21 Tage

von hxtzel
GeschichteAllgemein / P16
Chief Jim Hopper Dustin Henderson Elf "Elfie" Joyce Byers Maxine "Max/MadMax" Hargrove Michael "Mike" Wheeler
13.08.2019
23.08.2019
3
2310
 
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Weil ich Stranger Things liebe und weil Jim Hopper alles Glück der Welt verdient hat, habe ich beschlossen diese Geschichte zu schreiben. Natürlich gehören die meisten Figuren den Duffer Brüdern. Ich habe lediglich einige Charaktere ergänzt/ erfunden, um diese Fanfiktion entstehen lassen zu können.
Ich hoffe sehr, dass sich einige Leser hierher verirren. :)

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Da waren wir also. Etwa 370 Meilen von zu Hause entfernt. Grade fuhren wir am Ortseingangsschild von Hawkins vorbei und meine Laune sank noch ein Stück weiter in den Keller.

Es regnete seit Stunden wie aus Eimern, doch selbst der Regen hatte mich nicht so trüb gestimmt, wie der Anblick dieser Kleinstadt. Graue Wolken hingen am Himmel, nicht eine Menschenseele hatte sich auf die Straßen verirrt.

Es war eindeutig sauberer als in Chicago, es gab wesentlich mehr Bäume, aber weniger Geschäfte. Ich versuchte mich gegen dieses Gefühl zu wehren, das mich überfiel als wir in die Siedlung einbogen, in der ich viele Sommer meines Lebens verbracht hatte.

Stöhnend atmete ich aus.

Schon bald spürte ich Jordyns Blick auf mir. Ich wandte den Kopf zu meiner besten Freundin. Sie lächelte mich aufmunternd an, trotzdem sah ich ihr an, dass auch sie nicht grade begeistert war.

Wir hatten seit Monaten einen zwei wöchigen Trip durch Colorado geplant, aber leider hatte uns meine tolle Großmutter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die alte Dame war vor ein paar Tagen gestürzt und nun war es an mir, das kleine Haus meiner Großmutter zu hüten und mich um die Tiere zu kümmern, die sie, laut meiner Mutter, mehr liebte als ihre eigene Tochter.

Das Verhältnis der beiden war schon seit Jahren zerrüttet, was auch der Grund dafür war, warum ich und nicht meine Mutter nach Hawkins gefahren war und das, obwohl ich seit ich vierzehn Jahre alt war, nicht mehr hier gewesen war.

„Wir packen das schon.“ Sagte Jordyn und bog nach links in eine Straße ein.

„Deine Oma ist stark und sicher bald wieder fit. Du wirst sehen. In ein paar Tagen sind wir hier weg und auf den Weg nach Denver.“

Ich weiß sie wollte mir meine miese Laune nehmen, aber anders als sie war ich mir in dieser Sache nicht so sicher. Aus diesem Grund zuckte ich nur mit den Schultern. Meine Zuversicht, sowie mein Optimismus waren irgendwo in weiter Ferne, aber ich musste da jetzt wohl oder übel durch.

„Wir werden sehen.“ Gab ich von mir und versuchte mich an einem ehrlichen Lächeln.

Als wir in die Auffahrt fuhren hatte es noch immer nicht aufgehört zu regnen. Während meine Freundin den Motor ausstellte betrachtete ich das alte Backsteingebäude.

Es war ein kleines, niedliches Haus, mit einem einladenden Garten. Auf der Terrasse erkannte ich eine weiße Hollywoodschaukel, die ich noch aus meiner Kindheit kannte, sowie einen kleinen runden Tisch mit Stühlen darum.  

Ich konnte sofort verstehen, warum Großmutter ihr zu Hause so sehr liebte. Es war ein kompletter Kontrast zu den Apartments in Chicago. Es war weniger modern, hatte aber jede Menge Stil. Und außerdem, weckte der Anblick jede Menge Gefühle in mir.

„Wollen wir reingehen?“ Jordyn hatte gemerkt wie ich das Haus gemustert hatte und sah mich einfühlsam an.

„Ja.“

Jordyn sammelte ein paar ihrer Sachen zusammen und öffnete dann die Wagentür ihres Jeeps.

„Auf in den Kampf.“ sagte sie und schon sprang sie aus dem Auto, in den strömenden Regen. Ich folgte ihr kurz darauf mit einem missmutigen stöhnen.