ich hatte eine Vorahnung.

,,Dein Vater hatte es dir doch gesagt.“, gab sie überrascht zu.

Da war sie. Meine Vorahnung. Mein lieber Vater hatte also mal wieder etwas besseres zu tun, als seinem Sohn mal eben Bescheid zu geben, dass er seine Sachen packen solle. Meine Wut war wieder zurückgekehrt, doch dieses mal schluckte ich sie einfach herunter. Ohne irgendwas zu sagen drehte ich um und verschwand nach einigen Sekunden und einem weiteren Türknallen in meinem Zimmer.

Zum Glück war ich einigermaßen vorbereitet. Ich packte nur noch meine Nachttischlampe, mein Handyladekabel und meine Kopfhörer ein, sowie die restlichen Klamotten in meinem Schrank. Der Rest, der mir wichtig war, wurde bereits eingepackt und in den Wagen eingeladen.

Zumindest hoffte ich das für meinen Vater, denn sonst würde er mich erleben, wie er es sicher nicht wollen würde.

Mit gepackter Tasche schlenderte ich also die Treppe herunter. Und schaute mich noch ein letztes Mal in diesem Haus um. Alle Erinnerungen, die hier entstanden sind. Fast alle Momente die mir wichtig sind haben sich in diesem Haus zugetragen. Wehmütig schaute ich durch den Flur, bis mein Blick an der Haustür hängen blieb.

Mit wenigen Schritten erreichte ich die Tür und öffnete sie sogleich. Unser Auto wartete schon auf unsere Abfahrt. Ich packte meine Tasche auf einen der hinteren Sitze und ließ mich daneben nieder.

Zuletzt holte ich meine Kopfhörer heraus und drehte die Musik auf, jedoch nicht so laut wie vor ein paar Stunden. Meine Mutter würde sonst die Krise bekommen.

Einige Momente später stiegen meine Eltern in das Auto ein und wir fuhren los.

Viel von der Fahrt bekam ich jedoch nicht mit, da ich nach einiger Zeit eingeschlafen war. Es war zwar nicht gemütlich und ich würde sicher am nächsten Morgen Nackenschmerzen haben, aber ich war einfach fix und fertig.

Den Schlaf hatte ich mir nach solch einem Tag echt verdient.




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Willkommen zu dem Pilotenkapitel von "Play or Love".
Ich bedanke mich recht herzlich, dass ihr bis hier gelesen habt.
Gerne freue ich mich über Kommentare und Verbesserungsvorschläge, da auch ich erst am Anfang meiner Autorenkarriere stehe.
Gerne nehme ich Ideen für den folgenden Storyverlauf entgegen, sofern sie zu meinem Konzept passen ;)

Letzte Anmerkung: Da ich Schüler bin, wird es mir leider nicht möglich sein, täglich neue Kapitel hochzuladen. Nichtsdestotrotz sind bereits einige fertiggestellt, sodass ihr immer mal wieder etwas zu lesen habt. Ich gebe mir Mühe, wöchentlich ein Kapitel hochzuladen, solange, bis ich nicht mehr mit dem Schreiben hinterherkomme.
Seht es mir nach, auch ich bin nur ein Mensch :D

Danke und bis zum nächsten Kapitel!
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