Bottom top (Sidestory von "SummerLove")

GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
Die Kyō Toshiya
13.08.2019
05.12.2019
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Grelle Scheinwerfer waren auf sie alle gerichtet und Kyo war sich sicher, dass sie alle in ihren aufwendigen Kostümen schwitzten. Die beiden TV-Moderatoren unterhielten sich schon ewig miteinander und unterhielten das Publikum mit flacher, scheinbar witziger Dokumentation dessen, was diese schon gesehen hatten. Während die anderen Gäste wesentlich intensiver in die Zange genommen worden waren, hatten Dir en Grey allein durch ihre Kostümierung ihre Ruhe und ihre stoischen, von Schminke unkenntlich gemachten Gesichter taten das Übrige. Keiner hatte so wirklich Lust auf dieses Puppentheater, aber es war das letzte Mal, das hatte Kaoru bereits dem Management deutlich gemacht.
Oberflächlichkeit und Vorurteile waren hier überall zu spüren und doch war Kyo vollkommen ruhig. Er ließ alles auf sich wirken und kam zu dem Schluss, dass ihm das hier wirklich nicht fehlen würde. Aber Toshiya hatte Recht, er musste zum Ursprung zurück und dazu musste er auch hier ansetzen.
Endlich wurden die beiden Kommentatoren fertig mit ihrem einstudierten Frage-Antwort-Spiel und der Auftritt von Dir en Grey wurde angekündigt. Kyo ging mit den anderen zur großen Bühne und jeder nahm seinen Platz ein.
Kyo schloss die Augen, konzentrierte sich allein auf die ersten Takte, die Shinya vorgab und spürte jeden Schlag der Drumsticks auf die Drums in seinem Körper. Kaoru stieg mit seiner E-Gitarre ein, dicht gefolgt von Dai und Toshiyas Bass perfektionierte das Ganze. Kyo konnte sich vollkommen auf sie alle verlassen, das wusste er und so ließ er sich völlig in seine eigene Performance fallen.
Heute würde er nicht so singen, wie das Fernsehen es gern gehabt hätte. Er würde die Kameras vergessen und einfach nur das tun, wonach ihm war. Er würde nicht weiter darüber nachdenken, sondern den Moment genießen und sich wohlfühlen mit dem, was er tat.
Ein kreischender Schrei entrang sich Kyo und wurde abgelöst vom eigentlichen Gesang. Er legte sein ganzes Selbst in seine Stimme, zeigte ihnen allen, wie hässlich und schön er zugleich war, auch, wenn er wusste, dass sie es alle in ihrer Schwarz-Weiß-Welt nicht verstehen würden.
Toshiyas Finger flogen über die Saiten seines Basses und zum Glück taten seine Finger von allein ihren Job, so dass er ab und zu einen Blick auf Kyo werfen konnte. Der Sänger war heute überragend, seine Stimme klang mal klar, mal völlig verzerrt und es bescherte dem Bassisten eine  anregende Gänsehaut am ganzen Körper. War das wirklich Kyo?
Sie hatten zwar darüber gesprochen, dass der Sänger sich auf der Bühne einfach mal gehen lassen sollte, aber das hier übertraf Toshiyas kühnste Vorstellungen. Fasziniert sah er zu, wie Kyo sich nun rücklings auf einem übergroßen Lautsprecher ausstreckte und so weitersang. Wieder verfremdete er seine Stimme, klang erst wie eine Frau, dann wie ein Mann und zeitgleich trotzdem wie Kyo selbst. Ein langgezogener Schrei beendete Kyos Performance und die übrige Band ließ ihre Instrumente kurz danach auf den Punkt genau verstummen.
Toshiya ließ seinen Bass nachhallen, dass der Boden bebte und er warf einen Blick auf die Kommentatoren, die aufgrund von Kyos Darbietung wahrlich geschockt waren. Ihr staunendes Schweigen zog sich länger als es sollte und der Bassist hätte sich am liebsten vor Lachen darüber ausgeschüttelt. So aber behielt er aber seinen stoischen Gesichtsausdruck bei, als er sich wieder mit den anderen zu den übrigen Gästen stellte. Er bekam mit, dass diese ein wenig von ihnen allen abrückten und Kaorus Mundwinkel zuckte belustigt. Kyo kam als Letzter wieder zurück und Toshiya hätte ihn für seine Leistung am liebsten abgeknutscht. So aber blieben sie alle brav stehen und warteten das Ende der Show ab.

„Habt ihr gesehen, wie geschockt die zwei Clowns waren?“, lachte Toshiya aufgedreht in der Garderobe und scharte sich mit den anderen um Kyo.
„Du hast es ihnen echt gezeigt“, meinte Kaoru zufrieden und klopfte dem Sänger dafür anerkennend auf die Schulter.
„Du warst wirklich super, Kyo“, lobte auch Shinya und Dai lächelte einfach nur, während der Sänger sich seiner Jacke entledigte.
Am liebsten hätte er noch mehr ausgezogen, aber er war hier leider nicht Zuhause, also beließ er es dabei. Er griff nach ein paar Tüchern und begann, sich die Schminke abzuwischen. Da es nur ein Lied gewesen war, war er nur mäßig ins Schwitzen gekommen und hatte nun mehr zu tun.
„Ich bin einfach froh, dass wir das nicht mehr machen müssen“, sagte er und die anderen stimmten ihm zu.
Während die anderen nun ebenfalls ihre Schminke entfernten und aus den viel zu warmen Kostümen stiegen, herrschte entspannte, lockere Stimmung. Dennoch war Kyo innerlich angespannt, denn er dachte daran, dass er den anderen die Wahrheit sagen musste.
Seit dem Gespräch mit Toshiya waren vier Tage vergangen. Vier Tage, in denen er nicht das aufs Papier gebracht hatte, was zu dieser Band passte und in denen er sich unablässig gefragt hatte, was das Problem war. Er hatte Toshiyas Rat befolgt und war in sich gegangen, während er all die Tätigkeiten getan hatte, die nun mal sein Job verlangte.
Mit diesem Auftritt war ihm klar geworden, was das Problem war und Kyo war sich nicht sicher, wie die anderen das aufnehmen würden, wenn er offen darüber sprechen würde.
Der Sänger hielt inne und schaute in den Spiegel. Die Hälfte seines Gesichts war bereits wieder sauber, die andere Hälfte wartete noch darauf. Er sah aus wie ein lebendiger Zwiespalt und genau das war das Problem. Er befand sich mitten in einer Krise, weil er der Maske nicht mehr gerecht wurde, die er sich selbst auferlegt hatte. Eine Weile lang hatte das gut funktioniert, doch nun litt Kyos Kreativität und sein Selbst darunter, so dass er sich immer weiter von Dir en Grey entfernte. Er musste etwas ändern und er hoffte, dass die anderen mitziehen würden.
Bei Dai machte er sich keine Gedanken, auch Shinya und auch Toshiya wirkten auf ihn in der Hinsicht unproblematisch. Die wahre Herausforderung war Kaoru und Kyos Entschluss begann zu schwanken. Aber als er an die Konsequenzen dachte, die dieses Zögern haben würde, festigte sich sein Vorhaben wieder und er fuhr fort, seine Schminke zu entfernen, bis nur noch er selbst im Spiegelbild übrig blieb.
„Wir sollten diesen Auftritt feiern gehen“, lachte Kaoru gerade und einige stimmten schon zu, als Kyo einhakte.
„Das muss warten. Ich muss mit euch allen reden.“
Die vorherige Ausgelassenheit bekam durch Kyos ernsten Unterton einen Dämpfer, doch Kyo konnte darauf keine Rücksicht nehmen. Er sah seine Bandkollegen an und wiederholte sein Anliegen.
„Ich muss dringend mit euch reden.“

Äußerlich war Toshiya vollkommen ruhig, doch innerlich war er ein totales Nervenbündel. Er ahnte, was Kyo bereden wollte und er wollte dem Sänger sehr gerne beistehen. Doch Kyo strahlte gerade so viel Entschlossenheit aus, dass der Bassist ihn nicht darin stören wollte. Er beschloss abzuwarten und nur einzugreifen, wenn die Lage es erforderte. So aber trottete er mit den anderen hinter Kyo her, der den Proberaum ansteuerte.
Es war still zwischen den Mitgliedern und alle außer Toshiya fragten sich, was Kyo wohl besprechen wollte und warum er so ernst war. Kyo ließ sie alle zappeln, bis sie sich im Proberaum auf ein paar Sitzmöglichkeiten verteilt hatten, dann holte er die zahlreichen Textversuche, die er in den letzten Wochen gestartet hatte.
„Was ist das?“, fragte Kaoru, als er ein paar der Zettel in die Hand gedrückt bekam.
„Lies es“, sagte Kyo ruhig und wartete ab.
Kaoru las und auch die anderen schauten sich die Texte an, die Kyo als Fehlversuche aussortiert hatte.
„Das ist...“, sagte Kaoru, verstummte dann aber wieder.
Kyo lächelte knapp.
„Scheiße. Ich weiß.“
„So würde ich das nicht-“, wandte Kaoru ein, doch Kyo unterbrach ihn sofort.
„Kaoru, ich weiß, dass das Müll ist, also versuch nicht, es schön zu reden. Ich stecke seit Wochen in einer Sackgasse und es kommen nur solche Sachen heraus.“
„Aber wenn das seit Wochen so ist, wieso hast du es nicht gesagt?“, fragte Shinya besorgt.
„Du hättest nichts daran ändern können, Shin. Da musste ich allein durch... nun sagen wir fast allein. Einen Text konnte ich mit Toshiyas Hilfe erstellen... je öfter ich diesen Text durchgehe, umso besser gefällt er mir. Aber das Problem ist, er passt nicht zu uns“, berichtete Kyo und stieß damit auf noch mehr Verwirrung.
„Kyo, was willst du uns eigentlich damit sagen?“, fragte Kaoru nun vollends verwirrt. „Und Toshiya wusste davon?“
Kyo nickte.
„Ja, ich habe mich ihm anvertraut. Er hat gemeint, ich solle mich zurückerinnern an die Zeit, als ich mich mit meinen Texten wohlgefühlt habe und von dort aus an mögliche Lösungen anknüpfen. Das habe ich getan und ich bin zu einer Lösung gekommen.“
Er atmete tief durch, denn nun kam der eigentliche Knackpunkt.
„Ich denke... meine Texte passen nicht mehr zu unserer Musik.“
„Kyo, was willst du damit sagen? Willst du etwa aufhören?“, fragte Kaoru entsetzt, doch zu seiner Beruhigung schüttelte der Sänger mit dem Kopf.
„Ungern“, sagte er. „Aber wir brauchen einen neuen Kurs für Dir en Grey. Entweder schreibt ein anderer die Texte, die zum jetzigen Konzept passen...“
„Oder?“, fragte Dai, denn das kam für ihn nicht infrage, da er wusste, wie gern Kyo die Texte für diese Band schrieb.
„...Oder wir ändern das Konzept der Band“, fügte Kyo hinzu und ließ seine Worte auf die anderen Bandmitglieder wirken.
„Und was schwebt dir vor?“, wollte Kaoru wissen, während er auf eine Art Barhocker saß und sich konzentriert die Stirn rieb.
Ihm passte das Ganze nicht, das war Kyo bewusst, aber er konnte nun nicht mehr zurück.
„Lass es mich dir vorsingen... ich denke, das wird das Ganze deutlich machen“, meinte Kyo und damit ging er zum Probebereich und stellte sich ans Mikro.
Er hatte heute beim dem Auftritt gemerkt, dass es ihm gefiel, an die Grenzen seiner Stimmlage zu gehen und noch darüber hinaus. Es hatte sich frei angefühlt, ungezwungen und nahe an einer neuen Herausforderung. Kyo war sich sicher, dass er sein Stimmvolumen noch erweitern konnte, wenn er nur weiter in diese Richtung drängte.
Der Sänger rief sich einen eigentlichen verworfenen Text in Erinnerung und begann, diesen zu singen. Er startete mit hoher Stimme, ehe er in seine normale Stimme verfiel, doch kurz darauf reizte er die tiefe Stimmlage, bis er gegen Ende der kurzen Sequenz in einen krächzenden Laut verfiel. Er hörte jedoch nicht auf, sondern startete das nächste Lied, in welchem er einfach nur schnelle Textpassagen aneinanderreihte, ehe er in einem nächsten Lied sanfte, ruhige Töne von sich gab.
Toshiya hing förmlich an Kyos Lippen, denen die Töne entwichen und er war unsagbar stolz auf den Sänger, der hier für seine Sache kämpfte. Es war klar, dass er den anderen unterstützen würde und er hoffte sehr, dass die anderen es auch so sehen würden.
Kyo beendete seine Performance und ließ sich nun bei seinen Bandkollegen auf einem Stuhl nieder,  während er dessen Reaktionen abwartete. Aufgrund Toshiyas Lächeln wusste er, dass der Bassist auf seiner Seite war und auch Dai nickte ihm zu, was ihn optimistisch stimmte. Shinya war zögernder und Kyo konnte sich denken, dass der Grund mit Kaoru zusammenhing, der sich nicht rührte und auch keine Reaktion zeigte, die man hätte ablesen können.
Schließlich stand der Leader auf und ging ohne ein Wort. Er sagte nichts, er zeigte nichts durch Gestik oder Mimik... er ging einfach nur und das traf Kyo bis ins Innere.
„Kyo, gib ihm einfach Zeit. Ich glaube, das muss er erst mal verdauen“, meinte Shinya aufmunternd, ehe er Kaoru schnell folgte.
Kyo blieb allein mit Dai und Toshiya zurück und versuchte, die Niederlage nicht zuzulassen. Es würde ihm das Herz brechen, wenn Kaoru nicht mit ihm konform ging, was Dir en Grey betraf, aber der Sänger konnte auch nicht länger das zurückhalten, was mithilfe seiner Stimme an die Oberfläche wollte.
Dai war unsagbar stolz auf Kyo und er freute sich, dass der andere auch noch einen entscheidenden Schritt auf Toshiya zugegangen war. Dadurch waren sie sich näher gekommen und obwohl es den Gitarristen auch schmerzte, freute er sich dennoch für seinen Ex-Freund. Zwar hieß das nicht, dass Kyo nun gleich für eine Beziehung bereit war, aber ein wichtiger Grundstein war gelegt und Dai hatte nicht vor, dem im Wege zu stehen. Er er hob sich von seinem Stuhl und verabschiedete sich mit einer lässigen Geste.
„Ich werde wohl mal nach Hause gehen und mir ein paar Arrangements überlegen. Vielleicht kann ich damit die neuen Dir en Grey unterstützen“, lächelte er und schon war er weg.
Den Rest mussten Kyo und Toshiya selbst bewerkstelligen und Dai hoffte, dass Toshiya seine Chance nutzte. Zudem hoffte der Gitarrist, dass Kyo sich noch einmal trauen würde, was eine mögliche Beziehung anbelangte, auch, wenn er es im Vorfeld noch vehement für sich ausgeschlossen hatte.

Toshiya war nervös, als er mit Kyo allein war und gleichzeitig freute er sich über diese Möglichkeit. Er durfte es nur nicht wieder vermasseln wie damals in seiner Küche und so überlegte er dieses Mal genau, was er sagte. Allerdings fiel ihm gerade nichts Brauchbares ein und so schwieg er einfach, während Kyo gerade in den Sinn kam, was er getan hatte.
Wie er vermutet hatte, waren alle anderen kein Problem gewesen, doch Kaoru war eine andere Hausnummer. Der Leader war undurchschaubar in seiner Reaktion gewesen und Kyo beschäftigte das sehr. Er wollte den anderen nicht die Pistole auf die Brust setzen, aber genau das war das Nötige gewesen. Es mussten einfach Änderungen her, egal welcher Art.
Kyo bemerkte, dass seine Hände zitterten. Die gesamte Anspannung fiel nun mit einem Mal von ihm ab und er war sich Toshiyas Präsenz gerade nur allzu bewusst. Dass Dai sie nun auch noch verlassen hatte und nun auch noch die Möglichkeit dazu bestand, etwas Verbotenes zu tun, heizte Kyos Vorstellungskraft nur noch weiter an und ehe er sich versah, war er auch schon aufgestanden. Er dachte nicht groß darüber nach, sondern handelte einfach nur noch, so, wie er es schon den ganzen Tag über getan hatte. Er ahnte, dass ihm die Logik gerade so ziemlich abhanden gekommen war, aber er hinterfragte es nicht. Gerade wollte er einfach nur noch näher bei Toshiya sein und sonst nichts.
Toshiya war noch weit in seinen Gedanken gewesen, während er einen Stuhl über den Boden schaben hörte. Er überlegte, was er Passendes zu Kyo sagen konnte, damit er den anderen nicht wieder verschreckte und gerade, als er ihn für den gelungenen Auftritt loben wollte, stand der Sänger auf einmal direkt vor ihm.
Der Bassist war viel zu überrascht, um zu fragen, was jetzt plötzlich los war und so schaute er Kyo einfach nur an. Der Geruch des anderen stieg ihm in die Nase und benebelte ihn, die Wärme des anderen war förmlich greifbar. Toshiya wagte nicht, sich zu rühren, also beobachtete er nur, wie Kyo noch näher kam.
Der Sänger dachte an keine Konsequenzen, Grenzen oder sonstige Sachen mehr, er handelte einfach nur noch aufgrund seiner Gefühle. Irgendeine mystische Anziehungskraft wirkte auf ihn ein und das sorgte dafür, dass er Toshiyas Blick begegnete.
Die ganze Zeit hatte Kyo wie unter Strom gestanden, doch jetzt konnte er nicht mehr. Er wollte einfach nur noch entspannen und sich wohlfühlen und einem inneren Impuls nachgebend rückte er noch näher an Toshiya heran, bis ihre Körper sich beinahe berührten.
Millimeter waren noch zwischen ihnen, die Luft schien um sie herum zu knistern, so nahe waren sie sich bereits. Toshiya getraute sich kaum zu atmen und eine kleine Hoffnung machte sich in ihm breit und wurde größer. Möglicherweise stand da so viel mehr zwischen ihnen, als er gedacht hatte und obwohl alles in ihm danach rief, Kyo entgegen zu kommen und ihn zu küssen, hielt sich der Bassist mit aller Macht davon ab.
Kyo ließ ihn nicht aus den Augen und Toshiya ließ ihn ebenfalls nicht aus seinem Blick, während ihnen beiden das Herz bis zum Hals klopfte. Toshiya getraute sich weiterhin nicht den ersten Schritt zu, aus Angst, den Sänger erneut zu verärgern. Es war eine Tortur, völlig still und stumm zu verharren, doch Toshiya hielt durch, weil er diese Nähe zum Sänger genoss. Er zehrte unglaublich davon, auch, wenn sonst nichts passierte.
//Ich werde allein damit zufrieden sein//, dachte der Bassist dankbar.
Doch plötzlich spürte er, wie Kyos Hand sich an seine Brust legte und sich anschließend gemächlich nach unten bewegte...