Der dunkle Mond

GeschichteAbenteuer, Romanze / P18
Legolas Nazgul OC (Own Character)
17.08.2019
05.10.2019
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Der Bote war außer Atem als er den König von Numenor erreichte. „Euer Gnaden Tar-Antanamir. Das Kind ist gekommen!“ Tar-Antanamir ließ sich das nicht zweimal sagen und stand von der Bank auf, auf der er gewartet und eilte zu seiner unsterblichen Gemahlin. Es war schon erstaunlich, dass sie bereits ein Kind gebar, obwohl sie erst seit zwei Jahren verheiratet waren und er wollte sich gar nicht vorstellen, wenn er einen Thronfolger hatte und was das alles für seine junge Regentschaft bedeuten würde.

Im Zimmer seiner Frau roch es nach Blut und Schweiß und Glawa war schweißgebadet, doch sie lächelte ihn selig an, als er sie erwartungsvoll ansah. „Sieh ihn dir an, er wird einmal ein starker Herrscher.“
Der Junge quengelt laut in ihren Armen und windet sich stark und man sieht, wie sie sich anstrengen muss, um ihn nicht fallen zu lassen. Sanft nimmt er ihr den Sohn ab und musste feststellen, dass er wirklich stark war. Sein Sohn sah fast ganz so aus wie er selbst, nur die grünen Augen hatte er von seiner Mutter. „Wir wollen ihn Maethor nennen, bis er den Thron besteigt.“ Gawa nickte zufrieden.
Plötzlich schreit sie auf und ein schmerzerfüllter Ausdruck legt sich auf ihr Gesicht, während sich ihre Laken rot von Blut färben. „Es ist nur eine Nachwehe, eure Majestät!“, rief die zu ihr eilende Hebamme seiner Gemahlin zu, bevor sie die Laken wegzog um nachzuschauen, was dort nicht in Ordnung war. „Oh, ihr großen Valar!“, entfuhr es seiner Gemahlin, als sie sich unter der nächsten Wehe wand und Tat-Antanamir konnte nicht anders als sie missbilligend anzuschauen, denn er hatte sich offen gegen Valar ausgesprochen und mochte den Glauben an sie nicht. „Euer Gnaden das ist nicht nur eine Nachwehe. Eure Gemahlin hat die ganze Zwillinge getragen“, erklärte die Geburtshelferin schnell die Lage, während sich Gawa weiter unter Schmerzen wand und das Laken unter ihr immer röter von ihrem Blut färbte.
Es mochte eine halbe Stunde oder ein Tag dauern, doch schließlich hielt sie ein weiteres Neugeborenes in den Armen. „Sie ist wunderschön, nicht wahr?“, keuchte seine Gemahlin und sah abgekämpfter denn je aus, doch sie lächelte so glücklich wie noch nie.
Und als er das Mädchen sah, erkannte er auch warum. Sie war wirklich wunderschön mit den silbernen Haaren, die dem Mondschein glichen und den eleganten Elbenohren, doch das Auffälligste waren ihre Augen, die wie der klare, blaue Nachthimmel wirkten und seinen Blick fest erwiderten, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt. Und wenn Maethor, sein Sohn, wie der vor Kraft strotzende Wald, so war sie wie die Nacht, nur erhellt vom silbernen Mond.
„Sie ist wie der Mond und die Nacht“, flüsterte er leise. „So soll sie Ithila sein.“

Ich freue mich, dass ihr euch zu meiner Geschichte verirrt habt, ich hoffe der recht kurze Prolog hat euch gefallen, dass erste Kapitel gibt es bald dazu. Ich freue mich immer über Reviews oder darüber wenn ihr euch mal, sofern ihr Game of Thrones kennt, auch mal zu meiner dortigen Geschichte verirrt.
Alles außer meiner OC gehört selbstverständlich J.R.R. Tolkien, bzw. seinen Nachkommen.

Hier noch zwei kleine Informationen.
Nummer eins wäre, dass es alle Orte und geschichtlichen Hintergründe(z.B. die Numenorkönige in diesem Prolog) bereits im Tolkien-Universe gibt. Für meine Geschichten grabe ich ziemlich tief in solchen Universen, aber hier werdet ihr feststellen, dass eine meiner hier genannten Figuren auch fest im Herrn der Ringe verankert ist, auch wenn sein Name inzwischen vergessen ist.
Und Nummer zwei wäre, dass ich mich sowohl an Büchern, als auch an den Filmen orientiere, weil ich es nicht schaffen würde beides zu trennnen

Ich hoffe wir sehen uns bald wieder, hier oder in den Reviews oder bei meiner anderne Geschichte oder wo auch immer.

LG Wolfshund10
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