It starts with a favor

GeschichteAllgemein / P18 Slash
Beca Mitchell Chloe Beale Stacie Conrad
16.08.2019
16.02.2020
34
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Einige Minuten saß ich mit dem positiven Test in der Hand auf dem Stuhl und gab keinen Mucks von mir. Beca war schwanger, die Frau die ich so sehr liebte war schwanger, von einem anderen Kerl. Na gut, es war ihr Freund aber trotzdem...Beca hatte sich in der Zwischenzeit ihre Kopfhörer aufgesetzt, sie wollte es wirklich nicht wissen. Ich packte ihn zurück in die Verpackung und schloss sie in unserem Safe ein. “Becs?” schob ich ihr die Kopfhörer vom Kopf. “Du weißt es?” Ich nickte und versuchte, mir nichts anmerken zu lassen. “Wenn du es wissen willst, er liegt im Safe.” sie schluckte einmal und nickte. “Komm zu mir.” öffnete sie mir ihre Arme und ohne nachzudenken legte ich mich zu ihr rein. “Gehen wir gleich Schwimmen? Hab ich Lust zu.” Sie wollte also einfach zur Tagesordnung übergehen. “Ja klar, gerne. Mittag kommst du aber mit zum essen oder?” “Klar, meinem Magen geht es wieder gut. Hab mir schon bisschen Schokolade reingezogen.” Ich lachte auf. “Sehr gesund.” “Hey, ich bin im Urlaub, da darf ich auch mal ungesund leben.” “Auch wieder wahr. Wollen wir jetzt los?” “nein, erst noch bisschen kuscheln.” “Da sag ich doch nicht nein zu.” drehte ich mich um und blickte ihr in die Augen. Ich liebte ihre Augen einfach, alles an ihr war fantastisch und in ihrem Bauch wuchs nun etwas heran, das bestimmt genauso wundervoll war. Ich war mir jetzt schon sicher, sollte sie es wirklich bekommen, würde ich es genauso lieben wie sie. Eine kleine Beca. Hoffentlich. Ich wollte gar nicht daran denken, dass es ein Treble werden konnte. Beca hatte gerade angefangen, mein Shirt zu entfernen und ich half natürlich begeistert mit. Mein BH verschwand kurz darauf und sie drückte mich an sich. “Becs, alles gut?” flüsterte ich ihr ins Ohr. “Ich will nicht…” stieß sie aus und ich hörte die Tränen. Ich hatte keine Ahnung, was ich jetzt sagen sollte. Sie war es nun mal. Sie wusste es nicht aber sowas spürt man doch oder? “Becs...egal wie der Test ausgegangen ist. Ich bin bei dir.” Sie nickte. Eigentlich war es vollkommen bescheuert. Wenn er negativ gewesen wäre, hätte ich es ihr natürlich gesagt um sie zu beruhigen aber so...naja, sie wollte es. Wahrscheinlich ahnte sie es, wollte nur einfach nicht die Gewissheit haben. Ich streichelte über ihren Rücken und sang leise Titanium in ihr Ohr. Es war das einzige Lied, das mir gerade einfiel, dass ihr jetzt Stärke geben konnte. “Danke….” seufzte sie, als ich endete. “Gern. Ich bin für dich da.” Ich spürte, wie sie einmal tief einatmete. “Dieser Urlaub solll fröhlich werden. Wir gehen jetzt schwimmen.” löste sie sich und stand auf. Auch das war meine Beca, sprunghaft bis zum geht nicht mehr. Lachend sah ich ihr zu wie sie sich ihren Bikini anzog. “Kommst du?” “Klar.” Ich zog mich auch noch schnell um und dann liefen wir direkt ins Wasser, das nur so spritzte aber es war so angenehm warm, dass wir ohne Gewöhnungszeit einfach untertauchen konnten. Beca schwamm an mich heran und ich dachte, sie wollte mich umarmen aber in dem Moment schmiss sie mir eine Ladung Wasser ins Gesicht und feixte sich einen. Wir hatten jetzt richtig unseren Spaß im Wasser, bis ich von einem Wasserball getroffen wurde. Eine Gruppe Jungs hatte damit gespielt und winkten mir jetzt zu. Ich nahm den Ball und pfefferte ihn in Volleyball-Manier zurück. “Hey, wollt ihr mitspielen?” vernahm ich den einen und nach einem Blickwechsel mit Beca stimmten wir zu.

Die Minuten vergingen bis wir uns verabschiedeten und den Weg zurück an den Strand suchten. “Danke Chlo, das hat richtig gut getan.”  schlang sie ihre Arme um mich und ich hielt sie fest. “Freut mich mein Schatz. Ich will dich lächeln sehen. Steht dir viel besser.” Sie nickte an meiner Schulter bevor wir uns lösten um uns abzutrocknen. Ich versuchte jeglichen Blick auf ihren Bauch zu vermeiden, damit sie nicht wieder daran erinnert wird. Fürs Bett muss ich mir dann noch was ausdenken, da ich es liebte meine Hand über ihren Bauch streifen zu lassen oder an ihr entlang zu küssen aber mir fällt schon eine Lösung ein. Wir legten uns unter einen der großen Sonnenschirme und mit Musik auf den Ohren schloss ich ein wenig die Augen. ich spürte Becas anwesenheit neben mir ganz deutlich, was vielleicht auch daran lag dass sie sich an mich angelehnt hatte und hin und wieder mit ihrer Hand über meinen Bauch streichelte. Unbemerkt von ihr öffnete ich meine Augen und erblickte ihren nachdenkliichen Blick. “Woran denkst du Süße?” zog ich mir die Kopfhörer wieder vom Kopf. “Nichts bestimmtes.” “Becs...du weißt, dass ich dich durchschauen kann.” “Stimmt. Also kannst du es dir denken, woran ich denke oder?” “Schon…” “Ach Chlo….das ist doch kacke.” legte sie ihren Kopf auf mir ab. “Du weißt es oder?” “Ich bin nicht blöd Chloe. Klar weiß ich es. sonst hättest du es mir längst gesagt. Aber danke, dass du dieses Spiel mitgemacht hast.” “Klar, ich hab dich eben lieb.” “Ich dich auch.” vorsichtige drehte ich mich zu ihr und sie nahm die Einladung nur zu gerne an und schlang beide Arme um mich. “Denkst du Jesse wird es freuen?” “Keine Ahnung, habt ihr schon mal darüber gesprochen?” “Nein, natürlich nicht. Wir sind doch beide noch viel zu jung.” Ich nickte und hielt sie einfach weiter fest. “Ich freue mich sehr auf Mini-Beca.” küsste ich ihre Wange und vernahm wieder ihr süßes Lachen. “Chloe...darf ich mir was wünschen?” “Alles mein Schatz. Alles.” “Lass uns die restliche Zeit nicht mehr über das Thema Baby sprechen, außer ich fang damit an.” “Verstehe ich. Kein Problem.” “Danke. Ich bekomme langsam Hunger.” “irgendwas bestimmtes? Gurken mit Senf vielleicht?” “Du bist ein Idiot Chlo.” kniff sie in meine Seite und ich lachte. “Komm, gehen wir in unseren Bungalow und ziehen uns fürs Essen um.”
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