Kaya Smith – Die Meisterin des Feuers

GeschichteAllgemein / P12
Kai
17.08.2019
09.11.2019
13
88317
4
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Es war tiefste Nacht, als die Ninja eine Giftnatter durch die Straßen Ninjagos verfolgten. Geschützt durch den Schatten wartete die Meisterin des Feuers auf ihren Einsatz, während sie die anderen Beobachtete. Zane war der erste, der dem Reptil den Weg abschnitt. Der Weißgekleidete rammte die Wurfsterne des Eises in den Boden. Augenblicklich begann dieser zu gefrieren und sich auszubreiten. Die Schlange versuchte wegzulaufen, doch rutschte sie auf dem Eis unter ihren Füßen aus. Irgendwie fand sie ihren Stand wieder und lief weiter. Jay war der nächste, der sich zeigte. Knisternd zuckten Blitze um die Spitze einer Laterne, bevor sie diese hinunter wanderte. Am Boden komprimierten sie sich, bevor der Meister des Blitzes mit seinen Nunchaku aus diesen trat. Der Braunäugige lies seine Waffe rotieren, bevor er einen Blitz in Richtung der Schlange abfeuerte. Das Reptil duckte sich und lief in eine Gasse. >Showtime.< Kaya ergriff das Schwert des Feuers und lies es aufflammen. Im nächsten Moment verschwand die Gelbäugige, bevor Flammen in der Gasse erschienen und sie aus diesen trat. Sie schwenkte das Schwert und sah auf die am Boden liegende Schlange hinab, als sie sich dieser näherte. Die Giftnatter sprang auf und wollte durch eine schmale neben Gasse entkommen, doch stieß sie mit dem Meister der Erde zusammen und landete wieder auf dem Boden.    
„Wo willst du denn hin?“, fragte Cole, als die anderen Drei näher traten und der Schlange jeglichen Fluchtweg abschnitten. Die Vier richteten ihre Waffen auf die Schlange, bevor Jay das Wort ergriff. „Du willst uns doch nicht etwa erzählen, dass du ein Abendspaziergang machst, hä? Wo ist die letzte Reißzahnklinge?“ „Ich habe nicht die geringste Ahnung wovon du redest.“ „Du weißt worum es geht! Die vierte Reißzahnklinge. Wenn Pythor sie alle gefunden hat, wird er den Great Devourer frei lassen“, sagte Kaya mit zusammengekniffenen Augen. „Oh, diese Reißzahnklinge“, meinte die Schlange, als würde sie jetzt erst verstehen wovon die Ninja am reden waren, „Haha. Ihr kommt zu spät! Pythor ist bereits vor Ort und vermutlich gräbt er sie gerade aus.“ Die Beiden Älteren tauschten einen kurzen Blick, während die Schlange weiter sprach. „Also ich an eurer Stelle würde mich auf das schlimmste gefasst machen! Denn wenn der Great Devourer geweckt wird, dann gibt es nicht mehr, was er nicht verschlingen wird!“ „Bedeutet das denn nicht, dass er dich ebenfalls verschlingen wird?“, fragte Zane ruhig und sachlich wie immer. Die Schlange erstarrte für einen Moment, bevor ihre vier Augen sich begannen zu weiten. „Oh, bitte! Ihr müsst ihn aufhalten! Die Schlange ist völlig verrückt! Ich will den Great Devourer nicht frei lassen! Ich bin doch eine Schlange und keine Mahlzeit!“ Kaya schlug sich gegen die Stirn. >Und gegen diese Idioten haben wir die ganze Zeit den kürzeren gezogen?< „Können wir Pythor nicht doch noch daran hindern die letzte Klinge zu holen?“, fragte Jay die Schlange. „Er hat einige Tage Vorsprung, aber es muss doch irgendwas geben dass ihr tun könnt.“ Die Vier sahen sich an. >Die Aufgabe scheint nun schwieriger geworden zu sein, als wir gehofft hatten.<

~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-

Bald standen die Ninja mit Sensei Wu, Nya und Garmadon auf der Brücke der Bounty und sahen auf den Bildschirm des Radars. Die Schwarzhaarige war die erste, die sprach. „Die Giftnatter hat recht. Bis wir Segel gesetzt und die andere Seite von Ninjago erreicht haben, hat uns Pythor die letzte Reißzahnklinge längst weggeschnappt.“ „Och kommt schon, Leute“, kam es von Jay, „Das ist die allerletzte! Wir müssen sie uns holen! Wir müssen uns irgendwas einfallen lassen!“ Nachdenklich legte Cole seine Hand ans Kinn. „Hey!“, meldete sich Lloyd überraschend zu Wort, er hatte mittlerweile aufgehört seine Kapuze zu tragen, „Wir brauchen doch nur eine Reißzahnklinge, um ihn aufzuhalten. Wie wär‘s, wenn wir uns die anderen drei zurück holen? Pythor würde nie riskieren alle bei sich zu tragen. Vermutlich hat er sie irgendwo versteckt, während er die vierte besorgt.“ „Das ist so leicht!“, sagte Cole, bevor Kaya zustimmend sagte: „Warum bin ich nicht darauf gekommen?“ >Was hat Sensei Wu mal gesagt? `Manchmal liegt die Antwort auf eine Frage direkt vor den Füßen, aber man kommt nicht auf die Idee hinabzublicken.´< „Das hört sich viel zu einfach an“, meinte der Blaugekleidete. „Einfach? Meinen Berechnungen zufolge wäre es viel gefährlicher sich die anderen drei zu holen“, mischte sich nun auch Zane ein, „Pythor lässt sie mit Sicherheit von seinen top Generälen beschützen.“ „Hach, endlich brauch ich mich nicht mehr zurück zu nehmen“, sagte die Brünette grinsend, als sie ihre Knöchel knacken lies.      
Überraschend meldete sich auch Garmadon zu Wort, der hinter den Ninja sich an die Wand gelehnt hatte. „Selbst wenn ihr in der Lage sein solltet die anderen zu stehlen, ihr wisst ja gar nicht wo sie sind.“ „Er hat recht“, sagte Wu, „In den letzten Wochen hat es fast keine Schlangensichtungen mehr gegeben. Wie bewegen sie sich fort? Es ist so, als wären sie Geister.“ „Oder Schlangen!“, sagte Nya, als ihr eine Idee kam. „Brücke, ich brauche einen Sonarscann von Ninjago!“ Das System reagierte, aber auf dem Bildschirm gab es keine Entdeckung. „Seht ihr, nichts! Es ist so wie der Sensei gesagt hat“, sagte Cole. „Aber was ist, wenn sie sich nicht überirdisch bewegen?“, entgegnete Nya, nachdem sie sich zu ihnen umgedreht hatte, „Sie sind Schlangen, richtig? Schlangen graben sich ein.“ Damit drehte sie sich wieder zum Bildschirm. „Brücke, jetzt brauche ich einen Sonarscann von Ninjago. Allerdings 5 Meter unter der Erde!“ Ein Hologramm begann sich zwischen den anwesenden zu Bilden, welches das gewünschte Bild zeigte. „Alle Höhlen sind miteinander verbunden“, sagte Kaya. „So ist eine bewusste, unterirdische Festung entstanden. Und sie war die ganze Zeit direkt unter unsere Nase!“, fügte Jay hinzu. „Oder besser gesagt: Unseren Füßen.“, meinte der Weißgekleidete. Ihre Augen wanderten die unzähligen Gänge entlang, bis sie einen Schnittpunkt entdeckte. „Da! Das ist das am besten beschützte Gebiet! Die Klingen sind mit Garantie sicherlich dort!“ „Worauf warten wir dann noch?“, fragte der Weißbärtige, „Nya, gib den Kurs ein!“ „Gut, bin schon dabei. Bei Sonnenaufgang sind wir dort!“, sagte die Blauäugige, während sie die Daten in den Bordcomputer eingab.

~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-

Die Sonne war bereits aufgegangen, während die Ninja auf dem Deck standen und trainierten. Sensei Wu beobachtete aufmerksam jeden ihrer Bewegungen. Die Vier unterbrachen das Training, als er sagte: „Es darf nichts schief gehen! Die Schlangen haben bewiesen, dass sie große Macht haben und um gegen sie zu kämpfen muss man ihre größten Stärken in ihre größten schwächen verwandeln.“ Seine grauen Augen landeten auf der Rotgekleideten. „Kaya, wie willst du die Hypnokobras besiegen?“ Die Angesprochene zog sich eine Augenbinde an, bevor sie antwortete: „Ihre hypnotischen Fähigkeiten sind nutzlos, wenn der Gegner kämpfen kann ohne sich auf seine Augen zu verlassen.“ „Sehr gut. Jay, die Beißviper ist schnell und ihr biss ist sehr giftig!“ „Aber wenn sie einen nicht durch die Haut beißen kann“, damit klopfte er auf die Armschiene seiner Rüstung, „kann sie einen nicht in eine von ihnen verwandeln.“ „Genau. Cole, die Würgeboas sind kräftig.“ Wu holte eine Fernbedienung hervor und drückte auf ihren Knopf. Ein Netz schoss irgendwo hervor und umschlang den Meister der Erde und wurde immer enger. „Und sie werden nicht locker lassen.“ „Aber anstatt sich fesseln zu lassen, muss man versuch ganz locker zu bleiben.“ Er wand sich leicht und das Netz viel zu Boden. „Und gute Schuhe können auch nicht schaden.“ „Zane, Giftnattern können Halluzinationen verursachen und so deine Wahrnehmung trüben.“ „Dann werde ich meine neue Falkensicht benutzen“, sagte der Weißgekleidete, bevor seine eisblauen Augen begannen aufzuleuchten. Vom Mast her war der Schrei des mechanischen Falken zu hören. „Sehr gut. Ich hab euch alle gut trainiert. Ihr seid nun alle bereit.“ „Was ist mit Ihnen, Sensei?“, fragte die Gelbäugige, nachdem sie sich die Augenbinde wieder abgenommen hatte, „Werden Sie kämpfen? Wir brauchen jede erdenkliche Hilfe.“ „Meine große Sorge ist, dass meine alten Knochen nicht mithalten werden. Aber im Geist bin ich dabei.“ In diesem Moment erklang Nyas Stimme über den Lautsprecher des Schiffes. „Wir erreichen jetzt den Berg der Millionen Schritte. Das solltet ihr euch alle mal ansehen!“

Die Vier und ihr Sensei sahen über die Reling, bevor der Blaugekleidete verwundert fragte: „Was sind den das für Erdhügel?“ „Was haben diese Schlangen nur vor?“, wunderte sich auch Cole. Plötzlich erklang Lloyds Stimme, der die Treppe runter gelaufen kam. „Wartet auf mich!“ „Das ist nicht dein Kampf“, entgegnete sein Onkel, der bereits wusste, was sein Neffe wollte, „Der Grüne Ninja ist viel zu wichtig für unser zukünftiges Schicksal. Du wirst hier bei mir bleiben.“ Enttäuschung lag auf dem Gesicht des Grünäugigen.    
Ein Geräusch ließ die Sechs sich umdrehen. Nya landete mit ihrem Samurai Mech hinter ihnen auf das Deck, aber etwas war anders am Anzug. Auf einer der Schultern war ein Sitz befestigt wurden. „Tja, er wird auf sich selbst aufpassen müssen, denn wir haben ein Plätzchen für Sie geschaffen“, sagte die Schwarzhaarige in ihrem Samurai-Outfit und deutete auf den Sitz. „Ja, Sie haben doch gesagt Sie hätten Angst, dass Sie nicht mithalten können“, sagte Jay, der Nya bei der Anbringung geholfen hatte, „Deshalb haben wir das Desine  etwas überarbeitet damit Sie mitkommen können. Was halten Sie davon?“* „Ich finde…“ Der Weißbärtige lies seinen Nin-Jo fallen und sprang auf den Sitz. „…hier sitzt sich‘s Prima!“ Garmadon näherte sich, bevor er sagte: „Ich werde hier bei Lloyd bleiben. Ich sage es zwar nicht gerne, aber…viel Glück.“

~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-

Schnell seilten sich die Ninja, Nya und Sensei Wu in das ehemalige Grab der Würgeboas ab. Wachsam sahen sie sich um, bevor Jay sagte: „Hast du nicht gesagt, der Ort würde wahnsinnig schwer bewacht werden, Zane?“ „Entschuldige, aber selbst Nindroiden können sich irren“, verteidigte sich der Meister des Eises. „Hey, seht euch das mal an!“, sagte Cole, als er sich einer der Wände näherte. Die andern kamen näher und erkannten neben dem alten, in Stein gehauenen Zeichen auch eine mit roter Farbe gemalte Karikatur. Die Karikatur eines Ninja. „Hu. Soll das ein Ninja sein?“, kam es fragend vom Blaugekleideten. „Ich glaub ja“, knurrte Kaya, deren Auge bereits begonnen hatte verdächtig zu zucken, „Eine Unverschämtheit!“ „Die hätten mir wenigstens einen anständigen Bart verpassen können!“, meinte Cole, bevor er gegen eine der beiden Bartteile drückt. Eine kleine Erschütterung durchbrach die Stille und die Wand glitt zur Seite. „Ähm, genau das wollte ich machen.“ Ohne zu zögern liefen die Ninja, gefolgt von Nya in ihrem Mech und Sensei Wu auf dem Sitz, hinein in den dunklen Gang.    
Sie liefen eine Weile, bevor sie einen großen Raum erreichten. An den Decken hingen große, schwere Eisenketten hinab bis zum Boden. Am Boden befanden sich alle Stämme und in der Mitte eine Art Brunnen mit grüner Flüssigkeit. >Iiie. Mit dieser Brühe will ich definitiv nicht in Kontakt kommen!< Still verfolgten sie das Gespräch zwischen den Generälen. „Also, wasss passiert wenn der Great Devourer frei gelasssssen wird?“, fragte einer der Köpfe der Beißviper, bevor der andere Sprach, „Wird er dann wirklich allessss verschlingen?“ „Das hoffe ich doch sssehr“, sagte die Würgeboa, „Vor allem um den Oberflächenbewohnern eine Lektion zu erteilen, weil sie unsss so viele Jahre lang unter der Erde gefangen gehalten haben!“ „Wer weißss, ob die Legende überhaupt war ist? Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt zu sehen, was passsiert“, meinte der Anführer der Giftnattern. Scales kam angekrochen, bevor er sagte: „Bleibt wachsam! Pythor müsste schon bald zurück sssein.“    
„Es sind zu viele, um gegen alle gleichzeitig zu kämpfen“, sagte Kaya leise, bevor sie zu ihre Geschwistern und Sensei sah, „Ich schlage vor wir bleiben im Schatten.“ „Ich bin direkt hinter dir“, sagte Nya, die hinter ihrer Schwester stand. „Und ich werde direkt hinter dir sein“, sagte der Grauäugige. Damit begannen sie den Pfad leise hinab zu schleichen. Sensei Wu holte von irgendwo her seine Tasse und Teekanne und goss sich etwas ein. Zu ihrem Pech löste sich ein Stein vom Pfad und fiel hinab, auf den Kopf einer der Schlangen. Diese sahen auf und entdeckten die Sechs. „Es sind die Ninja und der Sssamurai, zum Angriff!“

Am Anfang schafften sie es sich noch gegen die Übermacht zu behaupten, aber kaum hatte sie eine Schlange auf die Bretter geschickt kamen drei, um diese zu ersetzen. „Es sind zu viele! Nya, versuch Kontakt zur Bounty aufzunehmen!“, rief die Rotkleidete über ihre Schulter hinweg zu dieser. „Sofort!“ Sie drückte einige Knöpfe in ihrem Anzug, bevor sie eine Verbindung zum Schiff hatte. „Okay, Operation ´´Tarnung`` war ein totaler Flopp! Wir brauchen sofort Verstärkung! Ist dort irgendjemand?“ Anscheinend hatte ihr noch keiner Geantwortet. >Was ist da los? Wo zum Henker sind Lloyd und Garmadon?!< Einige der Schlangen rutschten an den Ketten hinab, bevor sie auf den Pfad sprangen. „Lloyd? Kannst du mich hören?“ Vor und hinter ihnen waren unzählige Reptilien aufgetaucht. Es gab einen Ausweg mehr, sie waren umzingelt. „Grr. Ich hab überhaupt keinen Empfang!“  
Eine der Schlangen war auf ihren Mech gesprungen und näherte sich Sensei Wu. Dieser Kippte den Inhalt seiner Teekanne über die Schlange aus, die mit einem Aufschrei los lies. „Okay, Leute, wir müssen zurück schlagen!“, sagte der Weißbärtige, „Ninja, zeigt ihnen, was ihr gelernt habt!“ Cole stand dem schwarzen Würgeboa-General gegenüber. Diese packte den Schwarzgekleideten mit ihrem Schwant, bevor er sagte: „Ich wollte dich schon immer mal in den Ssschwitzkasten nehmen und fest zudrücken.“ Der Schwanz der Schlange windete sich langsam um den Hals des Meisters der Erde, bevor dieser zu sich selbst sagte: „Ich…muss mich…entspannen!“ Im nächsten Moment hatte sich Cole aus dem Griff befreit. Fassungslos sah in die Schlange an. „Haha, Dreifacher Tiger-Tanzschritt!“ Damit sprang er vom Kopf des Generals zu dem einer Würgeboa hinter diesem, bevor er ein letztes Mal sich von einer Giftnatter abstieß und auf seinen Füßen landete. Kaya war von einigen Hypnokobras umzingelt wurden, darunter befand sich auch Scales. „Du bissst umzingelt, kleine Flammenwerferin. Vielleicht machst du ja jetzt, wasss wir dir sagen!“** Er begann mit seinem Schwanz rasselnde Geräusche zu machen, als sich die Augen der beiden trafen. Ihr wurde mit einen mal schummrig und sie spürte eine langsam wachsende Müdigkeit in sich aufsteigen. „Ich darf nicht hinsehen!“ Sie kniff ihre Augen zusammen und unterbrach so den Augenkontakt, im selben Moment verschwanden auch der Schwindel und die Müdigkeit. Der Griff um ihr Schwert wurde stärker, bevor sie rief: „Ninja GO!“ Die Brünette lies sich von ihren Instinkten leiten, während sie nur  hörten konnte, was mit den blauen Schlangen geschah. „Ich wünschte ich könnte mich jetzt selbst sehen, wie ich euch so richtig einheize!“ Sie blieb stehen und öffnete ihre Augen. Jay schlug seinen Nunchaku einige Beißvipern zu Boden, jedoch merkte er nicht wie sich der zweiköpfige General ihm vom Hinten näherte. Er biss zu, bevor er vor Schmerz aufschrie. Er hatte direkt auf die Armschiene des Blaugekleideten gebissen. „Au, meine Zähne!“ Der Meister des Blitzes drehte sich zu der roten Schlange um und fragte sarkastisch, während er gegen das Metallstück klopfte: „Was ist los? Schmeckt dir Niederlage nicht? Tja, gewöhn dich mal lieber daran!“ Das Geräusch von düsen lies ihn zur Seite blicken, als Nya auf dem Pfad landete. „Du siehst gut aus.“ „Danke, du siehst auch toll aus“, der verliebte Unterton in seiner Stimme war schwer zu überhören gewesen. „Ach, könnt ihr vielleicht ein anderes Mal flirten?!“, rief Kaya etwas angewidert. Sie liebte ihre Schwester und mochte auch Jay, aber konnten die das nicht machen, wenn sie nicht anwesend war?! „Ich muss Kaya zustimmen. Wir müssen hier ein paar Reißzahnklingen sicher stellen, also müsst ihr euer Geturtel auf später verschieben“, rief Zane, der langsam begonnen wurde von den Giftnattern eingekreist zu werden. Er schoss mit einen der Wurfsterne einen Strahl aus Eis auf eine der Schlangen, bevor eine andere ihr Gift in seine Augen spuckte.*** Langsam wich er zurück und blickte sich um, als Kaya, Cole und Jay sich ihren Weg zu ihm durchkämpften. „Schalte auf Falkenaugen um.“ Kaum hatte er dies gesagt, begannen seine Augen blau zu leuchten. Über den Köpfen der anwesenden war der Schrei eines Falken zu hören, bevor Zane begann gegen die Giftnattern zu kämpfen.    
Die Schlangen hatten die Sechs mittlerweile soweit in den Raum zurück gedrängt, dass sie sich auf den Boden wieder fanden. Rücken an Rücken standen die vier Ninja da und schlugen so gut es ihnen möglich war die Schlangen zurück, die sich immer dichter um sie sammelten. Die Vier hielten sich gut, als Kaya etwas ins Auge viel. Über dem Brunnen befand sich eine Halterung in der sich die Klingen befanden. „Seht mal, die Reißzahnklingen!“ „Ich werde dir den Vortritt lassen“, meinte Cole. „Oh nein, nach dir.“ Da der Meister der Erde keine Diskussion lostreten wollte, lief er auf die Klingen zu. Nya war mittlerweile zu den andern gestoßen. Plötzlich schossen aus dem Boden seltsame Greifarme, die Cole an ihren Handgelenken packten. „Das ist eine Falle!“, rief er über seine Schulter hinweg. Die Anderen versuchten noch zu entkommen, aber aus dem Boden schossen Gitterstäbe und schnitten ihnen jeglichen Fluchtweg ab. Cole versuchte irgendwie die Fessel von seinem Handgelenk zu bekommen, während die anderen an den Stäben rüttelten. „Nah sie mal einer an. Es kann ja kaum noch besser werden“, erklang auf einmal Pythors Stimme, der mit einigen Schlangen und der letzten Klinge in der Hand zurück gekehrt war, „Ganz ehrlich. Ihr seid direkt in meine Falle getappt.“ „Ach, das ist gar nicht gut“, murmelte die Meisterin des Feuers, als ihre Brüder, darunter auch Cole, dessen Fessel plötzlich verschwunden war, hinter sie stellten. Eine Kette wurde hinabgelassen und hackte sich an der Spitze des Käfigs ein, bevor er in die Luft gehoben wurde. „Wo ist Lloyd, wenn man ihn mal braucht?“

Kaya hatte keine Ahnung wie es den Schlangen gelungen war ihnen die Waffen und Nya ihren Mech abzunehmen. Diese Hangen an einigen Katten gegenüber des Käfigs in dem sie saßen.**** Erneut versuchte die Schwarzhaarige irgendwie Kontakt zum Schiff zu bekommen. „Lloyd? Lord Garmadon? Ist jemand da?“ „Ich bin’s, Nya! Ich bin hier, aber mein Vater…ist weg. Wie läuft’s so bei euch?“, erklang Lloyds Stimme verzerrt, „Nya? Hallo.“ Es waren nur statische Geräusche zu hören, bevor Nya einen Stein gegen die Rüstung schmiss und so wieder eine bessere Verbindung bekam. „Uns geht’s gut, aber wir sind im Moment ein kleinen wenig ausgebremst. Sie haben unsere Waffen weggenommen und wir wurden in einen Käfig gesperrt.“ „Und leider hat Pythor jetzt auch die vierte Reißzahnklinge“, fügte Cole hinzu. Zane war der nächste der Sprach. „Lloyd, wo ist dein Vater hingegangen?“ „Ich habe ihm gesagt, er soll verschwinden. Er hat versucht Geheimnisse zu stehlen!“, die Verbitterung und Enttäuschung in der Stimme des Jungen war deutlich zu hören. „Teh, was für eine Überraschung“, sagte die Gelbäugige mit verschränkten Armen sarkastisch, „Ich habe euch vor diesem Typen gewarnt, aber ihr wolltet ja nicht hören.“ „Mein Vater geht dahin zurück, wo er her gekommen ist. Aber keine Sorge, ich werde euch retten!“ „Du bist noch nicht soweit, Lloyd!“, schaltete sich nun auch Wu ein und hielt sich an den Gitterstäben fest, „Wir dürfen dein Schicksal nicht aufs Spiel setzen!“ „Äh, ich sage das wirklich ungern, Sensei, aber wenn wir hier nicht bald verschwinden und wenn Pythor den Great Devourer freilässt, dann wird unser aller Schicksal besiegelt sein!“, sagte der Lilaäugige. „Ich hole euch in Null-Komma-Nichts da raus!“, erklang Lloyds entschlossene Stimme, bevor ein lautes Scheppern zu hören war.

Unter ihnen jubelten die Schlangen über ihren Sieg, als Pythor, der die Halterung mit den Reißzahnklingen in den Händen hielt, sagte: „Gemeinsam haben wir die vier Reißzahnklingen zurück erobert! Wenn wir sie in die Stadt von Ourobos zurückbringen, dann werden wir gemeinsam den Great Devourer frei lassen!“ Erneut fingen die Schlangen an zu jubeln. „Auf in die Stadt von Ourobos!“ Er wandte sich ab und war bereits im Begriff den Pfad hinauf zu schlängeln, als eine der Würgeboas vortrat und sagte: „Wir haben ssso lange gebraucht, um diese unterirdische Festung zu graben. Esss wäre wirklich eine Schande, wenn wir sie nicht länger nutzen.“ „Ja, genau“, stimmte der Giftnatterngeneral zu, „Lasssst uns endlich die Gefangennahme der Ninja feiern!“ Bevor die Anakonda jedoch etwas erwidern konnte, sah sie wie Scales sich Pythor näherte und ihm irgendwas zuflüsterte. Kaum hatte die Hypnokobra anscheinend geendet, rief Pythor: „Dann werden wir heute Abend unseren Sieg feiern: mit einer Kampfparty!“ Erneut fingen die Schlangen an zu jubeln, bevor ein Kreis gebildet wurde und der erste Kampf begann.

Kaya begann unruhig auf und ab zu laufen, während Nya und Wu nach unten sahen, Zane sich auf den Boden gesetzt hatte und schien zu meditieren und Jay und Cole Schach spielten mit Dingen, die sie in ihren Taschen hatten. „Wir können hier nicht einfach rumsitzen und warten! Das macht mich total fertig“, sagte die Gelbäugige auf einmal und riss ihre Amre in die Höhe. „Geduld“, sagte Wu, als er und Nya sich zu der Jüngeren drehten. Er hatte seine Hände dabei hinter seinem Rücken verschränkt. „Lloyd wird sich irgendwas einfallen lassen.“ „Wir setzten unser ganzes Vertrauen auf den Sohn des größten Bösewichts, den Ninjago je gesehen hat? Der keinerlei Erfahrung mit kämpfen und anschleichen hat und obendrauf erst vor kurzem 10 geworden ist?!“, fragte die Rotgekleidet mit hochgezogener Augenbraue, als sie die Punkte aufzählte, „Äh, zweifelt sonst noch irgendjemand an diesen Plan?“ „Du bist aber selbst gerade mal drei Jahre älter als er“, erinnerte die Blauäugige ihre Schwester. „Das ist aber jetzt nicht der Punkt!“ Sie wandte sich ab und näherte sich den Gitterstäben. „Nur weil wir unsere Waffen nicht haben heißt das noch lange nicht, dass wir unsere Kräfte nicht einsetzen können.“ Sie steckte ihren Arm durch die Gitterstäbe und streckte diesen in Richtung ihres Schwertes. „Wir müssen uns einfach konzentrieren.“ Sie schoss ihre Augen und versuchte eine Verbindung zu dem Feuer im Innern des Schwertes zu bekommen, aber sie spürte nichts…nicht mal den kleinsten Funken. „Die Kammer wurde aus Vegastone gebaut. Das heißt unsere elementaren Kräfte sind vollkommen nutzlos. Also Geduld!“, sagte der Weißbärtige ruhig aber bestimmend, bevor Kaya seufzend ihren Arm sinken lies.    
Erst jetzt fiel ihr auf, dass die Stäbe an sich so weit auseinander standen, dass sie, in der Theorie, sich durchquetschen könnte. >Wenn ich jetzt noch etwas hätte, das verhindert, dass ich steckenbleiben würde. Sowas wie Butter, Öl oder…< Sie riss ihren Kopf herum und sah zu Jay und Cole oder besser gesagt den Gegenständen mit denen sie spielten. Ein schmunzeln bildete sich unter ihrer Maske. >Bingo.< Im nu stand sie neben den zwei und schnappte sich die Tube Haargel, die Jay als Spielfigur benutzt hatte, und ging wieder zurück zu den Stäben. „Hey, weißt du eigentlich, wie teuer dieses Haargel ist?!“ „Echt? Dann hoffe ich, dass es sein Geld auch wert ist, weil ich uns jetzt gleich hier raushole“, sagte sie über ihre Schulter hinweg, als sie die Tube öffnete. Nya und Wu sahen sich für einen Augenblick an, während die Meisterin des Feuers begann sich das Gel auf ihr Gi aufzutragen. >Das ist sowas von widerlich, aber wenn es klappt dann ist es die Sache wenigstens wert.< „Hey Schmalztolle, das ist für die Haare gedacht und nicht für deine Uniform!“, merkte Cole an, als er aufsah. „Du kannst dich gerne darüber lustig machen, aber ich glaube wir brauen unsere speziellen Kräfte nicht, um hier rauszukommen. Man braucht dafür nur ein wenig Einfallsreichtum.“ Sie lies die fast leere Tube fallen und begann sich durch die Stäbe zu zwängen. Ihr Griff um die Stäbe wurde stärker, als sie hindurch war. >So weit so gut.< „Sie hat es geschafft!“, sagte der Blaugekleidete, was Zane dazu brachte seine Augen zu öffnen. „Seht euch das an.“ Cole stand auf und fragte: „Super, du Schlaumeier und wie geht‘s jetzt weiter?“ Sie blickte über ihre Schulter zu den Ketten, als sie sagte: „Jetzt wollen wir mal sehen, wie wir alle Ketten sprengen können.“ Sie streckte sich und ergriff eine der Ketten, zog sie zu sich heran und fädelte sie durch eine der Stäbe, bevor Kaya sie möglichst lautlos wieder hinab gleiten lies. Mit Pochendem Herzen blickte die junge Meisterin des Feuers nach unten, wo die Schlangen anscheinend nichts bemerkt hatten und weiter gespannt den kämpfenden zusahen. Langsam kletterte sie ein Stück an der Kette hinunter. Im gleichen Moment sprach eine Beißviper, die wohl der Moderator der Kämpfe war, in ein Mikrofon. „Dann wollen wir dasss Spielchen mal ändern, nicht wahr?“ Er betätigte einen Hebel und eine Scheibe mit Runen begann sich zu drehen. „Giftbottich!“ Der Boden unter den Ketten Verschwand und ein riesiger Pool aus grüner Flüssigkeit und schmalen Pfaden erschien. >Yep, definitiv kein Interesse damit in Berührung zu kommen.< „Die nächsten beiden Kämpfer!“ Langsam begann die Rotgekleidete sich an der Kette hin und her zu schwingen. „Es funktioniert, mach weiter!“, konnte sie die Stimme ihrer Schwester hören, während der Käfig sich langsam in Bewegung setzte. „Kommt schon Leute, mal sehen ob wir etwas Bewegung in die Sache bekommen“, sagte Cole. Kaya wusste zwar nicht was die anderen machten, aber der Käfig und damit auch die Kette begannen immer stärker zu schwingen. Sie war bereits nah an der Kante des Pfades, auf dem sie hinab gekommen waren, aber es fehlten noch einige wenige Meter. „Beim nächsten Mal klappt es. Mit druck!“ Die Kette schwang zur Kante des Pfades. Die Gelbäugige lies los und hielt sich an dieser fest. Bevor sie jedoch versuchen konnte sich hochzuziehen, ergriff eine schuppige Hand ihr Handgelenkt. Erschrocken riss sie ihren Kopf hoch und sah in das Grinsende Gesicht Pythors. „Oh, versucht der laufende Meter etwa zu flüchten?“ Kayas Auge begann zu zucken, als über ihr Jays Stimme erklang. „Oh je, das hätte er besser nicht sagen sollen.“ Die Anakonda zischte, als Kayas Hände plötzlich von Flammen umhüllt waren und gezwungen war sie los zu lassen. Die Brünette fiel die wenigen Meter in die Tiefe, bevor sie auf ihren Füßen landete. Sie hob ihren Kopf, als sich ihr bereits die ersten Schlangen näherten. Die Rotgekleidete trat und schlug jedesmal zu, als eines der Reptilien versuchte sie zu ergreifen. Einige Schlangen schrien vor Schmerz auf, als das Feuer ihnen ihre Schuppen ansengte. Sie wusste nicht wie lange es so ging, bis sie plötzlich an ihren Armen gepackt und vom Boden gehoben wurde. Sie versuchte sich gegen die Griffe der beiden Würgeboas, die hinter ihr aus der Wand gekommen waren, zu wären und trat wild um sich…vergeblich. Das Feuer um ihre Hände war bereits wieder erloschen.

Ehe sich die Gelbäugige versah befand sie sich wieder im Käfig. Obendrauf wurden die Sechs auch och zusätzlich an einem ihrer Arme an die Gitterstäben gefesselt, wobei Kaya sogar mit beiden Armen angekettet wurden war. „Super, wir sind jetzt wirklich viel besser dran als vorher!“, fauchte der Meister der Erde wütend. „Da hat er ausnahmsweise recht“, meinte Zane, bevor Jay auch noch seinen Senf hinzugab. „Und mein Haargel ist jetzt auch alle!“ „Wenigstens hab ich es versucht!“, fauchte die Jüngere gereizt zurück, bevor sie beleidigt ihren Kopf wegdrehte. „Keine Sorge, Sensei, Ich habe Vertrauen in Lloyd!“, meinte Nya an den Weißbärtigen gerichtet.

~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-

Die Sechs hatten sich mittlerweile auf den Boden gesetzt, während sie verdammt waren zu warten. Das einzige was zu hören war, waren die Schlangen unter ihnen. Kaya wanderte mit ihrem Blick über die Felswände, als ihr etwas Grünes ins Auge sprang. „Hey, seht mal da oben, das ist Lloyd!“, sagte sie zu den anderen. Diese folgten ihrem Blick, bevor sie sich erhoben. Sie beobachteten wie er den Pfad hinab lief, bis er über einen Stein stolperte. Mittfühlend sahen sie zu wie der Grüngekleidete den weiteren Pfad hinabstürzte, bis er mitten zwischen die Schlangen purzelte. Augenblicklich verstummten die Schlangen. „Ich muss echt noch an meiner Technik feilen“, sagte Lloyd, als er aufstand und sich etwas den Dreck abklopfte.

„Wow, wenn das nicht mal ein tolles Wiedersehen ist, Pythor. Rück die Ninja raus oder ertrage die Demütigung durch den Grünen Ninja!“ Lloyd erhielt jedoch nicht die Reaktion, die er sich wohl gewünscht hatte. Pythor und die anderen Reptilien fingen an zu lachen. „Ach ja? Welche Armee hilft dir denn?“ „Äh, wie wär‘s mit meiner Armee von Fäusten?!“ Der Grünäugige begann mit seinen Fäuste in die Luft zu schlagen, was den Lachanfall der Schlangen nur noch verstärkte. Wenn Kaya gekonnt hätte, hätte sie sich gegen die Stirn geschlagen. >Oh man.<          
„Oder dieser Armee!“, erklang plötzlich eine dunkle, den Ninja alt zu bekannte Stimme. Alle Augen richteten sich auf den Pfad, von wo aus die Stimme erklungen war. Es war Lord Garmadon und neben bzw. hinter ihm befand sich…die Skelettarmee. „Dad!“ „Lloyd, du hast mir geholfen zu erkennen, dass ich eine Wahl habe. Und wenn irgendjemand Ninjago bedrohen will dann wäre es besser, wenn ich das bin!“ „Die Armee der Skelette?!“, kam es ungläubig von der Anakonda, „Aber warum solltet ihr an seiner Seite kämpfen? Er hat euch und Samukai vor langer Zeit verraten!“ „Ja, weil einfach jeder Schlangen hasst!“, sagte Kruncha, bevor die anderen Skelette begannen zu lachen. >Es stimmt wohl was man sagt: „Der Feind meines Feindes ist mein Freund.“ Zumindest in diesem Fall.< „Angriff!“ „Angriff!“ Beide Fronten stürmten aufeinander ein. Pythor schnappte sich im Chaos die Halterung mit den Reißzahnklingen, bevor er einen Hebel umlegte. „Hey, wir bewegen uns!“, sagte Jay, als sich der Käfig plötzlich in Bewegung setzte. „Ja, aber in die falsche Richtung!“, erwiderte Cole, während er nervös zu der grünen Flüssigkeit unter ihnen blickte. Die Ninja, Wu und Nya zogen sich an den Stäben hoch, als der Boden begann bei der Berührung mit der Flüssigkeit langsam wegzuätzen. „Lloyd!“, rief die Schwarzhaarige, was die anderen in dieselbe Richtung blicken ließ. Der Genannte schlängelte sich durch die Kämpfenden Schlangen und Skelette hindurch zu dem Hebel des Käfigs. Er legte diesen um und die Fesseln an den Händen der Gefangenen verschwanden, bevor auch die Stäbe einfuhren. Kaum war dies geschehen sprangen die Sechs auf sicheren Boden. Der Blonde legte ein weiteren Hebel um, der die Ketten hinab lies an dem sich die Goldenen Waffen und den Samurai-Mech befanden. „Ich hab euch doch gesagt, dass ich euch retten werde!“, kam es stolz von dem Jungen. Zane, Cole, Jay und Kaya sahen den Jüngeren dankend an, bevor sie an die Ketten sprangen und ihre Waffen wieder an sich nahmen. Auch Nya saß schnell wieder in ihrem Mech und Sensei Wu auf seinen Sitz, bevor sie sich selbst in den Kampf stürzten. „Ninja GO!“

Sie gaben sich gegenseitig Rückendeckung, als jemand gegen den Meister der Erde stieß. Die Vier drehten sich mit erhobenen Waffen um und sahen niemand anderes als Pythor. „Wo willst du denn hin?“, fragte der Schwarzgekleidete. „Ach her je.“ Cole hielt seine Sense vor die Schlange, als er die Halterung mit den Klingen an sich nahm. Pythro grinste sie nur an, bevor er unsichtbar wurde. „Wo ist er den hin?“, wundert sich der Lilaäugige, als er sich umsah. „Das ist doch jetzt egal. Wir haben die Klingen, also lasst und verschwinden!“, sagte Kaya, bevor sie in Richtung des Pfades liefen. „Ninja GO!“ Die vier Ninja machten den Weg frei, während Nya, Lloyd und Garmadon hinterher liefen. „Macht euch keine Sorgen um uns! Wir kämpfen weiter für die gute Sache“, rief Nuckal. Die Rotgekleidete blieb stehen und sah nochmals hinab, während die anderen an ihr vorbei liefen. Sie hob ihre Hand und gab den Skeleten einen Zwei-Finger Salut. „Ah, ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sage aber: Los Ninja! Los!“, rief Kruncha, bevor Kaya sich wieder in Bewegung setzte.          
Kaum waren alle an Bord des Flugseglers initiierte Nya den Abflug und ließen den Berg der Millionen Schritte hinter sich.

~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-

Kaya konnte sich ihr Lachen nicht verkneifen, während sie zusah wie ihre Brüder und Sensei Wu feierten. Nya hielt sich selbst eine Hand vorm Mund, während sie in der anderen ein Glas Fruchtpunch hielt. Trotz der lauten Musik hörten die beiden Schwestern, wie die Tür sich öffnete. Lloyd kam mit hängen Kopf hinein. „Er ist gegangen, nicht war?“, fragte Nya und ging auf dem jüngeren zu. Lloyd nickte traurig, bevor sie ihm ein Glas reichte. „Komm, magst du einen Fruchtpunch? Cole hat ihn gemacht.“ Die Augen des Blonden weiteten sich, bevor er auf das Getränk ihn seiner Hand sah. Die Brünette kicherte, als sie Lloyds Gesichtsausdruck sah. „Keine Sorge, er ist gar nicht mal so übel“, beruhigte sie ihn.“ „Auf Lloyds Dad!“ „Auf Garmadon!“ „Auf meinen Dad!“ „Morgen werden wir zu den Flammenbergen reisen, um diese Reißzahnklingen ein für alle mal zu zerstören!“, sagte Wu und deutete dabei auf die vier Klingen, die auf dem Tisch in der Mitte des Raumes lagen, „Und das alles hätten wir nicht ohne deinen Vater geschafft. Wir werden ihn vermissen.“ Die Sieben feierten noch bis spät in die Nacht, bevor sie sich schlafen legten.

#+#+#+#+#+#+#+#+#+#+#+#+#+#+#+#+#+#+#+#+#+#+#+#+#+#+#+#+#+#+#+#+#+

* Ich weiß, dass Kai das eigentlich sagt, aber bei Jay würde es irgendwie mehr Sinn ergeben, oder nicht?

** Ist Euch eigentlich mal aufgefallen, dass Scales in der Szene plötzlich einen anderen Synchronsprecher hatte?

*** Das ist so eine Sache, die ich nicht verstehe. Zane ist der Inoffizielle Koch der Ninja, also warum hat er dann Angst vor Gemüse?

**** Ganz ehrlich, wie haben die Schlangen das geschafft? Wenn einer von euch eine Idee hat, schreibt es doch bitte in einem Review.

***** Warum hat Lloyd im Gespräch mit seinem Vater wieder seine alten Klamotten an, nur um sich dann wieder umzuziehen, bevor er auf die Brücke geht? Warum? (19.10 – 20.10).



Es wird Zeit für die nächste Abstimmung! Dieses Mal geht es um den Badeanzug/-kleidung, die Kaya in Folge 25 anhaben soll. Und hier ist die Auswahl:
Nr.1: https://www.amazon.de/arena-Mädchen-Sport-Bikini-Yellow/dp/B01N0IEXP4/ref=sr_1_46?s=apparel&ie=UTF8&qid=1546210620&sr=1-46&refinements=p_n_size_two_browse-vebin%3A14223263031  
Nr.2: https://www.amazon.de/Protest-Orly-Jr-rot-140/dp/B06WPB58GG/ref=sr_1_117?s=apparel&ie=UTF8&qid=1546210690&sr=1-117&refinements=p_n_size_two_browse-vebin%3A14223263031  
Nr.3: https://www.amazon.de/süßes-3tlg-Bikini-Strandrock-Größe/dp/B00BW03H0M/ref=sr_1_80?s=apparel&ie=UTF8&qid=1546210928&sr=1-80&refinements=p_n_size_two_browse-vebin%3A14223263031&th=1

Vergisst nicht bitte eine Erstwahl (1. Favoriten)und eine Zweitwahl zu treffen. Die Abstimmung läuft bis zum 06.12.2019 und ich würde mich wirklich freuen, wenn jemand wirklich abstimmen würde. Ich brauche nämlich nur noch drei Kapitel, um Staffel 2 abzuschließen und bevor ich mit dem Scrip für die 3. beginne. Obendrauf werde ich Ende des Monats leider für 2 Monate so gut wie keine Zeit haben zu schreiben, wegen meines Praktikums und es wäre wirklich frustrierend, wenn ich erneut umsonst ein Monat warte um das oben erwähnte Kapitel zu schreiben.    
Wie dem auch sei. Ich wünsch euch allen noch eine schöne Woche und bis zum nächsten Mal.
Review schreiben