Zwischen Himmel und Hölle

GeschichteRomanze, Fantasy / P12
15.08.2019
11.09.2019
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Es war noch etwas dunkel und früh morgens, als wir bewaffnet durch den Nieselregen, auf die Suche machten. Elijah rannte vor mir. "Hey, warte doch auf mich!" Rief ich ihm hinterher. Er drehte sich um, als wir einen Wald erreichten. Dieser war nicht nur voll mit Bäumen, sondern auch sehr düster. "Was ist denn?" Antwortete Elijah mir. "Magst du mir nichtmal jetzt deine Vermutung mitteilen?" "Das ist etwas komplizierter und nicht so einfach zu erklären, Jenna! Glaub mir, ich würde gerne, aber kann es nicht." Sein Blick sagte mir, dass er es eigentlich tatsächlich möchte.

Als wir an einem Riesen Baum eintrafen, zeichnete er mit seinem Finger Zeichen auf der Rinde. Ich dachte erst, er wolle uns auf dem Arm nehmen, aber das Zeichen begann weiß zu leuchten. Er streckte seine Hand aus und lief Richtung Baum und verschwand in dem Licht. Die Meute machte es nach und ich biss die Zähne zusammen und lief ebenfalls hindurch.

Ich befand mich mit Elijah und ca. 40 anderen Leuten an einem düsteren Ort. Der Himmel war dunkel und wir beobachteten ein riesiges Schloss mit mehreren Türmen. Es sah aus wie im Horror-Film. Überall donnerte und blitzte es, aber es regnete nicht einen Tropfen. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie Elijah den Finger vor seinem Mund hielt und mit seiner Hand hinter sich deutete. Vorsichtig schlich ich mich rüber. Er schaute mich an und flüsterte: "Wenn du die siehst, versteck dich. Sie hören dich nicht, haben aber sehr gute Augen!" Elijah deutete auf ein Hundeähnliches Wesen, mit rot leuchtenden Augen. Wo zum Henker waren wir hier? Frankensteins Labor? Ich zählte 1 und 1 zusammen und fragte Elijah, ob Kelly sich in dem Schloss befinden könnte. Er presste seine rosa Lippen zusammen und nickte. "Was ist das für ein Schloss?" fragte ich ihn neugiereig. "Da wohnt ein ehemaliger Freund von mir drin... mit vielen anderen mehr oder weniger Lebewesen." Das sagte ja schon alles! 'ehemaliger' Freund... Soso... Ich stocherte weiter: "Und was macht dein ehemaliger Freund mit meiner besten Freundin?" Elijah schaute mich nur konzentriert und sagte antwortete, dass wir weiter müssen. Meine Neugier konnte ich nicht zurückhalten und stellte noch einige Fragen mehr. Was ist das für ein Schloss? Warum mussten wir durch einen Baum und wo waren wir überhaupt? Was ist das für ein grauenvoller Ort?

Nach und nach, pierschten wir uns an das Schloss an und suchten nach einem verstecktem Eingang. Wir teilten uns in Gruppen auf, damit wir nicht so schnell auffielen. Durch eine Kellertür beschafften wir uns Zugang zu dem riesigen Gebäude. Einer nach dem Anderen huschten wir durch und schlossen die Tür hinter uns. Kurz atmeten wir auf und Elijah erkundigte sich über unser Wohlbefinden.