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Let set the Sky on Fire

MitmachgeschichteFreundschaft / P12
OC (Own Charakter) Rick Sanchez
16.08.2019
16.08.2019
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PRISMA:

Das auf den Knien verweilen war echt eine Sache für sich.
Prisma sah sich immer wieder mal um ob es hier nicht doch stink normale Tische gab mit normalen Stühlen an die man sich setzen konnte, doch Fehlanzeige.
Sie setzte sich schließlich schräg auf das Kissen, doch auch diese Position würde sie nicht lange aus halten, egal wie trainiert man war.
Kurz rührte sie dann in ihrer Tasse, nippte daran und.....naja so mega schmeckte dieser Tee nun auch nicht, ehr für ihren Geschmack etwas zu bitter trotz dem Zucker.
Bei der Frage blinzelte sie.
" Eigentlich ja, kommt darauf an ob ich es auch vertrage."
Schokolade jedenfalls war Tabu, ebenso wie süße Limonade, Marzipan und einige andere Dinge.
" Wo ich her komme? Nun, wie sie wohl aus einen ganz anderen Universum, jedoch auch aus Amerika. [ in der Serie wird nie gesagt wo Rick lebt ] Oder meinen sie wo ich geboren worden bin?
Mein Heimatplanet nennt sich Galdrea und ist so einige Lichtjahre von der Erde entfernt." diese lange Reise würde kein Mensch überleben, auch nicht als Baby würde man dieses mit ins All nehmen.
" Nun, ich war gerade auf dem Weg zur Arbeit und stand dann wie schon einmal in einer unbekannten Straße. Ich habe das schon einmal durch und musste zwei Jahre in der fremden Welt bleiben. Nun war ich zwei Jahre zu Hause und, tja. " erneut eine neue Welt.
Darüber freuen allerdings konnte sie sich kein bisschen.

Die Bestellung wurde gebracht, sie noch einmal gefragt was man denn gerne nun haben wollte.
" Ehrlich gesagt habe ich nicht die aller leiseste Ahnung. Einige Lebensmittel und Zutaten kenne ich zwar vom Namen her, habe sie aber noch nie gegessen. Können sie mir etwas empfehlen das leicht zu vertragen ist? " besser eben man war vorsichtig.
Die Bedienung überlegte kurz, ratterte dann einige Gerichte herunter und meinte dann wenn man einen empfindlichen Magen hätte würde dann ein Gläschen Verdauungsschnaps oder Tee gar nicht so schlecht sein.
Die Aliendame nickte.
" Gut, dann nehme ich diese Nudelsuppe, den gebratenen Reis mit Gemüse und dieses Ingwereis. "
Die Frau schrieb alles auf, verschwand dann wieder.
" Oh, ja ich habe Platz. Jasmin, Lotus Tee nur zugegeben schmeckt der abscheulich." Jedenfalls für ihren Geschmack.
Pat schien also Tee zu mögen, nun gut, dann schob man ihm mal die eigene Tasse hin.
" Vielleicht schmeckt der ihnen ja besser als mir, er hat so einen bitteren Nachgeschmack."
Ob das unhöflich war nach Früchtetee zu fragen der eben süßer schmeckte?
Die Preise hier waren wirklich recht billig, also daran sollte es nicht mangeln sich einfach etwas anderes zu bestellen.
" Ich muss eh auf passen was ich zu mir nehme, das ein oder andere macht mich richtig krank und vieles habe ich erst noch gar nicht versucht."
Sie rutschte etwas auf der Stelle herum.
" Ehrlich gesagt frage ich mich wie man das aus hält, mir tuen die Knie jetzt schon weh."
meinte Prisma dann leise.

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PATRICK JANE:

Janes Blick hing ganz klar an dem des Zuckerbehälters. Er wollte sich auch etwas von der süßen Flüssigkeit in seine Teetasse rießlen lasen. Er mochte es, wenn sich der klebrige Zucker, da er nie gut genug umrührte, auf den Boden der weißen Porzellantasse abgesetzt hatte und er den Zucker dann mit einem Löffel rauskratzen musste, um ja keine kostbaren sowie wertvollen Ressourcen verkommen zu lassen. Denn das wäre in der Tat sehr unschön.
„Oh, das tut mir leid“, meinte Patrick ehrlich. „Was vertragen Sie denn nicht? Dann kann ich Ihnen vielleicht helfen.“ Vielleicht konnte er ihr etwas raten. Er interessierte sich nicht umsonst für Speisen oder Getränke. Er kochte gerne und demzufolge aß er auch sehr gerne.
Ihm blieb nicht verborgen, dass sein Gegenüber der Tee nicht schmeckte. Aber ansprechen wollte er sie erst später darauf. Genauso verhielt es sich mit ihrem Unbehagen, dass sie hier auf den Kissen wohl nicht so bequem saß wie Jane bemerkte.
„Mir war klar, dass Sie aus einem ganz anderen Universum kommen“, kommentierte er charmant Prismas ersten Satz. „Aber ja, wenn Sie gerade davon anfangen. Ihr Heimatplanet interessiert mich natürlich auch.“ Aufmerksam lauschte er Prismas Ausführungen.
„Möchten Sie mir mehr von Galdrea erzählen? Ich würde gerne mehr darüber erfahren“, stellte er klar und war ehrlich interessiert.
Jane hob überrascht eine Augenbraue. „Es war nicht Ihre erste ich nenne es mal komische Reise? Wo waren Sie denn zuvor?“
Er merkte, dass Prisma alles andere als erfreut war. „Sie wären lieber wieder Zuhause. Ich auch. Damit sind Sie nicht alleine, liebe Prisma.“
Da sie so ausführlich davon erzählt hatte, wie sie hier gelandet war wollte Jane es hier gerne gleichtun.
„Meine Partnerin Teresa Lisbon und ich untersuchten gerade einen Mord an einer Tochter eines Ehepaares, wo die Frau ihren Mann verdächtigte ihre Tochter ermordet zu haben. Ich ging also in das Haus des Ehepaares,“, erklärte Jane und machte dazu passend mit zwei Fingern seiner Hand, die er wieder aus seiner Jackentasche gezogen hatte, eine Bewegung von zwei gehenden Beinen, die seine Finger darstellten, „fühlte mich in einem fremden Haus wie Zuhause, kochte mir Tee, denn Sie müssen wissen, dass ich Tee liebe und machte mir auch noch ein Sandwich. Irgendwann kam die aufgebrachte Frau herein. Ich versuchte mit meiner Begabung zu helfen, aber die Frau war so aufgebracht, dass sie kaltblütig ihren Mann erschoss. Agent Lisbon kam daraufhin mit einigen Polizisten ins Haus gestürmt. Bevor ich jedoch irgendetwas unternehmen konnte, bemerkte ich, dass sich die Luft um mich herum rapide zu verändern schien. Sie schien regelrecht zu flimmern. Aber dies war nicht die einzige Veränderung, welche ich bemerkte. Denn es kam mir so vor, als würde etwas mit aller Gewalt an mir zerren. Dann wurde alles schwarz um mich herum und ich landete in der schicken Großstadt, wie Sie ja sehen können.“
Geduldig wartete er bis Prisma fertig mit ihrer Bestellung war, da er sich mal abgewöhnen musste die Leute zu unterbrechen, wenn sie gerade am Reden waren. Aber wenn das mal so einfach wäre, denn es fiel ihm verdammt schwer.
„Es freut mich, dass Sie genug Platz haben“, lächelte der Berater und biss beherzt von einer Teigtasche ab. „Wundervoll!“ Sie schmeckte fantastisch.
„Das finde ich ja schade, dass Ihnen Ihr Tee nicht schmeckt“, kommentierte Jane, als Prisma hm ihre Tasse hinschob und der Berater sogleich einen Schluck probierte.
„Das ist auch nicht mein Geschmack. Möchten Sie etwas von meinem Tee? Ich habe mir Früchtetee bestellt.“
Etwas besorgt schob Jane seine Mundwinkel nach unten. „Das tut mir leid, dass Sie einige Sachen krank machen. Kann man dagegen denn gar nichts tun?“ Beschwichtigend hob er beide Hände. „Ich weiß, ich weiß. Ich bin kein Fachmann, aber helfen kann man eigentlich immer.“
Jane fiel wie bereits schon zuvor das Rumgerutschte der Aliendame auf. „Wie ich es mir bereits schon dachte, mögen Sie diese Sitzgelegenheit nicht besonders. Das habe ich an Ihren Verhalten zuvor schon ablesen können. Sie müssen wissen, dass ich dafür eine Gabe besitze.“
Erneut nahm er einen Schluck Tee. „Möchten Sie vielleicht mein Sitzkissen oder das Sitzkissen von dem Tisch schräg gegenüber? Da sitzt nämlich keiner.“

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PRISMA:

Warum er sich jetzt entschuldigte zwecks das sie einige Lebensmittel nicht vertrug verstand sie nicht.
Vieles war ihr noch fremd, doch wegen jeder Kleinigkeit wollte man jetzt auch nicht unbedingt nach fragen.
Prisma belästigte andere nicht gerne und das Menschen schnell genervt waren wenn man sie ewiglich und pausenlos mit Fragen löcherte war ihr bekannt.
Sie war damals der Familie von Rick wahrlich auf den Geist gegangen mit der endlosen Fragerei und irgendwann hatte sie schlicht weg den Mund gehalten als sie ein Gespräch von ihm und seiner Tochter mit bekommen hatte.
Darin hatte er dieser doch wirklich gesagt ob es eine gute Idee gewesen währe sie mit auf die Erde zu nehmen, das ihr unbändiger Wissensdrang ihm total auf den Sender ging.
Daher war man wie gehabt besser still.
" Ist das jetzt wirklich so interessant? " was brachte ihm das wenn sie erzählte welche Lebensmittel ihr nicht gut bekamen?
" Ich bin ein Alien, da ist es doch eigentlich normal das Erdennahrung nicht unbedingt all zu bekömmlich ist." Käme er auf ihren Planeten würde ihm das was es dort gab garantiert auch Schwierigkeiten bereiten und Unwohlsein usw hervor rufen.
Oder er würde es erst gar nicht anrühren da es unappetitlich aussah oder der gleichen.
Was der Teufel nicht kannte, fraß er bekanntlich ja nicht.

" Da gibt es nicht viel zu erzählen, es ist ein Planet wie viele andere auch und er ähnelt der Erde. Ich meine, wir gehen auch einer Arbeit nach, importieren und exportieren, betreiben Handel, ziehen unsere Kinder groß und bauen Bodenschätze ab die wir eben ins ganze Universum verschicken." hielt die Blauhäutige es kurz.
Wenn musste man ihren Planeten sehen, davon erzählen war dämlich.
" In New York. Da umgab ein Kraftfeld die ganze Stadt. Zwei Jahre war ich dort. In meiner Welt allerdings waren nur einige Wochen vergangen."
Hoffentlich war das jetzt das zweite und letzte Mal das man unfreiwillig ganz wo anders landete und nichts dagegen machen konnte.
Patrick schien sehr redefreudig zu sein, genau wie ein gewisser Timelord den sie einst hatte kennen lernen dürfen und so erzählte er das er vor seinen Ankommen hier an einen Fall dran gewesen war.
" Nun, das glaube ich hätten sie für sich behalten sollten. Darf man überhaupt mit anderen über polizeiliche Fälle sprechen? Ich glaube nicht oder?" denn sie ging das ja rein gar nichts an, genau so wenig wie andere Leute.
Und was er da in dem Haus so getrieben hatte war auch alles andere als professionell gewesen.
Na das gab sicher Ärger wenn dies jemand heraus fand.
Zwischen den Gesprächen bestellte nun auch Prisma ihr Essen, lange würde es ja nicht dauern dieses zu bekommen denn die Bestellung von Patrick war ja auch sehr flott an den Tisch gekommen.
Ein gutes, denn ging es hier flott musste man nicht Stunden auf diesen wahrlichen Folterkissen knien.

Die Sache dann mit dem Tee, gut auch ihm schmeckte dieser nicht, aber man musste echt auch nicht alles mögen.
Lotus und Jasmin war eben so typisch chinesisch, asiatisch und nicht jeder Mannes Ding, ebenso wie die Küche da viele Gerichte so scharf waren das empfindliche Leute es erst gar nicht runter bekamen.
" Früchtetee klingt schon besser." so schob sie ihre Tasse und das Kännchen zur Seite und schon reagierte eine andere Bedienung darauf, kam an den Tisch um zu fragen ob denn auch alles In Ordnung währe.
" Der Tee nicht nicht wirklich mein Geschmack." die Frau lächelte, fragte ob man etwas anderes wünschte.
" Ich nehme den gleichen Tee." sie deutete auf die Kanne ihres Gegenübers.
Das währe kein Problem, Kännchen und Tasse wurden mit genommen.
Diese blöden Kissen.
Hätte man vielleicht fragen sollen ob es nicht doch ginge sich hier an einen normalen Tisch zu setzen?
" Das liegt nicht an den Kissen und würde auch nichts ändern, ich finde es nur schrecklich ungemütlich die ganze Zeit knien zu müssen. Das muss ich bei meiner Arbeit zwar auch, aber da fällt es mir wesentlich leichter auf dem harten Boden als auf diesen Kissen." Unhöflich wollte man allerdings nicht sein und eben das Kissen zur Seite legen um auf dem Boden zu knien, nicht das man das hier dann als Beleidigung ansah.
" Gabe? Aber sie sind ein normaler Mensch oder?" fragte man dann nach.
Gut, äußerlicher Schein konnte trügen das war klar.

Einige Minuten später, stand dann auch ihr bestelltes Essen und ein Gläschen mit Verdauungsschnaps auf dem Tisch.
Hm....es roch auf alle Fälle wirklich unglaublich gut.

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RICK SANCHEZ:

Gut eine Woche war er nun hier und egal ob nun eben ein fremdes New York oder ein fremdes Seattle, ihm war es Jacke wie Hose.
Hier war es auch nicht anders.
Genau wie damals in New York schienen auch hier durch Risse im Universum die verschiedensten Lebewesen hierher gezogen zu werden, die wie er nun auch wieder dann fest saßen und erst mal nicht wieder weg kamen.
Es gab Auffanglager wo man bleiben konnte bis man wohl einen Job hatte und genug Geld um sich eine eigene Bleibe zu finanzieren, oder man tauchte unter und machte Kohle durch kriminelle Dinger.
Eins aber schien einen hier erspart zu bleiben, der Chip den man unter die Haut bekam um zwecks Nummer in einen Register zu landen.

Rick war schon hier und da gewesen, hatte sich eben in etwas zwielichtigen Läden, Bars usw umgehört, denn auch hier musste man eben an Geld ran kommen und da tat er doch das was er am aller besten konnte....illegal Waffen verticken.
Da er aus jeglichen Schrott etwas zusammen bauen konnte, davon mangelte es auch hier nicht käme man garantiert schnell ins Geschäft.
Heute war er als Lieferant unterwegs gewesen, hatte irgendwelchen illegalen Kram von A nach B gebracht und sich damit ein ordentlichen Sümmchen verdient, nun wollte man sich erst mal lebenswichtigen Alkohol besorgen und irgendwo eine Kleinigkeit essen.
Chinatown schien ihm da die aller beste Adresse.
Nicht jeder Fusel war auch gut genug für Rick"s Ansprüche, es musste schon etwas besonderes, sein denn mit diesen billig Kram gab er sich nicht ab und die Schlitzaugen hatten Geschmack was außergewöhnliche Sachen betraf.
So suchte er nun eben nur noch den passenden Laden.
Der Straße gefolgt, es drehte ihm bei dem ein oder anderen Geruch der aus Läden und kleinen Schnellimbissbuden kam echt den Magen um, behielt der die Schaufenster zu seiner Linken im Auge.
Bis jetzt jedoch waren das meistens irgendwelche Souveniershops, Läden die Klamotten an boten usw und nicht das was er gerade suchte.
Dann jedoch sah er etwas mit dem hätte er jetzt beim besten Willen und niemals nicht im Leben gerechnet.

Erneut an nun schon der Xten Teestube vorbei, sah er etwas im Augenwinkel, das ihn schlussendlich stehen bleiben ließ um einen genaueren Blick darauf zu werfen und er fiel fast vom Glauben ab.
Wie viele Zufälle gab es denn bitte?
Da saß sie und gönnte sich mit einen ihm unbekannten, jungen Kerl wohl ein Mittagessen.
Ein Lächeln stahl sich auf das Gesicht des älteren Mannes, einmal mehr musste er doch zu geben das dieses weibliche Wesen welches dort saß das aller schönste Geschöpf überhaupt war.
Laut würde er das logisch nicht aussprechen außer er war mal wieder nicht Herr seiner Sinne.
Prisma.
Vor zwei Monaten war sie unauffindbar verschwunden und er hatte sich schon so etwas gedacht zwecks das sie erneut in einen anderen Universum gelandet war.
An die Scheibe geklopft, sie wendete auch gleich den Kopf in seine Richtung, war ihr an zu sehen das ihr vor lauter Verwunderung fast die Gabel mit dem Essen aus dem Mund fiel, sie einen Freudenschrei aus stieß, alles stehen und liegen ließ und auf sprang um in Richtung der Türe zu laufen.
Na dann.
Rick betrat den Laden und schon hing sie ihm um den Hals und küsste ihn als gäbe es kein Morgen mehr.
" W.......wow. Ich glaube ich s....sollt....sollte öfters weg sein, o....oder umgedreht." meinte der
Erden Mann bevor er seine Freundin zurück küsste, dann jedoch zu deren Begleiter blickte.
Ein junger Kerl, schon stieg das Unbehagen gegen diesen in ihm hoch, aber war ihm das zu verübeln?
Prisma war in Menschenjahren nicht älter als um die Mitte zwanzig und sie war verdammt scharf wenn man das mal so sagen durfte, auch Erdenkerle hatten auf sie das ein oder andere Auge.
Und er als alter Knacker musste und sollte sich glücklich schätzen ein so junges Ding ab bekommen zu haben.
" Rick! Ich.....ich kann es nicht fassen." Prisma wusste gar nicht was sie sagen sollte.
Nur hatte er sie auch schon los gelassen, war an den Tisch marschiert, nahm dort Platz, gönnte sich dort frech das Gläschen mit dem Schnaps, winkte die Aliendame dann zu sich.
" W......willst du da nun st...stehen bleiben und L......Löcher in die Luft starren oder w......was?"
Er sah dann zu Patrick hinüber.
" Und...Sch....Scheiße...w....wer bist du? " fragte er während er Prisma neben sich zog, ihren bestellen Kram zu ihr rüber schob.

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PATRICK JANE:

Jane behielt sein charmantes Lächeln die ganze Zeit bei. Er nickte Prisma zustimmend zu. „Es ist komisch, dass ich mich entschuldigte, aufgrund Ihrer Lebensmittelunverträglichkeit. Aber ich meinte das eher als ehrliche ernsthafte Anteilnahme.“
Nach seiner Erklärung zwinkerte er kurz. Soeben hatte er da gerade seine Fähigkeit demonstriert. Aber ob Prisma, das verstand würde sich zeigen.
„Sie belästigen andere nicht gerne und das kann ich nachvollziehen“, setzte er noch einen drauf was seine Begabung anging.
Jane blickte kurz aus dem Fenster ehe er zu einer weiteren Antwort ansetzte. „Es mag für sie uninteressant erscheinen mir zu erzählen welche Lebensmittel ihnen bekömmlich sind und welche nicht, aber mir sind solche Dinge auch wichtig, da jede noch so unnötige Information am Ende der entscheidende Hinweis sein kann.“
Der ehemalige Berater musterte die Dame vor sich noch einmal eingehend. „Ich weiß, dass Sie ein Alien sind und es eigentlich dann selbstverständlich ist, dass man Erdennahrung nicht verträgt, aber ich wollte mir nur ganz sicher sein.“ Erneut ein Zwinkern gespickt mit einem schelmischen Grinsen.

Patrick hob kurz eine Augenbraue nach oben. „Danke für die kargen Informationen über Ihren Planeten. Vielleicht zeigen Sie mir mal Bilder davon.“

„New York“, wiederholte Jane leise zu sich selbst murmelnd. „Können Sie sich dieses Kraftfeld erklären und wie sind Sie von diesem Ort entkommen? Das ist wichtig für mich zu erfahren, da ich natürlich wie viele hier mehr über das Auftauchen von den unterschiedlichsten Wesen erfahren möchte und selbstverständlich auch einen Weg, um hier wieder wegzukommen. Denn in meiner Welt läuft ein Serienmörder frei herum. Das ist alles andere als angenehm.“

„Meine Leute von meinem Team sind nicht hier und ich schätze, dass hier noch keine Leute aus meiner Welt hier angekommen sind. Das hätte ich bemerkt“, begann der Teeliebhaber mit seiner nächsten Antwort. „Natürlich haben Sie Recht und es war unklug von mir von meinem Fall zu erzählen, aber Sie haben mir ja erzählt, wie Sie hiergelandet sind und da wollte ich kein Spätzünder sein und Ihnen meine Version meiner Geschichte nicht vorenthalten. Also sind wir was das angeht nun quitt.“
Er nahm erneut einen Schluck Tee.
„Mir ist mehr als nur bewusst, dass meine Methoden Mordfälle zu lösen unter gar keinen Umständen der geregelten Norm entsprechen, aber ich ziehe es eben vor solche ungewöhnliche Methoden anzuwenden, da ich immer einen großen Anteil an der Lösung der Fälle beizutragen hatte.“
Er hing kurz seinen eigenen Gedanken nach während Prisma mit der Bestellung des Früchtetees beschäftigt war.
Sollte Red John hier eines Tages wirklich auftauchen wäre dies ein sehr großes Übel. Er würde hier in Seattle mit seiner wahnsinnigen Mordserie fortfahren, daran hegte Jane nicht die leisesten Zweifel. Er kannte den Serienmörder gut, sehr gut sogar. Jane und er könnten Zwillinge sein, was ihn innerlich breit zum Grinsen brachte.
„Sie werden es schon überleben“, meinte Jane und deutete dabei auf das Kissen, auf welchem die Dame kniete.
„Als was arbeiten Sie denn?“, folgte direkt die nächste Frage.


„Ich bin ein normaler Mensch, das stimmt“, erklärte Patrick. „Sie müssen dazu wissen, dass ich mir in meinen früheren Jahren mein Geld verdient habe, indem ich mich als Hellseher ausgab. Jedoch bin ich einfach nur ein Mensch, der mit seiner Beobachtungsgabe zu brillieren weiß. Des Weiteren besitze ich eine unvergleichliche Menschenkenntnis, bin bewandert in der Psychologie und habe eine fast schon präternaturale Fähigkeit zur Strategie.“
Leise lachte er. „Es macht also keinen Sinn etwas vor mir zu verheimlichen. Meine Fähigkeit habe ich eben auch schon zur Schau gestellt, als ich Ihnen offenbarte, dass Sie nicht gerne andere belästigen und so etwas erfährt man nur, wenn man in den Leuten lesen kann wie in einem offenen Buch.“
In dem Moment öffnete sich die Eingangstür der Teestube und ein etwas älterer Mann kam herein, welcher zielstrebig auf den Tisch von Prisma und ihm zusteuerte.
Das musste Prismas Liebhaber sein, wenn Jane die Körpersprache richtig deutete. Nach nur wenigen Augenblicken bestätigte sich Janes Vermutung.
Jane blieb nicht verborgen wie ihm dieser musterte.
„Mir ist nicht entgangen, Mister, dass Sie eine gewisse Abneigung gegen mich hegen, was ich voll und ganz verstehen kann. Jedoch besteht kein Grund zur Sorge. Ich möchte nichts von Ihrer Liebsten.“
Um seine Worte zu unterstreichen hob Jane abwehrend die Hände.
„Um mich aber höflichkeitshalber vorzustellen, ich bin Patrick Jane und in meiner Welt Berater der obersten Strafverfolgungsbehörde des Staates Kalifornien dem California Bureau of Investigation, kurz CBI.“
Jane nahm einen Schluck von seinem Früchtetee. „Dürfte ich Ihren Namen erfahren und möchten Sie vielleicht auch eine Tasse Früchtetee oder etwas zu essen? Ich könnte Ihnen etwas ausgeben.“
Jane lächelte. Er wusste wie er das Vertrauen von Leuten gewinnen konnte, die ihm argwöhnisch gegenüberstanden.

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PRISMA:

Ähm?
Wie war er jetzt darauf bekommen?
Konnte man das irgendwie von ihren Gesicht ab lesen?
Oder hatte sie etwas gesagt?
Sie war sich gerade nicht wirklich sicher.
Gerade schien sie etwas verwirrt zu sein, oder fühlte sich ehr vor den Kopf gestoßen da sie
es kein bisschen nötig fand ihm als fremde Person jetzt von ihren Essgewohnheiten, Unverträglichkeiten und sonstigen Dingen zu erzählen.
Und was wollte er mit Bildern ihrer Heimat?
Jetzt wurde sie aber sehr skeptisch.
Hatte sie hier etwa einen Spitzel vor sich sitzen der ihr hier einen vom Pferd erzählte um sie schlicht weg in Sicherheit zu wiegen?
Na wenn, das Spielchen spielte die Lilahaarige garantiert nicht mit.
" Was genau soll das werden? Spionieren sie mich etwa aus? Sind sie in Wirklichkeit ein Spion der außerirdischen Förderation? Wenn ist das äußerst unhöflich. " jedenfalls würde Prisma jetzt ganz bestimmt nichts mehr von sich erzählen.
Und überhaupt ging das niemanden was an den man höchsten mal fünf Minuten kannte.
Hatte man ihn gezielt auf sie angesetzt, womöglich um irgendwelche Schwachstellen heraus zu finden, er würde sich jetzt an ihr die Zähne aus beißen.

Auf die nächste Frage hin schnaubte sie daher nur.
Sollte er doch selbst raus finden wie er hier gelandet war.
Selbst wusste man es zwar auch nicht, aber würde man hätte sie auch geschwiegen.
" Dennoch geht mich ihr Leben nichts an und mein eigenes geht sie ebenso wenig etwas an. Plaudern sie von mir aus unter Kollegen über solche Dinge wobei dies genau so unangemessen ist wie alles andere." Schweigepflichten und so, die gab es schließlich nicht nur bei Pfarrern und Ärzten.
Ja, er hatte sie verärgert und das bekam er nun auch deutlich vor die Nase gesetzt.
" Und ich will jetzt auch nichts mehr über ihre Arbeit hören, falls die überhaupt eben das sind was sie vorgeben zu sein." fügte die Aliendame hinzu.
" Ich besitze zwei Wellnessoasen. " das musste als Antwort reichen.
Er war also wie er meinte tatsächlich ein normaler Mensch, das konnte nun eine glatte Lüge sein oder die Wahrheit, jedenfalls sah sie ihn skeptisch an.
Er schien auch wohl keine Skrupel damit zu haben andere zu verarschen, über den Tisch zu ziehen und mit deren Gefühlen zu spielen, ja da kannte man noch wen anders.
Männer waren eben Arschlöcher, da einen zu finden der eben gar keinen Dreck am Stecken hatte war wohl eine vergebliche Suche.
" Nett war das von ihnen aber kein bisschen." sprach sie daher aus.
Patrick wusste das allerdings garantiert selbst.
So ganz kam sie dann noch immer nicht mit was er meinte denn Hellseherei und alles was dazu gehörte sagte ihr rein gar nichts, daher schaute sie auch kurz fragend drein, wurde jedoch von einen Klopfen am Fenster abgelenkt.
Der Blick den sie dann riskierte wurde ungläubig als sie sah wer da draußen vor dem Geschäft auf der Straße stand.
Sie ließ die Gabel zurück auf den Teller fallen, war aufgesprungen und hing dem herein getretenen, älteren Mann auf der Stelle um den Hals, das sie sich unglaublich freute war nicht zu übersehen.
Ihr blieb auch echt die Sprache weg.
Ja was sollte sie sagen?
Es war ein Wunder das ausgerechnet er ebenfalls hier gelandet war, ein Zufallstreffer oder einfach nur pures Glück?

Rick war eben Rick und kaum aus der kurzen Umarmung geschält war er auch schon am Tisch um sich das Gläschen mit Alkohol zu gönnen.
Aufgerückt, sie dann neben sich gezogen da sie seiner Meinung nach gerade ehr nur doof in der Gegend herum stand, räusperte sie sich kurz und stieß ihm in die Seite.
Wieso musste der Mann immer so peinlich sein?
Ihr Blick ging von Rick zu Patrick hinüber und ihre Mimik deutete ein " Entschuldigung " an.
Sie war das Verhalten ihres Partners ja gewohnt und wie wusste warum er eben so war wie er war, doch für andere war dieses bestimmt einfach nur sehr unangenehm.
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