dziko Dracon

von Lardis
GeschichteSci-Fi, Übernatürlich / P12
Die Einen OC (Own Character)
17.08.2019
14.01.2020
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Langsam dämmerte ich aus meinem Schlaf. Ich fühlte die bequeme Matratze unter mir und meine Decke über mir. Ich öffnete die Augen. Die Zimmerdecke aus Holz schützte mich vor dem Regen, welcher eventuell über Nacht kommen kann. Ich richtete mich auf und zog meine Decke von meinen Beinen. Mein Zimmer war klein und mit Lehm in den Wänden gedämmt, wie jedes Gebäude hier auf dziko Dracon. Letztlich stand ich auf und ging vom zweiten Stock runter zum Esszimmer, welcher im Erdgeschoss ist.

Ich habe mich mein ganzes Leben schon auf meinen 16. Geburtstag gefreut, welcher heute ist. Denn dann erhält man eine Audienz beim großen Drachen, welcher uns unsere Fähigkeiten überreicht und die Initiation in unsere Gemeinschaft kann beginnen.
Als ich unten ankam, konnte ich zwei Stimmen vernehmen, welche ich als mein Bruder und mein Vater erkennen konnte und aus dem Esszimmer kommen, was links von mir ist.
“Ich werde mich der Republik anschließen und ihnen gegen die Separatisten helfen!” sagte mein Bruder.
“Nein. Du würdest den ganzen Planeten in Gefahr bringen.”
“Wieso denn?”
“Weil die Republik versuchen wird, hier Fuß zu fassen, sei es hier Leute abzustellen oder eine Station im Orbit einzurichten, wodurch die Separatisten auf uns aufmerksam werden.”
“Ich bin stark genug um es mit den Separatisten aufzunehmen., sobald sie uns angreifen.”
“Du hast nur ein größeren Dickkopf. Mehr nicht.” seufzte mein Vater.
Ich hörte jemanden aufstehen und in meine Richtung gehen. Ich sah mein Bruder, welcher 4 Jahre älter war. Sein linkes Auge leuchtete grün, während sein rechtes blau war. Während er an mir vorbei und die Treppe hoch ging, murmelte er: “Herzlichen Glückwunsch.” “Danke.” murmelte ich vor mir hin. Ich setzte mich in Bewegung. Mein Vater vergrub sein Gesicht in seinen Händen.

“Kannst du mir sagen, wieso er so dickköpfig ist?” fragte er mich fertig. Ich schüttelte mein Kopf. Er atmete durch. “Ich hoffe, du wirst nicht so dickköpfig.”
“Zum Glück gibt es Individualität.” meinte ich grinsend und setzte mich ihm gegenüber. “Aber was ich mich frage, wie will er hier wegkommen. Hier ist ja nix.”
“Er will den Geschichtenerzähler fragen, ob er ihn mitnimmt und wie es klingt, hat er zugestimmt.” seufzte er. Der “Geschichtenerzähler”, wie er bei uns heißt, ist ein Mitglied im Rat von Coruscant, wodurch er uns erzählt, was in der Welt passiert.
“Wann will er wieder abreisen?”
“Heute Mittag.”
“Also auch wenn die Zeremonie ist.”
Mein Vater nickte.
“Und genau das macht mir Angst.”
“Verstehe ich.”
Wir saßen einfach stumm da, bis ich meinte: “Ich glaub, ich gehe mal raus.”
“Gute Idee.” meinte er etwas verträumt.
Ich stand auf und machte mich auf den Weg zur Tür. Draußen nahm ich tiefen Atemzug. Ich sah wie Teris auf mich zu kam. Er grinste, wie immer. Ein fröhliches Wesen wird man wohl in der Galaxie nicht finden. Er war nur minimal größer als ich und ein Jahr älter, wodurch er bereits in der Initiation ist. Während viele Draconier Schuhe tragen, hat er ein Drachenbein. Ein Rückstand, welcher durch die noch nicht vollständige Initiation, entsteht.
“Hey. Nei. Auch endlich mal aufgestanden?” lachte er.
“Scheint so.” meinte ich grinsend zurück. “Na, wie fühlt es sich endlich 16 zu sein?” - “Bis jetzt nicht anderes, aber die Zeremonie kommt ja noch.” - “Es ist schönes Gefühl, wenn die Magie des großen Drachens durch dich strömt. Es gibt ein Grund, weswegen alle Kinder sich auf ihren 16. Geburtstag freuen.” Ich setzte mich in eine unbestimmte Richtung in Bewegung. Teris lief neben mir. Alle Häuser in unserem Dorf waren standardisiert. Meist zweistöckig, manchmal auch dreistöckig. Mit Lehm und Stroh gedichtete Wände und Holz und Ziegel verdecken das Haus insgesamt. Es existiert nur ein Gebäude, welches aus der Norm fällt.

Eine gigantische Halle, welche aus einem weißen Gestein gebaut ist. Es hat kein Dach und die “Wände” bestanden nur aus Säulen. In dieser Halle wird uns unsere Fähigkeiten vom großen Drachen geschenkt. Es ist ein mächtiger Drache, welcher diesen Planet erschaffen haben soll. Ich war logischerweise nicht dabei, doch ich habe bereits gesehen, dass er uns Draconiern ein Abbild von ihm schenken konnte. Sobald man das 16. Jahr erreicht hat.
“Sag mal.” fing ich an Teris zu fragen. “Weißt du, wieso man 16 Jahren sein muss?” Er zuckte mit den Schultern. “Vielleicht kann dein Körper sonst die Energie nicht überleben.”

“Nai. Ich glaub es wird Zeit.” meinte Teris. Draconier liefen an uns vorbei in Richtung Halle. Eine Hand berührte mich an meiner Schulter. “Es wird Zeit.” hörte ich mein Vater hinter mir.
Als wir kurz vor der Halle standen, hielt mich mein Vater. “Du musst jetzt genau das tun, was ich tue.” Ich nickte. Ein leises Rauschen erregte meine Aufmerksamkeit. Ich sah in den Himmel und entdeckte das Raumschiff des Geschichtenerzählers. “Er ist weg…” murmelte mein Vater. Ich nickte zustimmend.

Wir betraten die Halle. Alle erwachsenden Draconier waren in Drachen verwandelt und sahen uns hinterher. Wir blieben in der Mitte stehen. Die Mitte bestand aus Sand. Ein gigantischer Drache landete vor uns.
Mein Vater kniete sich nieder und senkte den Kopf. Ich machte es ihm nach.
‘Das ist also Nai.’ hörte ich eine sanfte Stimme in meinem Kopf.
”Sehr wohl, mein Herr.”, antwortete mein Vater.
‘Nai. Bist du bereit mein Geschenk zu empfangen?’
“Ja.” antwortete ich.
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