dziko Dracon

von Lardis
GeschichteSci-Fi, Übernatürlich / P12
Die Einen OC (Own Character)
17.08.2019
14.01.2020
26
34552
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Schmerzerfüllt zwängte ich mich durch die Wand und trat in das Schiff. Ich sah etwas Humanoides in dem Schiff. Deutlich größer als normale Menschen, graue Haut und rote Streifen im Gesicht. Ich stoppte. "Der große Prophet. Kann nicht mal sich selbst retten." Wut kam in mir hoch. *Wieso lässt du mich nicht einfach in Ruhe?* fragte ich ihn und knurrte. "Wieso, fragst du? Es ist offensichtlich." Seine Stimme kam von meiner linken Seite. Ich spürte wie meine Flügel schwer wurde. Mit aller Kraft schlug ich um mich. In der Hoffnung, dass ich den Sohn treffe. "Ich mag es." hörte ich ihn nahe an meinem Ohr. Ich merkte, wie etwas gegen meine Schuppen drückte. Langsam wurde mir schwarz um die Augen. Ich spürte wie Nebel mein Kopf füllte. Ich schlief ein.

Ich merkte wie ich fiel. Erschrocken schlug ich die Augen auf. Tatsächlich raste ich an einem Haus vorbei auf den Boden zu. Wie in einer Reflexreaktion öffnete ich meine Flügel und drehte mich, damit ich auf den Füßen landete. Zum Glück konnte ich die meiste Geschwindigkeit abfangen, bevor ich den Boden erreichte, dennoch zogen sich Risse auf dem Boden. Die umstehenden Wesen gerieten in Panik. Ich hoffte, dass ich zumindest einige beruhigen kann, doch meine Versuche waren nutzlos. Im Gegenteil, sie hatten mehr Angst. Ich wusste nicht, was ich machen sollte. Ein Stein, welcher aus der Wand gebrochen war, raste auf die Massen runter. Groß genug um mehrere der Bewohner zu zerquetschen. Ich ballte meine Pfoten, konzentriere meine Kraft und schlug gegen den Stein. Der Stein zerbröselte. Der Staub fiel weiter, nur war es nicht mehr gefährlich.

Die Wesen rannten unkoordiniert von mir weg. Es waren Menschen und menschenähnliche Wesen.  Aber auch komplett unterschiedliche. Nach einiger Zeit war der Platz komplett leergefegt.

Ich sah wie ein Schiff vor mir landete. Esfalma trat raus. "Was war denn das?" fragte er wütend. *Schuldige.* sagte ich und senkte schuldbewusst mein Kopf. Esfalma drehte sich zu einem der Menschen, die um ihn standen. "Es macht kein Sinn mehr, ihn mit einem Schiff zu transportieren." - "Wie denn sonst?" fragte der andere. Esfalma drehte sich zu mir. "Kannst du fliegen?" - *Ich denke.* - "Gut. Folge einfach diesem Schiff." Er drehte sich um und trat in das Schiff hinter ihm.

Als es abhob, gewann es erstmal an Höhe. Aus irgendeinem Grund wusste ich genau, was ich tun musste um zu fliegen. Ich kauerte mich zusammen und sprang hoch. Mit gleichmäßigen Flügelschlägen gewann ich schnell an Höhe bis ich auf derselben Höhe wie das Schiff war. Das Schiff begann sich in Bewegung zu setzen. Erst relativ langsam, dann mit einer guten Geschwindigkeit. Während des Fluges richtete ich meine Gedanken an Riac. *Können eigentlich alle Propheten so schnell Fliegen lernen?* - *Alle Propheten greifen auf Wissen von mir zurück. Ohne es zu wissen.* Grade flogen wir an einem gigantischen Gebäude vorbei. Ich konnte Kinder an einem der vielen Landedocks entdecken. Eines drehte sich zu seinem Nachbarn und zeigte auf mich. Sie mussten überrascht sein. Schließlich kannten sie es nicht, dass ein großes Wesen in der Stadt rumfliegt. Ich achtete wieder auf das Schiff.

Nach einiger Zeit entschleunigte sich das Schiff langsam und begann zu landen. Ein großes Gebäude erstreckte sich. Langsam folgte ich ihnen nach unten und landete neben ihnen. Esfalma trat mit den restlichen Soldaten aus dem Schiff. Während der Kommander mit einem Menschen in einem weißen Kittel sprach, kam Esfalma zu mir. “Also. Was ist in dem Transporter passiert?” fragte er mich und verschränkte seine Arme. *Dort war der Sohn. Er macht mich fertig. Und zusammen mit den Schmerzen habe ich die Fassung verloren.* - “Du weißt, was das für Folgen haben kann? Jetzt kennt dich die Stadt. Es kann sein, dass du einige Zeit lang nur diesen Ort hier sehen wirst.” - *Ich bin bereit, die Folgen zu tragen.* Der Mann im weißen Kittel kam auf uns zu. Er sprach Esfalma an. “Ja. Wir haben eine Unterkunft für deinen Freund. Sag ihm:..” Ich stoppte ihn, in dem ich zu ihm sagte: *Ich verstehe dich voll und ganz.* Er zuckte kurz zusammen und wandte sich dann zu mir. “Ok… Du musst kurz hochfliegen über das Gebäude. Da findest du viele Glasdachfenster. Eines wird sich öffnen. Da musst du rein.” Ich nickte und sprang hoch.

Als ich über die Fenster schwebte, sah ich viele Tiere, welche unheimlich groß waren, relativ zu ihrer normalen Größe. Viele sahen hoch, als mein Schatten sie traf. Alle hatten einen flehenden Blick in den Augen. Mein Magen zog sich zusammen. ‘Was passiert hier?’ fragte ich mich. Eines der Dachfenster öffnete sich und ich landete darin. Die Decke schloss sich langsam wieder. Ich sah hoch und dachte mir einen Plan aus, wie ich hier raus kam, falls es die Not gebiete. Meine erste Idee war, einfach das Glas zerschlagen und rausfliegen. Sie werden wohl kaum, das stärkste Glass verwenden, wenn sie keine fliegenden Kreaturen hier haben. Ich beschloss, mir erst Gedanken darüber zu machen, wenn ich muss. Stattdessen sah ich mich genauer um. Der Boden war mit Sand gefüllt. In der Ecke war ein kleiner Teich, gefüllt mit klarem Wasser.

Auf einmal öffnete sich die Wand und eine Tür erschien. Esfalma, Naami und eine seltsame Gestalt mit einer Kapuze trat in die Zelle. “Hallo, Nai. Erkennst du mich?” fragte die Gestalt. Die Stimme klang mir sehr bekannt. Er zog die Kapuze runter. Da unter erschien das Gesicht des Geschichtenerzählers. Alt, aber lächelte wie immer. “Hätte nie erwartet, dass ihr Draconier Coruscant betretet, aber jetzt seid ihr hier. Es tut mir wirklich leid um Lei und euer Dorf. Ich habe euch Draconier immer gern gehabt.” Ich war mir noch immer nicht klar, was ich darauf antworten sollte. Ich war froh, dass ich ihn wieder sah. *Danke.* sagte ich.

Nach einiger Zeit kam der Geschichtenerzähler auf das Thema, weswegen hier herkam. “Nai. Es wird bei dem Senat in kurzer Zeit diskutiert, wie mit dir zu verfahren ist. Ich bin gerne bereit, dir zu helfen. Doch dazu musst du mir etwas geben, womit ich arbeiten kann.” Ich musste nicht lang überlegen, um darauf zukommen. *Ich weiß, dass es einen Ort gibt, wo man mir eventuell helfen kann. Es ist ein unbekannter Eisplanet, welcher auch unbekannt bleiben sollte. Was ich bräuchte wäre ein Transportmittel, danach komme ich auch nie wieder, wenn nicht erwünscht.* Er nickte. “Ich denke, das ist etwas, womit ich arbeiten kann. In zwei Stunden beginnt die Sitzung.” Er drehte sich zu Naami. “Ich habe gehört, dass du dich für den Senat interessierst. Möchtest du nicht mitkommen?” Ihre Augen leuchteten auf. “Gerne.” antwortete sie. Er sah mich wieder an. “Ich werde alles tun um dir zu helfen, aber bitte bleibe hier. Keine unnötigen Fluchtversuche. Sonst könnte es dich und deine Freunde in Gefahr bringen.” Ich schnaubte. *Hatte ich eh nicht vor.* Dann wandte sich der Geschichtenerzähler zu Esfalma. “Dich möchte ich auch bitten, hier zu bleiben. Es spricht sich langsam herum, dass etwas mit dir nicht ganz stimmt.” Esfalma seufzte. “Du weißt, ich kann dich nicht zwingen, nur dir den folgenden Tipp geben. Lass dich am besten nicht draußen sehen.” Mit den Worten sah er kurz zu mir, nickte freundlich und verließ mit Naami den Raum. Nachdem der Geschichtenerzähler verschwunden war, fragte Esfalma: “Können wir ihm trauen?” Ich sah die Tür an, zu der er rausgegangen ist. *Ja.*
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